<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Circular Economy Archive &#8211; Thinking Circular</title>
	<atom:link href="https://thinking-circular.com/de/tag/circular-economy-de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://thinking-circular.com/de/tag/circular-economy-de/</link>
	<description>Das Multiversum der Kreislaufwirtschaft.</description>
	<lastBuildDate>Wed, 07 Feb 2024 14:45:30 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	
	<item>
		<title>Thinking Circular® Academy</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/thinking-circular-academy/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jul 2023 12:52:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Circular Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Thinking Circular Academy]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://thinking-circular.com/?p=6422</guid>

					<description><![CDATA[<p>Warum eine Academy.Thinking Circular®? Wie setzen Sie Projekte der Kreislaufwirtschaft um? Wie gestalten Sie Ihr Unternehmen zeitgerecht und nachhaltig? Klimaschutz, Klimaanpassung und Kreislaufwirtschaft sind dabei für Sie keine Fiktion, sondern Realität, aber Sie suchen hilfreiche praxisorientierte Tipps und Tricks zur Umsetzung Ihrer Geschäftsidee, oder fundierten Hintergrund, mit dem Sie Ihre Mitarbeiter*innen auf Ihr Projekt einstimmen können? Dann sind Sie hier richtig, denn dafür haben wir die Thinking Circular® Academy gebaut. Sie ermöglicht Ihnen und Ihren Mitarbeiter*innen oder Stakeholdern unabhängiges, flexibles, selbstgesteuertes und interaktives Lernen im eigenen Tempo. Sie...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/thinking-circular-academy/">Thinking Circular® Academy</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Warum eine Academy.Thinking Circular®?</p>
<p style="font-weight: 400;">Wie setzen Sie Projekte der Kreislaufwirtschaft um? Wie gestalten Sie Ihr Unternehmen zeitgerecht und nachhaltig? Klimaschutz, Klimaanpassung und Kreislaufwirtschaft sind dabei für Sie keine Fiktion, sondern Realität, aber Sie suchen hilfreiche praxisorientierte Tipps und Tricks zur Umsetzung Ihrer Geschäftsidee, oder fundierten Hintergrund, mit dem Sie Ihre Mitarbeiter*innen auf Ihr Projekt einstimmen können? Dann sind Sie hier richtig, denn dafür haben wir die Thinking Circular® Academy gebaut.</p>
<p style="font-weight: 400;">Sie ermöglicht Ihnen und Ihren Mitarbeiter*innen oder Stakeholdern unabhängiges, flexibles, selbstgesteuertes und interaktives <img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-994" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2018/06/tc_partners_sharedspace_mood1-300x200.jpg" alt="Frau sitzt mit Laptop an Tisch" width="300" height="200" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2018/06/tc_partners_sharedspace_mood1-300x200.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2018/06/tc_partners_sharedspace_mood1-768x512.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2018/06/tc_partners_sharedspace_mood1-1024x682.jpg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2018/06/tc_partners_sharedspace_mood1-700x466.jpg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2018/06/tc_partners_sharedspace_mood1.jpg 1070w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Lernen im eigenen Tempo. Sie erhalten am Ende des Kurses eine Bescheinigung, welche die geleisteten Inhalte, den Kursumfang und das Erreichen des Kurszieles beschreibt. Sofern Sie spezifische Kursinhalte oder -ziele mit uns definieren wollen, stellen wir uns darauf ein und bauen Ihr individuelles Lernprogramm für Ihre Zielgruppe.</p>
<p>Neugierig geworden? <a href="https://academy.thinking-circular.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Hier geht es direkt zu den Kursen.</a></p>
<p><a href="https://pod.co/gruene-wirtschaft-fuer-morgen-circular-economy/thinking-circular-academy" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Unseren Podcast zur Academy finden Sie hier.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/thinking-circular-academy/">Thinking Circular® Academy</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Regelbetrieb für geschlossene Kreisläufe mit EPS Dämmstoffen</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/regelbetrieb-fuer-geschlossene-kreislaeufe-mit-eps-daemmstoffen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jun 2023 12:18:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Circular Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Styropor Recycling]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://thinking-circular.com/?p=6313</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die erste industrielle Anlage für das Recycling von EPS-Dämmstoffen geht in den Regelbetrieb: Das innovative Recycling-Konzept PSLoop ermöglicht die Wiederverwertung HBCD-haltiger Polystyrol-Schaumstoffe im industriellen Maßstab und zeugt von der großen Innovationskraft der Branche. Röhrnbach/Terneuzen (NL), Juni 2023. Nachdem die German EPS Converters (GEC) Group im vergangenen Jahr die niederländische PolyStyreneLoop-Anlage aus der Insolvenz gerettet hat, konnte diese jetzt in den Regelbetrieb übergehen. Die Anlage, die seitdem als PSLoop auftritt, ist die erste industrielle Einrichtung für das Recycling von EPS-Dämmstoffen aus Abriss- und Sanierungsarbeiten. „Es war ein hartes Stück...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/regelbetrieb-fuer-geschlossene-kreislaeufe-mit-eps-daemmstoffen/">Regelbetrieb für geschlossene Kreisläufe mit EPS Dämmstoffen</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="page" title="Page 1">
<div class="section">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<h4>Die erste industrielle Anlage für das Recycling von EPS-Dämmstoffen geht in den Regelbetrieb: Das innovative Recycling-Konzept PSLoop ermöglicht die Wiederverwertung HBCD-haltiger Polystyrol-Schaumstoffe im industriellen Maßstab und zeugt von der großen Innovationskraft der Branche.</h4>
