<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Unkategorisiert Archive &#8211; Thinking Circular</title>
	<atom:link href="https://thinking-circular.com/de/category/unkategorisiert/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://thinking-circular.com/de/category/unkategorisiert/</link>
	<description>Das Multiversum der Kreislaufwirtschaft.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 28 Apr 2025 12:09:18 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	
	<item>
		<title>Unterstützung für die Albufera</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/unterstuetzung-fuer-die-albufera/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Apr 2025 12:02:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://thinking-circular.com/?p=8513</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Herz für eine grüne Region In vielen unserer Podcasts und wissenschaftlichen Begleitungen vergleichen wir das verheerende Hochwasserereignis an der Ahr im Jahr 2021 mit dem Ereignis in der Region Valencia im vergangenen Jahr 2024. Heute möchten wir auf einen besonderen Naturschutzaspekt eingehen und Euch mit wenigen Klicks um Eure Unterstützung bitten. Es geht um das Lebenselixier Wasser und die besondere Bedeutung des Süßwassersees Albufera in der Region Valencia. Die Albufera wurde zum bedrohten See des Jahres 2020 ernannt. Die Benennung wird seit 2004 jährlich am 2. Februar...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/unterstuetzung-fuer-die-albufera/">Unterstützung für die Albufera</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Ein Herz für eine grüne Region</h3>
<p>In vielen unserer Podcasts und wissenschaftlichen Begleitungen vergleichen wir das verheerende Hochwasserereignis an der Ahr im Jahr 2021 mit dem Ereignis in der Region Valencia im vergangenen Jahr 2024. Heute möchten wir auf einen besonderen Naturschutzaspekt eingehen und Euch mit wenigen Klicks um Eure Unterstützung bitten. Es geht um das Lebenselixier Wasser und die besondere Bedeutung des Süßwassersees Albufera in der Region Valencia.</p>
<p>Die Albufera wurde zum bedrohten See des Jahres 2020 ernannt. Die Benennung wird seit 2004 jährlich am 2. Februar bekannt gegeben. Anlässlich des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Welttag_der_Feuchtgebiete" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Welttages der Feuchtgebiete</a> verleiht der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Global_Nature_Fund" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Global Nature Fund</a> einem der wichtigsten bedrohten Seen der Welt für ein Jahr diesen Titel, um auf die bestehenden ökologischen Probleme dieser Feuchtgebiete aufmerksam zu machen.</p>
<p>Die Situation der Albufera hat sich durch die Hochwasserereignisse verändert, da mehr Niederschläge das Feuchtgebiet speisen. Aber die Situation hat sich nicht unbedingt verbessert, obwohl mehr Süßwasser in die umliegenden landwirtschaftlichen Gebiete geleitet werden kann, die bis zu drei Ernten pro Jahr einbringen können.</p>
<h3>Antrag auf Annerkennung als Biosphärenreservat</h3>
<p>Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Anrainergemeinden Cullera, Cataroja, Sueca, Algemesi Alfafar, Silla, Albal, Sedavi, Massnassa, Sollana, Albalat de Ribera, Beniparrell und Valencia haben bei der UNESCO die Anerkennung der Albufera als Biosphärenreservat beantragt. In diesem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=hvvEt2QtXBc" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Video</a> sind ihre Begründungen zu hören, die nicht auf Polemik, sondern auf eine gemeinsame Entwicklung der Region abzielen. Gerade vor dem Hintergrund der politischen Auseinandersetzung zwischen der autonom regierten Region Valencia und der Zentralregierung ist es für die lokalen Akteure besonders ärgerlich, wenn Fortschritte durch machtpolitische Auseinandersetzungen blockiert werden. Das Bündnis für die Bewerbung als Biosphärenreservat ist daher vor allem eines: ein Bündnis der politischen Mitte und der Vernunft.</p>
<p>Im <a href="https://pod.co/gruene-wirtschaft-fuer-morgen-circular-economy/untersttzung-fr-die-albufera" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">aktuellen Podcast</a> sprechen wir über die Unterschiede der verschiedenen Schutzgebiete und bemühen uns um einen Vergleich der Albufera mit dem UNESCO-Welterbe Mittelrheintal und dem FFH-Schutzgebiet Ahrtal. Die direkten Vergleiche helfen zu verstehen, warum Schutzgebiete, die auf nationaler Ebene scheitern, auf internationaler Ebene erfolgreich sein können. Die Idee, dass internationale Sichtbarkeit zu lokalem Schutz führen kann, ist nicht nur eine Idee, sondern hat sich als funktionierender Mechanismus erwiesen. Allerdings muss sich jeder Antragsteller darüber im Klaren sein, dass Prüfungskommissionen über die Anträge entscheiden und diese genau prüfen werden. Zudem müssen die Antragsteller ein Konzept vorlegen, das eine nachhaltige Bewirtschaftung des Gebietes im Einklang mit der Natur und der wirtschaftlichen Nutzung sicherstellt.</p>
<p>Dazu bringt die Region viel Erfahrung mit, denn seit dem 17. Jahrhundert ist die Nutzung der Albufera und des Süßwassers vertraglich geregelt. Die Nutzungsverträge wurden nur in großen Zeitabständen überarbeitet und gelten jeweils als historisch. Auch das ist etwas Besonderes und muss weitergeführt werden. Darauf bestehen die Bürgermeister.</p>
<p>Thinking Circular® ist bei den Vereinten Nationen als Helpdesk gelistet und wir wollen diese Rolle ausfüllen &#8211; lasst uns der Albufera helfen! Unterzeichnet die <a href="https://www.lasprovincias.es/comunitat/suma-apoyo-albufera-envia-adhesion-favor-parque-20250401171052-nt.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Petition für die Albufera</a>, die in der Regionalzeitung „Las Provincias“ veröffentlicht wurde. Nach spanischem Recht muss bei Online-Petitionen ein Ausweisdokument vorgelegt werden, es sollen keine Fakes erstellt werden, also lasst euch davon nicht abschrecken.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/unterstuetzung-fuer-die-albufera/">Unterstützung für die Albufera</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nach der Flut &#8211; Abfall und kein Ende, auch in Valencia</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/nach-der-flut-abfall-und-kein-ende-auch-in-valencia/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jan 2025 10:55:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://thinking-circular.com/?p=8069</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie das Ahrtal 2021 wurde die Region Valencia im Oktober 2024 von einem Hochwasser schwer getroffen. Derzeit beraten Experten der Abfallwirtschaft und Wissenschaftler in Valencia über die Herausforderungen und möglichen Lösungen. Die öffentlichen Bilder aus Valencia erinnern stark an die Ereignisse im Ahrtal und wecken Mitgefühl für die betroffenen Menschen in Spanien. Einer dringenden Einladung der dortigen kommunalen Vereinigung und dem Cluster Clean Waste ist Eveline Lemke, ehemalige Wirtschaftsministerin von Rheinland-Pfalz, gemeinsam mit Stephan Müllers, dem technischen Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebes Ahrweiler, und Prof. Alexander Fekete von der Technischen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/nach-der-flut-abfall-und-kein-ende-auch-in-valencia/">Nach der Flut &#8211; Abfall und kein Ende, auch in Valencia</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Wie das Ahrtal 2021 wurde die Region Valencia im Oktober 2024 von einem Hochwasser schwer getroffen. Derzeit beraten Experten der Abfallwirtschaft und Wissenschaftler in Valencia über die Herausforderungen und möglichen Lösungen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die öffentlichen Bilder aus Valencia erinnern stark an die Ereignisse im Ahrtal und wecken Mitgefühl für die betroffenen Menschen in Spanien. Einer dringenden Einladung der dortigen kommunalen Vereinigung und dem Cluster Clean Waste ist Eveline Lemke, ehemalige Wirtschaftsministerin von Rheinland-Pfalz, gemeinsam mit Stephan Müllers, dem technischen Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebes Ahrweiler, und Prof. Alexander Fekete von der Technischen Hochschule Köln gefolgt. Gemeinsam waren die Experten vom 8. bis 11. Januar 2025 vor Ort, um die Lage zu beurteilen und an einer Expertenkonferenz der Polytechnischen Universität Valencia teilzunehmen.</p>
<h3>Gemeinsame Bemühungen für eine bessere Zukunft</h3>
<p style="font-weight: 400;">Müllers und Lemke arbeiten seit der Flut an der Ahr 2021 eng zusammen. Sie haben unter anderem eine wissenschaftliche Untersuchung über das Management der Flutabfälle an der Ahr durchgeführt und dabei Akteure genau beobachtet. Der Bericht wurde im Folgejahr veröffentlicht und fand große Resonanz. Angesichts der komplexen Müllprobleme in Valencia, die auch 60 Tage nach der Flut bestehen, wurde die Erfahrung der deutschen Experten dringend benötigt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Prof. Alexander Fekete ergänzt mit seinen internationalen Kenntnissen in Krisenforschung die fachliche Expertise zur Abfallwirtschaft im Krisenmanagement. Die drei deutschen Experten haben sich gemeinsam mit spanischen Praktikern aus einem Netzwerk der Abfallwirtschaft, unter der Leitung von Prof. Miguel Angel Artacho Ramirez der Polytechnischen Universität Valencia, der Beobachtung und Entwicklung von Lösungsansätzen für die Hochwasserproblematik gewidmet.</p>
