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	<title>Nachhaltigkeit Archive &#8211; Thinking Circular</title>
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	<description>Das Multiversum der Kreislaufwirtschaft.</description>
	<lastBuildDate>Wed, 29 Jan 2025 15:29:26 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Fortbildung zu Nachhaltigkeitskompetenz im Aufsichtsrat: Good Sustainable Corporate Governance</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/fortbildung-zu-nachhaltigkeitskompetenz-im-aufsichtsrat-good-sustainable-corporate-governance/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jan 2025 15:29:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Berliner Institut für Governance &#38; Leadership (BIGL) an der Hochschule für Wirtschaft und Recht bietet ab März 2025 eine umfassende Fortbildung zu Nachhaltigkeitskompetenz für Aufsichtsratsmitglieder an. Thinking Circular® freut sich, den Workshop „Deep Dive Kreislaufwirtschaft“ im zweiten Modul der Fortbildung zu übernehmen. Die Anforderungen der Nachhaltigkeitsregulatorik sind eine Chance für Unternehmen und Organisationen, sich resilient für die Zukunft aufzustellen. Die BIGL-Fortbildung setzt genau bei diesem Gestaltungspotential an: Über die reine Erfüllung von Berichtspflichten hinaus, machen wir Aufsichtsratsmitglieder fit für eine souveräne Steuerung und Überwachung der aktuellen Transformationsprozesse...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/fortbildung-zu-nachhaltigkeitskompetenz-im-aufsichtsrat-good-sustainable-corporate-governance/">Fortbildung zu Nachhaltigkeitskompetenz im Aufsichtsrat: Good Sustainable Corporate Governance</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Das Berliner Institut für Governance &amp; Leadership (BIGL) an der Hochschule für Wirtschaft und Recht bietet ab März 2025 eine umfassende Fortbildung zu Nachhaltigkeitskompetenz für Aufsichtsratsmitglieder an.</p>
<p style="font-weight: 400;">Thinking Circular® freut sich, den Workshop „Deep Dive Kreislaufwirtschaft“ im zweiten Modul der Fortbildung zu übernehmen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Anforderungen der Nachhaltigkeitsregulatorik sind eine Chance für Unternehmen und Organisationen, sich resilient für die Zukunft aufzustellen. Die BIGL-Fortbildung setzt genau bei diesem Gestaltungspotential an: Über die reine Erfüllung von Berichtspflichten hinaus, machen wir Aufsichtsratsmitglieder fit für eine souveräne Steuerung und Überwachung der aktuellen Transformationsprozesse hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft.</p>
<h4 style="font-weight: 400;">Das bietet Ihnen das Programm:</h4>
<ul>
<li>Sie lernen von und mit Nachhaltigkeits-Pionier:innen!</li>
<li>Sie entwickeln ein Verständnis für globale Entwicklungen, die zu der Nachhaltigkeitspolitik geführt haben, die Sie aktuell im Aufsichtsrat beschäftigt.</li>
<li>Sie erwerben umfassendes Wissen für die Systematik und die Inhalte der Nachhaltigkeitsregulierungen, die Unternehmen betreffen: von Offenlegungspflichten bis hin zu vorgegebenen Klimaszenarien-Analysen.</li>
<li>Sie erlangen ein umfassendes Verständnis über potentielle Unternehmensrisiken durch aktuelle Systemkrisen (Ökosystemkrisen, soziale Krisen, politische Krisen).</li>
<li>Sie lernen die Erfolgsfaktoren guter Sustainable Governance kennen und wie man sie effizient umsetzen kann.</li>
<li>Sie lassen sich inspirieren von Unternehmen, die Transitionspfade bereits erfolgreich beschritten haben.</li>
<li>Sie entwickeln sich auf persönlicher Ebene weiter und gewinnen an Kompetenzen für den Umgang mit hoher Komplexität und mit potentiellen Zielkonflikten.</li>
<li>Sie erarbeiten Best Practices und reflektieren Herausforderungen in einem vertrauensvollen Austausch mit max. 15-18 Teilnehmenden.</li>
<li>Nach Abschluss der Fortbildung erhalten Sie einen Fortbildungsnachweis.</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">Das Programm wird gefördert von der Stiftung Mercator.</p>
<p style="font-weight: 400;">Für Einblicke in die Fortbildung gibt es eine <strong>virtuelle Informationsveranstaltung</strong>:</p>
<p style="font-weight: 400;">Dienstag, 11. Februar, 12-12.45 Uhr</p>
<p style="font-weight: 400;">Eine formlose Anmeldung erfolgt über <a href="mailto:offi&#99;e&#64;bi&#103;&#108;&#46;org">of&#102;ic&#101;&#64;&#98;ig&#108;&#46;&#111;rg</a></p>
<p><a href="https://bigl.org/good-sustainable-governance/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Mehr Details zur Fortbildung erfahren Sie hier.</a></p>
<p><a href="https://bigl.org/wp-content/uploads/2025/01/BIGL-NH-Fortbildung-2025-Broschuere-V2.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Die Info-Broschüre zur Fortbildung erhalten Sie hier.</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Klimawandel: Chancen- und Risikobetrachtungen sind jetzt verpflichtender Bestandteil der ISO-Normen</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/klimawandel-chancen-und-risikobetrachtungen-sind-jetzt-verpflichtender-bestandteil-der-iso-normen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jan 2025 13:01:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[ISO Normen]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Team von Thinking Circular® unterstützt Sie bei Ihrer Analyse und den Maßnahmen, um die Normanforderungen sicher zu erfüllen und die Resilienz Ihrer Organisation zu steigern! Internationale Normen und Standards können beim Kampf gegen den Klimawandel und bei den Anpassungen daran eine zentrale Rolle spielen. Die Internationale Organisation für Normung (ISO) hat daher nicht nur ihre zentrale Norm für das Umweltmanagementsystem ISO 14001, sondern auch die Normen für viele andere Managementsysteme überarbeitet, darunter die wichtigen ISO 9001, ISO/IEC 27001, ISO 45001 und ISO 50001. Das Ziel der ISO...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/klimawandel-chancen-und-risikobetrachtungen-sind-jetzt-verpflichtender-bestandteil-der-iso-normen/">Klimawandel: Chancen- und Risikobetrachtungen sind jetzt verpflichtender Bestandteil der ISO-Normen</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 style="font-weight: 400;">Das Team von Thinking Circular® unterstützt Sie bei Ihrer Analyse und den Maßnahmen, um die Normanforderungen sicher zu erfüllen und die Resilienz Ihrer Organisation zu steigern!</h3>
<p style="font-weight: 400;">Internationale Normen und Standards können beim Kampf gegen den Klimawandel und bei den Anpassungen daran eine zentrale Rolle spielen. Die Internationale Organisation für Normung (ISO) hat daher nicht nur ihre zentrale Norm für das Umweltmanagementsystem ISO 14001, sondern auch die Normen für viele andere Managementsysteme überarbeitet, darunter die wichtigen ISO 9001, ISO/IEC 27001, ISO 45001 und ISO 50001. Das Ziel der ISO ist dabei, das Thema Klimawandel noch mehr als bisher auf die Agenda der zertifizierten Organisationen zu bringen, damit diese mögliche Effekte aus dem Umfeld auf die Organisation bzw. mögliche Effekte der Organisation auf das Umfeld früh erkennen, diese Chancen und Risiken bewerten und systematisch adressieren und somit letztlich die Resilienz der Organisation stärken.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Was war der initiale Gedanke?</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Der Klimawandel stellt die Welt vor ständig größer werdende Heraus­forderungen. Organisationen spüren schon heute die Auswirkungen: Lokale Extremwetterereignisse wie Hitzeperioden, Stürme, Überschwemmungen oder Brände häufen sich und gefährden die Gesundheit der Mitarbeitenden, Anlagen und Materialien. Mitarbeiter*innen leiden unter hohen Temperaturen und machen häufiger Fehler. Die Versorgung mit Vormaterialien wird zum Teil unsicherer und die Planungssicherheit sinkt. Der Bedarf an Wasser, auch zum Kühlen, steigt ebenso wie die Kosten. Die Energieversorgung muss umgestellt werden, neue und schärfere gesetzliche und vertragliche Anforderungen werden erlassen. Markterwartungen verschieben sich, mal stetig, mal sofort.</p>