<p>Röhrnbach/Terneuzen (NL), Juni 2023. Nachdem die German EPS Converters (GEC) Group im vergangenen Jahr die niederländische PolyStyreneLoop-Anlage aus der Insolvenz gerettet hat, konnte diese jetzt in den Regelbetrieb übergehen. Die Anlage, die seitdem als PSLoop auftritt, ist die erste industrielle Einrichtung für das Recycling von EPS-Dämmstoffen aus Abriss- und Sanierungsarbeiten. „Es war ein hartes Stück Arbeit, die Anlage für den regulären Betrieb fit zu machen“, sagt Holger Lübke, Geschäftsführer der Karl Bachl Kunststoffverarbeitung GmbH &amp;. Co. KG und einer der Gesellschafter der GEC Group. „Für die Zukunft ist das aber ein wichtiger Schritt, um unserer Verantwortung als Dämmstoff- Hersteller auch im Recycling gerecht zu werden.“</p>
<p>2022 hatte die GEC Group die niederländische PolyStyreneLoop-Anlage aus der Insolvenz gerettet, die damit zu einer 100-prozentigen Tochter der GEC Group wurde. Über 17 Millionen Euro wurden in den Aufbau der Anlage investiert. Zudem wurde das Projekt durch Partner aus Wirtschaft und Politik sowie Fördermittel der Europäischen Union unterstützt, „denn das öffentliche Interesse an einer Branchenlösung war und ist groß“, erklärt Guido Brohlburg, Geschäftsführer von BROHLBURG Dämmstoff- u. Recyclingwerke und ebenfalls Gesellschafter der GEC Group. Dritter Gesellschafter ist Reinhard Pfaller, Geschäftsführer von RYGOL Dämmstoffe.</p>
<p>Ein Jahr vor der Rettung aus der Insolvenz war es dem Leuchtturmprojekt gelungen, erstmals in der Geschichte HBCD-haltiges EPS-Dämmmaterial zu recyceln. HBCD wurde seit den 1960er Jahren als Flammschutzmittel in Schaumstoffdämmplatten verwendet und galt lange Zeit als beste Lösung zur Umsetzung nationaler Brandschutz-Vorschriften. Mittlerweile kommen jedoch alternative Flammschutzmittel zum Einsatz, da HBCD 2016 verboten wurde. Dieses Verbot hatte allerdings auch zur Folge, dass Zigtausend Tonnen HBCD-haltiger Polystyrol (PS)-Schaumstoffabfälle nicht mehr wie gewohnt recycelt werden können. Dank dem innovativen Recycling-Konzept von PSLoop ist nun eine Wiederverwertung HBCD-haltiger PS-Schaumstoffe im industriellen Maßstab möglich. Das Resultat ist ein vollwertiger PS-Rohstoff, der für die Produktion neuer EPS-Dämmprodukte genutzt wird. Zudem wird bei dem Prozess Brom als wichtige Ressource wiedergewonnen.</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div class="page" title="Page 2">
<div class="section">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Mit dem mechanischen Recyclingverfahren können in Terneuzen derzeit jährlich 3.000 Tonnen HBCD-haltiges Material recycelt werden. Die maximale Ausbaustufe liegt bei 8.000 Tonnen pro Jahr. Auf diese Weise werden CO2-Emissionen um bis zu 50 Prozent gesenkt sowie Umwelt und Klima geschützt. „In einer Kreislaufwirtschaft wollen wir Ressourcen so lange wie möglich nutzen und sie nach ihrer Lebensdauer so aufbereiten, dass sie als Rohstoff für neue Materialien wiederverwendet werden können“, erklärt Richard Geevers, Managing Director von PSLoop. „Der Erfolg dieses Projekts und die umfassende Nutzung der innovativen Technologie wird dazu führen, dass in Europa die beste zurzeit verfügbare Technik für das Recycling der wachsenden Abfallmengen von PS-Schaumstoffen implementiert wird.“</p>
<p>Quelle: GEC Group GmbH &amp; Co. KG</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/regelbetrieb-fuer-geschlossene-kreislaeufe-mit-eps-daemmstoffen/">Regelbetrieb für geschlossene Kreisläufe mit EPS Dämmstoffen</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie wichtig ist Normung für Dein Circular Economy Projekt?</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/wie-wichtig-ist-normung-fuer-dein-circular-economy-projekt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2023 10:05:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Circular Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Normung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://thinking-circular.com/?p=5899</guid>

					<description><![CDATA[<p>In der Thinking Circular Podcast Folge 122 „Normen für die Circular Economy“ haben wir darüber gesprochen, dass die EU Kommission über 100 Normen an die Industrie zurück gegeben hat und damit eine Drohung verbunden ist, die auch Dich und Dein Geschäftsmodel treffen könnte. Du solltest das für Dich prüfen. Denn, wenn die Industrie ihre Normen nicht auf zirkuläre Wirtschaftsmodelle umbaut, dann wird dies durch die EU selbst in einem Rechtsakt erfolgen. Die EU hat hier mit einer deutlichen und klaren Sprache gesprochen. Vor dem Hintergrund der Erreichung der...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/wie-wichtig-ist-normung-fuer-dein-circular-economy-projekt/">Wie wichtig ist Normung für Dein Circular Economy Projekt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">In der Thinking Circular Podcast Folge 122 <a href="https://pod.co/gruene-wirtschaft-fuer-morgen-circular-economy/normen-fr-die-circular-economy" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">„Normen für die Circular Economy“</a> haben wir darüber gesprochen, dass die EU Kommission über 100 Normen an die Industrie zurück gegeben hat und damit eine Drohung verbunden ist, die auch Dich und Dein Geschäftsmodel treffen könnte. Du solltest das für Dich prüfen. Denn, wenn die Industrie ihre Normen nicht auf zirkuläre Wirtschaftsmodelle umbaut, dann wird dies durch die EU selbst in einem Rechtsakt erfolgen. Die EU hat hier mit einer deutlichen und klaren Sprache gesprochen.</p>