<div id="attachment_8059" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8059" class="wp-image-8059 size-large" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Pressekonferenz-1024x576.jpeg" alt="Fünf Personen an einem Tisch vor einer weißen Rückwand mit Logos" width="1024" height="576" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Pressekonferenz-1024x576.jpeg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Pressekonferenz-300x169.jpeg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Pressekonferenz-768x432.jpeg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Pressekonferenz-1536x864.jpeg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Pressekonferenz-2048x1152.jpeg 2048w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Pressekonferenz-700x394.jpeg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Pressekonferenz-539x303.jpeg 539w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Pressekonferenz-1320x743.jpeg 1320w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p id="caption-attachment-8059" class="wp-caption-text">Expertenkonferenz an der Polytechnischen Universität Valencia. V.l.n.r.: Salvador Ortì, Cluster Clean Waste, Jesus Martinez, Greene, Prof. Miguel Ramirez, UPV, Eveline Lemke, Thinking Circular, Andé Höchemer, Dolmetscher</p></div>
<h3>Satellitenbilder und historische Kanalstrukturen</h3>
<p style="font-weight: 400;">Vor ihrer Reise haben die Experten Satellitenbilder ausgewertet, welche die Schlammeinträge nach der Flut DANA in die valenzianische Lagune zeigen. Diese Bilder wurden ergänzt durch die Eindrücke und Berichte von Betroffenen vor Ort, deren Notlage absolut vergleichbar ist mit der Situation im Ahrtal 2021. Überraschend war jedoch das Ausmaß der Überlastung der Ableitungsstrukturen in Valencia, die aus dem 8. Jahrhundert stammen und unter den Mauren eingeführt wurden. Die Überlastung dieser Strukturen führte zu einer Überschwemmung mit Wasserhöhen von 1-2 Metern auf einer breiten Schneise, was unter anderem 120.000 Autos zerstörte.</p>
<div id="attachment_8063" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8063" class="wp-image-8063 size-medium" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Kanal-in-Valencia-300x169.jpeg" alt="Vorne beschädigte Brücke, dahinter Abflusskanal mit Schlamm und Graffiti in Valencia" width="300" height="169" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Kanal-in-Valencia-300x169.jpeg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Kanal-in-Valencia-1024x576.jpeg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Kanal-in-Valencia-768x432.jpeg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Kanal-in-Valencia-1536x864.jpeg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Kanal-in-Valencia-2048x1152.jpeg 2048w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Kanal-in-Valencia-700x394.jpeg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Kanal-in-Valencia-539x303.jpeg 539w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Kanal-in-Valencia-1320x743.jpeg 1320w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-8063" class="wp-caption-text">Ablusskanal in Valencia</p></div>
<div id="attachment_8061" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8061" class="wp-image-8061 size-medium" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Kanal-Sevilla-300x169.jpeg" alt="Abflusskanal in Valencia voller verschmutzter Erde, Brücke im Hintergrund" width="300" height="169" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Kanal-Sevilla-300x169.jpeg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Kanal-Sevilla-1024x576.jpeg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Kanal-Sevilla-768x432.jpeg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Kanal-Sevilla-1536x864.jpeg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Kanal-Sevilla-2048x1152.jpeg 2048w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Kanal-Sevilla-700x394.jpeg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Kanal-Sevilla-539x303.jpeg 539w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Kanal-Sevilla-1320x743.jpeg 1320w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-8061" class="wp-caption-text">Abflusskanal in Valencia</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h3></h3>
<h3></h3>
<h3></h3>
<h3></h3>
<h3></h3>
<h3>Herausforderungen der Abfallwirtschaft in Valencia</h3>
<p style="font-weight: 400;">Die Situation vor Ort stellt Spanien vor erhebliche Herausforderungen in der Kreislaufwirtschaft, da die Abfallbehandlungspraxis dort weit hinter den deutschen Standards liegt. Dies betrifft auch die Organisationsstrukturen, ungesicherte Mülldeponien, das Fehlen von Müllverbrennungsanlagen und den unsachgemäßen Umgang mit gefährlichen Abfällen. Die fehlenden technischen Anlagen zur Absteuerung und Behandlung von Abfällen machen deutlich, dass die Abfallproblematik die Region Valencia noch lange beschäftigen wird. Mit der Gründung einer Expertengruppe soll der Austausch mit wissenschaftlichen Experten und Betroffenen intensiviert werden, um gemeinsame Lösungen zu entwickeln.</p>
<div id="attachment_8065" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8065" class="wp-image-8065 size-large" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Verladung--1024x576.jpeg" alt="Schlammige Fläche mit Baum vorne, beschmutzte und beschädigte Fahrzeuge auf einem Haufen rechts, links Verladung eine Fahrzeugs in einen Container LKW" width="1024" height="576" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Verladung--1024x576.jpeg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Verladung--300x169.jpeg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Verladung--768x432.jpeg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Verladung--1536x864.jpeg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Verladung--2048x1152.jpeg 2048w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Verladung--700x394.jpeg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Verladung--539x303.jpeg 539w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Verladung--1320x743.jpeg 1320w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p id="caption-attachment-8065" class="wp-caption-text">Beschädigte Fahrzeuge auf einem Sammelplatz werden bei der Verladung weiter zerstört.</p></div>
<h3>Herausforderungen der menschlichen Dimension</h3>
<div id="attachment_8086" style="width: 179px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8086" class="wp-image-8086 size-medium" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Plakat-zum-Geschaeftesterben-1-169x300.jpeg" alt="Frau in Schwarzer Kleidung neben einem schwarz gelben Plakat auf rotem Grund." width="169" height="300" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Plakat-zum-Geschaeftesterben-1-169x300.jpeg 169w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Plakat-zum-Geschaeftesterben-1-576x1024.jpeg 576w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Plakat-zum-Geschaeftesterben-1-768x1365.jpeg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Plakat-zum-Geschaeftesterben-1-864x1536.jpeg 864w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Plakat-zum-Geschaeftesterben-1-1152x2048.jpeg 1152w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Plakat-zum-Geschaeftesterben-1-700x1244.jpeg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Plakat-zum-Geschaeftesterben-1-1320x2347.jpeg 1320w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Plakat-zum-Geschaeftesterben-1-scaled.jpeg 1440w" sizes="(max-width: 169px) 100vw, 169px" /><p id="caption-attachment-8086" class="wp-caption-text">Eveline Lemke neben der Ankündigung einer Geschäftsaufgabe.</p></div>
<p style="font-weight: 400;">Das Leid der Menschen in den betroffenen Stadtteilen ist groß. Obwohl die Trinkwasserversorgung in Valencia selbst wieder funktioniert, herrscht noch vielerorts Chaos und Verwüstung. Die Flut hat viele Menschenleben gefordert, oft wurden sie im Auto, Keller oder in Tiefgaragen vom Wasser eingeschlossen oder abgetrieben. Diese Muster gleichen offensichtlich denen im Ahrtal, jedoch ist die Dimension der betroffenen Tiefgaragen in Valencia enorm und nicht vergleichbar. Noch heute werden dort dreistöckige Tiefgaragen leer gepumpt, und das Militär ist weiterhin mit 9.000 Personen im Einsatz, um zu unterstützen. Große Industriegebiete sind betroffen, und die wirtschaftliche Aktivität ist stark eingeschränkt.</p>
<h3>Zukünftige Zusammenarbeit und Forschung</h3>
<p style="font-weight: 400;">„Aus den Augen aus dem Sinn“ scheint jedoch das politische Motto bei der Müllentsorgung zu sein, wenn Abfälle unsortiert in Steinbrüche oder auf Deponien transportiert werden. Die gefährlichen Einträge in das Grundwasser finden dabei bisher wenig Aufmerksamkeit. Deshalb haben die Experten unter Leitung von Prof. Miguel Angel Artacho Ramirez der Polytechnischen Universität Valencia eine Gruppe gebildet, die sich der Beobachtung und Entwicklung von Fragestellungen zum Hochwasser widmen wird.</p>