<p style="font-weight: 400;">Der Klimawandel als Treiber der nachhaltigen Transformation bietet aber auch Chancen: Disruptive Geschäftsideen werden entwickelt und lösen alte ab. Neue, vielversprechende Produkte und Dienstleistungen drängen auf den Markt, Marktprioritäten und Erwartungen ändern sich dauerhaft.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Was ist konkret geändert worden?</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">In allen relevanten Normen wird in den Kapiteln 4.1.und 4.2 schon seit jeher von Organisationen gefordert, ihre interessierten Parteien zu kennen und regelmäßig zu betrachten, inwieweit diese die Wirksamkeit ihres Managementsystems beeinflussen können.<br />
Diese bisherigen Anforderungen wurden nun ergänzt: Im Zuge der Kontextanalyse müssen Organisationen künftig die Auswirkungen des Klimawandels systematisch betrachten. Ganzheitlich, d.h. unter Berücksichtigung sowohl aller interessierter Gruppen als auch aller Prozesse sowie spezifisch für die Branche, für die Produkte, die Standorte usw.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Ab wann gilt die Änderung?</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Die Aktualisierung erfolgte bereits im Jahr 2024. Da es sich dabei um keine langwierige Änderung der diversen bestehenden Normen handelt, sondern um eine Ergänzung, gilt die Forderung bereits heute. Das heißt, schon jetzt prüfen Auditorinnen und Auditoren im Rahmen der Überwachungs- und Zertifizierungsaudits, ob und wie die Organisation Auswirkungen des Klimawandels berücksichtigt hat.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Was bedeutet das für die Unternehmen?</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Betrachten Sie die Auswirkungen des Klimawandels auf Ihre Organisation und bearbeiten Sie diese, systematisch und ganzheitlich. Erkennen und reduzieren sie Risiken, nutzen Sie Chancen und machen Sie Ihre Organisation so resilient und zukunftsfähig.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Wie sollten Sie vorgehen?</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Die Managementbeauftragten als zentrale Koordinator*innen sollten zunächst die oberste Leitung ins Boot holen, diese über die formalen Änderungen informieren und gemeinsam einen regelmäßigen Prozess hierfür etablieren.</p>
<p style="font-weight: 400;">Eine breit aufgestellte Gruppe aus Expertinnen und Experten sollte hierbei die möglichen Chancen und Risiken systematisch bearbeiten, d.h. diese zunächst erkennen, dann bewerten und priorisieren sowie gegebenenfalls mit Maßnahmen belegen. Wichtig ist dabei, sich in die Rolle aller relevanten Stakeholder zu versetzen, um keine Punkte zu übersehen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Kernfragen sind:</p>
<ul>
<li>Welche strategischen Chancen bestehen für die Organisation durch den Klimawandel? Wo sind deren spezielle Kompetenzen und Stärken gefragt? Was kann beitragen, um den Klimawandel abzumildern oder um Resilienzen zu erhöhen; innerhalb der Organisation, bei Kund:innen, Verbraucher:innen oder bestimmten anderen gesellschaftlichen Gruppen?</li>
<li>Was kann durch den fortschreitenden Klimawandel Negatives auf die Organisation zukommen? Welche Gefahren existieren? Wie muss sich die Organisation anpassen? Welche Prozesse, Produkte oder Serviceleistungen müssen abgesichert werden?</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">Nach der ersten Phase, dem Erkennen von Chancen bzw. Risiken, müssen diese einzeln bewertet und priorisiert werden; in der Regel halbquantitativ und unter Betrachtung der beiden Dimensionen</p>
<ul>
<li>Wahrscheinlichkeit des Auftretens und</li>
<li>Schweregrad der Auswirkung beim Auftreten.</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">Die so als relevant erkannten Chancen und Risken werden dann mit konkreten Maßnahmen belegt und systematisch bearbeitet. Wichtig ist, dass diese Analyse keine Einmal-Betrachtung sein kann, sondern regelmäßig wiederholt werden muss, weil sich sowohl die Organisation als auch deren Umfeld verändern kann: Chancen und Risiken können sich entwickeln, Bewertungen können angepasst werden, ergriffene Maßnahmen wirksam oder unwirksam sein.</p>
<p style="font-weight: 400;">Sie haben generelle Fragen zu dieser neuen ISO-Anforderung? Sie benötigen Unterstützung beim Erkennen und Management Ihrer Chancen und Risiken? Sie suchen Hilfe bei der Festlegung und Nachverfolgung von sinnvollen Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen? Sie fragen sich, wie das mit anderen gesetzlichen Anforderungen kombiniert werden kann?</p>
<p style="font-weight: 400;">Das kompetente und erfahrene Team von Thinking Circular® steht für Sie bereit.</p>
<p>Autor: Dr. Thomas Jagella</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Nachhaltigkeit, Klimaanpassung und Resilienz im Wiederaufbau drei Jahre nach der Flut im Ahrtal</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/nachhaltigkeit-klimaanpassung-und-resilienz-im-wiederaufbau-drei-jahre-nach-der-flut-im-ahrtal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jul 2024 11:10:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaanpassung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesen Tagen blicken viele Menschen und Institutionen am Jahrestag auf die Flut im Ahrtal 2021 zurück. Im Rahmen des Kooperationsprojektes der Umweltlernschule+, Thinking Circular® und der Kreisvolkshochschule Ahrweiler blickten Stefan Müllers, Technischer Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebes Ahrweiler und Christian Hofeditz, Leiter der Kreisvolkshochschule Ahrweiler vor allem auf das letzte Jahr zurück. Ihr Fokus waren die eigenen Aktivitäten in der Umweltlernschule+ und die mit der Volkshochschule organisierten Veranstaltungen zu Nachhaltigkeit, Klimaanpassung und Resilienz. Für die Fortschritte, die beim Wiederaufbau im Ahrtal mit Wissenschaft, Politik und Gesellschaft gemacht wurden, haben...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/nachhaltigkeit-klimaanpassung-und-resilienz-im-wiederaufbau-drei-jahre-nach-der-flut-im-ahrtal/">Nachhaltigkeit, Klimaanpassung und Resilienz im Wiederaufbau drei Jahre nach der Flut im Ahrtal</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In diesen Tagen blicken viele Menschen und Institutionen am Jahrestag auf die Flut im Ahrtal 2021 zurück. Im Rahmen des Kooperationsprojektes der Umweltlernschule+, Thinking Circular® und der Kreisvolkshochschule Ahrweiler blickten Stefan Müllers, Technischer Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebes Ahrweiler und Christian Hofeditz, Leiter der Kreisvolkshochschule Ahrweiler vor allem auf das letzte Jahr zurück. Ihr Fokus waren die eigenen Aktivitäten in der Umweltlernschule+ und die mit der Volkshochschule organisierten Veranstaltungen zu Nachhaltigkeit, Klimaanpassung und Resilienz. Für die Fortschritte, die beim Wiederaufbau im Ahrtal mit Wissenschaft, Politik und Gesellschaft gemacht wurden, haben sie sich dann auch die Expertise und den Blick von außen dazugeholt.</p>