<div id="attachment_5902" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5902" class="wp-image-5902 size-medium" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/01/01.2023-Normungsroadmap-VA-Pause-300x203.jpg" alt="" width="300" height="203" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/01/01.2023-Normungsroadmap-VA-Pause-300x203.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/01/01.2023-Normungsroadmap-VA-Pause-1024x692.jpg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/01/01.2023-Normungsroadmap-VA-Pause-768x519.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/01/01.2023-Normungsroadmap-VA-Pause-1536x1039.jpg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/01/01.2023-Normungsroadmap-VA-Pause-2048x1385.jpg 2048w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/01/01.2023-Normungsroadmap-VA-Pause-700x473.jpg 700w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-5902" class="wp-caption-text">Eveline im Gespräch mit Prof. Dr. Ing. Peter Kehle, TU Dresden und Dr. Harald Lehmann, Remondis</p></div>
<p style="font-weight: 400;">Vor dem Hintergrund der Erreichung der Klimaziele ist ohnehin Eile geboten. Das wissen auch die Deutschen Normungsinstitutionen und arbeiten bereits seit rund einem Jahr mit mehr als 550 Experten aus Wirtschaft, Verbänden und Wissenschaft an einem Fahrplan, wie diese Aufgabe erfüllt werden kann. Und nun liegt der Orientierungsrahmen vor: Die deutsche <a href="https://www.vdi.de/fileadmin/pages/mein_vdi/redakteure/publikationen/Normungsroadmap_Circular_Economy.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Normungsroadmap Circular Economy</a>. Gemeinsam mit DIN (Deutsche Insitut für Normung e. V.), DKE (Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik) und VDI (Verband Deutscher Ingenieure) wurde aufgezeichnet, vor welchen Herausforderungen die Branchen bei der Transformation stehen und welche Normen benötigt werden, um diese zu meistern.</p>
<h4 style="font-weight: 400;">An der Umsetzung der Normung mitarbeiten</h4>
<p style="font-weight: 400;">Die Roadmap ist die Basis, nun geht es an die Umsetzung. Unternehmen, die sich einem Transformationsprozess stellen können sich nun entscheiden, ob sie auch an der Normung mitarbeiten wollen oder können. Die Erarbeitung und Festlegung von Normen bedeutet Aufwand, Bürokratie, Kosten, Zeit und Personal. Es muss also gut darüber nachgedacht werden, wie eine Mitarbeit hier Sinn macht. Im Thinking Circular Podcast 125 <a href="https://pod.co/gruene-wirtschaft-fuer-morgen-circular-economy/roadmap" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">„Wie wichtig ist Normung für Dein Circular Economy Projekt?“</a> nennen wir Beispiele, wann es gut ist, sich in den Prozess der Normung einzubringen und wann ein anderer Weg gegangen werden kann. Anhand der gesetzten Schwerpunkte kann jedes Unternehmen schnell identifizieren, wie wichtig der Normungsprozess für die eigene Transformation sein kann.</p>
<p style="font-weight: 400;">Eine Mitwirkung ist auch vor dem Hintergrund von Innovationsgeschehen und Bewertung einzuordnen. Für viele Dinge gibt es weder Patente noch Normen, obgleich diese als Indikatoren für Innovation gelten. Innovationen müssen per Definition alte Normen überwinden, erst wenn eine Technologie beginnt, als Standard zu gelten, kann mit einer Normung ein Skale-Effekt (Wachstumseffekt) erzeugt werden. Aber wissenschaftlich ist längst erwiesen, dass unternehmerisches Handeln ohne Normen möglich ist. Das wissen vor allem innovative Startups, denn hier geht es häufig um Schnelligkeit am Markt.</p>
<h4 style="font-weight: 400;">Patente als Indikator für Innovation</h4>
<p style="font-weight: 400;">Innovation bemisst sich an einer Vielzahl von Aspekten, seit einigen Jahren ist auch der Punkt Nachhaltigkeit dabei. Der <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Global_Innovation_Index#/media/File:Global_Innovation_Index_framework.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Global Innovation Index</a> bietet eine jährliche Rangliste der Länder nach ihrer Innovationsfähigkeit und ihrem Innovationserfolg. Die Zahl der Patentanmeldungen galt lange als Indikator für Innovationen, seit mehr als 20 Jahren ist jedoch bekannt, dass auch Patentanmeldung nicht der Garant für wettbewerbliche Sicherungen sind. Eine Überarbeitung des Patenrechts tut ohnehin Not. Hierzu finden sich gute wissenschaftliche Argumente bei William Kingston: <a href="https://citeseerx.ist.psu.edu/document?repid=rep1&amp;type=pdf&amp;doi=b21908b20c10365821e94ff0026874c3393dbd62" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Innovation needs patents reform</a>, 2001.</p>
<p style="font-weight: 400;">Aber Organisationen, welche sich der Normung widmen (wie der DIN e. V.), helfen generell der Gesellschaft, um im Transformationsgeschehen voran zu schreiten, das hat Adriana Nilsson gut erforscht: Making norms to tackle global challenges: The role of Intergovernmental Organisations, 2017. Vor diesem Hintergrund ist der angestoßene Normungsprozess eine wichtige Aktivität für uns alle, auch wenn er sich überhaupt nicht auf die Bioökonomik bezieht. Warum? Das erklären wir im <a href="https://pod.co/gruene-wirtschaft-fuer-morgen-circular-economy/roadmap" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Podcast</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/wie-wichtig-ist-normung-fuer-dein-circular-economy-projekt/">Wie wichtig ist Normung für Dein Circular Economy Projekt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Klimaschutz durch Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Produktion</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/klimaschutz-durch-kreislaufwirtschaft-und-nachhaltige-produktion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jan 2023 11:02:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Circular Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Ecoliance]]></category>
		<category><![CDATA[Waste2Value]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://thinking-circular.com/?p=5881</guid>

