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	<title>News Archive &#8211; Thinking Circular</title>
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	<description>Das Multiversum der Kreislaufwirtschaft.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 13 Jul 2026 12:07:28 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
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	<item>
		<title>Konferenz 2026: 5 Jahre nach der Flut</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/konferenz-2026-5-jahre-nach-der-flut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2026 10:15:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das sagt die Wissenschaft zum 5. Jahrestag der Flut im Ahrtal Vom 2. -4. Juli 2026 tagte die wissenschaftlichen Konferenz am Rhein-Ahr-Campus der Hochschule Koblenz am Standort Remagen. Es hatten sich 13 wissenschaftliche Organisationen und Institute für die interdisziplinären Konferenz zusammengefunden. 250 Forschende trafen sich oder nahmen online an der Veranstaltung teil, um neues Erkenntnisse zu hören und zu diskutieren und eine kritische Bestandsaufnahme zu machen.   (Programm hier). Einen Tag wurden verschiedene Exkursionen angeboten, so dass Forschende Begegnungen mit Menschen in der Region und spezifische Perspektiven kennenlernen konnten....</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/konferenz-2026-5-jahre-nach-der-flut/">Konferenz 2026: 5 Jahre nach der Flut</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das sagt die Wissenschaft zum 5. Jahrestag der Flut im Ahrtal</p>
<p>Vom 2. -4. Juli 2026 tagte die wissenschaftlichen Konferenz am Rhein-Ahr-Campus der Hochschule Koblenz am Standort Remagen. Es hatten sich 13 wissenschaftliche Organisationen und Institute für die interdisziplinären Konferenz zusammengefunden. 250 Forschende trafen sich oder nahmen online an der Veranstaltung teil, um neues Erkenntnisse zu hören und zu diskutieren und eine kritische Bestandsaufnahme zu machen.   <a href="https://riskncrisis.wordpress.com/programm-konferenz-2026-funf-jahre-nach-der-flut-2021/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">(Programm hier).</a> Einen Tag wurden verschiedene Exkursionen angeboten, so dass Forschende Begegnungen mit Menschen in der Region und spezifische Perspektiven kennenlernen konnten. Angereist war auch ein Gruppe aus Valencia.</p>
<p>Ziel der Konferenz war es, herauszuarbeiten,  welche Erkenntnisse durch die wissenschaftliche Analyse der Flut gewonnen werden, und welche Fragen aus wissenschaftlicher Sicht offengeblieben sind. Vor allem interessiert die Forschenden, wie eine Anpassung an die Herausforderungen des Klimawandels schnell gelingen kann und was dazu beiträgt. Deshalb ist der Kontakt mit allen Akteuren in der Region weiterhin extrem bedeutsam.  Aktuell wird ein gemeinsames Ergebnispapier erarbeitet, ferner ist geplant, eine Konferenzveröffentlichung zu erstellen. Sobald diese fertig gestellt ist, wird auch sie hier mitgeteilt. Grundsätzlich betonten die Forschenden, dass die Region abgesehen von Einzelbeispielen noch unzureichend auf ein weiteres Hochwasserereignis vorbereitet ist.</p>
<p>10 Punkte waren den Forschenden besonders wichtig, schon heute zu betonen:</p>
<ol style="font-weight: 400;">
<li>Wir lernen aus der Geschichte. Bekannte historische Hochwasserereignisse finden noch keine Berücksichtigung in Szenarien oder Abschätzungen.</li>
<li>Wir können und sollten auch mehr von anderen Regionen lernen. Die Region Valencia ist ein Beispiel, das aktuell aus verschiedenen Perspektiven betrachet wird.</li>
<li>Die interdisziplinäre Zusammenarbeit aller Beteiligten, vom Bürger bis zum Krisenstab, hilft das System zu verbessern.</li>
<li>Langfristige Effekte von Katastrophen auf die betroffene Bevölkerung sind zu wenig untersucht und werden daher bei Hilfs- und Wiederaufbaumaßnahmen zu wenig berücksichtigt.</li>
<li>Insbesondere die Untersuchungen zu vulnerablen Gruppen können verstärkt werden. Hierbei sollten multiple Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge gegenständlich werden.</li>
<li>Der Informationsfluss und die Kommunikation von Politik und staatlicher Verwaltung (z.T. auch Hilfsorganisationen) zu der von der Flut betroffenen Bevölkerung sind unzureichend und missverständlich. Es fehlt ein gegenseitiges Verständnis der unterschiedlichen Handlungslogiken, Erwartungen und Interessen der beteiligten Akteur*innen.</li>
<li>Es fehlen Auswertungen darüber, wie viele der wissenschaftlichen Empfehlungen (z. B. aus Beratungsprozessen mit wiss. Begleitung) umgesetzt wurden.</li>
<li>Neben einer interkommunalen Betrachtung des Hochwasserschutzes sollten die Themen zukünftig auch integral gedacht werden, um sich gegenüber den zukünftigen wasserwirtschaftlichen Herausforderungen bestmöglich aufzustellen &#8211; Stichworte wären u.a.  Hochwasser &amp; Starkregen sowie Hochwasser (Überschwemmungen) &amp; Dürre.</li>
<li>Die Menschen im Ahrtal sollten nicht entscheiden müssen, ob sie in ihrer Heimat verwurzelt bleiben ODER hochwassersicher leben wollen.</li>
<li>Wenn keine naheliegenden Ausgleichsflächen erschlossen werden können, müssen neue Bau- und Wohn<strong>konzepte</strong> in die Planung einbezogen werden (stärker in die Höhe bauen; gemeinschaftliche Wohnkonzepte fördern).</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Nachhaltigkeit – wie weiter?</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/sustainability-what-next/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Nov 2025 10:52:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://thinking-circular.com/sustainability-what-next/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das EU-Parlament hat im November 2025 seine Position zu den geplanten Vereinfachungen der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und der Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) im Rahmen des sogenannten &#8222;Omnibus&#8220;-Verfahrens festgelegt. Die wichtigsten vorgeschlagenen Änderungen sind: &#160; Für die CSRD (Nachhaltigkeitsberichterstattung) Verschiebung der Berichtspflichten: Die Fristen für die Berichtspflichten für Unternehmen der zweiten und dritten Welle wurden um zwei Jahre verschoben. Große Unternehmen, die bisher nicht berichtspflichtig waren (ursprünglich ab 2025), müssen nun voraussichtlich ab 2028 für das Geschäftsjahr 2027 berichten. Börsennotierte kleine und mittlere Unternehmen (KMU)...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/sustainability-what-next/">Nachhaltigkeit – wie weiter?</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das EU-Parlament hat im November 2025 seine Position zu den geplanten <strong>Vereinfachungen</strong> der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und der Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) im Rahmen des sogenannten &#8222;Omnibus&#8220;-Verfahrens festgelegt. Die wichtigsten vorgeschlagenen Änderungen sind:</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Für die CSRD (Nachhaltigkeitsberichterstattung)</strong></h4>
<ul>
<li><strong>Verschiebung der Berichtspflichten</strong>: Die Fristen für die Berichtspflichten für Unternehmen der zweiten und dritten Welle wurden um <strong>zwei Jahre</strong> verschoben.