<p style="font-weight: 400;">Der Austausch mit wissenschaftlichen Experten und Betroffenen soll weiter intensiviert werden: „Wir wollen unsere gewonnenen Freunde aus Valencia einladen, ihre Fragen auch mit und bei uns zu beantworten. Gemeinsam können wir mehr erreichen als allein. Das Thema Flutabfälle muss auch irgendwann ein Ende finden, zusammen können wir hier vielleicht behilflich sein,“ so Eveline Lemke.</p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Pressespiegel-Tagung-in-Valencia.pdf" target="_blank" rel="noopener">Den Pressespiegel der Berichterstattung in den spanischen Medien finden Sie hier.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/nach-der-flut-abfall-und-kein-ende-auch-in-valencia/">Nach der Flut &#8211; Abfall und kein Ende, auch in Valencia</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neues Vergleichstool zu Nachhaltigkeitsstandards geht online</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/neues-vergleichstool-zu-nachhaltigkeitsstandards-geht-online/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2022 14:22:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://thinking-circular.com/?p=5603</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein neuer Standards-Kompass bietet Orientierung zu nachhaltigen Siegeln, Branchenstandards und Multi-Stakeholder-Initiativen. So können auch kleine Unternehmen leichter erkennen, welche Standards zu ihrem Nachhaltigkeitsmanagement passen. Es wurden eine große und vielfältige Anzahl von Standards mit unterschiedlichen Ansätzen im Bereich der Nachhaltigkeit entwickelt. Gerade kleine und mittlere Unternehmen (KMU) verfügen oftmals nicht über Zeit und Ressourcen, sich selbst einen Überblick zu verschaffen und qualifizierte Entscheidungen zu treffen, welche Standards sie bei ihren Prozessen unterstützen können. Das Vergleichstool Standards-Kompass soll nun Klarheit und Orientierung im „Siegel-Dschungel“ schaffen. Im Auftrag des Bundesministeriums...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/neues-vergleichstool-zu-nachhaltigkeitsstandards-geht-online/">Neues Vergleichstool zu Nachhaltigkeitsstandards geht online</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;"><strong>Ein neuer Standards-Kompass bietet Orientierung zu nachhaltigen Siegeln, Branchenstandards und Multi-Stakeholder-Initiativen. So können auch kleine Unternehmen leichter erkennen, welche Standards zu ihrem Nachhaltigkeitsmanagement passen.</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Es wurden eine große und vielfältige Anzahl von Standards mit unterschiedlichen Ansätzen im Bereich der Nachhaltigkeit entwickelt. Gerade kleine und mittlere Unternehmen (KMU) verfügen oftmals nicht über Zeit und Ressourcen, sich selbst einen Überblick zu verschaffen und qualifizierte Entscheidungen zu treffen, welche Standards sie bei ihren Prozessen unterstützen können. Das Vergleichstool <a href="https://kompass.wirtschaft-entwicklung.de/standards-kompass/was-standards-leisten-koennen" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"><strong>Standards-Kompass</strong></a> soll nun Klarheit und Orientierung im „Siegel-Dschungel“ schaffen.</p>
<p>Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) haben Helpdesk Wirtschaft &amp; Menschenrechte und die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) den Standards-Kompass entwickelt. Am 25. Oktober 2022 wurde der Kompass der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Vergleichstool ergänzt den KMU Kompass um eine zweite Komponente neben dem<strong> <a href="https://kompass.wirtschaft-entwicklung.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Sorgfalts-Kompass</a></strong>, der insbesondere kleinen und mittlere Unternehmen dabei hilft, Sorgfaltsprozesse Schritt für Schritt zu implementieren.</p>
<p><strong>Was können Standards leisten?</strong></p>
<p>Standards spielen bei der nachhaltigen Transformation unserer Wirtschaft eine wichtige Rolle. Bei ihrer praktischen Anwendung gibt es jedoch Hürden, was bislang häufig dazu führte, dass Nachhaltigkeitspotenziale ungenutzt bleiben. Der Standards-Kompass erleichtert nun die Orientierung und informiert Unternehmen verlässlich darüber, was bei der Auswahl von Standards zu beachten ist, was Standards leisten, aber auch wo ihre Limitationen liegen und welche Anforderungen das Unternehmen selbst umsetzen muss.</p>
<p>„Das BMZ setzt sich für ambitionierte Regelungen unternehmerischer Sorgfaltspflichten ein – aber wir unterstützen Unternehmen auch dabei, diese Vorgaben zu erfüllen“, sagt Anosha Wahidi, Referatsleiterin für nachhaltige Lieferketten im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in einer Pressemitteilung. „Mit dem Standards-Kompass haben wir ein weiteres, leicht zugängliches Instrument entwickelt, das Unternehmen hilft, ihren Beitrag zur nachhaltigen Transition globaler Lieferketten zu leisten. Es ist aber wichtig zu betonen, dass Standards und Zertifikate kein Freibrief sind. Sie helfen, die individuellen Sorgfaltspflicht zu erfüllen, ersetzen sie aber nicht.“</p>
<p>„Der Standards-Kompass bietet Unternehmen einen doppelten Nutzen. Er dient als eine zentrale Wissensdatenbank zu Nachhaltigkeitsstandards und zugleich als eine anwendungsorientierte Umsetzungshilfe, die Standards direkt im weiteren betrieblichen Nachhaltigkeitsprozess einordnet“, erklärt Katharina Hermann, Leiterin des Helpdesks Wirtschaft und Menschenrechte. „Unternehmen können nun informierte Entscheidungen über die Chancen und Grenzen von Standards im Sorgfaltsprozess treffen und die für Ihren Bedarf passenden Standards auswählen – glaubwürdig, ambitioniert und sorgfaltspflichtenbasiert.“</p>
<h4 style="font-weight: 400;"><strong>Wie funktioniert der Standards-Kompass?</strong></h4>
<p style="font-weight: 400;">Eine einfache Filterfunktion ermöglicht die zielgerichtete Suche nach den passenden Standards, aufgefächert u.a. nach Branche und Stufe der Wertschöpfungskette. Anhand eines Kriterienkataloges werden die Standards auf freiwilliger Basis transparent und objektiv bewertet. Für die Erarbeitung der Bewertungsmethodik wurden führende Expert:innen auf dem Gebiet der menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten an verschiedenen Stellen konsultiert. Zum Launch werden zunächst etwa 20 freigeschaltet. Die Liste soll schrittweise ergänzt werden, bis alle gängigen Standards enthalten sind. Checklisten bieten zudem einen Überblick, welche konkreten Schritte auf dem Weg zur Mitgliedschaft bei Standards oder bei Zertifizierungen erforderlich sind.<br />
Die Bewertungsmethodik des Standards-Kompass basiert dabei auf den Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte der Vereinten Nationen – dem wichtigsten globalen Rahmenwerk für menschenrechtliche Sorgfaltspflichten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/neues-vergleichstool-zu-nachhaltigkeitsstandards-geht-online/">Neues Vergleichstool zu Nachhaltigkeitsstandards geht online</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Initiative &#8222;Aktiv für eine nachhaltige öffentliche Beschaffung&#8220;</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/initiative-aktiv-fuer-eine-nachhaltige-oeffentliche-beschaffung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2022 13:38:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://thinking-circular.com/?p=5588</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn wir das 1,5 Grad Klimaziel erreichen und die SDGs in Deutschland bis 2030 verwirklichen wollen, müssen Steuergelder zielgerichtet eingesetzt werden. Deshalb bin Erstunterzeichnerin der Initiative „Aktiv für eine nachhaltige öffentliche Beschaffung“. Die Praxis zeigt, dass weniger als fünf Prozent aller Beschaffungsverträge unter Einbeziehung ökologisch nachhaltiger Kriterien vergeben werden. Dieser Umgang mit Steuergeldern muss sich ändern. Wir setzen uns dafür ein, dass der ökologisch und sozial verantwortungsvolle öffentliche Einkauf zur Norm wird. Das Thema findet bisher kaum Platz in den Medien. Wir wollen dem gemeinsamen Anliegen einer „Enkel-sicheren“...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/initiative-aktiv-fuer-eine-nachhaltige-oeffentliche-beschaffung/">Initiative &#8222;Aktiv für eine nachhaltige öffentliche Beschaffung&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Wenn wir das 1,5 Grad Klimaziel erreichen und die SDGs in Deutschland bis 2030 verwirklichen wollen, müssen Steuergelder zielgerichtet eingesetzt werden. Deshalb bin Erstunterzeichnerin der Initiative „Aktiv für eine nachhaltige öffentliche Beschaffung“. Die Praxis zeigt, dass weniger als fünf Prozent aller Beschaffungsverträge unter Einbeziehung ökologisch nachhaltiger Kriterien vergeben werden. Dieser Umgang mit Steuergeldern muss sich ändern. Wir setzen uns dafür ein, dass der ökologisch und sozial verantwortungsvolle öffentliche Einkauf zur Norm wird. Das Thema findet bisher kaum Platz in den Medien. Wir wollen dem gemeinsamen Anliegen einer „Enkel-sicheren“ Zukunft ein Gesicht geben und dieses Engagement in alle Bereiche hinein kommunizieren.</p>
<p style="font-weight: 400;"><a href="https://t1p.de/yfdmw" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Unterstütze die Initiative hier.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/initiative-aktiv-fuer-eine-nachhaltige-oeffentliche-beschaffung/">Initiative &#8222;Aktiv für eine nachhaltige öffentliche Beschaffung&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Argentinien &#8211; Cordoba goes circular</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/argentina-cordoba-goes-circular/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jun 2022 10:06:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[Circular Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Cordoba]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://thinking-circular.com/argentina-cordoba-goes-circular/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zero-Waste City – das Konzept ist längst auch im Globalen Süden angekommen. So auch in der Stadt Cordoba, die Hauptstadt der gleichnamigen Region Cordoba in Argentinien. Sie hat sich aufgemacht, die Circular Economy zu implementieren. Schon zum zweiten Mal wurde dort ein internationaler Kongress Cumbre Mundial de Economia Circular durchgeführt, der auch der Öffentlichkeit zeigen soll, was sich hinter dem Begriff der Circular Economy verbirgt. Das ist ein großartiger Ansatz, er hat auch die nötige öffentliche Resonanz erhalten, denn der Aufbruch geht voran: Neben einem Unternehmenscluster, einer Internetplattform,...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/argentina-cordoba-goes-circular/">Argentinien &#8211; Cordoba goes circular</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Zero-Waste City – das Konzept ist längst auch im Globalen Süden angekommen. So auch in der Stadt Cordoba, die Hauptstadt der gleichnamigen Region Cordoba in Argentinien. Sie hat sich aufgemacht, die Circular Economy zu implementieren. Schon zum zweiten Mal wurde dort ein internationaler Kongress <a href="https://cumbremec.cordoba.gob.ar/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Cumbre Mundial de Economia Circular</a> durchgeführt, der auch der Öffentlichkeit zeigen soll, was sich hinter dem Begriff der Circular Economy verbirgt. Das ist ein großartiger Ansatz, er hat auch die nötige öffentliche Resonanz erhalten, denn der Aufbruch geht voran: Neben einem Unternehmenscluster, einer Internetplattform, Lernformaten und Hochschulkooperationen ist jeder in der Stadt aufgefordert, seinen Beitrag zu leisten. Und das wird auch auf einer kleinen Messe gezeigt, die sehr an Deutsche Formate von Öko-Messen erinnert. Neben einem großen Hauptpodium mit international bekannten Referent*innen finden sich auch kleine Bühnen, auf denen die Unternehmen vortragen, die längst in die Umsetzung der Circular Economy eingestiegen sind: Solar-Tech-Unternehmen, eine Fahrzeugschau mit Autos und eine Halle, in der wir allen Formen von Zweirädern – mit und ohne Elektromotor – begegnen. In einer weiteren Halle treffen wir auf jede Menge Öko-Produkte, angefangen von effizienten Mikroorganismen zur Bodensanierung bis zum Kunststoffrecycler. Das Einzige was wir nicht finden, ist ein Hinweis auf eine Road-Map oder eine Strategie zur Umsetzung der Circular Economy.</p>