					<description><![CDATA[<p>ECOLIANCE Rheinland-Pfalz und Zukunftsregion Westpfalz e.V. laden gemeinsam zu einer Veranstaltung ein. Am Freitag, 24. Februar 2023, 14.00 &#8211; 18.00 Uhr diskutieren der Beiratsvorsitzende von Ecoliance, Staatssekretär Michael Hauer, Dr. Michael Lakatos, Projektleiter Waste2Value und der Vizepräsident der RPTU Kaiserslautern-Landau, Prof. Dr. Werner Thiel in der Rotunde der RPTU Kaiserslautern-Landau mit weiteren Experten über die Chancen der Circular Economy. Das Programm finden Sie hier. Zirkuläres Wirtschaften und Ressourcenschonung sind zentrale klimaschutzpolitische und, vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen und unterbrochener Rohstofflieferketten, zunehmend auch sicherheitspolitische Handlungsfelder. Im Hinblick auf das Schließen von Stoffkreisläufe ist...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/klimaschutz-durch-kreislaufwirtschaft-und-nachhaltige-produktion/">Klimaschutz durch Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Produktion</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ECO</strong>LIANCE Rheinland-Pfalz und Zukunftsregion Westpfalz e.V. laden gemeinsam zu einer Veranstaltung ein. Am <strong>Freitag, 24. Februar 2023, 14.00 &#8211; 18.00 Uhr </strong>diskutieren der Beiratsvorsitzende von Ecoliance, Staatssekretär Michael Hauer, Dr. Michael Lakatos, Projektleiter Waste2Value und der Vizepräsident der RPTU Kaiserslautern-Landau, Prof. Dr. Werner Thiel in der <strong>Rotunde der RPTU Kaiserslautern-Landau </strong>mit weiteren Experten über die Chancen der Circular Economy. <a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/01/Programm-24.02.23-final.pdf" target="_blank" rel="noopener">Das Programm finden Sie hier.</a></p>
<div class="page" title="Page 1">
<div class="section">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Zirkuläres Wirtschaften und Ressourcenschonung sind zentrale klimaschutzpolitische und, vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen und unterbrochener Rohstofflieferketten, zunehmend auch sicherheitspolitische Handlungsfelder. Im Hinblick auf das Schließen von Stoffkreisläufe ist dringend ein Paradigmenwechsel erforderlich. Auch zirkuläres Produzieren, Transportieren, Konsumieren und Investieren verbraucht Energie und ist nicht frei von Umweltbelastungen. Deswegen muss die Reduzierung des Gesamtrohstoffeinsatzes und des Ressourcenverbrauchs in die strategischen Betrachtungen einbezogen werden.</p>
<h4>Unternehmen für mehr Kreislaufwirtschaft motivieren</h4>
<p>Das Umwelttechniknetzwerk Ecoliance Rheinland-Pfalz e.V. und die ZukunftsRegion Westpfalz e.V. präsentieren gemeinsam am 24. Februar beispielhafte Strategien, die einen Beitrag zu dem erforderlichen Paradigmenwechsel leisten können. Beide Netzwerke wollen mehr Unternehmen motivieren, das Thema Kreislaufwirtschaft stärker in den Fokus zu nehmen und an den Ergebnissen des BMBF-Projekts Waste2Value zu partizipieren.</p>
<p>Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen biotechnologische Innovationen, die in der Region Westpfalz an verschiedenen Forschungseinrichtungen in den letzten Jahren entwickelt wurden und im Rahmen des Projektes Waste2Value gemeinsam mit Unternehmen zu marktfähigen Produkten ausgebaut werden sollen.</p>
<h4>Traditionelle Kompetenzen weiterentwickeln</h4>
<p>Eines der Ziele von Waste2Value https://w2v-rlp.de/strategie/ ist die Verbindung traditioneller, aus der Schuh- und Textilindustrie stammender Kompetenzen im Bereich von Kleb- und Kunststoffen mit der industriellen Biotechnologie. Im Rahmen des Projektes Waste2Value sollen gemeinsam mit Unternehmen Prozesse entwickelt und erprobt werden, mit denen aus organischen Reststoffen konkurrenzfähige Plattformchemikalien für die Kunststoffbranche sowie wertvolle Extraktstoffe für die Nahrungsmittel- und Kosmetikbranche gewonnen werden können. Die zu entwickelnden Prozesse sollen entsprechend der deutschen Biomassestrategie nicht in direkter Konkurrenz zur Lebensmittelerzeugung stehen, wirtschaftlich konkurrenzfähig sowie nachhaltig und klimaschonend sein.</p>
<p>Bereits geförderte Projekte untersuchen beispielsweise neue Organismen und Prozesse, um aus regional anfallenden Reststoffen Wertstoffe zu produzieren, die Produktion von PLA aus Back- und Pizzaabfällen, die Nutzung von Algen und Cyanobakterien zur Produktion von Bioklebstoffen, Farbstoffen und Bioplastik unter mikrobieller Reststoffverwertung, sowie die Verwertung weiterer Reststoffe wie Holz, Schuhmaterialien oder CO2 aus Rauchgasen.</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/klimaschutz-durch-kreislaufwirtschaft-und-nachhaltige-produktion/">Klimaschutz durch Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Produktion</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Ende des Kapitalismus braucht eine Überlebenswirtschaft – ist sie der Beginn der Circular Economy?</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/das-ende-des-kapitalismus-braucht-eine-ueberlebenswirtschaft-ist-sie-der-beginn-der-circular-economy/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Oct 2022 09:50:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Circular Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://thinking-circular.com/?p=5560</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Zeit der weltweiten zeitgleichen Krisen hat begonnen. Hat damit auch die Zeit eines ökologischen Notstandsregimes begonnen? Ulrike Herrmann, Autorin des im Kiepenheuer&#38;Witsch Verlags erschienen Buches Das Ende des Kapitalismus setzt sich mit der Frage auseinander, welche Wirtschaftspolitik helfen kann, damit unsere Wirtschaftssysteme nicht kollabieren. Mich hat interessiert, wie Herrmann darin die Circular Economy einordnet. Kann die Theorie der Circular Economy zur Lösung der Krisen beitragen? Werden wir auf diesem Planeten überleben, wenn sie zur Anwendung kommt? Das habe ich dazu bei Ulrike Herrmann gefunden: Herrmann wiederholt einige...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/das-ende-des-kapitalismus-braucht-eine-ueberlebenswirtschaft-ist-sie-der-beginn-der-circular-economy/">Das Ende des Kapitalismus braucht eine Überlebenswirtschaft – ist sie der Beginn der Circular Economy?</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Die Zeit der weltweiten zeitgleichen Krisen hat begonnen. Hat damit auch die Zeit eines ökologischen Notstandsregimes begonnen? Ulrike Herrmann, Autorin des im Kiepenheuer&amp;Witsch Verlags erschienen Buches <em>Das Ende des Kapitalismus</em> setzt sich mit der Frage auseinander, welche Wirtschaftspolitik helfen kann, damit unsere Wirtschaftssysteme nicht kollabieren. Mich hat interessiert, wie Herrmann darin die Circular Economy einordnet. Kann die Theorie der Circular Economy zur Lösung der Krisen beitragen? Werden wir auf diesem Planeten überleben, wenn sie zur Anwendung kommt? Das habe ich dazu bei Ulrike Herrmann gefunden:</p>