<ul>
<li>Große Unternehmen, die bisher nicht berichtspflichtig waren (ursprünglich ab 2025), müssen nun voraussichtlich ab 2028 für das Geschäftsjahr 2027 berichten.</li>
<li>Börsennotierte kleine und mittlere Unternehmen (KMU) (ursprünglich ab 2026) haben nun bis 2029 Zeit für die Erstanwendung.</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Reduzierung der Berichtsinhalte</strong>: Die Anzahl der erforderlichen Datenpunkte in den European Sustainability Reporting Standards (ESRS) soll reduziert und vereinfacht werden.</li>
<li><strong>Freiwillige EU-Taxonomie-Berichtspflichten</strong>: Unternehmen mit weniger als 1.000 Mitarbeitenden oder einem Umsatz unter 450 Millionen Euro sind nicht mehr zwingend verpflichtet, ihre Konformität mit der EU-Taxonomie offenzulegen; dies wird freiwillig.</li>
<li><strong>Überarbeitung der ESRS</strong>: Die Berichtsstandards sollen insgesamt erneuert und die Schnittstellen zu anderen Regulierungen verbessert werden.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Für die CSDDD (Sorgfaltspflichten in der Lieferkette)</strong></h4>
<ul>
<li><strong>Eingeschränkter Anwendungsbereich</strong>: Die Sorgfaltspflichten konzentrieren sich künftig auf <strong>direkte Geschäftspartner</strong> (Tier 1) in der Lieferkette. Indirekte Partner müssen nur dann einbezogen werden, wenn das Unternehmen konkrete Kenntnis von potenziellen Risiken hat.</li>
<li><strong>Anhebung der Schwellenwerte</strong>: Die Richtlinie gilt nur noch für einen sehr kleinen Teil der Unternehmen, da die Schwellenwerte deutlich angehoben wurden. Betroffen sind EU-Unternehmen mit mehr als <strong>1.750 Beschäftigten</strong> und einem weltweiten Nettoumsatz von mehr als <strong>450 Millionen Euro</strong>.</li>
</ul>
<p>Ziel dieser Änderungen ist es, die Unternehmen, insbesondere KMU, von übermäßiger Bürokratie zu entlasten (&#8222;Vereinfachung&#8220;). Die endgültige Einigung über das &#8222;Omnibus&#8220;-Paket, das diese Änderungen beinhaltet, wird nach den anstehenden Trilog-Verhandlungen zwischen EU-Parlament, Kommission und Rat erwartet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Muss weiterhin eine Berichterstattung zur Minderung von Treibhausgasen nach wissenschaftlichen Zielen erfolgen?</strong></h4>
<p>Ja, die grundlegende Verpflichtung zur <strong>Berichterstattung über die Minderung von Treibhausgasen</strong> bleibt unter der CSRD bestehen. Die vom EU-Parlament vorgeschlagenen Änderungen betreffen hauptsächlich die Fristen und den Anwendungsbereich, nicht die Kerninhalte der Klimaberichterstattung für die betroffenen Unternehmen.</p>
<ul>
<li><strong>CSRD (Nachhaltigkeitsberichterstattung)</strong>: Der spezifische Standard ESRS E1 (Klimawandel) ist für alle unter die Richtlinie fallenden Unternehmen obligatorisch und verlangt die Offenlegung von <strong>Scope 1, 2 und 3 Emissionen</strong>, den Schritten zu deren Reduzierung sowie den Zielen für die Emissionsreduzierung. Es wird weiterhin erwartet, dass diese Ziele im Einklang mit wissenschaftlichen Erkenntnissen stehen, sowie dem Pariser Klimaabkommen, das die Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius vorsieht.</li>
<li><strong>CSDDD (Sorgfaltspflichten in der Lieferkette)</strong>: Die Richtlinie verpflichtet betroffene Unternehmen ebenfalls, einen <strong>Klimaplan</strong> zu erstellen, der mit dem Ziel der Klimaneutralität und der 1,5-Grad-Grenze des Pariser Abkommens im Einklang steht.</li>
</ul>
<p>Obwohl die Berichterstattung insgesamt vereinfacht werden soll und die Fristen sich verschieben, bleiben die Anforderungen an die Transparenz und die Festlegung von wissenschaftlich fundierten Klimazielen ein zentraler Bestandteil der EU-Regulierungen.</p>
<h4></h4>
<h4><strong>Welche Softwareprodukte sind für Mittelständler geeignet, um einen Bericht selbst zu erstellen?</strong></h4>
<p>Für mittelständische Unternehmen, die ihren Nachhaltigkeitsbericht selbst erstellen möchten, gibt es verschiedene <strong>ESG- und CSRD-Softwarelösungen</strong>, die speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Diese Tools sollen den Prozess der Datenerfassung, -analyse und Berichterstattung vereinfachen und automatisieren. Die Auswahl der richtigen Software hängt von den individuellen Anforderungen, dem Budget und der Komplexität der Daten ab. Hier sind einige Beispiele, die für den Mittelstand in Frage kommen:</p>
<ul>
<li><strong>Spezialisierte ESG- und CSRD-Tools</strong>: Viele Anbieter haben erschwingliche, gestaffelte Preismodelle und Funktionen, die auf KMU zugeschnitten sind. Diese Tools bieten oft Automatisierung für die Datenerfassung und helfen bei der Einhaltung der CSRD-Vorgaben, einschließlich der ESRS.</li>
<li><strong>VSME-Tools</strong>: Für Unternehmen, die noch nicht direkt unter die CSRD fallen, aber dennoch einen Nachhaltigkeitsbericht erstellen wollen (oft im Rahmen des &#8222;Trickle-Down&#8220;-Effekts durch Geschäftspartner), gibt es Tools, die auf dem freiwilligen Standard für KMU (VSME) basieren. Diese sind kompakt und auf die realen Möglichkeiten kleinerer Unternehmen zugeschnitten.</li>
<li><strong>Deutscher Nachhaltigkeitskodex (DNK) Plattform</strong>: Der DNK bietet eine kostenlose, vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz finanzierte Plattform. Sie dient als benutzerfreundlicher Begleiter und Leitfaden durch die Berichterstattung und hilft, die Anforderungen der CSRD einfach zu erfüllen.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Wichtige Kriterien bei der Auswahl der Software</strong></h4>
<p>Bei der Auswahl der Software sollten Mittelständler auf folgende Punkte achten:</p>
<ul>
<li><strong>Automatisierung</strong>: Die Software sollte die Datenerfassung und -verarbeitung weitgehend automatisieren, um den internen Aufwand zu minimieren.</li>
<li><strong>Benutzerfreundlichkeit</strong>: Eine intuitive Oberfläche ist wichtig, da die Berichterstattung oft von Mitarbeitenden übernommen wird, die keine Nachhaltigkeitsexperten sind.</li>
<li><strong>Regelkonformität</strong>: Die Lösung muss sicherstellen, dass alle relevanten Anforderungen der ESRS abgedeckt sind.</li>
<li><strong>Skalierbarkeit</strong>: Die Software sollte mit dem Unternehmen mitwachsen können, falls die Anforderungen in Zukunft steigen. Umgekehrt sollten große Family Offices oder gebildete Finanzierungsstrukturen, unter denen mehrere Unternehmen zusammengefasst werden können, eine Vorgabe zur Erfüllung der Berichtspflichten machen. Hier gilt es, der Herausforderungen unterschiedlicher Wesensmerkmale von Beteiligungsgesellschaften gerecht zu werden. Es empfiehlt sich, die Vorgaben erst nach einer Wesentlichkeitsanalyse aufzustellen. So lange dies nicht Top-Down möglich ist, empfehlen wir Unternehmen, ihre VSME oder ESRS-Berichterstattung in gewohnter Weise fortzuführen.</li>
</ul>
<p>Letztlich geht es darum, eine Lösung zu finden, die den Aufwand reduziert, Fehler minimiert und eine genaue sowie transparente Berichterstattung ermöglicht.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h4><strong>Welche Klarstellungen zu der Berichterstattung bei sozialen, biodiversitätsbezogenen oder anderen Zielen müssen noch er folgen?</strong></h4>
<p>Der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e. V. fordert neben anderen Verbänden Eindeutigkeit zur Berichterstattung und transparente Regeln, wann bestimmte Aspekte der Berichterstattung eine Auslassung erfahren dürfen. Vor diesem Hintergrund empfehlen wir, die individuelle Berichterstattung auf keinen Fall gegenüber dem Vorjahr zu verkleinern, da sonst in der Datenfolge auch Verbesserungsdokumentation nicht möglich ist, bis diese Klarheit hergestellt ist. Die Orientierung am bestehenden ESRS-Rahmen sollten Berichterstatter*innen beibehalten. <a href="https://www.bnw-bundesverband.de/sites/default/files/inline-files/202500929_BNW_Stellungnahme_ESRS_final.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Die Stellungnahme des BNW e. V. finden Sie hier.</a></p>
<p><a href="https://www.europarl.europa.eu/news/de/press-room/20251106IPR31296/parlament-unterstutzt-vereinfachung-der-berichts-und-sorgfaltspflichten" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Quelle &#8211; Pressestelle Europäisches Parlament.</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Jahr nach DANA</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/ein-jahr-nach-dana/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Nov 2025 13:52:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Regierungschef geht Die fürchterliche Flutkatastrophe in Valencia im Jahr 2024 führte am 3. November 2025 zu politischen Konsequenzen. Der konservative Regierungschef Mazón hat seinen Rücktritt angekündigt, nachdem am Morgen die Journalistin, mit der er am Tag der Flut ein Geschäftsessen hatte, vor Gericht aussagte, Mazón habe permanent auf seinem Handy geschrieben. All dies und die Verantwortlichkeit des Regierungschefs wird gerichtlich geprüft. Mazón hatte bisher behauptet, sein Handy sei beim Essen ausgeschaltet gewesen. Er scheint mit dieser Aussage einer Lüge überführt, eine Überforderung hat er in den Medien...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/ein-jahr-nach-dana/">Ein Jahr nach DANA</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Der Regierungschef geht</strong></h3>
<p>Die fürchterliche Flutkatastrophe in Valencia im Jahr 2024 führte am 3. November 2025 zu politischen Konsequenzen. Der konservative Regierungschef Mazón hat seinen Rücktritt angekündigt, nachdem am Morgen die Journalistin, mit der er am Tag der Flut ein Geschäftsessen hatte, vor Gericht aussagte, Mazón habe permanent auf seinem Handy geschrieben. All dies und die Verantwortlichkeit des Regierungschefs wird gerichtlich geprüft. Mazón hatte bisher behauptet, sein Handy sei beim Essen ausgeschaltet gewesen. Er scheint mit dieser Aussage einer Lüge überführt, eine Überforderung hat er in den Medien bereits eingestanden. Aber was bedeutet das für eine neue Regierung, die auch erst nach einer Neuwahl agieren kann?</p>