<div id="attachment_7527" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7527" class="wp-image-7527 size-medium" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/StS-Hauer-300x264.jpg" alt="Blumen im Vordergrund, ein Stehtisch mit einem aufgeklappten Laptop, ein Mann mit weißem Hemd, Anzug und Brille, eine Hand erhoben vor einer Leinwand." width="300" height="264" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/StS-Hauer-300x264.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/StS-Hauer-1024x900.jpg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/StS-Hauer-768x675.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/StS-Hauer-1536x1349.jpg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/StS-Hauer-2048x1799.jpg 2048w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/StS-Hauer-700x615.jpg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/StS-Hauer-1320x1160.jpg 1320w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-7527" class="wp-caption-text">Staatssekretär Michael Hauer, MKUEM</p></div>
<p>Denn insgesamt stellte Stefan Müllers fest, hat sich die Umweltlernschule+ seit der Corona-Pause hervorragend entwickelt. Die personelle Auslastung ist voll gegeben, die Auslastung der Räumlichkeiten gäbe noch mehr her, aber insgesamt sind mit ca. 2500 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die von diesem Bildungsangebot profitieren, die Erwartungen an das Mögliche erfüllt. Christian Hofeditz betonte, dass insbesondere die mit den Klimaschutzmanagern aus dem Landkreis organisierten Fortbildungsveranstaltungen mehr als sehr gut liefen und sogar mehrfach angeboten werden könnten.</p>
<p>Eveline Lemke, ehemalige Wirtschafts- und Klimaschutzministerin des Landes Rheinland-Pfalz, selbst mit ihrem Beratungsunternehmen Thinking Circular® im Landkreis ansässig, hat die Veranstaltung vorbereitet und moderiert. Ihr Herzblut ist eng mit der Einrichtung Umweltlernschule+ verbunden, denn sie durfte damals die Fördermittel der EU für die Einrichtung überbringen. Heute ist sie auch ehrenamtliche Umweltdozentin für die Volkshochschule. Die Reflexion mit ihren Kollegen ist ihr daher ein Herzensanliegen. Ebenso die Entwicklung der Kreislaufwirtschaft, wie z. B. beim Bodenmanagement.</p>
<h3>Cluster Initiative Boden- und Bauschuttmanagement bietet Lösungen an</h3>
<div id="attachment_7521" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7521" class="wp-image-7521 size-medium" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-M.Becker_EL-300x193.jpg" alt="Links eine Leinwand mit Bild und Text, daneben ein Mann mit den Händen im Rücken verschränkt und eine Frau mit erhobenen Händen." width="300" height="193" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-M.Becker_EL-300x193.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-M.Becker_EL-1024x658.jpg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-M.Becker_EL-768x494.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-M.Becker_EL-1536x987.jpg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-M.Becker_EL-2048x1316.jpg 2048w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-M.Becker_EL-700x450.jpg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-M.Becker_EL-1320x848.jpg 1320w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-7521" class="wp-caption-text">Markus Becker, Büro für Ingenieur- und Tiefbau GmbH, Eveline Lemke, Thinking Circular®</p></div>
<p>Hier konnten Lösungsschritte identifiziert werden. Beispielsweise das Problem der Zwischenlagerung von Boden- und Bauschutt, von denen geschätzt noch eine Million Kubikmeter im Ahrtal bautechnisch bewegt werden müssen. Als erstes trug Markus Becker vom Berthold Becker Büro für Ingenieur- und Tiefbau GmbH vor, wie der Sachstand im Boden- und Bauschuttcluster des Landkreises ist. Sein Büro organisiert die Clusterinitiative. In Zukunft sind große Baumaßnahmen wie der Bau vonHochwasserschutzeinrichtungen eine Möglichkeit, die großen Mengen an Bauschutt wieder einzusetzen. Wie kann es also gelingen, diese Massen nicht erst mit dem LKW aus dem Tal herauszufahren, sondern zwischenzulagern? Staatssekretär Michael Hauer aus dem Landesumweltministerium sagte zu, dass nach Vorlage einer Mengenkalkulation für die zu lagernden Mengen konkret über die Einrichtung von Zwischenlagern geredet werden könne. Er war gerne nach Niederzissen in die Umweltlernschule+ gekommen, um mit den Beteiligten über die Weiterentwicklung von Klimaschutzmaßnahmen zu diskutieren. Diese Nachricht nahmen die am Bodenmanagement beteiligten Parteien mit Freude auf und werden sich an die Arbeit machen für geplante Aktivitäten Schätzungen oder genaue Berechnungen zu benötigten Mengen einzuholen.</p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/Vortrag-Markus-Becker.pdf" target="_blank" rel="noopener">Die Präsentation zum Vortrag von Markus Becker finden Sie hier.</a></p>
<h3>Empfehlungen aus dem KAHRS Projekt</h3>
<div id="attachment_7523" style="width: 271px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7523" class="wp-image-7523 " src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-Prof.-Kirschbauer-300x206.jpg" alt="Links ein Mann mit Brille neben einer Leinwand mit einem Bild und Text." width="261" height="179" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-Prof.-Kirschbauer-300x206.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-Prof.-Kirschbauer-1024x703.jpg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-Prof.-Kirschbauer-768x527.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-Prof.-Kirschbauer-1536x1055.jpg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-Prof.-Kirschbauer-2048x1406.jpg 2048w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-Prof.-Kirschbauer-700x481.jpg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-Prof.-Kirschbauer-1320x906.jpg 1320w" sizes="(max-width: 261px) 100vw, 261px" /><p id="caption-attachment-7523" class="wp-caption-text">Prof. Dr. Lothar Kirschbauer, Hochschule Koblenz, KAHRS</p></div>
<p>Prof. Dr. Lothar Kirschbauer stellte die Ergebnisse des KAHR-Projektes sowie zehn Empfehlungen daraus vor. Er ging spezifisch auf die Empfehlung ein, mehr Raum für die Ahr zu schaffen und die interkommunale Zusammenarbeit zu stärken. Zudem empfahl er ganz konkret den Einbau automatischer Flutschotts, druckwassersichere Wanddurchführungen zu legen und Hausanschlüsse immer über dem Hochwasserniveau zu installieren.</p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/Vortrag_Kirschbauer.pdf" target="_blank" rel="noopener">Die Präsentation zum Vortrag von Prof. Dr. Lothar Kirschbauer finden Sie hier.</a></p>
<h3></h3>
<h3>Politik(en) und Ökonomie(en) mit Zukunft</h3>
<p>Prof. Reinhard Loske stellt seine Theorie zu Ökonomie(n) mit Zukunft vor. Als ehemaliger Umweltsenator des Landes Bremen, Bundestagsmitglied und Präsident der Cusanus-Hochschule Koblenz liegt ihm die Übertragung von theoretischem Wissen in praktische Aktivitäten am Herzen. Seine Erkenntnisse zum Gewinn durch Kooperation und guter Kommunikation wurde durch die Anwesenden bestätigt.</p>