<p style="font-weight: 400;">Herrmann wiederholt einige der Kernthesen, welche sie auch schon 2016 in ihrem Buch <em>Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung</em> beschrieben hat, deren Wiederholung sich aber lohnt. So stellt sie zunächst fest, welches Wesenselement den Kapitalismus und damit unser aktuelles Wirtschaftssystem am Laufen hält. Der Treiber von Wachstum sei danach die Neuentstehung von Kreditgeld. Schulden beschleunigen die Wirtschaft. Die Grundlage lieferten bereits die Assyrer in Babylonien, als sie die Kreditverträge und deren Handel damit erfanden. Herrmann begründet damit, warum es Sinn macht, die Schuldenbremse aufzuheben und ein Sondervermögen nach dem anderen einzusetzen, um z. B. die Energiepreiskrise zu bewältigen oder die Bundeswehr als starke Systeme zu unterstützen.</p>
<h4>Kapitalismus ist kein Imperialismus</h4>
<p style="font-weight: 400;">Aber Herrmann grenzt deutlich ab. Kapitalismus ist kein Imperialismus. Und sie begründet, wie beides mehr geschadet als genutzt hat. Aktuelles Beispiel für Imperialismus ist der russische Angriff auf die Ukraine. Dagegen hat uns der Kapitalismus den Klimawandel beschert.</p>
<p style="font-weight: 400;">Vor dem Hintergrund der Vision einer Circular Economy ist es wichtig zu verstehen, dass Wachstum zu Wohlstand beiträgt und so begründet sie ellenlang die positiven Effekte im Kapitalismus. Allerdings setzt sie voraus, dass das <strong><em>Ziel der Wirtschaft die Vollbeschäftigung</em></strong> ist, um alle Menschen ausreichen zu versorgen. Und hier setzt sie das erste sichtbare Unterscheidungsmerkmal, welches als Argument in der Circular Economy trägt. <strong><em>Ziel des Kapitalismus war niemals der Vollkonsum</em></strong>, welcher aber die Predigt einer Wegwerfgesellschaft darstellt und damit zur Vermüllung von Meeren mit Plastik oder der Atmosphäre mit C02 beiträgt. Vielmehr seien es die Rebound-Effekte, also die negativen Nebenwirkungen einer Industriegesellschaft gewesen, welche zu den Klima- und Umweltproblemen beitrugen. Hier kann ich nicht widersprechen.</p>
<h4>Grünes Wachstum gibt es nicht</h4>
<p style="font-weight: 400;">Und Herrmann stellt klar: Grünes Wachstum gibt es nicht. Der Begriff sei die Erfindung von Ralf Fücks, der den Begriff des „ökologischen Notstandsregimes“ nicht als hoffnungsfrohen Begriff einer Grünen Wirtschaft bedienen wollte. Eine Circular Economy, wie sie der Ökonom Mathias Binswanger beschreibt, kann jedoch funktionieren und uns Menschen im Einklang mit der Natur versorgen – auch ohne Rebound. Auf einem Niveau der Allgemeinwohlorientierung. Nur – wie kommen wir dahin?</p>
<p style="font-weight: 400;">Der Kapitalismus kann sich nicht in eine Wissensgesellschaft verwandeln, die in den virtuellen Welten des Internets floriert, stellt sie fest und zitiert Niko Paech, der kein Wirtschaftsmodell erkennen kann, bei dem die externen Kosten voll in die Währung eingepreist würden: „Einen C02-neutralen Euro, Dollar oder Yen kann es schon deshalb nicht geben, weil er den Anspruch auf materielle Werte verkörpert.“</p>
<p style="font-weight: 400;">Auch würden alle erneuerbaren Energien aus Wind, Wasser und Sonne nicht ausreichen. Ebenso wenig würden Speicher ausreichen, um unseren Energiehunger zu decken, womit die „Entkopplung vom Ressourcenverbrauch“ eine Fiktion bliebe.</p>
<p style="font-weight: 400;">Herrmann findet die Beschreibungen der Degrowth-Bewegung sympathisch. Jedoch geben diese die Circular Economy als Weg zur Gemeinwohlökonomie aus. Das sei falsch, denn die Circular Economy könnte lediglich als Vision einer funktionsfähigen Wirtschaft, welche im Einklang mit dem Planeten steht, beschrieben werden. Dazu zitiert sie Volkswirt Tim Jackson: „Bisher gibt es keine voll ausgearbeitete Makroökonomie für eine Postwachstumsgesellschaft“ und zeigt damit eine Wissenschaftslücke auf. Interessant ist hier, dass nie ein Ökonom eine funktionierende Makroökonomie beschrieben hat. Das ist weder Marx noch Milton Friedman gelungen. Ökonomische Beschreibungen haben aber immer Mängel des Realen offenbart.</p>
<p style="font-weight: 400;">Herrmanns Fazit ist, dass es eine „Überlebenswirtschaft“ bräuchte, die Krisenmanagement, Schuldenmachen und sozialen Ausgleich beherrscht. Als Beschreibung ökonomischer Instrumente und volkswirtschaftlicher Lösungen reicht das aber sicher nicht aus.</p>
<p style="font-weight: 400;">Mein Fazit der Thesen von Ulrike Herrmann ist: Das ganze Buch braucht eine Übersetzung, was in der Überlebenswirtschaft als legitim erachtet werden kann. Mir ist klar, dass die wirtschaftspolitischen Instrumente den Prinzipien der Circular Economy entsprechen müssen, sonst droht ein Rebound, wie z.B. der Klimawandel. In dieser Beschreibung liegt definitiv noch viel Arbeit für uns alle!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/das-ende-des-kapitalismus-braucht-eine-ueberlebenswirtschaft-ist-sie-der-beginn-der-circular-economy/">Das Ende des Kapitalismus braucht eine Überlebenswirtschaft – ist sie der Beginn der Circular Economy?</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neustart von PolyStyrene Loop – geschlossene Kreislaufwirtschaft mit EPS-Dämmstoffen</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/neustart-von-polystyrene-loop-geschlossene-kreislaufwirtschaft-mit-eps-daemmstoffen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jun 2022 09:12:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Circular Economy]]></category>