<p>In Valencia stehen zahlreiche Herausforderungen an, um die Region nach den verheerenden Überschwemmungen im Jahr 2024 widerstandsfähiger zu machen. Neben der dringenden Verbesserung von Krisenvorsorge und Warnsystemen muss auch die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Netzwerken und der Zivilgesellschaft intensiviert werden, um langfristig effektivere Lösungen zu finden.</p>
<h3>Vernetzung der Flutregionen Ahrtal und Valencia</h3>
<p>Die Zeitung „Las Provincias“ hat uns im Sommer anlässlich des Jahrestages der Flut im Ahrtal 2021 und einer Fachkonferenz besucht. Ihre filmische Dokumentation fasst zusammen, wie sie die Herausforderungen im Vergleich der Regionen sehen. Sie betonen dabei, dass ohne Mitgefühl für die Betroffenen auch keine Lösungen erarbeitet werden können, weder an der Ahr noch in Valencia. Wir bedanken uns vor allem bei Jorge Alacid López, dem Chefredakteur, und Amalia Yusta Gamez für die großartige Dokumentation. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=WKCY73kT-cc" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Den Film möchten wir hier unbedingt empfehlen!</a></p>
<p>Sicherlich werden jetzt zivile Akteure im Wahlkampf die Bewerberinnen um die Ämter an ihren Positionen zu konkreten Maßnahmen messen. Wir wollen hier deshalb gerne zusammenfassen, worauf es ankommt, um der Region zu helfen.</p>
<p><strong>Verbesserung der Krisenvorsorge und Warnsysteme</strong></p>
<ul>
<li><strong>Reaktion auf gescheiterte Warnungen:</strong> Die massive Kritik am verzögerten und ineffektiven Warnsystem im Oktober 2024 erfordert eine komplette Überarbeitung des Systems.</li>
<li><strong>Verbesserte Kommunikation:</strong> Verzögerungen zwischen der Herausgabe meteorologischer Warnungen und der tatsächlichen Benachrichtigung der Bevölkerung müssen beseitigt werden. Ein schnelles und direktes Warnsystem für Mobiltelefone (ES-Alert) muss zuverlässig funktionieren und sofort bei Gefahr ausgelöst werden können.</li>
<li><strong>Stärkung der Infrastruktur:</strong> Der Ausbau von effektiveren städtischen Entwässerungssystemen, Dämmen und Rückhaltebecken ist notwendig, um zukünftige Sturzfluten abzumildern. Wasser braucht Raum, dafür muss gesorgt werden.</li>
<li><strong>Striktere Bauvorschriften:</strong> Angesichts des Schadens, der durch unregulierte Bebauung in Überschwemmungsgebieten verursacht wurde, müssen Bauvorschriften verschärft und strengere Bebauungspläne durchgesetzt werden.</li>
</ul>
<p><strong>Einbindung von Wissenschaft und Zivilgesellschaft</strong></p>
<ul>
<li><strong>Koordination mit Forschenden:</strong> Die Regierung muss die Expertise von Klimawissenschaftlern, Hydrologen und Katastrophenschutzexperten nutzen, um Risikobewertungen zu erstellen und Präventionsstrategien zu entwickeln.</li>
<li><strong>Bürgersensibilisierung und Aufklärung:</strong> Die Bevölkerung, insbesondere in den am stärksten gefährdeten Gebieten, muss über die Risiken und Verhaltensregeln in Notfällen besser aufgeklärt werden.</li>
<li><strong>Zivile Gruppen in die Planung einbeziehen:</strong> Die Erfahrung und das Wissen ziviler Gruppen, die oft als Erste vor Ort waren, sollten in die Katastrophenschutzplanung einfließen.</li>
<li><strong>Stärkung von Freiwilligen und Organisationen:</strong> Organisationen wie das Rote Kreuz müssen in Notfällen die benötigte Unterstützung erhalten, um bei der Ersthilfe und längerfristigen Erholung besser helfen zu können.</li>
<li><strong>Förderung der Community-Resilienz:</strong> Durch Bildungsinitiativen und regelmäßige Übungen kann die Eigenverantwortung der Bevölkerung gestärkt und die Fähigkeit zur Selbsthilfe verbessert werden.</li>
</ul>
<p><strong>Langfristige Resilienz aufbauen</strong></p>
<ul>
<li><strong>Ganzheitlicher Ansatz:</strong> Ein umfassender, ressortübergreifender Ansatz, der die Vernetzung von menschlicher, tierischer und Umweltgesundheit berücksichtigt, ist entscheidend, um den Auswirkungen extremer Wetterereignisse entgegenzuwirken.</li>
<li><strong>Psychologische Unterstützung:</strong> Die Bereitstellung von psychologischer Hilfe für die Opfer der Überschwemmungen und langfristige Erholungspläne sind entscheidend für die psychische Widerstandsfähigkeit der Gemeinschaft.</li>
<li><strong>Überwindung der politischen Spaltung:</strong> Eine effektive Zusammenarbeit zwischen der Regionalregierung und der spanischen Zentralregierung ist unerlässlich, um Verzögerungen und Verwirrung im Katastrophenfall zu vermeiden.</li>
</ul>
<p>Zum Nachlesen empfehlen wir die <a href="https://edge.sitecorecloud.io/zurichinsurf8c0-zwpshared-prod-d824/media/project/zurich-headless/zurich-foundation/documents/publications/2025-10-14-perc-report-valencia-dana-english.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">PERC-Studie der Zurich Foundation</a>, welche die Notwendigkeiten wissenschaftlich fundiert auflistet. Sie kann jetzt im Wahlkampf als Fragekatalog dienen.</p>
<p>Beitragsfoto Las Provincias, Iván Arlandis</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fortbildung zu Nachhaltigkeitskompetenz im Aufsichtsrat: Good Sustainable Corporate Governance</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/fortbildung-zu-nachhaltigkeitskompetenz-im-aufsichtsrat-good-sustainable-corporate-governance/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jan 2025 15:29:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://thinking-circular.com/?p=8170</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Berliner Institut für Governance &#38; Leadership (BIGL) an der Hochschule für Wirtschaft und Recht bietet ab März 2025 eine umfassende Fortbildung zu Nachhaltigkeitskompetenz für Aufsichtsratsmitglieder an. Thinking Circular® freut sich, den Workshop „Deep Dive Kreislaufwirtschaft“ im zweiten Modul der Fortbildung zu übernehmen. Die Anforderungen der Nachhaltigkeitsregulatorik sind eine Chance für Unternehmen und Organisationen, sich resilient für die Zukunft aufzustellen. Die BIGL-Fortbildung setzt genau bei diesem Gestaltungspotential an: Über die reine Erfüllung von Berichtspflichten hinaus, machen wir Aufsichtsratsmitglieder fit für eine souveräne Steuerung und Überwachung der aktuellen Transformationsprozesse...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/fortbildung-zu-nachhaltigkeitskompetenz-im-aufsichtsrat-good-sustainable-corporate-governance/">Fortbildung zu Nachhaltigkeitskompetenz im Aufsichtsrat: Good Sustainable Corporate Governance</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Das Berliner Institut für Governance &amp; Leadership (BIGL) an der Hochschule für Wirtschaft und Recht bietet ab März 2025 eine umfassende Fortbildung zu Nachhaltigkeitskompetenz für Aufsichtsratsmitglieder an.</p>
<p style="font-weight: 400;">Thinking Circular® freut sich, den Workshop „Deep Dive Kreislaufwirtschaft“ im zweiten Modul der Fortbildung zu übernehmen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Anforderungen der Nachhaltigkeitsregulatorik sind eine Chance für Unternehmen und Organisationen, sich resilient für die Zukunft aufzustellen. Die BIGL-Fortbildung setzt genau bei diesem Gestaltungspotential an: Über die reine Erfüllung von Berichtspflichten hinaus, machen wir Aufsichtsratsmitglieder fit für eine souveräne Steuerung und Überwachung der aktuellen Transformationsprozesse hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft.</p>
<h4 style="font-weight: 400;">Das bietet Ihnen das Programm:</h4>
<ul>
<li>Sie lernen von und mit Nachhaltigkeits-Pionier:innen!</li>
<li>Sie entwickeln ein Verständnis für globale Entwicklungen, die zu der Nachhaltigkeitspolitik geführt haben, die Sie aktuell im Aufsichtsrat beschäftigt.</li>
<li>Sie erwerben umfassendes Wissen für die Systematik und die Inhalte der Nachhaltigkeitsregulierungen, die Unternehmen betreffen: von Offenlegungspflichten bis hin zu vorgegebenen Klimaszenarien-Analysen.</li>
<li>Sie erlangen ein umfassendes Verständnis über potentielle Unternehmensrisiken durch aktuelle Systemkrisen (Ökosystemkrisen, soziale Krisen, politische Krisen).</li>
<li>Sie lernen die Erfolgsfaktoren guter Sustainable Governance kennen und wie man sie effizient umsetzen kann.</li>
<li>Sie lassen sich inspirieren von Unternehmen, die Transitionspfade bereits erfolgreich beschritten haben.</li>
<li>Sie entwickeln sich auf persönlicher Ebene weiter und gewinnen an Kompetenzen für den Umgang mit hoher Komplexität und mit potentiellen Zielkonflikten.</li>
<li>Sie erarbeiten Best Practices und reflektieren Herausforderungen in einem vertrauensvollen Austausch mit max. 15-18 Teilnehmenden.</li>
<li>Nach Abschluss der Fortbildung erhalten Sie einen Fortbildungsnachweis.</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">Das Programm wird gefördert von der Stiftung Mercator.</p>
<p style="font-weight: 400;">Für Einblicke in die Fortbildung gibt es eine <strong>virtuelle Informationsveranstaltung</strong>:</p>
<p style="font-weight: 400;">Dienstag, 11. Februar, 12-12.45 Uhr</p>
<p style="font-weight: 400;">Eine formlose Anmeldung erfolgt über <a href="mailto:&#111;&#102;fi&#99;e&#64;&#98;&#105;&#103;&#108;&#46;&#111;r&#103;">o&#102;f&#105;&#99;e&#64;&#98;&#105;g&#108;.&#111;r&#103;</a></p>
<p><a href="https://bigl.org/good-sustainable-governance/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Mehr Details zur Fortbildung erfahren Sie hier.</a></p>