<div id="attachment_5189" style="width: 386px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5189" class="wp-image-5189 " src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Llaryora-Lemke-2-297x300.jpg" alt="" width="376" height="380" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Llaryora-Lemke-2-297x300.jpg 297w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Llaryora-Lemke-2.jpg 600w" sizes="(max-width: 376px) 100vw, 376px" /><p id="caption-attachment-5189" class="wp-caption-text">Bürgermeister Martin Llaryola und Eveline Lemke während des Singens der argentinischen Nationalhymne</p></div>
<p style="font-weight: 400;">Weil der Aufbruch in die Circular Economy eine Chance erhalten soll, sich hier nachhaltig zu etablieren, wurden Peter Heck und ich von der Stadt Cordoba eingeladen. Ich war seit Jahren regelmäßig in Argentinien und deshalb gibt mir die Stadt Cordoba Hoffnung, denn die Frage, ob der Aufbruch tragen wird und politische Durchsetzungskraft hat, kommt sofort auf. Mit den Verantwortlichen wartet auch <a href="https://hins.com.ar/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Carlos Villar von HINS Energia</a> auf uns. Er ist einer der maßgeblichen Treiber im Solarbusiness vor Ort. Und er ist ein alter Bekannter, kennt den Umweltcampus und Rheinland-Pfalz. Er ist der beharrliche Kämpfer vor Ort, der das Thema Circular Economy dauerhaft verankern will und weiß, welche politischen Kräfte vor Ort wirken. Carlos Villar gehört zu denen, die den Raum für Gestaltung von Zukunft schaffen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Und so treten wir eine Reise an, die gleich zu Beginn diese schwierigen Fragen aufwirft: Ist es legitim, den Ländern im Globalen Süden <em>Hilfe</em> anzubieten? Oder ist die <em>Hilfe</em> schnell falsch verstanden, weil die industrielle Ausbeutung, die als wirtschaftliches Modell des Globalen Norden seit der Kolonialisierung gerade den Klimaschaden versursacht, den wir heute wieder gut machen wollen? Für uns ist es weder die Rolle des Helfenden noch die alte Idee von Industrie, die uns herführt. Aber der Herausforderung THE BEST OF TWO WORLDS zu leben, der wollen wir hier nachkommen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Und dann ist da noch die Frage, ob die Circular Economy die bessere Wirtschaft ist? Wir sind überzeugt, dass es so ist. Aber die Circular Economy hat auch ihre Tücken und verlangt ein gutes Verständnis, um alte Rebound-Fehler nicht zu wiederholen. Die Circular Economy besteht längst nicht nur aus Abfallbeseitigung und der Schließung von offenen Deponien. Denn so wird sie hier oft präsentiert, schließlich fallen die Deponien hier auch ins Auge. Hunderte von offenen Deponien vermüllen die Landschaft und bilden Umweltgefahren ab.</p>
<div id="attachment_5191" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5191" class="wp-image-5191" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Cordoba-Buehne-Banner-1024x576.jpg" alt="" width="800" height="450" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Cordoba-Buehne-Banner-1024x576.jpg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Cordoba-Buehne-Banner-300x169.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Cordoba-Buehne-Banner-768x432.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Cordoba-Buehne-Banner-1536x864.jpg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Cordoba-Buehne-Banner-700x394.jpg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Cordoba-Buehne-Banner-539x303.jpg 539w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Cordoba-Buehne-Banner.jpg 1920w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p id="caption-attachment-5191" class="wp-caption-text">Eveline Lemke auf der Bühne Minister Fabián Lopez und Prof. Dr. Peter Heck</p></div>
<p style="font-weight: 400;">Das am natürlichen Design des Planeten orientiertes Konzept der Circular Economy, bei dem es nicht im Wesentlichen um das Geldverdienen durch Recycling geht, wird nicht immer vollständig verstanden oder gar übersetzt. Und es hat so viele Facetten, dass eine Vermittlung innerhalb von nur zwei Tagen in einem südamerikanischen Land ohnehin undenkbar scheint.</p>
<div id="attachment_5192" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5192" class="wp-image-5193 size-medium" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Calamuchita-Argentina-300x233.jpg" alt="" width="300" height="233" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Calamuchita-Argentina-300x233.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Calamuchita-Argentina-1024x796.jpg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Calamuchita-Argentina-768x597.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Calamuchita-Argentina-1536x1194.jpg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Calamuchita-Argentina-2048x1593.jpg 2048w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Calamuchita-Argentina-700x544.jpg 700w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-5192" class="wp-caption-text">Calamuchita Argentina</p></div>
<p style="font-weight: 400;">Schon beim Flug über das Land von Buenos Aires, der 17 Mio. Metropole und Hauptstadt, in der fast ein Drittel der argentinischen Bevölkerung leben, zeigt, wie es um das Verständnis der Zirkularität bestellt ist. Aus der Luft erkennen wir deutlich die Parzellen der Ackerflächen. Sie sind auf große Flächen aufgeteilt, die intensiv industriell genutzt werden. Kühe und Rinder stehen hier auch schon im Stall und laufen nicht frei herum, wie man sich das gerne verklärt vorstellt. Kaum Bäume stehen zwischen den riesigen Feldern, keine Hecken, keine Randstreifen. Nach Biodiversität sieht hier schon mal gar nichts aus. Welche Kooperation gibt es zur Entwicklung der biologischen Landwirtschaft? Vielleicht wird die Trockenheit der letzten Jahre das Thema bewegen. Landesplanung oder Strategien zur Wasserrückhaltung gibt es auch nicht, auch wenn hier alle Dächer mit Wasserbehältern ausgestattet sind, welche die Warmwasserbereitung mit thermischer Energie übernehmen. Landesplanung ist hier kein politisches Instrument, ebenso ist der Biolandbau nicht verankert oder die Biomassenutzung für den lokalen Energieverbrauch ein Konzept.</p>
<p style="font-weight: 400;">Wo können wir also beginnen? Peter Heck kann hier Wissenschaftskooperationen schmieden, damit sich das Fundament an Wissen verbreitern kann und die Kooperationen zwischen Argentinien und Deutschland auch politische Wechsel überstehen können. Die Initiativen des IFAS (Link?) haben bewirkt, dass chinesische, japanische, mexikanische, brasilianische und hoffentlich bald auch argentinische Universitäten zusammen an den gleichen Themen arbeiten, die vor Ort dann doch individuell unterschiedlich gelöst werden. Seine jährliche Internationale Circular Economy Week ist ein seit über einem Jahrzehnt bestehendes Format, welches sich den Herausforderungen widmet, Projekte in die Anwendung zu bringen. Warum nicht Minister Fabian Lopez und eine Delegation einladen? Gemacht – getan.</p>
<div id="attachment_5195" style="width: 357px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5195" class="wp-image-5195 " src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Lemke-Lopez-Heck-300x200.jpg" alt="" width="347" height="231" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Lemke-Lopez-Heck-300x200.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Lemke-Lopez-Heck-1024x684.jpg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Lemke-Lopez-Heck-768x513.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Lemke-Lopez-Heck-1536x1026.jpg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Lemke-Lopez-Heck-700x468.jpg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Lemke-Lopez-Heck.jpg 1600w" sizes="(max-width: 347px) 100vw, 347px" /><p id="caption-attachment-5195" class="wp-caption-text">Diskussion mit Eveline Lemke, Minster Fabián López und Prof. Dr. Peter Heck</p></div>
<p style="font-weight: 400;">Aber auch in Cordoba ist Fortschritt, auch hier gibt es Vordenker*innen und Netzwerker*innen, die das Thema durchdrungen haben. Sie wollen es gerne in einer Weise vermitteln, in der es den Ansprüchen an eine echte grüne Entwicklung auch gerecht wird. Und sie wollen sich vernetzen und loslegen. Die Aufbruchstimmung gerade nach den Corona-Lockdowns ist unübersehbar.</p>