		<category><![CDATA[PS-Loop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://thinking-circular.com/?p=5214</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit einer Pressemitteilung berichtet der Industrieverband Hartschaum e.V. am 23. Juni 2022 von der erfolgreichen Wiederinbetriebnahme der Anlage in Terneuzen: Die erste industrielle Anlage für das Recycling von EPS-Dämmstoffen aus Abriss- und Sanierungsarbeiten geht genau ein Jahr nach der Erstinbetriebnahme wieder an den Start. Eine Gruppe von deutschen EPS-Herstellern – Mitglieder des Industrieverbandes Hartschaum e.V. – hat die niederländische PolyStyreneLoop-Anlage aus der Insolvenz gerettet. Der Kaufvertrag wurde vergangen Woche notariell beurkundet. Die niederländische PS-Loop B. V. am Standort Terneuzen ist nun eine 100%ige Tochter der deutschen GEC Group...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/neustart-von-polystyrene-loop-geschlossene-kreislaufwirtschaft-mit-eps-daemmstoffen/">Neustart von PolyStyrene Loop – geschlossene Kreislaufwirtschaft mit EPS-Dämmstoffen</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer Pressemitteilung berichtet der <a href="https://www.ivh.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Industrieverband Hartschaum e.V.</a> am 23. Juni 2022 von der erfolgreichen Wiederinbetriebnahme der Anlage in Terneuzen:</p>
<p>Die erste industrielle Anlage für das Recycling von EPS-Dämmstoffen aus Abriss- und Sanierungsarbeiten geht genau ein Jahr nach der Erstinbetriebnahme wieder an den Start. Eine Gruppe von deutschen EPS-Herstellern – Mitglieder des Industrieverbandes Hartschaum e.V. – hat die niederländische PolyStyreneLoop-Anlage aus der Insolvenz gerettet. Der Kaufvertrag wurde vergangen Woche notariell beurkundet. Die niederländische PS-Loop B. V. am Standort Terneuzen ist nun eine 100%ige Tochter der deutschen GEC Group GmbH &amp;Co. KG. GEC steht hierbei für „German EPS Converters Group“. Darunter versammeln sich Beteiligungsgesellschaften der Unternehmensgruppen <a href="https://www.bachl.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Bachl</a>, <a href="https://www.rygol.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Rygol Dämmstoffe</a> sowie <a href="http://www.brohlburg.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Brohlburg Dämmstoff- und Recyclingwerke</a>. Auch wird das Projekt von europäischen EPS-Rohstofffirmen (BASF, Bewi, Sunpor, Synthos und Unipol) sowie dem österreichischen EPS-Hersteller Hirsch über den europäischen Dachverband EUMEPS unterstützt. Ebenso engagiert sich der Flammschutzmittelhersteller ICL.</p>
<p>Die Branchenlösung erfüllt einen wichtigen Auftrag der Europäischen Kommission bei der Umsetzung der Recyclingziele für Kunststoffe im Rahmen der Circular Economy Strategie der EU.</p>
<p>Die niederländische PolyStyreneLoop B. V. musste am 10. März diesen Jahres Insolvenz anmelden, da Bauverzögerungen aufgrund der Corona-Pandemie sowie steigende Energiekosten die Wirtschaftlichkeit des Projektes in Gefahr gebracht hatten. Dabei war die Anlage nicht einmal ein Jahr zuvor, offiziell am 16. Juni 2021, in Betrieb genommen worden.</p>
<p>Immerhin wurde in dieser Zeit der einmalige technische Nachweis erbracht, EPS-Dämmmaterial, welches mit dem einstigen Flammschutzmittel HBCD behandelt wurde, zu recyceln. Das Resultat ist ein vollwertiger Polystyrol-Rohstoff für die Produktion von neuen EPS-Dämmprodukten sowie die Wiedergewinnung von Brom als wichtige Ressource. In unmittelbarer Nachbarschaft der PS-Loop B. V. Anlage im niederländischen Terneuzen befindet sich die einzige Bromrückgewinnungsanlage Europas des Flammschutzmittelherstellers ICL. Die Recyclingtechnik basiert auf einem vom Fraunhofer Institut für Verfahren- und Verpackungstechnik entwickeltem Prozess. In Terneuzen sollen jährlich 3.000 Tonnen HBCD-haltigen Materials recycelt werden. In Europa wird jedoch der jährliche Rückbau von 200.000 Tonnen erwartet. Dies zeigt das Potential für das Verfahren, dessen wirtschaftliche Bedingungen sich im Dauerbetrieb jetzt erweisen müssen.</p>
<p>Einen Podcast des Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks zu diesem Themenkomplex <a href="https://zvdh-aktuell.podigee.io/30-zentralverband-dachdecker-handwerk-zvdh-aktuell-11-01-2022" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">finden Sie hier</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/neustart-von-polystyrene-loop-geschlossene-kreislaufwirtschaft-mit-eps-daemmstoffen/">Neustart von PolyStyrene Loop – geschlossene Kreislaufwirtschaft mit EPS-Dämmstoffen</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Argentinien &#8211; Cordoba goes circular</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/argentina-cordoba-goes-circular/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jun 2022 10:06:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[Circular Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Cordoba]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://thinking-circular.com/argentina-cordoba-goes-circular/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zero-Waste City – das Konzept ist längst auch im Globalen Süden angekommen. So auch in der Stadt Cordoba, die Hauptstadt der gleichnamigen Region Cordoba in Argentinien. Sie hat sich aufgemacht, die Circular Economy zu implementieren. Schon zum zweiten Mal wurde dort ein internationaler Kongress Cumbre Mundial de Economia Circular durchgeführt, der auch der Öffentlichkeit zeigen soll, was sich hinter dem Begriff der Circular Economy verbirgt. Das ist ein großartiger Ansatz, er hat auch die nötige öffentliche Resonanz erhalten, denn der Aufbruch geht voran: Neben einem Unternehmenscluster, einer Internetplattform,...