<p><a href="https://bigl.org/wp-content/uploads/2025/01/BIGL-NH-Fortbildung-2025-Broschuere-V2.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Die Info-Broschüre zur Fortbildung erhalten Sie hier.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/fortbildung-zu-nachhaltigkeitskompetenz-im-aufsichtsrat-good-sustainable-corporate-governance/">Fortbildung zu Nachhaltigkeitskompetenz im Aufsichtsrat: Good Sustainable Corporate Governance</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Klimawandel: Chancen- und Risikobetrachtungen sind jetzt verpflichtender Bestandteil der ISO-Normen</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/klimawandel-chancen-und-risikobetrachtungen-sind-jetzt-verpflichtender-bestandteil-der-iso-normen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jan 2025 13:01:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[ISO Normen]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://thinking-circular.com/?p=8129</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Team von Thinking Circular® unterstützt Sie bei Ihrer Analyse und den Maßnahmen, um die Normanforderungen sicher zu erfüllen und die Resilienz Ihrer Organisation zu steigern! Internationale Normen und Standards können beim Kampf gegen den Klimawandel und bei den Anpassungen daran eine zentrale Rolle spielen. Die Internationale Organisation für Normung (ISO) hat daher nicht nur ihre zentrale Norm für das Umweltmanagementsystem ISO 14001, sondern auch die Normen für viele andere Managementsysteme überarbeitet, darunter die wichtigen ISO 9001, ISO/IEC 27001, ISO 45001 und ISO 50001. Das Ziel der ISO...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/klimawandel-chancen-und-risikobetrachtungen-sind-jetzt-verpflichtender-bestandteil-der-iso-normen/">Klimawandel: Chancen- und Risikobetrachtungen sind jetzt verpflichtender Bestandteil der ISO-Normen</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 style="font-weight: 400;">Das Team von Thinking Circular® unterstützt Sie bei Ihrer Analyse und den Maßnahmen, um die Normanforderungen sicher zu erfüllen und die Resilienz Ihrer Organisation zu steigern!</h3>
<p style="font-weight: 400;">Internationale Normen und Standards können beim Kampf gegen den Klimawandel und bei den Anpassungen daran eine zentrale Rolle spielen. Die Internationale Organisation für Normung (ISO) hat daher nicht nur ihre zentrale Norm für das Umweltmanagementsystem ISO 14001, sondern auch die Normen für viele andere Managementsysteme überarbeitet, darunter die wichtigen ISO 9001, ISO/IEC 27001, ISO 45001 und ISO 50001. Das Ziel der ISO ist dabei, das Thema Klimawandel noch mehr als bisher auf die Agenda der zertifizierten Organisationen zu bringen, damit diese mögliche Effekte aus dem Umfeld auf die Organisation bzw. mögliche Effekte der Organisation auf das Umfeld früh erkennen, diese Chancen und Risiken bewerten und systematisch adressieren und somit letztlich die Resilienz der Organisation stärken.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Was war der initiale Gedanke?</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Der Klimawandel stellt die Welt vor ständig größer werdende Heraus­forderungen. Organisationen spüren schon heute die Auswirkungen: Lokale Extremwetterereignisse wie Hitzeperioden, Stürme, Überschwemmungen oder Brände häufen sich und gefährden die Gesundheit der Mitarbeitenden, Anlagen und Materialien. Mitarbeiter*innen leiden unter hohen Temperaturen und machen häufiger Fehler. Die Versorgung mit Vormaterialien wird zum Teil unsicherer und die Planungssicherheit sinkt. Der Bedarf an Wasser, auch zum Kühlen, steigt ebenso wie die Kosten. Die Energieversorgung muss umgestellt werden, neue und schärfere gesetzliche und vertragliche Anforderungen werden erlassen. Markterwartungen verschieben sich, mal stetig, mal sofort.</p>
<p style="font-weight: 400;">Der Klimawandel als Treiber der nachhaltigen Transformation bietet aber auch Chancen: Disruptive Geschäftsideen werden entwickelt und lösen alte ab. Neue, vielversprechende Produkte und Dienstleistungen drängen auf den Markt, Marktprioritäten und Erwartungen ändern sich dauerhaft.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Was ist konkret geändert worden?</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">In allen relevanten Normen wird in den Kapiteln 4.1.und 4.2 schon seit jeher von Organisationen gefordert, ihre interessierten Parteien zu kennen und regelmäßig zu betrachten, inwieweit diese die Wirksamkeit ihres Managementsystems beeinflussen können.<br />
Diese bisherigen Anforderungen wurden nun ergänzt: Im Zuge der Kontextanalyse müssen Organisationen künftig die Auswirkungen des Klimawandels systematisch betrachten. Ganzheitlich, d.h. unter Berücksichtigung sowohl aller interessierter Gruppen als auch aller Prozesse sowie spezifisch für die Branche, für die Produkte, die Standorte usw.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Ab wann gilt die Änderung?</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Die Aktualisierung erfolgte bereits im Jahr 2024. Da es sich dabei um keine langwierige Änderung der diversen bestehenden Normen handelt, sondern um eine Ergänzung, gilt die Forderung bereits heute. Das heißt, schon jetzt prüfen Auditorinnen und Auditoren im Rahmen der Überwachungs- und Zertifizierungsaudits, ob und wie die Organisation Auswirkungen des Klimawandels berücksichtigt hat.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Was bedeutet das für die Unternehmen?</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Betrachten Sie die Auswirkungen des Klimawandels auf Ihre Organisation und bearbeiten Sie diese, systematisch und ganzheitlich. Erkennen und reduzieren sie Risiken, nutzen Sie Chancen und machen Sie Ihre Organisation so resilient und zukunftsfähig.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Wie sollten Sie vorgehen?</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Die Managementbeauftragten als zentrale Koordinator*innen sollten zunächst die oberste Leitung ins Boot holen, diese über die formalen Änderungen informieren und gemeinsam einen regelmäßigen Prozess hierfür etablieren.</p>
<p style="font-weight: 400;">Eine breit aufgestellte Gruppe aus Expertinnen und Experten sollte hierbei die möglichen Chancen und Risiken systematisch bearbeiten, d.h. diese zunächst erkennen, dann bewerten und priorisieren sowie gegebenenfalls mit Maßnahmen belegen. Wichtig ist dabei, sich in die Rolle aller relevanten Stakeholder zu versetzen, um keine Punkte zu übersehen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Kernfragen sind:</p>
<ul>
<li>Welche strategischen Chancen bestehen für die Organisation durch den Klimawandel? Wo sind deren spezielle Kompetenzen und Stärken gefragt? Was kann beitragen, um den Klimawandel abzumildern oder um Resilienzen zu erhöhen; innerhalb der Organisation, bei Kund:innen, Verbraucher:innen oder bestimmten anderen gesellschaftlichen Gruppen?</li>
<li>Was kann durch den fortschreitenden Klimawandel Negatives auf die Organisation zukommen? Welche Gefahren existieren? Wie muss sich die Organisation anpassen? Welche Prozesse, Produkte oder Serviceleistungen müssen abgesichert werden?</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">Nach der ersten Phase, dem Erkennen von Chancen bzw. Risiken, müssen diese einzeln bewertet und priorisiert werden; in der Regel halbquantitativ und unter Betrachtung der beiden Dimensionen</p>
<ul>
<li>Wahrscheinlichkeit des Auftretens und</li>
<li>Schweregrad der Auswirkung beim Auftreten.</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">Die so als relevant erkannten Chancen und Risken werden dann mit konkreten Maßnahmen belegt und systematisch bearbeitet. Wichtig ist, dass diese Analyse keine Einmal-Betrachtung sein kann, sondern regelmäßig wiederholt werden muss, weil sich sowohl die Organisation als auch deren Umfeld verändern kann: Chancen und Risiken können sich entwickeln, Bewertungen können angepasst werden, ergriffene Maßnahmen wirksam oder unwirksam sein.</p>
<p style="font-weight: 400;">Sie haben generelle Fragen zu dieser neuen ISO-Anforderung? Sie benötigen Unterstützung beim Erkennen und Management Ihrer Chancen und Risiken? Sie suchen Hilfe bei der Festlegung und Nachverfolgung von sinnvollen Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen? Sie fragen sich, wie das mit anderen gesetzlichen Anforderungen kombiniert werden kann?</p>
<p style="font-weight: 400;">Das kompetente und erfahrene Team von Thinking Circular® steht für Sie bereit.</p>
<p>Autor: Dr. Thomas Jagella</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Omnibusverfahren</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/omnibusverfahren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Dec 2024 13:24:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachhaltigkeitsberichterstattung und Regeln aus der EU-Taxonomie sollen vereinfacht werden. Was bedeutet das für Investments? Die CSRD, CSDDD und die EU-Taxonomie sind wesentliche Instrument zur Förderung nachhaltigen Wirtschaftens. Sie setzen die Leitthemen und definieren die Kennziffern, zu denen berichtet werden muss. Aber die Regeln sind in sich nicht konsistent, die Dimension der Kennziffern zu groß. Unternehmen stöhnen unter der Überforderung und Berater*innen informieren mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Wie also umgehen mit einer im Fluss befindlichen Berichtsregel? Dieser Bericht konzentriert sich auf eine Lösung, die als Modul einer Software leicht in...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Nachhaltigkeitsberichterstattung und Regeln aus der EU-Taxonomie sollen vereinfacht werden. Was bedeutet das für Investments?</h2>
<p style="font-weight: 400;">Die CSRD, CSDDD und die EU-Taxonomie sind wesentliche Instrument zur Förderung nachhaltigen Wirtschaftens. Sie setzen die Leitthemen und definieren die Kennziffern, zu denen berichtet werden muss. Aber die Regeln sind in sich nicht konsistent, die Dimension der Kennziffern zu groß. Unternehmen stöhnen unter der Überforderung und Berater*innen informieren mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Wie also umgehen mit einer im Fluss befindlichen Berichtsregel? Dieser Bericht konzentriert sich auf eine Lösung, die als Modul einer Software leicht in die Berichterstattung integrierbar ist. Worum es geht und was es bringt, darüber lesen Sie hier:</p>