<div id="attachment_7525" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7525" class="wp-image-7525 size-medium" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-Prof.-Loske-300x189.jpg" alt="Hinter Blumen ein Stehtisch, dahinter ein Mann mit erhobenen Händen vor einer Leinwand." width="300" height="189" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-Prof.-Loske-300x189.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-Prof.-Loske-1024x644.jpg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-Prof.-Loske-768x483.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-Prof.-Loske-1536x966.jpg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-Prof.-Loske-2048x1289.jpg 2048w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-Prof.-Loske-700x440.jpg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/6.7.24-Prof.-Loske-1320x830.jpg 1320w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-7525" class="wp-caption-text">Prof. Dr. Reinhard Loske, Nachhaltigkeitswissenschaftler und Autor</p></div>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/07/Reinhard-Loske-Praesentation-Juli-2024.pdf" target="_blank" rel="noopener">Die Präsentation zum Vortrag von Prof. Dr. Reinhard Loske finden Sie hier.</a></p>
<p>Für das Netzwerk der Umweltlehrenden der Veranstaltung war am Ende der Tagesveranstaltung klar: Der Fülle an Aufgaben und der hohen Fluktuation an Personen, die im Ahrtal arbeiten und leben, können nur alle gemeinsam und nur mit SolidAHRität entgegentreten und weiter Bildungsangebote liefern, welche hier passgenau helfen können. Genau darauf, dies weiter voranzutreiben, haben sich die Teilnehmenden dann auch wieder verabredet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/nachhaltigkeit-klimaanpassung-und-resilienz-im-wiederaufbau-drei-jahre-nach-der-flut-im-ahrtal/">Nachhaltigkeit, Klimaanpassung und Resilienz im Wiederaufbau drei Jahre nach der Flut im Ahrtal</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Nachhaltiger Einkauf und öffentliche Auftraggeber – Liebe auf den zweiten Blick</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/nachhaltiger-einkauf-und-oeffentliche-auftraggeber-liebe-auf-den-zweiten-blick/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Feb 2023 11:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Einkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachhaltigkeit beim Einkauf oder bei Ausschreibungen birgt ein enormes Potential für den Klimaschutz. Gerade öffentliche Auftraggeber haben eine besondere Verpflichtung, bei der Verwendung von 470 Milliarden Euro Steuergeldern des Bundeshaushalts einen guten Job zu machen. Dieses Potential will die Initiative „Aktiv für eine nachhaltige öffentliche Beschaffung“ heben und dem „Vergabetransformationspaket 2023“ der Bundesregierung einen Schub verleihen.  Grundsätzlich ist die nachhaltige Vergabe kein beliebtes Thema. Sie gilt aufgrund bestehender Zielkonflikte mit Wirtschaftlichkeitsfragen als umständlich, kompliziert und ist von großen Informationsbedarfen gekennzeichnet, die Behörden in föderalen Strukturen oft überfordern können....</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/nachhaltiger-einkauf-und-oeffentliche-auftraggeber-liebe-auf-den-zweiten-blick/">Nachhaltiger Einkauf und öffentliche Auftraggeber – Liebe auf den zweiten Blick</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Nachhaltigkeit beim Einkauf oder bei Ausschreibungen birgt ein enormes Potential für den Klimaschutz. Gerade öffentliche Auftraggeber haben eine besondere Verpflichtung, bei der Verwendung von 470 Milliarden Euro Steuergeldern des Bundeshaushalts einen guten Job zu machen. Dieses Potential will die Initiative „Aktiv für eine nachhaltige öffentliche Beschaffung“ heben und dem <a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/02/Statement_der_Initiative.pdf">„Vergabetransformationspaket 2023“ der Bundesregierung einen Schub verleihen</a>.  Grundsätzlich ist die <img decoding="async" class="size-medium wp-image-5502 alignright" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/09/LOGO_kleine-Kniffe-300x285.jpg" alt="" width="300" height="285" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/09/LOGO_kleine-Kniffe-300x285.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/09/LOGO_kleine-Kniffe-700x666.jpg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/09/LOGO_kleine-Kniffe.jpg 702w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />nachhaltige Vergabe kein beliebtes Thema. Sie gilt aufgrund bestehender Zielkonflikte mit Wirtschaftlichkeitsfragen als umständlich, kompliziert und ist von großen Informationsbedarfen gekennzeichnet, die Behörden in föderalen Strukturen oft überfordern können.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Erkenntnis, dass viele Verwaltungsmitarbeitende bei Ausschreibungen überfordert sind, ist eine hilfreiche Erkenntnis. Sie erwächst vor allem auch aus der Zielstellung der Kombination von ökologischen, klimagerechten, zirkulären, innovativen, sozial-verantwortlichen, KMU-fördernden und wirtschaftlichen Zielen auch noch unter Berücksichtigung von Lebenszyklus-, Verschmutzungs-, Vermeidungs- und sonstiger Opportunitätskosten in einer Ausschreibung. Hier kann einer ausschreibenden Behörde schon einmal die Orientierung verloren gehen. Deshalb schlägt die Initiative dafür acht Regeln für schnelle Entscheidungen und einfache Verfahren vor. Diese sollen schnell Abhilfe schaffen, sofern es eine bundeseinheitliche Regel gibt und ein Portal, dass beim Wissensaustausch hilft.</p>
<h5 style="font-weight: 400;"><strong>Acht Regeln für mehr Nachhaltigkeit bei Ausschreibungen</strong></h5>
<ol>
<li>Einbindung von umwelt- oder klimabezogenen Aspekten in der Leistungsbeschreibung und in den Auftragsausführungsbedingungen.</li>
<li>Keine verpflichtende Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsanforderungen als Eignungskriterium festlegen, statt dessen</li>
<li>verpflichtende Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsanforderungen als</li>
<li>Prozentuale Anteile statt absoluter Zahlen für Bio- oder Recyclinganteile nutzen.</li>
<li>Nachhaltigkeit nicht nur auf Labels, Zertifizierungen oder Siegel reduzieren, sondern</li>
<li>Weitere Indizien für Umweltwirkungen und Zirkularität abrufen, wie sie der Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte und mit der Einführung des digitalen Produktpasses transparent werden.</li>
</ol>
<ol style="font-weight: 400;">
<li>Einführung eines K.O. Kriteriums, wer seinen gesetzlichen Pflichten, so auch den Nachhaltigkeitsberichtpflichten nicht nachkommt, wird in Ausschreibungen nicht berücksichtig.</li>
</ol>
<ol start="8">
<li>Rechtssichere Digitalisierung von Einkaufsprozessen und Nutzung gemeinsamer Plattformen, die auch als Informations- und Wissensplattform sowie der Möglichkeit Einkaufsgemeinschaften zu bilden, die Effizienz im professionellen Einkauf erhöhen sollen.</li>
</ol>
<p style="font-weight: 400;">Die Initiative zeigt eine Reihe von vorbildhaften Beispielen aus den Ländern und Leitfäden sowie wissenschaftlichen Hintergrund in Ihrer Stellungnahme gegenüber der Bundesregierung.</p>
<p style="font-weight: 400;">Abhilfe schafft auch der Abbau unnötiger regulatorischer Vorschriften und die Überwindung der mangelnden Qualifizierung zum Thema „Nachhaltige Beschaffung“.  Das gilt auch für diejenigen, die sich beim Staat um einen Auftrag bewerben, insbesondere für  junge und kleinen Unternehmen. Für sie wird eine Vermittlungsstelle zur Hilfestellung notwendig.</p>