<p style="font-weight: 400;">Wir fragen uns schon auf der Anreise, wie wir vermitteln, dass alte Politikinstrumente, die hier gerne verwendet werden und keinen Wandel herbeiführen, abgelöst werden können. So ist Argentinien immer noch Eigentümer von eigenen Öl- und Gasvorkommen und subventioniert diese noch immer reichlich. Divestment als Strategie und ein Umgang mit den potentiellen Verlierern der Transformation? Ist das auf der Agenda? Wie wir bei unserer ersten Station der Reise in Buenos Aires vom stellvertretenden Umweltminister Sergio Federovsky, erfahren, ist das kein Thema, was diskutiert wird. Kreislaufwirtschaft wird von der Nationalregierung im Wesentlichen mit dem Schließen von wilden Deponien und Deponienachsorge in Verbindung gebracht. Recycling gibt es nur vereinzelt, der Zirkularitätsfaktor für Argentinien oder seine Regionen ist unbekannt. Zudem werden Projekte allzu oft mit Steuermitteln entwickelt und sie sterben immer dann, wenn ein Regierungswechsel ansteht und sie nicht wirtschaftlich durchdacht waren. Und dann fehlt es auch noch an einer Strategie oder Roadmap. Werden wir darüber sprechen können, dass die Circular Economy eigentlich ohne staatliche Unterstützung auskommen sollte und wie die Transformation für Politikinstrumente aussehen könnte? Mit dem stellvertretenden Umweltminister gelingt es jedenfalls nicht, denn in 1,5 Jahren sind Wahlen und da wird das Thema Circular Economy nicht in den Mittelpunkt gerückt werden.</p>
<p style="font-weight: 400;">Das ist in Cordoba gänzlich anders und gibt Hoffnung, dass auf lokaler Ebene viel möglich ist. Die Veranstaltung in Cordoba wurde medial mit den nationalen Größen der TV-Moderation besetzt, nationale Medienvertreter*innen waren vertreten und sie haben auch ein riesiges Coverage ermöglicht. Und das ist auch wichtig, denn die Projekte der Transformation sind in Argentinien noch fast unsichtbar.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-5197" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Eveline-Buehne-Banner-1024x576.jpg" alt="" width="800" height="450" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Eveline-Buehne-Banner-1024x576.jpg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Eveline-Buehne-Banner-300x169.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Eveline-Buehne-Banner-768x432.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Eveline-Buehne-Banner-1536x864.jpg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Eveline-Buehne-Banner-700x394.jpg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Eveline-Buehne-Banner-539x303.jpg 539w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Eveline-Buehne-Banner.jpg 1920w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p style="font-weight: 400;">Wer über das Land fliegt, sieht weder Windkraftanlagen noch schimmernde Solardächer, dabei gibt das Land alles her, was es für eine florierende Bioökonomie bräuchte: Wasser aus den Anden, das in Cordoba für kleinstes Geld aus den Leitungen fließt; Biomasse auf reichen Felder – die Frage drängt sich auf, wie sich hier das ganze Potential der Circular Economy entfalten kann.</p>
<p style="font-weight: 400;">Dabei täte es dringend Not, denn Armut und Inflation sind für Argentinien seit Jahren massive Herausforderungen, zu denen sich jetzt die Aufgaben zum Klimaschutz und der Anpassung an die Klimaveränderung gesellen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Anlässlich der 2. Internationalen CUMBRE MUDIAL zur Circular Economy in Cordoba durfte ich erleben, mit welcher Impluskraft hier das Thema angegangen wird. Sicher, es steht bald wieder ein Landtagswahlkampf vor der Tür. So erleben wir, wie sich die Parteien positionieren auch über einen Streit, der das große Gefälle der Gesellschaft abbildet: Die Papelleros, eine Gruppe von Genossenschaften, welche Altpapier sammeln und dafür von der Nationalregierung subventioniert werden, wollen eingelassen werden. Für sie gibt es auf der Messe keinen Platz. Aus europäischer Sicht ist das schwer verständlich. Und warum müssen ausgerechnet die Stakeholder vor der Tür bleiben, die tatsächlich den Müll in ihre Hände nehmen? Zudem: Kreislaufwirtschaft soll doch auch soziale Konflikte lösen und kann es auch, u. a. durch die Einbindung der lokalen Akteure in die neuen Wertschöpfungsketten.</p>
<p style="font-weight: 400;">Aber hier ticken die Uhren anders und es bleibt uns nur, diese Dinge zu erfassen, zu sehen, wie sich politischer Streit über soziale Minderheiten darstellt. Politische und unsichtbare Regeln offenbaren sich nicht leicht und auch nicht sofort.</p>
<div id="attachment_5199" style="width: 510px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5199" class="wp-image-5199" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Lopez-Villar.jpg" alt="" width="500" height="341" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Lopez-Villar.jpg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Lopez-Villar-300x204.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Lopez-Villar-768x524.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Lopez-Villar-700x477.jpg 700w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /><p id="caption-attachment-5199" class="wp-caption-text">Minister Fabián López und Carlos Villar, Hins Energia</p></div>
<p style="font-weight: 400;">Deshalb wollen wir bei dem kurzen Besuch einfach konkret bleiben. Dazu bietet sich das Gespräch mit dem Minister Fabian Lopez und seinem Staatssekretär Sergio Mansur an, die für staatliche Dienste zuständig sind. So beauftragt das Ministerium auch Infrastruktur, z. B. für die Abwasserbeseitigung, die ein gutes Beispiel für die Circular Economy ist. Das Gespräch ist fruchtbar, wir können konkrete Vorhaben diskutieren und ein gemeinsames Verständnis für die Circular Economy erlangen. Es ist also naheliegend, gleich den nächsten Besuch für eine Delegation von Personen aus Cordoba zu planen, um an der Internationalen Circular Economy Week in Birkenfeld teilnehmen zu können und die wissenschaftlichen Verbindungen zu stärken.</p>
<p style="font-weight: 400;">Konkret wird es auch zum Abschluss unserer Termine. Wir besichtigen eine Schule für die Circular Economy, in der Schüler*innen und Studierende lernen, wie Mülltrennung funktioniert und dass Material wieder verwendet werden kann. Das Training soll lokalen Genossenschaften helfen, eigene Sammelstrukturen aufzubauen und kleine Sammel- und Recyclingstrukturen zu etablieren. Traditionell gibt es derartige Strukturen längst, jedoch haben diese keine Kooperationen zur Anlieferung ihres Materials mit Abnehmern vertraglich festgelegt. Hier kann und muss nachgearbeitet werden. Zudem braucht es an diesen Orten des Lernens, ein Verständnis für das Prinzip von Cradle-to-Cradle. Ansonsten ist die Falle des Downcyclings auch hier vorprogrammiert, schafft Frustration und mindert das Vertrauen in die Glaubwürdigkeit. Gut gedacht ist eben nicht immer auch gut gemacht. Aber bekanntlich dienen Schulen zum Lernen, ein RETHINK muss auch hier erlaubt bleiben, der Ort, an dem das passieren soll, wurde genau dafür schon geschaffen, was eine gute Voraussetzung ist.</p>
<p style="font-weight: 400;">Am Ende der Reise steht fest: Wenn unsere argentinischen Freunde das Beste aus den zwei Welten für ihre ZERO WASTE Strategie nutzen wollen, dann sind wir gerne für sie da und begrüßen sie auch gerne in Rheinland-Pfalz.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=AYhRzBFmA54" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Sie finden das Video der Veranstaltung, mit meiner Rede, hier.</a></p>
<p>Die Berichterstattung in der nationalen Presse (in Spanisch)::</p>
<p style="font-weight: 400;"><a href="https://www.perfil.com/noticias/cordoba/el-rol-de-la-ciudadania-es-clave-para-el-futuro-de-la-economia-circular.phtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Perfil: &#8222;The role of citizens is key to the future of the Cricular Economy&#8220;</a></p>
<p style="font-weight: 400;"><a href="https://www.diarioalfil.com.ar/2022/06/16/comenzo-la-segunda-cumbre-mundial-de-economia-circular/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Alfil: Second World Summit on the Circular Economy opens</a></p>
<p style="font-weight: 400;"><a href="https://www.pagina12.com.ar/429806-martin-llaryora-las-sociedades-que-primero-se-adapten-a-los-" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Página 12: Martín Llaryora &#8222;The societies that first adapt to the changes of the new circular paradigm will create progress&#8220;.</a></p>
<p style="font-weight: 400;"><a href="https://www.lavoz.com.ar/ciudadanos/comienza-la-segunda-edicion-de-la-cumbre-de-economia-circular/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">LaVoz: The second edition of the Circular Economy Summit has started live</a></p>
<p style="font-weight: 400;"><a href="https://www.eldiariocba.com.ar/provinciales/2022/6/15/cumbre-de-la-economia-circular-74541.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">El Diario: IN CORDOBA &#8211; THE WORLD Circular Economy Summit</a></p>
<p style="font-weight: 400;"><a href="https://eleconomista.com.ar/negocios/llega-cumbre-mundial-economia-circular-cordoba-n53966" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">El Economista: The World Summit of the Circular Economy comes to Cordoba</a></p>
<p style="font-weight: 400;"><a href="https://www.lanacion.com.ar/economia/negocios/economia-circular-que-es-y-como-aplicar-este-modelo-en-el-dia-a-dia-nid14062022/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">La Nacion: Circular Economy &#8211; what it is and how to apply this model in everyday life.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/argentina-cordoba-goes-circular/">Argentinien &#8211; Cordoba goes circular</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jahrbuch Nachhaltigkeit 2021</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/sustainability-yearbook-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2021 12:26:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Circular Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sustainability]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://thinking-circular.com/sustainability-yearbook-2021/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Metropolitan Verlag, Regensburg erscheint im März 2021 zum vierten Mal ein Jahrbuch Nachhaltigkeit. Es enthält wertvolle Impulse, sich den wachsenden Herausforderungen des Ressourcen- und Klimaschutz zu stellen. Und eine Transformation zur Circular Economy und Klimaneutralität in der Wirtschaft anzustoßen. Neben Beiträgen zu neuen Aspekten und Entwicklungen enthält das Jahrbuch Best-Practice-Beispiele aus Unternehmen. Es stellt Netzwerke und Organisationen vor und gibt eine Übersicht über Wettbewerbe und Zertifikate im Themenfeld Nachhaltigkeit. Mit „Homo Circularis – Von Zirkularität und Realität. Und was das alles mit Bananenbrot zu tun hat“ hat...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/sustainability-yearbook-2021/">Jahrbuch Nachhaltigkeit 2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Metropolitan Verlag, Regensburg erscheint im März 2021 zum vierten Mal ein Jahrbuch Nachhaltigkeit. Es enthält wertvolle Impulse, sich den wachsenden Herausforderungen des Ressourcen- und Klimaschutz zu stellen. Und eine Transformation zur Circular Economy und Klimaneutralität in der Wirtschaft anzustoßen.</p>