<p style="font-weight: 400;">Als führender Software-Anbieter für die Nachhaltigkeitsberichterstattung bietet <a href="https://www.cubemos.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Cubemos</a> jetzt ein neues EU-Taxonomie-Modul an. Damit hat Cubemos ein neues, innovatives Modul speziell zur Taxonomie entwickelt. Dieses Tool ermöglicht es Unternehmen, ihre Berichterstattung effizient und konform zu gestalten, um die neuen Anforderungen der EU-Taxonomie zu erfüllen. Nutzen Sie die Chance, mit Cubemos an Ihrer Seite, Ihr Unternehmen nachhaltig zu positionieren!</p>
<h2>Grundlage der EU-Taxonomie</h2>
<p style="font-weight: 400;">Die EU-Taxonomie ist ein Regelwerk der Europäischen Union, das wirtschaftliche Aktivitäten identifiziert, die als ökologisch nachhaltig gelten. Eingeführt durch die Verordnung (EU) 2020/852 legt die Taxonomie klare Kriterien fest, anhand derer wirt-schaftliche Aktivitäten als ökologisch nachhaltig eingestuft werden können. Sie wurde entwickelt, um Investoren klare Kriterien für nachhaltige Investitionsentscheidungen an die Hand zu geben. Die Taxonomie enthält Kriterien, die festlegen, welche Aktivitäten einen positiven Beitrag zu Umweltzielen leisten.</p>
<h2>Ziele und Motivation hinter der EU-Taxonomie</h2>
<p style="font-weight: 400;">Die EU-Taxonomie wurde als Teil des European Green Deal und des Aktionsplans zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums eingeführt. Ihr Ziel ist es, die Kapitalströme in nachhaltige Projekte zu lenken, um die EU-Klimaziele zu erreichen und die Markttrans-parenz zu erhöhen. Dies soll auch dazu beitragen, Greenwashing zu verhindern und sicherzustellen, dass nur wirklich nachhaltige Investitionen als solche ausgewiesen werden.</p>
<p style="font-weight: 400;">Hinter der EU-Taxonomie stehen vielfältige Motive, darunter die Bekämpfung des Klimawandels, der Schutz der Umwelt, die Stärkung der wirtschaftlichen Wettbewerbs-fähigkeit und die Erfüllung internationaler Verpflichtungen wie des Pariser Klima-abkommens. Sie unterstützt die EU dabei, ihre ehrgeizigen Klimaziele zu erreichen, die biologische Vielfalt zu erhalten, die Umweltverschmutzung zu reduzieren und natürliche Ressourcen nachhaltig zu nutzen. Gleichzeitig soll sie dazu beitragen, Kapitalströme in nachhaltige Investitionen zu lenken, grüne Technologien und Innovationen zu fördern und zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen.</p>
<h2 style="font-weight: 400;">Umweltziele im Fokus: Die sechs Kernbereiche</h2>
<p style="font-weight: 400;">Die EU-Taxonomie konzentriert sich auf sechs zentrale Umweltziele:</p>
<ol>
<li><strong>Klimaschutz</strong>: Maßnahmen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen und zur Abschwächung der Auswirkungen des Klimawandels. Dazu gehören Investitionen in erneuerbare Energien, Energieeffizienz und nachhaltige Transportlösungen.</li>
<li><strong>Klimawandelanpassung</strong>: Strategien zum Umgang mit den Folgen des Klima-wandels. Dazu gehört die Erhöhung der Widerstandsfähigkeit von Wirtschaft und Gesellschaft gegenüber den unvermeidbaren Auswirkungen des Klimawandels. Beispiele sind Projekte zur Verbesserung der Infrastruktur und des Katastrophen-schutzes.</li>
<li><strong>Nachhaltige Nutzung von Wasserressourcen</strong>: Schutz und nachhaltige Nutzung der Wasserressourcen, einschließlich der Verbesserung der Wasserqualität und der effizienten Wassernutzung in Landwirtschaft und Industrie.</li>
<li><strong>Wandel zu einer Kreislaufwirtschaft</strong>: Förderung von Recycling und Abfall-minimierung durch Wiederverwendung von Ressourcen und andere innovative Verfahren zur effizienteren Nutzung von Ressourcen. Dies fördert eine nach-haltige Produktion und einen nachhaltigen Verbrauch.</li>
<li><strong>Vermeidung von Verschmutzung</strong>: Maßnahmen zur Verringerung der Schadstoff-emissionen. Sie zielen darauf ab, die Verschmutzung von Luft, Wasser und Boden zu vermeiden oder deutlich zu verringern. Dazu gehören unter anderem Techno-logien zur Emissionsbegrenzung und umweltfreundliche Produktionsmethoden.</li>
<li><strong>Schutz von Ökosystemen und Biodiversität</strong>: Erhaltung und Wiederherstellung natürlicher Lebensräume und der biologischen Vielfalt. Dies beinhaltet Schutz-gebiete, Aufforstungsprojekte und nachhaltige Landnutzungspraktiken.</li>
</ol>
<div id="attachment_7997" style="width: 261px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7997" class="wp-image-7997 " src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/12/12.2024-Taxonomie.jpg" alt="" width="251" height="329" /><p id="caption-attachment-7997" class="wp-caption-text">Quelle: BMWK – <a href="https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Schlaglichter-der-Wirtschaftspolitik/2020/09/kapitel-1-6-sustainable-finance-taxonomie.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Sustainable Finance-Taxonomie</a></p></div>
<h2 style="font-weight: 400;">Keinen signifikanten Schaden anrichten</h2>
<p style="font-weight: 400;">Ein zentrales Element der EU-Taxonomie ist das Prinzip &#8222;Do No Significant Harm&#8220; (DNSH). Dieses stellt sicher, dass eine wirtschaftliche Tätigkeit, die einen wesentlichen Beitrag zu einem der oben genannten Umweltziele leistet, gleichzeitig keinen signifikanten Schaden (Do No Significant Harm), d.h. keine erheblichen negativen Auswirkungen auf andere Umweltziele haben darf.</p>
<p style="font-weight: 400;">Verbindlichkeit und Zeitrahmen der EU-Taxonomie</p>
<p style="font-weight: 400;">Die EU-Taxonomie wird für große Unternehmen, die unter die Richtlinie zur nicht-finanziellen Berichterstattung (NFRD) fallen, sowie für Finanzmarktteilnehmer verpflichtend. Ab 2022 bzw. 2023 müssen diese Akteure ihre Aktivitäten nach den Kriterien der EU-Taxonomie bewerten und offenlegen, wie ihre Investitionen zu Umweltzielen beitragen. Dies betrifft insbesondere Unternehmen aus den Sektoren Energie, Transport, Immobilien und Rohstoffe.</p>
<h2>Berichtspflichten: Umsatz, CapEx und OpEx</h2>
<p style="font-weight: 400;">Unternehmen müssen im Rahmen der EU-Taxonomie detaillierte Angaben zu den folgenden Indikatoren machen:</p>
<ol>
<li><strong>Umsatz</strong> bezieht sich auf die Gesamteinnahmen eines Unternehmens aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Im Zusammenhang mit der EU-Taxonomie müssen Unternehmen den Anteil ihres Umsatzes angeben, der aus nachhaltigen wirtschaftlichen Aktivitäten stammt.</li>
<li><strong>CapEx</strong> (Capital Expenditures) steht für Investitionsausgaben und bezieht sich auf Mittel, die für den Erwerb, die Verbesserung oder die Erhaltung von physischen Vermögenswerten aufgewendet werden. Unternehmen müssen berichten, welcher Anteil ihrer Investitionen in nachhaltige Projekte und Anlagen fließt.</li>
<li><strong>OpEx</strong> (Operational Expenditures) sind Betriebsausgaben, die die laufenden Kosten zur Aufrechterhaltung der täglichen Geschäftstätigkeit umfassen. Nach der EU-Taxonomie müssen Unternehmen angeben, welcher Anteil dieser Ausgaben für nachhaltige Aktivitäten verwendet wird.</li>
</ol>
<p style="font-weight: 400;">Diese Berichterstattung ermöglicht es Investoren und anderen Stakeholdern, die Nachhaltigkeitsleistung eines Unternehmens besser zu bewerten und fundierte Entscheidungen zu treffen.</p>
<h2>Warum Unternehmen jetzt handeln sollten</h2>
<p style="font-weight: 400;">Das alles klingt nach viel Aufwand. Doch Unternehmen, die sich frühzeitig auf die Anforderungen der EU-Taxonomie einstellen, profitieren von mehreren Vorteilen:</p>
<ul>
<li>Marktführerschaft: Eine frühzeitige Anpassung an nachhaltige Praktiken verschafft Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil.</li>
<li>Vertrauensbildung: Eine transparente Berichterstattung stärkt das Vertrauen von Investoren, Kunden und anderen Stakeholdern.</li>
<li>Risikominimierung: Eine frühzeitige Compliance reduziert das Risiko von Sanktionen und Reputationsschäden.</li>
<li>Beitrag zu globalen Zielen: Unternehmen leisten einen aktiven Beitrag zur Erreichung der europäischen und globalen Nachhaltigkeitsziele.</li>
</ul>
<h2>Fazit: Die Zukunftsrelevanz der EU-Taxonomie</h2>
<p style="font-weight: 400;">Die EU-Taxonomie ist mehr als ein Regulierungsinstrument. Sie bietet Unternehmen die Chance, sich in einem wachsenden Markt für nachhaltige Investments zu positionieren und ihre Nachhaltigkeitsstrategie weiterzuentwickeln. Durch die Umsetzung der Taxonomie können Unternehmen nicht nur gesetzliche Anforderungen erfüllen, sondern langfristig ökonomische und ökologische Vorteile realisieren und davon profitieren.</p>
<p style="font-weight: 400;">Damit sich dieses Thema einfach umsetzen lässt, bietet <a href="https://www.cubemos.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Cubemos</a> mit seinem neuen EU-Taxonomie-Modul das ideale Werkzeug an. Nutzen Sie die Gelegenheit und integrieren Sie nachhaltige Praktiken in Ihre Berichterstattung und Geschäftsstrategie!</p>
<h2>Quellen</h2>
<ul>
<li>EU Technical Expert Group on Sustainable Finance: <a href="https://finance.ec.europa.eu/system/files/2020-03/200309-sustainable-finance-teg-final-report-taxonomy_en.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Technic Report &#8211; Taxonomy: Final report of the Technical Expert Group on Sustainable Finance</a></li>
<li>ELS Europe: <a href="https://www.elseurope.eu/wp-content/uploads/2023/06/Article-8.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Do No Significant Harm Handbook</a></li>
<li>Europäische Kommission: <a href="https://ec.europa.eu/sustainable-finance-taxonomy/home" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">EU Taxonomy Navigator</a></li>
<li>BMWK: <a href="https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Schlaglichter-der-Wirtschaftspolitik/2020/09/kapitel-1-6-sustainable-finance-taxonomie.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Sustainable Finance-Taxonomie</a></li>
<li>EU Taxonomy Info: <a href="https://eu-taxonomy.info/de/info/eu-taxonomy-grundlagen" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">EU Taxonomie Grundlagen</a></li>
<li>Wirtschaftsprüferkammer: <a href="https://www.wpk.de/nachhaltigkeit/kompass/regulatorische-anforderungen/eu-taxonomie-verordnung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">EU Taxonomie-Verordnung</a></li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">