<p style="font-weight: 400;">Klar ist, das die große Zahl von Zielkonflikten bei nachhaltiger Ausschreibung nur mit einem holistischen Ansatz zu lösen ist und ein aktives und effektives Change Management gebraucht wird.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Liebe zur nachhaltigen Ausschreibung kann wachsen, wenn das Verständnis für die Wirkung von Nachhaltigkeit transportiert wird. Dafür braucht es ein qualifiziertes Zielvorgabesystem für die spezifischen Beschaffungsstellen. Dieses zu schaffen ist nicht zuletzt eine politische Aufgabe, in der die Klimaziele exakt runter gebrochen werden. Hierbei brauchen alle Mitarbeitenden in der öffentlichen Verwaltung noch viel Unterstützung. Wenn das Vergabetransformationspaket 2023 der Regierung das leistet, wird die Liebe auf den zweiten Blick wachsen<strong>.</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><a href="https://pod.co/gruene-wirtschaft-fuer-morgen-circular-economy/nachhaltiger-einkauf" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Mehr dazu hören Sie in unserem Podcast.</a></span></p>
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		<title>Nachhaltigkeit in deutschen Unternehmen – viel Luft nach oben</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/nachhaltigkeit-in-deutschen-unternehmen-viel-luft-nach-obe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2021 11:36:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sustainability]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nur 0,15 % der Unternehmen in Deutschland sind nachhaltig orientiert. Das belegt eine gerade vorgelegte Studie, die der Rat für Nachhaltige Entwicklung beauftragt hat. Genauer gesagt sind das insgesamt nur 5.837 Unternehmen. Davon sind 18% Freiberufliche, Wissenschaftler, Techniker oder Dienstleistungsunternehmen, 22% Verarbeitendes Gewerbe und 10% Handel. Demnach sind 3 Millionen Unternehmen nicht nachhaltig, interessieren sich nicht für Nachhaltigkeit oder können mit dem Begriff Nachhaltigkeit nichts anfangen. Das ist sehr viel Luft nach oben. Und offenbart damit die Umsetzungsschwierigkeiten, die bestehen. Dabei sind einige Rahmenbedingungen und Vorgaben längst vorhanden....</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/nachhaltigkeit-in-deutschen-unternehmen-viel-luft-nach-obe/">Nachhaltigkeit in deutschen Unternehmen – viel Luft nach oben</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nur 0,15 % der Unternehmen in Deutschland sind nachhaltig orientiert. Das belegt eine <a href="https://www.nachhaltigkeitsrat.de/wp-content/uploads/2021/05/2105012_Studie_Stand_nachhaltiges_Wirtschaften_Deutschland.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">gerade vorgelegte Studie</a>, die der Rat für Nachhaltige Entwicklung beauftragt hat.</p>
<p>Genauer gesagt sind das insgesamt nur 5.837 Unternehmen. Davon sind 18% Freiberufliche, Wissenschaftler, Techniker oder Dienstleistungsunternehmen, 22% Verarbeitendes Gewerbe und 10% Handel. Demnach sind 3 Millionen Unternehmen nicht nachhaltig, interessieren sich nicht für Nachhaltigkeit oder können mit dem Begriff Nachhaltigkeit nichts anfangen. Das ist sehr viel Luft nach oben. Und offenbart damit die Umsetzungsschwierigkeiten, die bestehen.</p>
<p>Dabei sind einige Rahmenbedingungen und Vorgaben längst vorhanden. Schon seit 2011 sind die europäischen Mitgliedsstaaten zur Erstellung einer Umweltbilanz verpflichtet. Diese fließen dann in eine „Europäische umweltökonomische Gesamtrechnung“ ein (Verordnung 691/2011/EU). Weitere Informationen haben wir am Ende des Berichts zusammengestellt.</p>
<p>Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Klimaschutzgesetz erhöht sich der Druck auf die Unternehmen. Damit kann sich fehlende Nachhaltigkeit sehr schnell zu einem Kostenfaktor entwickeln. Doch was hindert Unternehmen daran, sich nachhaltig zu orientieren? Gleichgültig ob KMU oder Großindustrie, das fehlende Wissen zu Nachhaltigkeit liegt häufig an fehlendem Interesse und umgekehrt. Dabei gilt das für die Führungsebene ebenso wie für die MitarbeiterInnen. Darüber hinaus wird das eigene Portfolio häufig als nicht nachhaltig wahrgenommen. Oder es besteht keine Klarheit darüber, wie CSR in das Unternehmen integriert werden soll. Zusätzlich kommt zu engen personellen Kapazitäten oft fehlende Unterstützung durch das Management. Das führt auch zu fehlendem Interesse bei den MitarbeiterInnen. Last but not least hindern schwierige wirtschaftliche Verhältnisse Unternehmen daran, neue Wege zu beschreiten. Besonders dann, wenn sie sich daraus kommerzielle Nachteile erwarten.</p>
<h3>Nachhaltigkeit bringt Vorteile für Unternehmen jeder Größe</h3>
<p>Genauso vielfältig sind jedoch die Vorteile und damit die Gründe für ein Unternehmen beliebiger Größe und Branche, sich nachhaltig zu orientieren. Manche der Gründe werden von außen an die Unternehmen herangetragen: die Übernahme ökologischer Verantwortung ist seit dem Ausruf von Greta Thunberg „How dare you“ 2018 auf der Weltklimakonferenz in das Bewusstsein von UnternehmerInnen und KundInnen gerückt. Dazu kommen mehr und konkretere politische Festlegungen auf vielen Ebenen, die zum Handeln zwingen.</p>
<p>Das gilt ebenso für die lauter werdenden Forderungen von Interessengruppen nach sauberer Luft, erneuerbarer Energie, weniger Lärm, fairem Handel oder giftfreier Ware, die nicht überhört werden können. Denn Kunden und Investoren schließen sich solchen Forderungen mittlerweile an. Aus diesem Grund lohnt es sich, genau hinzusehen, um Innovationspotential und Wettbewerbsvorteile durch die Darstellung des eigenen, nachhaltigen Handelns im Unternehmen zu erkennen, Einsparpotentiale zu identifizieren, zum Beispiel durch Ressourcenschutz und Circular Economy. Und damit gleichzeitig die Reputation des Unternehmens zu erhöhen. Das bedeutet Motivation für die Beschäftigten und reduziert die Fluktuation. Gleichzeitig erhöht es die Chancen, in einem engen Arbeitsmarkt junge Talente anzuwerben.</p>
<p>Viele gute Gründe also, in eine Strategie zur Nachhaltigkeit und den CSR Report einzusteigen und auch darüber zu reden. In vielen Branchen gibt es bereits renommierte Label wie das Bio-Siegel, das Grüner Strom Label oder die EMAS Zertifizierung. Es gibt Verbände wie den Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. und Vereinigungen wie zum Beispiel die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V.. Ehrgeizige UnternehmerInnen stellen sich der Herausforderung, die dort ausgelobten Preise und Rankings zu erreichen. Eine echte win-win Situation mit viel Luft nach oben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Hilfe auf Ihrem Weg in die Nachhaltigkeit:</h3>
<p>Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales bietet mit dem <a href="https://www.csr-in-deutschland.de/DE/Startseite/start.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">CSR Made in Germany</a> ein Berichtsformat für „Corporate Social Responsibility““. Daneben ist der <a href="https://www.nachhaltigkeitsrat.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Rat für Nachhaltige Entwicklung</a> RNE beauftragt, die globalen Nachhaltigkeitsziele in der Wirtschaft umzusetzen. Auch  bietet er vielfältige Unterstützung bei der in die Zukunft gerichtete Integration von ökologischen und sozialen Themen in alle Bereiche der Wirtschaft: globale Liefernetzwerke, Branchenforen, Rechnungslegung oder Finanzmarkt.</p>