<p>Neben Beiträgen zu neuen Aspekten und Entwicklungen enthält das Jahrbuch Best-Practice-Beispiele aus Unternehmen. Es stellt Netzwerke und Organisationen vor und gibt eine Übersicht über Wettbewerbe und Zertifikate im Themenfeld Nachhaltigkeit.</p>
<p>Mit „Homo Circularis – Von Zirkularität und Realität. Und was das alles mit Bananenbrot zu tun hat“ hat Thinking Circular® einen Artikel zur Circular Economy beigesteuert. Die neue Theorie ist noch nicht voll ausformuliert. Das Füllen der theoretischen Lücken ist den Autorinnen Eveline Lemke und Charléne Nessel ein Anliegen. Es stellen sich bereits grundsätzliche Fragen: Wie sieht das Menschenbild in einer Circular Economy aus, wenn wir Menschen in der Zukunft des Klimawandels überleben wollen?</p>
<p>Im Jahrbuch der Nachhaltigkeit 2021 finden sich hier Antworten, Anregungen, Beispiele zum neuen Konzept der Circular Economy.</p>
<p><a href="https://www.metropolitan.de/buch/jahrbuch-nachhaltigkeit-2021/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Das Jahrbuch Nachhaltigkeit 2021 erhalten Sie hier.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/sustainability-yearbook-2021/">Jahrbuch Nachhaltigkeit 2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Homo Circularis – das Resultat einer Entwicklung</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/homo-circularis-das-resultat-einer-entwicklung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2021 15:11:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[#Homo Circularis]]></category>
		<category><![CDATA[Circular Economy]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://thinking-circular.com/?p=3686</guid>

					<description><![CDATA[<p>Über resiliente Erdlinge, Stewarts aller Dinge, die lieben, lernen und das gute Leben suchen Die Circular Economy bietet bereits einige Antworten auf die Frage, wie in der Zukunft Wirtschaft funktionieren kann. Sie ist aber an vielen Stellen auch noch nicht komplett durchdacht. So fehlt es noch an der Definition eines Menschenbildes, das ihr zugrunde liegt. Wie müsste der Mensch sein oder handeln, wenn die Theorie der Circular Economy real wird? Wir wagen deshalb den Versuch der Formulierung, die wir dann logisch auch als Homo Circularis bezeichnen. Aber bevor...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/homo-circularis-das-resultat-einer-entwicklung/">Homo Circularis – das Resultat einer Entwicklung</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Über resiliente Erdlinge, Stewarts aller Dinge, die lieben, lernen und das gute Leben suchen</h3>
<p>Die Circular Economy bietet bereits einige Antworten auf die Frage, wie in der Zukunft Wirtschaft funktionieren kann. Sie ist aber an vielen Stellen auch noch nicht komplett durchdacht. So fehlt es noch an der Definition eines Menschenbildes, das ihr zugrunde liegt. Wie müsste der Mensch sein oder handeln, wenn die Theorie der Circular Economy real wird? Wir wagen deshalb den Versuch der Formulierung, die wir dann logisch auch als <em>Homo Circularis</em> bezeichnen.</p>
<p>Aber bevor wir dieses Bild beschreiben, werfen wir noch einen Blick auf Menschenbilder, welche Grundlagen für andere Wirtschaftstheorien oder Gesellschaftsmodelle bildeten. Sie ermöglichen eine Abgrenzung. Sie lassen zu, dass wir das Menschenbild in einen historischen Kontext stellen und damit auch in die sich verändernden Paradigmen einordnen. Dieser Blogbeitrag bildet damit einen Einstieg ins Thema und ist eine Einladung, mit uns zusammen daran weiter zu arbeiten.</p>
<p>Ausgang bildete für uns Yuval Noah Harari. Er beschreibt in seinem 2015 erschienenen Buch „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ die Entwicklung vom <em>Homo Sapiens</em> hin zum <em>Homo Deus</em>.</p>
<p>Harari erklärt darin, wie die menschliche Spezies die Erde erobern konnte und das Zeitalter des Antropozäns entstehen konnte. Der darin beschriebene <em>Homo Deus</em> besitzt quasi gottgleiche Fähigkeiten, mit denen er nicht nur schöpferisch, sondern auch zerstörerisch umgeht. Und Harari fragt zu Recht nach, wo vor lauter Schöpfungskraft des <em>Homo Deus</em> die Religionen und der Humanismus geblieben sind? Sind wir Menschen überhaupt noch fähig an etwas Gutes zu glauben, um auch gut zu handeln? Die Frage ist so grundlegend wie provokant, so generell und alt wie herausfordernd. Und die Beschreibung des <em>Homo Deus</em> bietet eine Grundlage zur Abgrenzung unseres Handelns und gelebten Menschenbildes zu einem neuen Narrativ.</p>
<div id="attachment_3687" style="width: 778px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3687" class="wp-image-3687 size-full" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2021/02/Spirale-Menschenbilder.jpg" alt="" width="768" height="434" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2021/02/Spirale-Menschenbilder.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2021/02/Spirale-Menschenbilder-300x170.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2021/02/Spirale-Menschenbilder-700x396.jpg 700w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><p id="caption-attachment-3687" class="wp-caption-text">©Thinking Circular</p></div>
<p>Die Reihe von Menschenbildern, die bereits formuliert wurden, hilft uns bei der Entwicklung der Beschreibung eines neuen Menschenbildes. Der <em>Homo Politicus</em> wurde von Aristoteles beschrieben. Forscher wie Wolfgang Kullmann übersetzen dieses Menschenbild aus dem alten Griechenland als ein soziales, auf Gemeinschaft angelegtes Wesen. Das besondere sei, dass der Mensch selbst Gemeinschaften bilden kann. Andere Forscher und Interpreten von Aristoteles Werk wiederum legen Wert auf die Betonung der menschlichen Fähigkeit, politisch denken zu können. Vor dem Hintergrund der im damaligen Griechenland vorherrschenden zwei Gesellschaftsschichten, bestand die Herausforderung der Überbrückung der Unterschiede von Rechten, Chancen, Lebensmöglichkeiten und Konflikten. Die Gerechtigkeitsfrage war politisch gestellt. Das Ausgestalten gerechter Strukturen wurde zum Gegenstand der Gestaltung des Menschen und ist seither politischer Natur.</p>
<p>Das von Adam Smith entwickelte und durch Nutzentheoretiker weiter ausformulierte Bild des <em>Homo Oeconomicus</em> geht davon aus, dass der Mensch auf seinen Nutzen konzentriert handelt und entscheidet. Menschen gehen rational vor, dies ist auch ein Ergebnis der Aufklärung gewesen. Moral bildet dabei einen Kontext und Rahmen, in dem die Handlung vorgenommen wird. Dieses Menschenbild wird von Seiten alternativer Ökonomen kritisiert, da es gemeinwohlorientierte Wirtschaftsentscheidungen ausschließt, obgleich nachgewiesen ist, dass Menschen durchaus jeher im Sinne des Gemeinwohles entschieden haben. Dies hat ja schon Aristoteles feststellt, denn politisches Handeln ist an der Gesellschaft, also am allgemeinen Wohl orientiert.</p>
<p>Die Industrieökologie brachte den <em>Homo Oecologicus</em> hervor, der das Menschenbild eines perfekt ökologisch handelnden Menschen kreierte, aber wirtschaftliche Motivation und Gerechtigkeit nicht implizierte. Vor diesem Hintergrund entstand der <em>Homo Sustinens</em>. In diesem Menschenbild ist moralische Verantwortung ebenso bedeutsam, wie soziales Lernen, Altruismus, Kooperation und Kommunikation. Ökologie, Soziales und Gerechtigkeit stehen im Zusammenhang, bilden das Nachhaltigkeitsdreieck ab und verknüpfen sich so zu diesem Menschenbild.</p>
<p>Wir wollen auf dem Weg zum <em>Homo Circularis</em> berücksichtigen, wie sich Paradigmen aktuell verändern. Paradigmen beschreiben Glaubensgrundsätze verschiedener Beziehungen in Systemen wie die Beziehungen von Mensch zur Natur, von Mensch zu Mensch, von Mensch zu Technik und Identitätsfragen.</p>
<p><u>Naturvergessenheit</u></p>
<p>Im Antrophozän, also jetzt, in dem uns der Zusammenhang des menschlichen Handelns auf den Klimawandel bewusst wird, wird deutlich, dass wir die Natur nicht nur als Ressource sehen können, die ausgebeutet werden kann, wie dies für den <em>Homo Deus</em>beschrieben ist. Die Wissenschaft kann uns zurück führen zur Natur und einem neuen Verständnis. Wir lernen aktuell, dass Tiere alle Eigenschaften besitzen, die in den alten Menschenbildern nur dem Menschen zugeordnet wurden. Tiere handeln auch sozial, sie haben Gefühle, drücken diese aus und sind rational &#8211; sie gehen auch strategisch vor und sie kommunizieren. Ferner erkennen wir, dass jedes noch so kleine Lebewesen eine Funktion im Erhalt der biologischen Kreisläufe hat, die unsere Lebensgrundlage bildet. Diese Erkenntnisse belegen, dass Mensch und Tiere <em>Mitgeschöpfe</em> auf dem planetarischen Raumschiff Erde sind. Dafür hat sich der Begriff <em>Erdling</em> oder auch <em>Earthling</em> bereits etabliert. <em>Homo Circulari</em>s begreifen sich als Mitgeschöpfe.</p>
<p><u>Technik und Digitalisierung</u></p>