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		<item>
		<title>Abschied von ABO Wind</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/abschied-von-abo-wind/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Sep 2024 11:04:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach sieben Jahren Aufsichtsratstätigkeit bei der Abo Wind AG habe ich mein Mandat im Juli 2024 aus persönlichen Gründen niedergelegt. Der Zeitpunkt war nach dem Vollzug des Formwechsels zur ABO Energy KGaA für beide Seiten ein günstiger. Aufsichtsrätin bei ABO Wind war für mich von Anfang an eine interessante Herausforderung. Die Energiewende begleitet mich seit langer Zeit auf sehr unterschiedlichen Ebenen, da war es für mich auch Verpflichtung, mein Wissen und mein Engagement für die Unterstützung eines deutschen Unternehmens der Windenergie einzubringen. Thinking Circular® begleitet seit 2017 kleine...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Nach sieben Jahren Aufsichtsratstätigkeit bei der Abo Wind AG habe ich mein Mandat im Juli 2024 aus persönlichen Gründen niedergelegt. Der Zeitpunkt war nach dem Vollzug des Formwechsels zur ABO Energy KGaA für beide Seiten ein günstiger.</p>
<div id="attachment_7704" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7704" class="wp-image-7704 size-medium" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/09/Lemke-Bockhold-300x251.jpg" alt="" width="300" height="251" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/09/Lemke-Bockhold-300x251.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/09/Lemke-Bockhold-1024x856.jpg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/09/Lemke-Bockhold-768x642.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/09/Lemke-Bockhold-1536x1284.jpg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/09/Lemke-Bockhold-2048x1712.jpg 2048w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/09/Lemke-Bockhold-700x585.jpg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/09/Lemke-Bockhold-1320x1104.jpg 1320w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-7704" class="wp-caption-text">Eveline Lemke, Matthias Bockholdt</p></div>
<p style="font-weight: 400;">Aufsichtsrätin bei ABO Wind war für mich von Anfang an eine interessante Herausforderung. Die Energiewende begleitet mich seit langer Zeit auf sehr unterschiedlichen Ebenen, da war es für mich auch Verpflichtung, mein Wissen und mein Engagement für die Unterstützung eines deutschen Unternehmens der Windenergie einzubringen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Thinking Circular® begleitet seit 2017 kleine und große Unternehmen bei der Transformation in eine nachhaltige Wirtschaft. Dabei lassen die Regeln des europäischen Green Deal die Schwächen und Nachteile traditioneller, linearer Geschäftsmodele immer deutlicher hervortreten. Gleichzeitig sind die multiplen Krisen unserer Zeit für alle Unternehmen eine Herausforderung und der Klimawandel bedroht unsere Lebensgrundlagen. Unter diesen Voraussetzungen ist es mir ein Anliegen, meine ganze Kraft den Anforderungen unserer Kunden zu widmen, die Unterstützung bei ihren Herausforderungen bei Thinking Circular® suchen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Meinem Nachfolger im Aufsichtsrat Jürgen Koppmann wünsche ich alles Gute und viel Erfolg auf dem Weg zu einer noch nachhaltigeren Unternehmensführung.</p>
<p><a href="https://www.aboenergy.com/de/info-center/presse/2024/2024-08-29_aufsichtsrat.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"><span style="font-weight: 400;">Die Pressemeldung der Abo Energy finden Sie hier.</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/abschied-von-abo-wind/">Abschied von ABO Wind</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Nachhaltigkeit, Klimaanpassung und Resilienz im Wiederaufbau drei Jahre nach der Flut im Ahrtal</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/nachhaltigkeit-klimaanpassung-und-resilienz-im-wiederaufbau-drei-jahre-nach-der-flut-im-ahrtal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jul 2024 11:10:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaanpassung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://thinking-circular.com/?p=7520</guid>

					<description><![CDATA[<p>In diesen Tagen blicken viele Menschen und Institutionen am Jahrestag auf die Flut im Ahrtal 2021 zurück. Im Rahmen des Kooperationsprojektes der Umweltlernschule+, Thinking Circular® und der Kreisvolkshochschule Ahrweiler blickten Stefan Müllers, Technischer Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebes Ahrweiler und Christian Hofeditz, Leiter der Kreisvolkshochschule Ahrweiler vor allem auf das letzte Jahr zurück. Ihr Fokus waren die eigenen Aktivitäten in der Umweltlernschule+ und die mit der Volkshochschule organisierten Veranstaltungen zu Nachhaltigkeit, Klimaanpassung und Resilienz. Für die Fortschritte, die beim Wiederaufbau im Ahrtal mit Wissenschaft, Politik und Gesellschaft gemacht wurden, haben...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/nachhaltigkeit-klimaanpassung-und-resilienz-im-wiederaufbau-drei-jahre-nach-der-flut-im-ahrtal/">Nachhaltigkeit, Klimaanpassung und Resilienz im Wiederaufbau drei Jahre nach der Flut im Ahrtal</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In diesen Tagen blicken viele Menschen und Institutionen am Jahrestag auf die Flut im Ahrtal 2021 zurück. Im Rahmen des Kooperationsprojektes der Umweltlernschule+, Thinking Circular® und der Kreisvolkshochschule Ahrweiler blickten Stefan Müllers, Technischer Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebes Ahrweiler und Christian Hofeditz, Leiter der Kreisvolkshochschule Ahrweiler vor allem auf das letzte Jahr zurück. Ihr Fokus waren die eigenen Aktivitäten in der Umweltlernschule+ und die mit der Volkshochschule organisierten Veranstaltungen zu Nachhaltigkeit, Klimaanpassung und Resilienz. Für die Fortschritte, die beim Wiederaufbau im Ahrtal mit Wissenschaft, Politik und Gesellschaft gemacht wurden, haben sie sich dann auch die Expertise und den Blick von außen dazugeholt.</p>
<div id="attachment_7527" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7527" class="wp-image-7527 size-medium" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/StS-Hauer-300x264.jpg" alt="Blumen im Vordergrund, ein Stehtisch mit einem aufgeklappten Laptop, ein Mann mit weißem Hemd, Anzug und Brille, eine Hand erhoben vor einer Leinwand." width="300" height="264" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/StS-Hauer-300x264.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/StS-Hauer-1024x900.jpg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/StS-Hauer-768x675.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/StS-Hauer-1536x1349.jpg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/StS-Hauer-2048x1799.jpg 2048w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/StS-Hauer-700x615.jpg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/StS-Hauer-1320x1160.jpg 1320w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-7527" class="wp-caption-text">Staatssekretär Michael Hauer, MKUEM</p></div>
<p>Denn insgesamt stellte Stefan Müllers fest, hat sich die Umweltlernschule+ seit der Corona-Pause hervorragend entwickelt. Die personelle Auslastung ist voll gegeben, die Auslastung der Räumlichkeiten gäbe noch mehr her, aber insgesamt sind mit ca. 2500 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die von diesem Bildungsangebot profitieren, die Erwartungen an das Mögliche erfüllt. Christian Hofeditz betonte, dass insbesondere die mit den Klimaschutzmanagern aus dem Landkreis organisierten Fortbildungsveranstaltungen mehr als sehr gut liefen und sogar mehrfach angeboten werden könnten.</p>
<p>Eveline Lemke, ehemalige Wirtschafts- und Klimaschutzministerin des Landes Rheinland-Pfalz, selbst mit ihrem Beratungsunternehmen Thinking Circular® im Landkreis ansässig, hat die Veranstaltung vorbereitet und moderiert. Ihr Herzblut ist eng mit der Einrichtung Umweltlernschule+ verbunden, denn sie durfte damals die Fördermittel der EU für die Einrichtung überbringen. Heute ist sie auch ehrenamtliche Umweltdozentin für die Volkshochschule. Die Reflexion mit ihren Kollegen ist ihr daher ein Herzensanliegen. Ebenso die Entwicklung der Kreislaufwirtschaft, wie z. B. beim Bodenmanagement.</p>
<h3>Cluster Initiative Boden- und Bauschuttmanagement bietet Lösungen an</h3>
<div id="attachment_7521" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7521" class="wp-image-7521 size-medium" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-M.Becker_EL-300x193.jpg" alt="Links eine Leinwand mit Bild und Text, daneben ein Mann mit den Händen im Rücken verschränkt und eine Frau mit erhobenen Händen." width="300" height="193" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-M.Becker_EL-300x193.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-M.Becker_EL-1024x658.jpg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-M.Becker_EL-768x494.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-M.Becker_EL-1536x987.jpg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-M.Becker_EL-2048x1316.jpg 2048w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-M.Becker_EL-700x450.jpg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-M.Becker_EL-1320x848.jpg 1320w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-7521" class="wp-caption-text">Markus Becker, Büro für Ingenieur- und Tiefbau GmbH, Eveline Lemke, Thinking Circular®</p></div>