<p>Zusätzlich bietet der RNE mit der Plattform <a href="https://www.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Deutscher Nachhaltigkeitskodex DNK</a> einen niedrigschwelligen Einstieg in die Nachhaltigkeits-Berichterstattung. Nicht nur für kleine und mittlere Betriebe. Darüber hinaus gibt die Bundesregierung mit ihrem <a href="https://www.bmu.de/themen/klima-energie/klimaschutz/nationale-klimapolitik/klimaschutzplan-2050/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Klimaschutzplan</a> Orientierung und Perspektive für jedes Unternehmen, das bereit ist, genau hinzusehen. Zusätzlich fördert   die <a href="https://ec.europa.eu/germany/news/20210421-eu-taxonomie_de" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">EU Taxonomie</a> die Investition in grüne und nachhaltige Projekte.</p>
<p>Und es bestehen weitere nationale Normen und Regelungen für Deutschland. Der <a href="https://www.dcgk.de/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Deutsche Corporate Governance Kodex</a> (DCGK), welcher sich vor allem an börsennotierte Unternehmen richtet, beinhaltet Standards guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung. Dabei muss die Wertschöpfung nachhaltig ausgerichtet sein. Die Empfehlungen des DCGK sind nicht verpflichtend. Dennoch besteht für börsennotierte Aktiengesellschaften eine implizite Verpflichtung zur Umsetzung, da Vorstand und Aufsichtsrat gem. § 161 AktG jährlich eine sogenannte Entsprechenserklärung erstellen müssen.</p>
<p>Dabei ist im internationalen Geschäft der Nachhaltigkeits- oder CSR-Bericht häufig und zunehmend das anerkannte Rahmenwerk der <a href="https://www.globalreporting.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Global Reporting Initiative</a> GRI, während kleine Unternehmen eine Erklärung zum DNK erstellen.</p>
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		<title>Wie verhalten sich Menschen in der Zukunft nachhaltig?</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/wie-verhalten-sich-menschen-in-der-zukunft-nachhaltig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jun 2021 12:05:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[#Homo Circularis]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sustainability]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie wir heute wissen, ist der Klimawandel menschengemacht. Das heißt, unser nachhaltiges Verhalten bestimmt über unsere Zukunft und die Zukunft unseres Planeten. Wenn Marktforscher das Verhalten von Menschen kategorisieren, entwickeln sie sogenannte Personas. Solche Personas gibt es auch, um Menschen zu beschreiben, die sich nachhaltig verhalten. Allerdings trauen wir keiner Marktforschung. Außer, wir haben sie selbst gemacht oder überprüft. Aus diesem Grund haben wir gängige Personas (mit Namen Hannah, Tom, Dori und Ulrike) der Studie Nachhaltiges Leben 2020 unter die Lupe genommen. Zur Überprüfung haben wir einen eigenen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/wie-verhalten-sich-menschen-in-der-zukunft-nachhaltig/">Wie verhalten sich Menschen in der Zukunft nachhaltig?</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie wir heute wissen, ist der Klimawandel menschengemacht. Das heißt, unser nachhaltiges Verhalten bestimmt über unsere Zukunft und die Zukunft unseres Planeten. Wenn Marktforscher das Verhalten von Menschen kategorisieren, entwickeln sie sogenannte Personas. Solche Personas gibt es auch, um Menschen zu beschreiben, die sich nachhaltig verhalten. Allerdings trauen wir keiner Marktforschung. Außer, wir haben sie selbst gemacht oder überprüft. Aus diesem Grund haben wir gängige Personas (mit Namen Hannah, Tom, Dori und Ulrike) der Studie Nachhaltiges Leben 2020 unter die Lupe genommen. Zur Überprüfung haben wir einen eigenen Fragebogen aufgesetzt, den wir Euch hier angeboten hatten.</p>
<h3>Personas zur Betrachtung einer bestimmten Gruppe</h3>
<p>Unsere vier Persona-Typen sind am Ende der Bewertung beschrieben. Zusätzlich haben wir dort auch noch Aspekte einer Kritik eingefügt, die uns wichtig ist. Dennoch benutzen wir das gedankliche Modell der Personas als <em>Couragierte Weltretter, Fürsorgliche Gestalter, Konsequente Weltverbesserer und Zurückgezogener Pragmatiker</em> zur Betrachtung einer relevanten Größe von Menschen, die uns aus dem selbstgemachten (menschengemachten) Dilemma wieder rausführen könnte. Wir wollen nämlich auch wissen, wie groß die Gruppe an Menschen mit Leadership-Qualitäten ist, die uns nachhaltiges Verhalten als Rollen-Modell vermittelt. Schauen wir uns erst einmal unsere Überprüfung an:</p>
<p>Erwartungsgemäß unterscheiden sich unsere Persona-Typen von den vier Originalen. Als ganz wesentlich stellte sich heraus, dass die demografischen Daten nicht zwingend mit den beschriebenen Typen zusammenpassen und dass Menschen anders leben, als sie angeben, leben zu wollen.</p>
<p>Wir haben festgestellt, dass unter 10 Befragten gerade einmal 1 couragierter Weltretter und 1 konsequenter Weltverbesserer vertreten ist. Weitere 5 Befragte verhalten sich wie zurückgezogene Pragmatiker (dieses Verhaltensmuster ist mit Abstand am häufigsten anzutreffen) und die restlichen 3 wie fürsorgliche Gestalter.</p>
<p>Wenn wir uns vorstellen, in unserer Gesellschaft wären  10 % Weltretter und 10 % Weltverbesserer mit echten Leadership Qualitäten, die Unternehmerinnen und Unternehmer dabei unterstützen, sie in eine nachhaltige Wirtschaft zu führen und wir stellen uns auch vor, dass 80 % (vor allem Mitarbeitende) aus Fürsorge die Aktivitäten der Weltretter mittragen, dann gäbe es ja vielleicht  eine Chance, das Überleben auf diesem Planeten langfristig für uns zu sichern. Leider haben wir aber die Umfrage im Umfeld von ohnehin nachhaltig agierenden Menschen vorgenommen und deshalb müssen wir diese Aussage jetzt auch noch mal richtig auf Unternehmensebene einordnen.</p>
<h3>Nur 1.120 Führungspersönlichkeiten für Nachhaltigkeit</h3>
<p>Wir holen uns  eine Zahl aus dem <a href="https://www.nachhaltigkeitsrat.de/wp-content/uploads/2021/05/2105012_Studie_Stand_nachhaltiges_Wirtschaften_Deutschland.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Bericht des Rates für Nachhaltigkeit</a> aus diesem Jahr. Damit  wissen wir, dass nicht einmal 0,13 % der Unternehmen nachhaltig handeln. Mehr als 3 Mio. Unternehmen verhalten sich einfach NICHT zur Nachhaltigkeit. Auf dieser Grundlage dürfen wir davon ausgehen, dass aktuell nur ca. 1.120 Unternehmenschef*Innen als Weltretter*Innen oder Weltverbesser*Innen Nachhaltigkeit vorantreiben und wirkliche „Leadership-Qualitäten“ an den Tag legen. Ob das reicht? Können diese 1.120 Menschen rund 3 Millionen andere Unternehmenschef*Innen motivieren, nachhaltiger zu werden?</p>
<p>Wir denken schon, denn bei der Beantwortung der Frage, wie Menschen sich in der Zukunft nachhaltig verhalten, finden sich Antworten in der Gegenwart: Die vier Personas zeigen, wie nachhaltiges Verhalten bereits heute gelebt wird und sie zeigen die Charaktereigenschaften, die der Homo Circularis aufweist. Der Homo Circularis gibt Antworten <a href="https://thinking-circular.com/de/homo-circularis/">#Homo Circularis – Thinking Circular</a>, wie Menschen sich in der Zukunft nachhaltig verhalten, wenn die Transformation in die zirkuläre Utopie einer Circular Economy und einer Circular Society gelingt.</p>