<p>Auch unser Verhältnis zu Technik ändert sich, wird gleichzeitig intensiver und bringt neue Abhängigkeiten mit sich, wenn sich der Mensch immer mehr mit ihr sogar physisch verbindet. Das individualisierte Handy ist hier eine Metapher für das was wir noch sehen: Menschen tragen technische Ersatzteile in sich, wie Herzschrittmacher oder Gehör- oder Sehnerv Implantate. Menschen machen sich selber zu Mensch-Technik-Hybriden, implantieren sich Schlüssel oder Zahlungschips in ihre Gliedmaßen. Sicher ist hier Interpretationsspielraum, wie diese physische Verbindung gesehen wird. Ist Technik Selbstzweck oder doch ein Hilfsmittel, um uns das Leben zu erleichtern? Das Feld zur Beantwortung dieser Frage ist offen. Wir legen uns hier gerne darauf fest, dass <em>Homo Circularis</em> Technik als Hilfsmittel anerkennen und nutzen.</p>
<p><u>Identität</u></p>
<p>Unser tägliches Handeln gab und gibt uns eine Identität. Wir sind, was wir tun. Einstudierte Verhaltensweisen, Tradition aus Religionen, die an Raum und Zeit geknüpft waren, prägten uns über Jahrhunderte. Schnelle Veränderungen unserer Umwelt und Verhaltensanpassungen durch Leben an anderen Orten, in anderen Kulturen verändern dann auch unser Selbstbild. „Wer bin ich?“ diese Frage stellt sich für jeden Menschen in einer Veränderung. Jedes Mal, wenn wir uns weiterentwickeln auch gezwungen durch eine Veränderung unserer Umgebung, brauchen wir eine Neudefinition unseres Selbst. Dies kann jeder nur selbst für sich finden. Das können uns Psychologen bestätigen. Und es ist die „Ich-Erzählung“, das individualisierte, eigene Narrativ, das uns ausmacht. Wie wichtig Narrative sind, wird in Zeiten von Social Media für Psychologen leichter beobachtbar und therapeutisch nutzbar. Und wir können diese Erkenntnis für die Selbsterzählung eines <em>Homo Circularis</em> auch nutzen, der sich auch selbst individuell erzählt, aber doch eine soziale kollektive Deutung für sich im Sinne des Mitgeschöpfes sieht.</p>
<p>Es gibt weitere Paradigmen im Wandel, so auch Genderfragen, Familienbilder, Demokratieentwicklung. <em>Homo Circularis</em> begreifen sich nicht als vorherrschend, sondern in einer diversen Gesellschaft als Element sozialer Systeme, wie es Systemtheorie auch abbilden kann. Die Kommunikation unter den Elementen ist dabei elementares Bindeglied und drückt sich auch in der Theorie Hartmut Rosas zur Resonanzbedürftigkeit des Menschen aus.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-3689 size-full" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2021/02/Tabelle-Paradigmen.jpg" alt="" width="845" height="497" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2021/02/Tabelle-Paradigmen.jpg 845w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2021/02/Tabelle-Paradigmen-300x176.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2021/02/Tabelle-Paradigmen-768x452.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2021/02/Tabelle-Paradigmen-700x412.jpg 700w" sizes="(max-width: 845px) 100vw, 845px" /></p>
<p>Wir halten fest, was uns auch bei verändernden Paradigmen aus der Erkenntnis früherer Menschenbilder weiterhilft:</p>
<ul>
<li>Menschen sind sozial und politisch &#8211; das lernen wir aus dem <em>Homo Politicus</em>.</li>
<li>Menschen sind rational und nutzten dies zum (ökonomischen) Überleben – das lernen wir aus dem <em>Homo Oeconomicus</em>.</li>
<li>Mensch wollen auch die Natur respektieren, das Lernen wir aus dem <em>Homo Oecologicus.</em></li>
<li>Menschen versuchen den Einklang aus sozialen, ökologischen und ökonomischen Zielen zu leben und sich moralisch zu verhalten – das lernen wir aus dem <em>Homo Sustinens.</em></li>
</ul>
<p><strong>Aber was fehlt?</strong></p>
<p>Das Streben des Menschen nach Perfektion in dem jeweiligen Menschenbild wirft Fragen nach dem Guten Leben auf. Was passiert mit einer ständig im Hamsterrad steckenden Gesellschaft, die in Depression, Stress, Zynismus und Frustration landet und vor lauter Überlebensperfektion das Glücklich sein vergisst? Kann sich der <em>Homo Circularis</em> mit Blick auf die Ergebnisse des menschlichen Strebens an o. g. Menschenbildern orientieren? Wir meinen nicht ganz. Und die Frage nach dem „Guten Leben“ über das was wirklich wichtig ist, ist bereits gestellt.</p>
<p>Als reflektierende und systemdenkende Subjekte werden <em>Homo Circularis</em> sich die Frage nach dem, was wirklich wichtig ist, immer wieder selbst stellen. Insbesondere dann, wenn wir Menschen etwas verlieren. Der Klimawandel wird für Verluste sorgen: Menschen verlieren ihre Heimat, weil sie nicht mehr bewohnbar ist, sie verlieren Hab und Gut, sie verlieren auf der Flucht und Suche zum Überleben auch Menschen die sie lieben. Besitz bekommt dann eine neue Bedeutung. So macht sich der <em>Homo Circularis</em> immer mehr zum Stewart von allem, was ihm eine Lebensgrundlage bietet: von Dingen, von der Natur, von Menschen…. Er wird es nutzen, aber auf den Besitz wird es ihm nicht mehr ankommen. Besitz rechtfertigt nicht per se Überleben geschweige denn ein gutes Leben. Das wird eine neue Erfahrung sein.</p>
<p><em>Homo Circularis</em> müssen sich schnell an neue Umgebungen anpassen, deshalb bleibt ihnen nur schnelles lebenslanges Lernen. Und wenn sie ihren Kindern das Überleben sichern wollen, dann müssen sie ihr Wissen schnell weitergeben. Wenn wir schon bei Kindern sind. Was ist mit der Liebe und dem Gefühl? Die vorhergehenden Menschenbilder blenden das fast völlig aus und dennoch ist es Teil unserer emotionalen Intelligenz. Wir lernen vor allem aus emotionalen Erfahrungen. Der <em>Homo Circularis</em> ist emotional intelligent.</p>
<p>Wonach werden Homo Circularis suchen, wenn sie überleben? Sie suchen Entwicklungschancen. Diese ergeben sich aus sozialen, ökologischen und ökonomischen Möglichkeiten, Hilfs- und Nutzungsangeboten. Auf Opportunitäten kommt es also an. Der Homo Circularis, wird nach ihnen suchen.</p>
<p>Wir werden sehen, dass <em>Homo Circularis</em> auf ihrer Suche nach dem guten Leben, als Stewart auftreten und doch das tun werden, was <em>Homo Sapiens</em> schon immer taten: Lieben, lernen, lehren und zum Überleben schnell handeln. Sich also als resilient zu erweisen.</p>
<p><strong>Cui bono?</strong></p>
<p>Wem nützt das Bild der <em>Homo Circularis</em>? In Abgrenzung zum <em>Homo Oeconomicus </em>nützt es sicherlich der eignen Beruhigung zukunftsbesorgter Denker und alternativer Ökonomen. Denn unsere aktuelle menschliche Programmierung zur Nutzenoptimierung, hat uns über das Ziel hinausgeschossen, sonst gäbe es das Anthropozähn nicht.</p>
<p>Wenn wir fragen „Wem nützt der Klimawandel?“, dann ist aktuell deutlich, uns Menschen nützt er nicht, er bedroht uns existenziell. Aber vielleicht könnte die Erkenntnis über den Klimawandel uns doch etwas nützen?</p>
<p>Dazu gehört anzuerkennen, dass das darwinsche Paradigma eine Ursache der Klimabedrohung ist. Denn die Idee <em>DES STÄRKEREN </em>immer gewinnenden <em>Homo Deu</em>s bot eine Legitimation für Geiz, Gier und Narzissmus, bei der Ausbeutung unseres Planeten. Es gibt <em>DEN STÄRKEREN</em> so nicht. Es gibt jedoch Systeme, die planetarisches Ausmaß haben. Weder kennen wir Menschen die Regeln des Planeten, noch können wir sie beherrschen, noch sollten wir uns anmaßen, das zu versuchen, was der Homo Deus versucht. Der Mensch ist nur ein Element in diesen Systemen.</p>
<p>Es ist also Zeit vom Paradigma Darwins endlich Abschied zu nehmen. Im Klimawandel werden diejenigen überleben, die darin gut sind zu kooperieren, schnell zu lernen und sich als emotional und sozial resilient zu erweisen. Vielleicht werden es die <em>Homo Circularis</em> sein, die sich an das Neue anpassen und überleben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/homo-circularis-das-resultat-einer-entwicklung/">Homo Circularis – das Resultat einer Entwicklung</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wir sind eingezogen!</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/wir-sind-eingezogen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2020 16:08:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[FZ-Recycling]]></category>
		<category><![CDATA[Thinking Circular]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://thinking-circular.com/?p=2994</guid>

					<description><![CDATA[<p>Thinking Circular® und FZ Recycling GmbH &#38; Co. KG, Im Schülert 13, Niederzissen Eine Baustelle ist immer faszinierend, spannend und überraschend. Für den Bauherrn Leif Ziebeil  wurde das in den vergangenen Monaten zum Alltag. Doch allen Spannungen und Überraschungen zum Trotz – es ist geschafft. Wir sind eingezogen. 99,9 kWp Photovoltaikanlage produzieren Strom auf dem Dach und versorgen Gebäude und Produktion. Die Vision von Zirkularität, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz wird für uns bereits real. Nach vielen Monaten Planung und Bauzeit, Corona Pandemie und Lockdown sind die Vorstellungen und Planungen greifbare...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/wir-sind-eingezogen/">Wir sind eingezogen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Thinking Circular<sup>®</sup> und FZ Recycling GmbH &amp; Co. KG, Im Schülert 13, Niederzissen</h3>
<p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-2985 size-thumbnail" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/07/Büroküche2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/07/Büroküche2-150x150.jpg 150w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/07/Büroküche2-570x570.jpg 570w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/07/Büroküche2-500x500.jpg 500w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></p>
<p>Eine Baustelle ist immer faszinierend, spannend und überraschend. Für den Bauherrn Leif Ziebeil  wurde das in den vergangenen Monaten zum Alltag. Doch allen Spannungen und Überraschungen zum Trotz – es ist geschafft. Wir sind eingezogen.</p>
<p>99,9 kWp Photovoltaikanlage produzieren Strom auf dem Dach und versorgen Gebäude und Produktion. Die <a href="https://thinking-circular.com/de/circular-hotspot-de-new-home-for-thinking-circular-and-fz-recycling-gmbh-co-kg/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vision von Zirkularität, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz</a> wird für uns bereits real. Nach vielen Monaten Planung und Bauzeit, Corona Pandemie und Lockdown sind die Vorstellungen und Planungen greifbare Realität geworden.</p>