<p>Hier konnten Lösungsschritte identifiziert werden. Beispielsweise das Problem der Zwischenlagerung von Boden- und Bauschutt, von denen geschätzt noch eine Million Kubikmeter im Ahrtal bautechnisch bewegt werden müssen. Als erstes trug Markus Becker vom Berthold Becker Büro für Ingenieur- und Tiefbau GmbH vor, wie der Sachstand im Boden- und Bauschuttcluster des Landkreises ist. Sein Büro organisiert die Clusterinitiative. In Zukunft sind große Baumaßnahmen wie der Bau vonHochwasserschutzeinrichtungen eine Möglichkeit, die großen Mengen an Bauschutt wieder einzusetzen. Wie kann es also gelingen, diese Massen nicht erst mit dem LKW aus dem Tal herauszufahren, sondern zwischenzulagern? Staatssekretär Michael Hauer aus dem Landesumweltministerium sagte zu, dass nach Vorlage einer Mengenkalkulation für die zu lagernden Mengen konkret über die Einrichtung von Zwischenlagern geredet werden könne. Er war gerne nach Niederzissen in die Umweltlernschule+ gekommen, um mit den Beteiligten über die Weiterentwicklung von Klimaschutzmaßnahmen zu diskutieren. Diese Nachricht nahmen die am Bodenmanagement beteiligten Parteien mit Freude auf und werden sich an die Arbeit machen für geplante Aktivitäten Schätzungen oder genaue Berechnungen zu benötigten Mengen einzuholen.</p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/Vortrag-Markus-Becker.pdf" target="_blank" rel="noopener">Die Präsentation zum Vortrag von Markus Becker finden Sie hier.</a></p>
<h3>Empfehlungen aus dem KAHRS Projekt</h3>
<div id="attachment_7523" style="width: 271px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7523" class="wp-image-7523 " src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-Prof.-Kirschbauer-300x206.jpg" alt="Links ein Mann mit Brille neben einer Leinwand mit einem Bild und Text." width="261" height="179" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-Prof.-Kirschbauer-300x206.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-Prof.-Kirschbauer-1024x703.jpg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-Prof.-Kirschbauer-768x527.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-Prof.-Kirschbauer-1536x1055.jpg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-Prof.-Kirschbauer-2048x1406.jpg 2048w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-Prof.-Kirschbauer-700x481.jpg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-Prof.-Kirschbauer-1320x906.jpg 1320w" sizes="(max-width: 261px) 100vw, 261px" /><p id="caption-attachment-7523" class="wp-caption-text">Prof. Dr. Lothar Kirschbauer, Hochschule Koblenz, KAHRS</p></div>
<p>Prof. Dr. Lothar Kirschbauer stellte die Ergebnisse des KAHR-Projektes sowie zehn Empfehlungen daraus vor. Er ging spezifisch auf die Empfehlung ein, mehr Raum für die Ahr zu schaffen und die interkommunale Zusammenarbeit zu stärken. Zudem empfahl er ganz konkret den Einbau automatischer Flutschotts, druckwassersichere Wanddurchführungen zu legen und Hausanschlüsse immer über dem Hochwasserniveau zu installieren.</p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/Vortrag_Kirschbauer.pdf" target="_blank" rel="noopener">Die Präsentation zum Vortrag von Prof. Dr. Lothar Kirschbauer finden Sie hier.</a></p>
<h3></h3>
<h3>Politik(en) und Ökonomie(en) mit Zukunft</h3>
<p>Prof. Reinhard Loske stellt seine Theorie zu Ökonomie(n) mit Zukunft vor. Als ehemaliger Umweltsenator des Landes Bremen, Bundestagsmitglied und Präsident der Cusanus-Hochschule Koblenz liegt ihm die Übertragung von theoretischem Wissen in praktische Aktivitäten am Herzen. Seine Erkenntnisse zum Gewinn durch Kooperation und guter Kommunikation wurde durch die Anwesenden bestätigt.</p>
<div id="attachment_7525" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7525" class="wp-image-7525 size-medium" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-Prof.-Loske-300x189.jpg" alt="Hinter Blumen ein Stehtisch, dahinter ein Mann mit erhobenen Händen vor einer Leinwand." width="300" height="189" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-Prof.-Loske-300x189.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-Prof.-Loske-1024x644.jpg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-Prof.-Loske-768x483.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-Prof.-Loske-1536x966.jpg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-Prof.-Loske-2048x1289.jpg 2048w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-Prof.-Loske-700x440.jpg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-Prof.-Loske-1320x830.jpg 1320w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-7525" class="wp-caption-text">Prof. Dr. Reinhard Loske, Nachhaltigkeitswissenschaftler und Autor</p></div>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/Reinhard-Loske-Praesentation-Juli-2024.pdf" target="_blank" rel="noopener">Die Präsentation zum Vortrag von Prof. Dr. Reinhard Loske finden Sie hier.</a></p>
<p>Für das Netzwerk der Umweltlehrenden der Veranstaltung war am Ende der Tagesveranstaltung klar: Der Fülle an Aufgaben und der hohen Fluktuation an Personen, die im Ahrtal arbeiten und leben, können nur alle gemeinsam und nur mit SolidAHRität entgegentreten und weiter Bildungsangebote liefern, welche hier passgenau helfen können. Genau darauf, dies weiter voranzutreiben, haben sich die Teilnehmenden dann auch wieder verabredet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/nachhaltigkeit-klimaanpassung-und-resilienz-im-wiederaufbau-drei-jahre-nach-der-flut-im-ahrtal/">Nachhaltigkeit, Klimaanpassung und Resilienz im Wiederaufbau drei Jahre nach der Flut im Ahrtal</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
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		<title>Nachhaltigkeitsbericht mit der richtigen Software</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/nachhaltigkeitsbericht-mit-der-richtigen-software/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jun 2024 12:07:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeitsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Nachhaltigkeitsbericht nach den von der EU festgelegten ESRS-Regeln schreibt sich natürlich nicht von Hand. Und die Berechnung von THG-Emissionen macht man nicht einfach mit dem Taschenrechner. Anfang 2024 haben wir recherchiert, welche Software-Lösungen auf dem deutschen Markt sind und wie weit diese die EU Vorgaben von Oktober 2023 bereits berücksichtigen. Viele Lösungen haben es nicht in unsere Übersicht geschafft, denn sie boten nicht einmal elementare Elemente an. Wir suchten nach einer Lösung, welche nach Sammlung, Dokumentation, Erfassung aller Daten sowohl ein Treibhausgasprotokoll liefert, die Doppelte Wesentlichkeit und...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/nachhaltigkeitsbericht-mit-der-richtigen-software/">Nachhaltigkeitsbericht mit der richtigen Software</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Ein Nachhaltigkeitsbericht nach den von der EU festgelegten ESRS-Regeln schreibt sich natürlich nicht von Hand. Und die Berechnung von THG-Emissionen macht man nicht einfach mit dem Taschenrechner. Anfang 2024 haben wir recherchiert, welche Software-Lösungen auf dem deutschen Markt sind und wie weit diese die EU Vorgaben von Oktober 2023 bereits berücksichtigen. Viele Lösungen haben es nicht in unsere Übersicht geschafft, denn sie boten nicht einmal elementare Elemente an. Wir suchten nach einer Lösung, welche nach Sammlung, Dokumentation, Erfassung aller Daten sowohl ein Treibhausgasprotokoll liefert, die Doppelte Wesentlichkeit und eine Stakeholderbefragung abbildet, Multi-Mandanten fähig ist, geprüfte Berechnungsmethoden und Datenbanken verwendet und natürlich auch Support bietet.</p>
<p style="font-weight: 400;">Hier findet Ihr die Übersicht über die von uns getesteten Anwendungen:</p>
<p style="font-weight: 400;"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-7421 size-full" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/06/Vergleich-Software-Nachhaltigkeitsberichterstattung-V2.jpg" alt="" width="960" height="540" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/06/Vergleich-Software-Nachhaltigkeitsberichterstattung-V2.jpg 960w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/06/Vergleich-Software-Nachhaltigkeitsberichterstattung-V2-300x169.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/06/Vergleich-Software-Nachhaltigkeitsberichterstattung-V2-768x432.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/06/Vergleich-Software-Nachhaltigkeitsberichterstattung-V2-700x394.jpg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/06/Vergleich-Software-Nachhaltigkeitsberichterstattung-V2-539x303.jpg 539w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></p>
<h3 style="font-weight: 400;">Unsere Bewertung der Software ist differenziert und zugleich eindeutig:</h3>
<p style="font-weight: 400;">Code Gaia bietet eine selbst lernende Berichtssoftware an, die in der Lage sein soll, die Wesentlichkeitsanalyse in Echtzeit anzupassen. Wir finden das ein interessantes Feature, ob es aber tatsächlich bei strategischen Entscheidungen hilft, wagen wir zu bezweifeln. Strategische Prozesse benötigen eine unternehmensinterne Dynamik und Erkenntnisprozesse aller Beteiligten. Eine Strategie wird dann erfolgreich umgesetzt, wenn sie verstanden ist und gewollt. Sicher kann eine KI einer Nachhaltigkeitsarbeitsgruppe spiegeln, was eine Organisation an Daten hat, den Erkenntnisprozess für die Organisation erspart man sich damit jedoch nicht.</p>
<p style="font-weight: 400;">Green Vision Solutions bietet wunderbare online Seminare an, zumeist kostenfrei. Hier können sich Interessierte mit dem Treibhausgasprotokoll und den Findung der doppelten Wesentlichkeit vertraut machen. Auch Cubemos bietet aktuell dazu Fortbildungen an. Leider hat Green Vision Solutions jedoch keine kombinierte Lösung, die auch das automatische Erstellen des Berichts möglich macht.</p>
<p style="font-weight: 400;">Das finden wir nur bei Cubemos, inklusive der Verarbeitung der Daten aus der Stakeholderanalyse, welche in Echtzeit die Wesentlichkeitsmatrix verändern. Das ist eine aufschlussreiche Abrundung für die Berichterstatter und die Verantwortlichen im Projekt, denn so wird die Resonanz der Stakeholder optimal gespiegelt. Wir haben deshalb Cubemos selbst mit Kunden im Einsatz und sind begeistert von der mächtigen Plattform, die auch ein Projektmanagement ermöglicht.</p>