<p>Das gibt Grund zur Hoffnung! Wenn mehr Menschen sich wie ein Homo Circularis verhalten, können wir die Verhaltensgeschichte der Zukunft selbst schreiben und überleben. Und das müssen wir auch tun, denn der Klimawandel ist das existenzgefährdende Resultat unseres Verhaltens. Wenn wir aus diesem Wissen nicht lernen uns anders zu verhalten, dann wird es auch keine Zukunft für Menschen auf diesem Planeten geben.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<h4>Vorstellung der Personas und Kritik</h4>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Hannah, 24 Jahre alt, Studentin: </strong>(Alter und Beruf von uns fiktiv hinzugefügt)</h4>
<p>Hannah ist vom Nachhaltigkeitstyp her „Couragierte Weltretterin“. Diese Gruppe von Nachhaltigkeitsmenschen gehört zu den Generationen Y und Z. Couragierte Weltretter sind also zwischen 1980 und 2012 geboren. Sie folgen bewusst anderen Werten als die Generationen vor ihnen.</p>
<p>Für einen Großteil dieses Segments gilt, dass sie bevorzugt in der Stadt leben, ein geringes Einkommen haben, eine mittlere bis hohe Bildung genießen, ledig sind und keine Kinder haben. Die meisten couragierten Weltretter sind weiblich.</p>
<p>Morgens hören sie gerne Musik über diverse Streamingdienste. Tagsüber nutzen sie über ihr Smartphone Online Presse und zwischendurch Social Media. Abends schauen sie Serien und Dokus über Streamingdienste. Klassisches Fernsehen schauen sie eher seltener.</p>
<p>83% der couragierten Weltretter sind sehr affin für vegetarische Ernährung. 81% interessieren sich für Naturkosmetik. Und 91% wollen Plastikverpackungen vermeiden.</p>
<p>Zu den wichtigsten Themen gehören für sie Tierwohl, keine Massentierhaltung und saubere Umwelt. Ihre wichtigsten Werte sind Freiheit, Neugier, Zusammenhalt, Toleranz und Frieden.</p>
<h4><strong>Tom, 35 Jahre alt, Ingenieur: </strong>(Alter und Beruf von uns fiktiv hinzugefügt)</h4>
<p>Tom ist vom Nachhaltigkeitstyp her „Fürsorglicher Gestalter“. Diese Gruppe von Nachhaltigkeitsmenschen gehört zu den Generationen X und Y. Fürsorgliche Gestalter sind also zwischen 1965 und 1999 geboren.</p>
<p>Für einen Großteil dieses Segments gilt, dass sie sowohl gerne in der Stadt als auch auf dem Land leben, ein mittleres bis hohes Einkommen haben, eine mittlere bis hohe Bildung genießen, verheiratet sind und Kinder haben. Die meisten fürsorglichen Gestalter sind männlich.</p>
<p>Morgens lesen sie klassische Tageszeitung und hören Radio. Tagsüber nutzen sie Online Presse und hören Podcasts. Abends schauen sie sowohl Streamingdienste als auch klassisches Fernsehen.</p>
<p>92% der fürsorglichen Gestalter versuchen Mikroplastik zu vermeiden. 83% verwenden Ökostrom. Und 77% nutzen vermehrt Fahrrad, öffentliche Verkehrsmittel oder Car-Sharing statt mit dem eigenen Auto zu fahren.</p>
<p>Zu den wichtigsten Themen gehören für sie liebevoller Umgang mit Kindern, Familienfrieden und Zeit mit der Familie. Ihre wichtigsten Werte sind Gerechtigkeit und nicht vorschnell zu urteilen.</p>
<h4><strong>Dori, 50 Jahre alt, Professorin: </strong>(Alter und Beruf von uns fiktiv hinzugefügt)</h4>
<p>Dori ist vom Nachhaltigkeitstyp her „Konsequente Weltverbesserin“. Diese Gruppe von Nachhaltigkeitsmenschen lässt sich in allen Generationen wiederfinden.</p>
<p>Für einen Großteil dieses Segments gilt, dass sie bevorzugt in der Großstadt leben, ein hohes Einkommen haben, eine mittlere bis hohe Bildung genießen, verheiratet sind oder in einer Beziehung leben. Viele von ihnen haben Kinder. Konsequente Weltverbesserer sind gleichverteilt unter Männern und Frauen.</p>
<p>Morgens und tagsüber lesen sie gerne Blogs, Online Presse und Online Magazine und hören Podcasts. Klassische Zeitungen nutzen sie eher seltener. Auch Social Media nutzen sie so gut wie gar nicht. Abends schauen sie Serien und Dokus über Streamingdienste. Klassisches Fernsehen spricht sie nicht an.<strong>                </strong></p>
<p>95% der konsequenten Weltverbesserer haben eine hohe Affinität für nachhaltig und fair hergestellte Kleidung. 87% verreisen weniger mit dem Flugzeug. Und 82% achten auf ethische und grüne Investments ihrer Bank.</p>
<p>Zu den wichtigsten Themen gehören für sie Umwelt und Frieden. Ihre wichtigsten Werte sind Vertrauen und Respekt.</p>
<h4><strong>Ulrike, 67 Jahre alt, Rentnerin: </strong>(Alter und Beruf von uns fiktiv hinzugefügt)</h4>
<p>Ulrike ist vom Nachhaltigkeitstyp her „Zurückgezogene Pragmatikerin“. Diese Gruppe von Nachhaltigkeitsmenschen ist eine Untergruppe der Babyboomer. Zurückgezogene Pragmatiker sind also zwischen 1946 und 1964 geboren.</p>
<p>Für einen Großteil dieses Segments gilt, dass sie bevorzugt ländlich leben, ein mittleres Einkommen haben, eine mittlere Bildung genießen, verheiratet sind und Kinder haben. Die meisten zurückgezogenen Pragmatiker sind weiblich.</p>
<p>Morgens lesen sie klassische Tageszeitungen. Tagsüber nutzen sie Social Media und gelegentlich Online Magazine. Abends schauen sie überwiegend klassisches Fernsehen.</p>
<p>95% der zurückgezogenen Pragmatiker versuchen Verpackungen, v.a. aus Plastik, zu vermeiden. 91% sind sehr affin für regionale Produkte. Und 84% nutzen natürliche Reinigungsmittel.</p>
<p>Zu den wichtigsten Themen gehören für sie Familie und Hilfsbereitschaft. Ihre wichtigsten Werte sind Ehrlichkeit, Toleranz und Respekt.</p>
<p><strong>___________________________________________________</strong></p>
<h4>Daran gibt es zwei Kritikpunkte zu äußern:</h4>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li>
<h4><strong>Die Darstellung solcher Personas kann zu Greenwashing führen.</strong></h4>
</li>
</ol>
<p>Denn nicht jedes Unternehmen und nicht jede Marketingagentur verfolgt noble Ziele. Vorrangig bleibt das Ziel mehr Profit zu machen, indem grüne Produkte besser vermarktet werden können, weil man weiß, wie Menschen ticken, die nur grün kaufen. Ob diese Produkte dann tatsächlich so grün sind, oder nur Green Buzz Words verwendet werden, die den Werten dieser Personas entsprechen, ist häufig intransparent. Für den Kunden, der sich schützen möchte, gilt dann: Erst Recherche, dann kaufen. Wie zirkulärer Konsum funktionieren kann, kann in dieser <a href="https://pod.co/gruene-wirtschaft-fuer-morgen-circular-economy/zirkulrer-konsum" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Podcast-Folge</a> nachgehört werden.</p>
<ol start="2">
<li>
<h4><strong>Die Methode zur Entwicklung von Personas gilt als umstritten in der Forschung. </strong></h4>
</li>
</ol>
<p>Sie beinhaltet kreativen Spielraum. Nichtsdestotrotz kann sie hilfreich sein. Zum Beispiel, wenn es darum geht, Verhaltensfragen zu beleuchten. Und auch, um Klarheit zu verschaffen. Personas werden häufig in Bildern erstellt und möglichst realitätsnah. Die Persona bekommt dann einen Namen, Kleidung, ein Gesicht. Unsere kreative Gehirnhälfte, unsere Vorstellungskraft, springt darauf an. Forschung wird plötzlich greifbar. Und genau daher gilt die Persona-Methode auch als forschungsproblematisch. Nach wie vor gilt: Forschung ist nur dann sexy, wenn sie den Leser geradezu intellektuell überfordert. Wer schlau klingt, muss schlau sein. Heute gilt jedoch immer mehr, „Für Dummies“ ist das neue Sexy. Keep it short, simple…and stupid! Forschung und Bildung werden auf kreative Weise revolutioniert. Und es zeigt sich: So einfach wie möglich ist manchmal viel schwieriger als komplexe Darstellungen.</p>