<p><sup><img decoding="async" class="alignright wp-image-3016 size-thumbnail" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/07/Arbeitsplatz2-1-150x150.jpeg" alt="" width="150" height="150" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/07/Arbeitsplatz2-1-150x150.jpeg 150w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/07/Arbeitsplatz2-1-300x300.jpeg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/07/Arbeitsplatz2-1-1024x1024.jpeg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/07/Arbeitsplatz2-1-768x767.jpeg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/07/Arbeitsplatz2-1-570x570.jpeg 570w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/07/Arbeitsplatz2-1-500x500.jpeg 500w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/07/Arbeitsplatz2-1-1000x1000.jpeg 1000w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/07/Arbeitsplatz2-1-700x699.jpeg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/07/Arbeitsplatz2-1.jpeg 1301w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />®</sup> stehen Schränke, Regale und Schreibtische auf dem schimmernden Holzboden, Bücher, Ordner und Arbeitsmaterial sind eingeräumt und Netzwerk und Computer sind eingerichtet. Große Fenster lassen viel Licht herein und erlauben den Blick auf Felder und Wälder der Eifel. Im 2. Obergeschoss gelingt es leicht, über die benachbarten Hallen des Industriegebietes und die nahe liegende Autobahn hinwegzublicken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-3014 size-thumbnail" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/07/Konferenzbereich2-150x150.jpeg" alt="" width="150" height="150" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/07/Konferenzbereich2-150x150.jpeg 150w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/07/Konferenzbereich2-570x570.jpeg 570w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/07/Konferenzbereich2-500x500.jpeg 500w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/07/Konferenzbereich2-1000x1000.jpeg 1000w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />„Hier zu arbeiten ist so schön, wie wir es uns vorgestellt haben,“ sagt Gründerin und Inhaberin Eveline Lemke. „Für unsere Kunden und Partner ebenso wie für die Mitarbeiterinnen haben wir ein tolles Umfeld geschaffen. Auch in Zeiten von Corona, in denen vieles schwieriger ist,  sehen wir zuversichtlich in die Zukunft.“ Mit der Vision einer nachhaltigeren Zukunft und der Mission, Circular Economy voranzubringen ist Thinking Circular<sup>®</sup> gut für die Herausforderungen aufgestellt, nach der Krise immer mehr systemisch grüne Konzepte durchzusetzen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/wir-sind-eingezogen/">Wir sind eingezogen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>10 Minuten für mehr Nachhaltigkeit &#8211; Fragebogen</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/10-minuten-fuer-mehr-nachhaltigkeit-fragebogen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2020 09:35:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Fragebogen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://thinking-circular.com/?p=2929</guid>

					<description><![CDATA[<p>„Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert, nicht mit schlechten“, stellte schon Nobelpreisträger George Bernard Shaw fest. Die Nachhaltigkeit und nachhaltiges Verhalten gelten einerseits als Teil zur Lösung der Krisen auf dieser Welt. Andererseits können wir Fehler ja nicht ausschließen. Auch das Greenwashing gehört dazu. Deshalb wollen wir nachhaltiges Verhalten beforschen. Dabei brauchen wir Ihre Hilfe. Mit der Beantwortung unseres Fragebogens helfen Sie uns jedoch nicht nur, wichtige Erkenntnisse zu gewinnen. Sie finden auch heraus, ob Sie einem bestimmten Nachhaltigkeitstyp entsprechen. Warum ein Fragebogen? Die anhaltende...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/10-minuten-fuer-mehr-nachhaltigkeit-fragebogen/">10 Minuten für mehr Nachhaltigkeit &#8211; Fragebogen</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert, nicht mit schlechten“,</strong> stellte schon Nobelpreisträger George Bernard Shaw fest. Die Nachhaltigkeit und nachhaltiges Verhalten gelten einerseits als Teil zur Lösung der Krisen auf dieser Welt. Andererseits können wir Fehler ja nicht ausschließen. Auch das Greenwashing gehört dazu. Deshalb wollen wir nachhaltiges Verhalten beforschen. Dabei brauchen wir Ihre Hilfe. Mit der Beantwortung unseres Fragebogens helfen Sie uns jedoch nicht nur, wichtige Erkenntnisse zu gewinnen. Sie finden auch heraus, ob Sie einem bestimmten Nachhaltigkeitstyp entsprechen.</p>
<p>Warum ein Fragebogen?</p>
<p>Die anhaltende Krise durch die Corona Pandemie hat uns verdeutlicht, wie gewichtig das Verhalten jedes Einzelnen ist. Der Lockdown zeigt, welchen Schaden wir unserer Umwelt <strong>nicht</strong> zufügen, wenn wir uns anders verhalten. Und wir Menschen haben gleichzeitig bewiesen, dass wir uns anders verhalten können, wenn es notwendig ist und die Regeln dafür klar sind. Jeder von uns macht aktuell Erfahrungen damit, sich selbst anders zu verhalten. Diese Erfahrung ist eine gemeinsame. Und deshalb besonders interessant für uns.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-623 alignleft" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6841-300x191.jpg" alt="Großvater sitzt mit kleinem Jungen auf Wiese mit Pusteblumen" width="300" height="191" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6841-300x191.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6841.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6841-700x445.jpg 700w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Nachhaltiges Leben gilt als ein zentraler Aspekt im Überleben in Krisen. Sei es die Corona- oder die Klimakrise. Es macht also Sinn, dass wir den Status Quo erfassen. Nicht nur für uns. Vielleicht wollen auch Sie eine Einordnung für sich selber erhalten?</p>
<p>Wir haben deshalb einen Fragebogen für Sie entwickelt, der Sie bei dieser Einschätzung unterstützen soll. Nehmen Sie sich 10 Minuten Zeit und lassen Sie uns herausfinden, welchem Nachhaltigkeitstyp Sie entsprechen. Wenn Sie dann mit diesem Ergebnis weiterarbeiten möchten, werden wir und Sie damit zwar die Welt nicht retten. Aber wir können immerhin versuchen, unser Überleben und das der kommenden Generationen zu verbessern.</p>
<p>Die Konzepte für die Nachhaltigkeitstypen, die wir unter die Lupe nehmen, sind nicht von uns entworfen. Sie entspringen Marketingagenturen, die für Ihre Kunden erhoffen, Zielgruppen besser zu erschließen und ihre Umsätze zu steigern. Wenn Sie Ihr persönliches Ergebnis erfahren, ist nicht ausgeschlossen, dass der Nachhaltigkeitstyp, in den wir sie verorten, eine stereotype Vereinfachung von Vielfalt ist. Da jedoch auch die Nachhaltigkeits-Stereotypen Grundlagen für Greenwashing-Marketing sind, macht es Sinn, sich den Profilen zu stellen. Das wollen wir für Sie und mit Ihnen tun. Zur Überprüfung brauchen wir daher eine Zielgruppe einer Community aus nachhaltig orientierten Menschen unseres Netzwerks. Dazu gehören auch Sie, sonst hätten Sie diesen Blog nicht gelesen.</p>
<p>Zudem interessiert uns, ob sich Menschen, die sich bereits auf ihre persönliche Reise zu mehr Nachhaltigkeit begeben haben, überhaupt in den Stereotypen wiederfinden können oder wollen. Und vielleicht finden Sie Anregungen für Ihr eigenes Verhalten und Antworten, wie Sie mit den Krisen der Zeit persönlich umgehen wollen. Daher ist dieser Fragebogen nur der erste in einer Reihe von Fragebögen, die uns am Ende ein klareres Bild vom Verhalten und von Verhaltensänderungen nachhaltig orientierter Menschen geben soll.</p>
<p>Wir haben die Umfrage beendet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/10-minuten-fuer-mehr-nachhaltigkeit-fragebogen/">10 Minuten für mehr Nachhaltigkeit &#8211; Fragebogen</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Teraloop</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/zukunft-der-energiespeicherung-teraloop/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Nov 2018 20:45:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://thinking-circular.com/?p=1440</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Vision der Ressourcen Neutralität ist Teraloop&#8217;s Leitbild. Das internationale Start-Up aus Finland stellt sich der Herausforderung, Energiespeicherung dauerhaft vom Ressourcenverbrauch zu entkoppeln. Die Mission des Teams von Teraloop ist die Entwicklung von Speichertechnologie, die in ein dekarbonisiertes Energiesystem und in eine Null-Abfall-Welt passt. Der Teraloop ist die Weiterentwicklung des handelsüblichen Schwungrades (Flywheel) und führt Speichertechnologie in eine neue Dimension. Teraloop entwickelt die Zukunft der Energiespeicherung, die keine Batterien mehr kennt. Lesen Sie weiter.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/zukunft-der-energiespeicherung-teraloop/">Teraloop</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vision der Ressourcen Neutralität ist Teraloop&#8217;s Leitbild. Das internationale Start-Up aus Finland stellt sich der Herausforderung, Energiespeicherung dauerhaft vom Ressourcenverbrauch zu entkoppeln.</p>
<p>Die Mission des Teams von Teraloop ist die Entwicklung von Speichertechnologie, die in ein dekarbonisiertes Energiesystem und in eine Null-Abfall-Welt passt. Der Teraloop ist die Weiterentwicklung des handelsüblichen Schwungrades (Flywheel) und führt Speichertechnologie in eine neue Dimension. Teraloop entwickelt die Zukunft der Energiespeicherung, die keine Batterien mehr kennt.</p>
<p><a href="https://www.eveline-lemke.de/2018/11/energy-storage-terraloop/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lesen Sie weiter.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/zukunft-der-energiespeicherung-teraloop/">Teraloop</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