<p style="font-weight: 400;">Als Hinweis geben wir gerne mit, dass es sich empfiehlt, für bestimmte Elemente der eigenen Reise zur Nachhaltigkeit auch erfahrene Nachhaltigkeitsberater*innen anzusprechen. Sie helfen Euch schnell durch zunächst kompliziert anmutende Datenerhebung und beraten die Datenlage. So entsteht eine Außenperspektive und neutrale Einschätzung, die Euch auch weiter bringen dürfte.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die vorgestellte Software ist aktuell bei allen Anbietern in der Weiterentwicklung, auch die Preise haben Dynamik. Eine Preisanfrage zustellen, bietet sich an.</p>
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		<title>Wirtschaft zwischen Moral und Interessen</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/wirtschaft-zwischen-moral-und-interessen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Apr 2024 12:55:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stell Dir vor, Du bist auf der Reise in die Zukunft. Und aktuell siehst Du nicht mehr als die Straße, auf der Du Dich bewegst und die Leitplanken links und rechts Deines Weges. Du kannst auch hinter Dich schauen und sehen, wie der Weg aussieht, den Du bereits hinter Dir gelassen hast. Wie geht es Dir damit? Menschen, die gerne in Skandinavien oder Canada, vielleicht auch auf der Route 66 durch Amerika unterwegs waren, können sich das gut vorstellen. Sie folgen einer Idee, eine Reise voller Abenteuer zu...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Stell Dir vor, Du bist auf der Reise in die Zukunft. Und aktuell siehst Du nicht mehr als die Straße, auf der Du Dich bewegst und die Leitplanken links und rechts Deines Weges. Du kannst auch hinter Dich schauen und sehen, wie der Weg aussieht, den Du bereits hinter Dir gelassen hast. Wie geht es Dir damit?</p>
<p style="font-weight: 400;"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-7268 alignleft" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/04/04.2024-Creativ-Lab-7-Schulterblick-1-300x300.jpeg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/04/04.2024-Creativ-Lab-7-Schulterblick-1-300x300.jpeg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/04/04.2024-Creativ-Lab-7-Schulterblick-1-1024x1024.jpeg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/04/04.2024-Creativ-Lab-7-Schulterblick-1-150x150.jpeg 150w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/04/04.2024-Creativ-Lab-7-Schulterblick-1-768x768.jpeg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/04/04.2024-Creativ-Lab-7-Schulterblick-1-570x570.jpeg 570w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/04/04.2024-Creativ-Lab-7-Schulterblick-1-500x500.jpeg 500w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/04/04.2024-Creativ-Lab-7-Schulterblick-1-1000x1000.jpeg 1000w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/04/04.2024-Creativ-Lab-7-Schulterblick-1-700x700.jpeg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/04/04.2024-Creativ-Lab-7-Schulterblick-1-1320x1320.jpeg 1320w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/04/04.2024-Creativ-Lab-7-Schulterblick-1.jpeg 1410w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Menschen, die gerne in Skandinavien oder Canada, vielleicht auch auf der Route 66 durch Amerika unterwegs waren, können sich das gut vorstellen. Sie folgen einer Idee, eine Reise voller Abenteuer zu erleben, gleichzeitig Freiheit in Entscheidungen zu haben. Wem würde das nicht gefallen. Das Mindset vieler Start-Up Projektteilnehmer*innen lässt sich gut mit dieser Metapher umschreiben. Attribute wie Risiko und Gefahr kommen in dieser Abenteuerillusion weniger vor. Dennoch sind ausgerechnet Abschätzungen von Gefahren die Essenz einer guten Reisevorbereitung. Das gilt aber auch für jede Reise in ein Innovationsprojekt, insbesondere wenn sie zirkulär sind.</p>
<p style="font-weight: 400;">Das <a href="https://kreativ-bund.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Kompetenzzentrum der Kreativwirtschaft des Bundes</a> in Berlin hat unter mehr als 100 Bewerbungen 5 Risky-Projects identifiziert. Sie hatten in den letzten Monaten die Gelegenheit, ihr Prototyping und die Herausforderungen in begleiteter Form weiterzuentwickeln. Im Impact Hub in Berlin Neu-Kölln haben wir uns zu ihrem Schulterblick getroffen. Denn als Jury-Mitglied war ich auch gebeten, den Zukunftsunternehmer*innen Impulse für ihre weitere Arbeit mitzugeben und aufzuzeigen, wie sie Risiken vermeiden und Chancen ergreifen können, so dass ihre Reise in die Zukunft sicher ist.</p>
<p style="font-weight: 400;"><a href="https://kreativ-bund.de/creative-lab-7-kreislaufwirtschaft#risky-projects" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Die Risky-Projects findet Ihr hier.</a></p>
<h3>Komplexität ist eine Herausforderung</h3>
<p style="font-weight: 400;">Akteure, die sich aufmachen Projekte in einer Wirtschaft von Kreisläufen zu kreieren, gehen längere Wege als es die einfache Erfindung linearer Produkte erfordert. Schließlich ist das Hineinorganisieren externer Effekte keine triviale sondern vor allem eine komplexe Angelegenheit. Darauf möchte ich etwas eingehen, denn es gilt in dieser agilen Welt, die Orientierung zu behalten, sonst wird es mit der oben beschrieben Reise nichts.</p>
<p style="font-weight: 400;">Zuerst also ein paar Worte zur Komplexität, auf die wir nicht trainiert sind und uns dennoch alle Eigenschaften von Natur aus mitgegeben sind, um mit ihr umzugehen. Die Komplexität ist allein aufgrund der Vielfältigkeit von Material, Flüssigkeiten oder Gasen, die in unseren Wirtschaftskreisläufen zugelassen und in der Wertschöpfung miteinander verbunden werden, riesig. Über 2000 Stoffe sind in der Europäischen Chemikalienzulassungsstelle REACH registriert, jeder dieser Stoffe kann mit anderen kombiniert ein Produkt ergeben.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Komplexität wird zudem durch Interessen ergänzt. Und die Interessen im Sinne der Nachhaltigkeit sind auch vielfältig. Alleine 17 Nachhaltigkeitsziele geben uns eine Interessensagenda, die zu berücksichtigen ist und die bereits rund 2.400 KPIs (Key Progress Indicators) aufzeigt. Und jeder dieser Indikatoren kann theoretisch durch eine Aktivität gefährdet werden.</p>
<p style="font-weight: 400;">Wie können Akteure hier überhaupt die Orientierung behalten?</p>
<h3>Mein Tipp: Bleibt bei der Metapher der Reise auf der Straße</h3>
<p style="font-weight: 400;"><img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-7266" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/04/04.2024-Creative-Lab-7_2-1-300x300.jpeg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/04/04.2024-Creative-Lab-7_2-1-300x300.jpeg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/04/04.2024-Creative-Lab-7_2-1-1024x1024.jpeg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/04/04.2024-Creative-Lab-7_2-1-150x150.jpeg 150w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/04/04.2024-Creative-Lab-7_2-1-768x768.jpeg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/04/04.2024-Creative-Lab-7_2-1-1536x1536.jpeg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/04/04.2024-Creative-Lab-7_2-1-570x570.jpeg 570w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/04/04.2024-Creative-Lab-7_2-1-500x500.jpeg 500w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/04/04.2024-Creative-Lab-7_2-1-1000x1000.jpeg 1000w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/04/04.2024-Creative-Lab-7_2-1-700x700.jpeg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/04/04.2024-Creative-Lab-7_2-1-1320x1320.jpeg 1320w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/04/04.2024-Creative-Lab-7_2-1.jpeg 1630w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die linke Seite der Leitplanken ist das moralische Feld der Circular Economy, welches aus seinen Prinzipien und Strategien besteht. Dazu zählen das Cradle-to-Cradle Prinzip, die RE-Strategien (Reuse, Refurbish, Repair, Recycle), das RESOLVE-Prinzip (RE-Strategien + Solve + Optimise (Effectiveness) + Close the Loop + Virtualize + Exchange).</p>
<p style="font-weight: 400;">Auf der rechten Seite der Leitplanken stehen die 17 Nachhaltigkeitsziele und ihre 2.400 KPIs, wie sie nach dem ESRS (Environmental Social Regulation Standards) der EU Kommission im Oktober 2023 beschlossen wurden.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Schnittmenge, gewissermaßen die zu identifizierende Synergie ist der Impact, den ein Risky-Project für sich definiert. Dies besteht aus dem beschriebenen Problem und der Lösung dafür. Die Abgrenzung zu Moral und Interessen ist und bleibt bei jedem Projekt die Definition, welchen Preis das eigene Handeln bedeutet. Es gibt kein Projekt ohne Umweltwirkung. Alles entfaltet Wirkung. Im Kern soll jedoch eine negative Wirkung verhindert und bestehende negative Eigenschaften vermindert werden, im besten Falle eine positive Wirkung entfalten. Das ist Entscheidungssache. Die Entscheidung treffen die Projektteilnehmenden und Investoren selbst. Dass es möglich ist, sich für einen Weg mit negativen Umweltwirkungen zu entscheiden, weiß jeder. Wie kann da ein Kurs der Nachhaltigkeit beibehalten werden?</p>
<p style="font-weight: 400;">Meine Fragen an die Innovatoren und Ihre Begleiter*innen zielen deshalb immer auf zwei Schwerpunkte ab, mit denen sie diese Frage selbst beantworten können:</p>
<ol>
<li>Sind Risiken hinreichend erkannt? Gab es einen ausreichenden Scan aus Perspektive der Stakeholder der gesamten Wertschöpfungskette, um Interessen des Wettbewerbs, etablierter linearer Mitspieler*innen im Markt, der Politik oder der Wissenschaft zu erkennen?</li>
<li>Welche wesentlichen Barrieren gibt es, die überwunden werden müssen?</li>
</ol>
<p style="font-weight: 400;">Die Antworten auf diese Fragen sind die Navigation auf der Straße in eine zirkuläre Zukunft.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/wirtschaft-zwischen-moral-und-interessen/">Wirtschaft zwischen Moral und Interessen</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
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