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/argentina-cordoba-goes-circular/">Argentinien &#8211; Cordoba goes circular</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Zero-Waste City – das Konzept ist längst auch im Globalen Süden angekommen. So auch in der Stadt Cordoba, die Hauptstadt der gleichnamigen Region Cordoba in Argentinien. Sie hat sich aufgemacht, die Circular Economy zu implementieren. Schon zum zweiten Mal wurde dort ein internationaler Kongress <a href="https://cumbremec.cordoba.gob.ar/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Cumbre Mundial de Economia Circular</a> durchgeführt, der auch der Öffentlichkeit zeigen soll, was sich hinter dem Begriff der Circular Economy verbirgt. Das ist ein großartiger Ansatz, er hat auch die nötige öffentliche Resonanz erhalten, denn der Aufbruch geht voran: Neben einem Unternehmenscluster, einer Internetplattform, Lernformaten und Hochschulkooperationen ist jeder in der Stadt aufgefordert, seinen Beitrag zu leisten. Und das wird auch auf einer kleinen Messe gezeigt, die sehr an Deutsche Formate von Öko-Messen erinnert. Neben einem großen Hauptpodium mit international bekannten Referent*innen finden sich auch kleine Bühnen, auf denen die Unternehmen vortragen, die längst in die Umsetzung der Circular Economy eingestiegen sind: Solar-Tech-Unternehmen, eine Fahrzeugschau mit Autos und eine Halle, in der wir allen Formen von Zweirädern – mit und ohne Elektromotor – begegnen. In einer weiteren Halle treffen wir auf jede Menge Öko-Produkte, angefangen von effizienten Mikroorganismen zur Bodensanierung bis zum Kunststoffrecycler. Das Einzige was wir nicht finden, ist ein Hinweis auf eine Road-Map oder eine Strategie zur Umsetzung der Circular Economy.</p>
<div id="attachment_5189" style="width: 386px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5189" class="wp-image-5189 " src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Llaryora-Lemke-2-297x300.jpg" alt="" width="376" height="380" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Llaryora-Lemke-2-297x300.jpg 297w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Llaryora-Lemke-2.jpg 600w" sizes="(max-width: 376px) 100vw, 376px" /><p id="caption-attachment-5189" class="wp-caption-text">Bürgermeister Martin Llaryola und Eveline Lemke während des Singens der argentinischen Nationalhymne</p></div>
<p style="font-weight: 400;">Weil der Aufbruch in die Circular Economy eine Chance erhalten soll, sich hier nachhaltig zu etablieren, wurden Peter Heck und ich von der Stadt Cordoba eingeladen. Ich war seit Jahren regelmäßig in Argentinien und deshalb gibt mir die Stadt Cordoba Hoffnung, denn die Frage, ob der Aufbruch tragen wird und politische Durchsetzungskraft hat, kommt sofort auf. Mit den Verantwortlichen wartet auch <a href="https://hins.com.ar/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Carlos Villar von HINS Energia</a> auf uns. Er ist einer der maßgeblichen Treiber im Solarbusiness vor Ort. Und er ist ein alter Bekannter, kennt den Umweltcampus und Rheinland-Pfalz. Er ist der beharrliche Kämpfer vor Ort, der das Thema Circular Economy dauerhaft verankern will und weiß, welche politischen Kräfte vor Ort wirken. Carlos Villar gehört zu denen, die den Raum für Gestaltung von Zukunft schaffen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Und so treten wir eine Reise an, die gleich zu Beginn diese schwierigen Fragen aufwirft: Ist es legitim, den Ländern im Globalen Süden <em>Hilfe</em> anzubieten? Oder ist die <em>Hilfe</em> schnell falsch verstanden, weil die industrielle Ausbeutung, die als wirtschaftliches Modell des Globalen Norden seit der Kolonialisierung gerade den Klimaschaden versursacht, den wir heute wieder gut machen wollen? Für uns ist es weder die Rolle des Helfenden noch die alte Idee von Industrie, die uns herführt. Aber der Herausforderung THE BEST OF TWO WORLDS zu leben, der wollen wir hier nachkommen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Und dann ist da noch die Frage, ob die Circular Economy die bessere Wirtschaft ist? Wir sind überzeugt, dass es so ist. Aber die Circular Economy hat auch ihre Tücken und verlangt ein gutes Verständnis, um alte Rebound-Fehler nicht zu wiederholen. Die Circular Economy besteht längst nicht nur aus Abfallbeseitigung und der Schließung von offenen Deponien. Denn so wird sie hier oft präsentiert, schließlich fallen die Deponien hier auch ins Auge. Hunderte von offenen Deponien vermüllen die Landschaft und bilden Umweltgefahren ab.</p>
<div id="attachment_5191" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5191" class="wp-image-5191" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Cordoba-Buehne-Banner-1024x576.jpg" alt="" width="800" height="450" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Cordoba-Buehne-Banner-1024x576.jpg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Cordoba-Buehne-Banner-300x169.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Cordoba-Buehne-Banner-768x432.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Cordoba-Buehne-Banner-1536x864.jpg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Cordoba-Buehne-Banner-700x394.jpg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Cordoba-Buehne-Banner-539x303.jpg 539w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Cordoba-Buehne-Banner.jpg 1920w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p id="caption-attachment-5191" class="wp-caption-text">Eveline Lemke auf der Bühne Minister Fabián Lopez und Prof. Dr. Peter Heck</p></div>
<p style="font-weight: 400;">Das am natürlichen Design des Planeten orientiertes Konzept der Circular Economy, bei dem es nicht im Wesentlichen um das Geldverdienen durch Recycling geht, wird nicht immer vollständig verstanden oder gar übersetzt. Und es hat so viele Facetten, dass eine Vermittlung innerhalb von nur zwei Tagen in einem südamerikanischen Land ohnehin undenkbar scheint.</p>
<div id="attachment_5192" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5192" class="wp-image-5193 size-medium" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Calamuchita-Argentina-300x233.jpg" alt="" width="300" height="233" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Calamuchita-Argentina-300x233.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Calamuchita-Argentina-1024x796.jpg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Calamuchita-Argentina-768x597.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Calamuchita-Argentina-1536x1194.jpg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Calamuchita-Argentina-2048x1593.jpg 2048w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Calamuchita-Argentina-700x544.jpg 700w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-5192" class="wp-caption-text">Calamuchita Argentina</p></div>