<p>Von Eveline Lemke und Charléne Nessel</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/wie-verhalten-sich-menschen-in-der-zukunft-nachhaltig/">Wie verhalten sich Menschen in der Zukunft nachhaltig?</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Jahrbuch Nachhaltigkeit 2021</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/sustainability-yearbook-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2021 12:26:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Circular Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sustainability]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://thinking-circular.com/sustainability-yearbook-2021/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Metropolitan Verlag, Regensburg erscheint im März 2021 zum vierten Mal ein Jahrbuch Nachhaltigkeit. Es enthält wertvolle Impulse, sich den wachsenden Herausforderungen des Ressourcen- und Klimaschutz zu stellen. Und eine Transformation zur Circular Economy und Klimaneutralität in der Wirtschaft anzustoßen. Neben Beiträgen zu neuen Aspekten und Entwicklungen enthält das Jahrbuch Best-Practice-Beispiele aus Unternehmen. Es stellt Netzwerke und Organisationen vor und gibt eine Übersicht über Wettbewerbe und Zertifikate im Themenfeld Nachhaltigkeit. Mit „Homo Circularis – Von Zirkularität und Realität. Und was das alles mit Bananenbrot zu tun hat“ hat...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/sustainability-yearbook-2021/">Jahrbuch Nachhaltigkeit 2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Metropolitan Verlag, Regensburg erscheint im März 2021 zum vierten Mal ein Jahrbuch Nachhaltigkeit. Es enthält wertvolle Impulse, sich den wachsenden Herausforderungen des Ressourcen- und Klimaschutz zu stellen. Und eine Transformation zur Circular Economy und Klimaneutralität in der Wirtschaft anzustoßen.</p>
<p>Neben Beiträgen zu neuen Aspekten und Entwicklungen enthält das Jahrbuch Best-Practice-Beispiele aus Unternehmen. Es stellt Netzwerke und Organisationen vor und gibt eine Übersicht über Wettbewerbe und Zertifikate im Themenfeld Nachhaltigkeit.</p>
<p>Mit „Homo Circularis – Von Zirkularität und Realität. Und was das alles mit Bananenbrot zu tun hat“ hat Thinking Circular® einen Artikel zur Circular Economy beigesteuert. Die neue Theorie ist noch nicht voll ausformuliert. Das Füllen der theoretischen Lücken ist den Autorinnen Eveline Lemke und Charléne Nessel ein Anliegen. Es stellen sich bereits grundsätzliche Fragen: Wie sieht das Menschenbild in einer Circular Economy aus, wenn wir Menschen in der Zukunft des Klimawandels überleben wollen?</p>
<p>Im Jahrbuch der Nachhaltigkeit 2021 finden sich hier Antworten, Anregungen, Beispiele zum neuen Konzept der Circular Economy.</p>
<p><a href="https://www.metropolitan.de/buch/jahrbuch-nachhaltigkeit-2021/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Das Jahrbuch Nachhaltigkeit 2021 erhalten Sie hier.</a></p>
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		<title>10 Minuten für mehr Nachhaltigkeit &#8211; Fragebogen</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/10-minuten-fuer-mehr-nachhaltigkeit-fragebogen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2020 09:35:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Fragebogen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert, nicht mit schlechten“, stellte schon Nobelpreisträger George Bernard Shaw fest. Die Nachhaltigkeit und nachhaltiges Verhalten gelten einerseits als Teil zur Lösung der Krisen auf dieser Welt. Andererseits können wir Fehler ja nicht ausschließen. Auch das Greenwashing gehört dazu. Deshalb wollen wir nachhaltiges Verhalten beforschen. Dabei brauchen wir Ihre Hilfe. Mit der Beantwortung unseres Fragebogens helfen Sie uns jedoch nicht nur, wichtige Erkenntnisse zu gewinnen. Sie finden auch heraus, ob Sie einem bestimmten Nachhaltigkeitstyp entsprechen. Warum ein Fragebogen? Die anhaltende...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert, nicht mit schlechten“,</strong> stellte schon Nobelpreisträger George Bernard Shaw fest. Die Nachhaltigkeit und nachhaltiges Verhalten gelten einerseits als Teil zur Lösung der Krisen auf dieser Welt. Andererseits können wir Fehler ja nicht ausschließen. Auch das Greenwashing gehört dazu. Deshalb wollen wir nachhaltiges Verhalten beforschen. Dabei brauchen wir Ihre Hilfe. Mit der Beantwortung unseres Fragebogens helfen Sie uns jedoch nicht nur, wichtige Erkenntnisse zu gewinnen. Sie finden auch heraus, ob Sie einem bestimmten Nachhaltigkeitstyp entsprechen.</p>
<p>Warum ein Fragebogen?</p>
<p>Die anhaltende Krise durch die Corona Pandemie hat uns verdeutlicht, wie gewichtig das Verhalten jedes Einzelnen ist. Der Lockdown zeigt, welchen Schaden wir unserer Umwelt <strong>nicht</strong> zufügen, wenn wir uns anders verhalten. Und wir Menschen haben gleichzeitig bewiesen, dass wir uns anders verhalten können, wenn es notwendig ist und die Regeln dafür klar sind. Jeder von uns macht aktuell Erfahrungen damit, sich selbst anders zu verhalten. Diese Erfahrung ist eine gemeinsame. Und deshalb besonders interessant für uns.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-623 alignleft" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6841-300x191.jpg" alt="Großvater sitzt mit kleinem Jungen auf Wiese mit Pusteblumen" width="300" height="191" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6841-300x191.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6841.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6841-700x445.jpg 700w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Nachhaltiges Leben gilt als ein zentraler Aspekt im Überleben in Krisen. Sei es die Corona- oder die Klimakrise. Es macht also Sinn, dass wir den Status Quo erfassen. Nicht nur für uns. Vielleicht wollen auch Sie eine Einordnung für sich selber erhalten?</p>
<p>Wir haben deshalb einen Fragebogen für Sie entwickelt, der Sie bei dieser Einschätzung unterstützen soll. Nehmen Sie sich 10 Minuten Zeit und lassen Sie uns herausfinden, welchem Nachhaltigkeitstyp Sie entsprechen. Wenn Sie dann mit diesem Ergebnis weiterarbeiten möchten, werden wir und Sie damit zwar die Welt nicht retten. Aber wir können immerhin versuchen, unser Überleben und das der kommenden Generationen zu verbessern.</p>
<p>Die Konzepte für die Nachhaltigkeitstypen, die wir unter die Lupe nehmen, sind nicht von uns entworfen. Sie entspringen Marketingagenturen, die für Ihre Kunden erhoffen, Zielgruppen besser zu erschließen und ihre Umsätze zu steigern. Wenn Sie Ihr persönliches Ergebnis erfahren, ist nicht ausgeschlossen, dass der Nachhaltigkeitstyp, in den wir sie verorten, eine stereotype Vereinfachung von Vielfalt ist. Da jedoch auch die Nachhaltigkeits-Stereotypen Grundlagen für Greenwashing-Marketing sind, macht es Sinn, sich den Profilen zu stellen. Das wollen wir für Sie und mit Ihnen tun. Zur Überprüfung brauchen wir daher eine Zielgruppe einer Community aus nachhaltig orientierten Menschen unseres Netzwerks. Dazu gehören auch Sie, sonst hätten Sie diesen Blog nicht gelesen.</p>
<p>Zudem interessiert uns, ob sich Menschen, die sich bereits auf ihre persönliche Reise zu mehr Nachhaltigkeit begeben haben, überhaupt in den Stereotypen wiederfinden können oder wollen. Und vielleicht finden Sie Anregungen für Ihr eigenes Verhalten und Antworten, wie Sie mit den Krisen der Zeit persönlich umgehen wollen. Daher ist dieser Fragebogen nur der erste in einer Reihe von Fragebögen, die uns am Ende ein klareres Bild vom Verhalten und von Verhaltensänderungen nachhaltig orientierter Menschen geben soll.</p>
<p>Wir haben die Umfrage beendet.</p>
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