<p style="font-weight: 400;">Schon beim Flug über das Land von Buenos Aires, der 17 Mio. Metropole und Hauptstadt, in der fast ein Drittel der argentinischen Bevölkerung leben, zeigt, wie es um das Verständnis der Zirkularität bestellt ist. Aus der Luft erkennen wir deutlich die Parzellen der Ackerflächen. Sie sind auf große Flächen aufgeteilt, die intensiv industriell genutzt werden. Kühe und Rinder stehen hier auch schon im Stall und laufen nicht frei herum, wie man sich das gerne verklärt vorstellt. Kaum Bäume stehen zwischen den riesigen Feldern, keine Hecken, keine Randstreifen. Nach Biodiversität sieht hier schon mal gar nichts aus. Welche Kooperation gibt es zur Entwicklung der biologischen Landwirtschaft? Vielleicht wird die Trockenheit der letzten Jahre das Thema bewegen. Landesplanung oder Strategien zur Wasserrückhaltung gibt es auch nicht, auch wenn hier alle Dächer mit Wasserbehältern ausgestattet sind, welche die Warmwasserbereitung mit thermischer Energie übernehmen. Landesplanung ist hier kein politisches Instrument, ebenso ist der Biolandbau nicht verankert oder die Biomassenutzung für den lokalen Energieverbrauch ein Konzept.</p>
<p style="font-weight: 400;">Wo können wir also beginnen? Peter Heck kann hier Wissenschaftskooperationen schmieden, damit sich das Fundament an Wissen verbreitern kann und die Kooperationen zwischen Argentinien und Deutschland auch politische Wechsel überstehen können. Die Initiativen des IFAS (Link?) haben bewirkt, dass chinesische, japanische, mexikanische, brasilianische und hoffentlich bald auch argentinische Universitäten zusammen an den gleichen Themen arbeiten, die vor Ort dann doch individuell unterschiedlich gelöst werden. Seine jährliche Internationale Circular Economy Week ist ein seit über einem Jahrzehnt bestehendes Format, welches sich den Herausforderungen widmet, Projekte in die Anwendung zu bringen. Warum nicht Minister Fabian Lopez und eine Delegation einladen? Gemacht – getan.</p>
<div id="attachment_5195" style="width: 357px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5195" class="wp-image-5195 " src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Lemke-Lopez-Heck-300x200.jpg" alt="" width="347" height="231" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Lemke-Lopez-Heck-300x200.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Lemke-Lopez-Heck-1024x684.jpg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Lemke-Lopez-Heck-768x513.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Lemke-Lopez-Heck-1536x1026.jpg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Lemke-Lopez-Heck-700x468.jpg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Lemke-Lopez-Heck.jpg 1600w" sizes="(max-width: 347px) 100vw, 347px" /><p id="caption-attachment-5195" class="wp-caption-text">Diskussion mit Eveline Lemke, Minster Fabián López und Prof. Dr. Peter Heck</p></div>
<p style="font-weight: 400;">Aber auch in Cordoba ist Fortschritt, auch hier gibt es Vordenker*innen und Netzwerker*innen, die das Thema durchdrungen haben. Sie wollen es gerne in einer Weise vermitteln, in der es den Ansprüchen an eine echte grüne Entwicklung auch gerecht wird. Und sie wollen sich vernetzen und loslegen. Die Aufbruchstimmung gerade nach den Corona-Lockdowns ist unübersehbar.</p>
<p style="font-weight: 400;">Wir fragen uns schon auf der Anreise, wie wir vermitteln, dass alte Politikinstrumente, die hier gerne verwendet werden und keinen Wandel herbeiführen, abgelöst werden können. So ist Argentinien immer noch Eigentümer von eigenen Öl- und Gasvorkommen und subventioniert diese noch immer reichlich. Divestment als Strategie und ein Umgang mit den potentiellen Verlierern der Transformation? Ist das auf der Agenda? Wie wir bei unserer ersten Station der Reise in Buenos Aires vom stellvertretenden Umweltminister Sergio Federovsky, erfahren, ist das kein Thema, was diskutiert wird. Kreislaufwirtschaft wird von der Nationalregierung im Wesentlichen mit dem Schließen von wilden Deponien und Deponienachsorge in Verbindung gebracht. Recycling gibt es nur vereinzelt, der Zirkularitätsfaktor für Argentinien oder seine Regionen ist unbekannt. Zudem werden Projekte allzu oft mit Steuermitteln entwickelt und sie sterben immer dann, wenn ein Regierungswechsel ansteht und sie nicht wirtschaftlich durchdacht waren. Und dann fehlt es auch noch an einer Strategie oder Roadmap. Werden wir darüber sprechen können, dass die Circular Economy eigentlich ohne staatliche Unterstützung auskommen sollte und wie die Transformation für Politikinstrumente aussehen könnte? Mit dem stellvertretenden Umweltminister gelingt es jedenfalls nicht, denn in 1,5 Jahren sind Wahlen und da wird das Thema Circular Economy nicht in den Mittelpunkt gerückt werden.</p>
<p style="font-weight: 400;">Das ist in Cordoba gänzlich anders und gibt Hoffnung, dass auf lokaler Ebene viel möglich ist. Die Veranstaltung in Cordoba wurde medial mit den nationalen Größen der TV-Moderation besetzt, nationale Medienvertreter*innen waren vertreten und sie haben auch ein riesiges Coverage ermöglicht. Und das ist auch wichtig, denn die Projekte der Transformation sind in Argentinien noch fast unsichtbar.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-5197" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Eveline-Buehne-Banner-1024x576.jpg" alt="" width="800" height="450" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Eveline-Buehne-Banner-1024x576.jpg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Eveline-Buehne-Banner-300x169.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Eveline-Buehne-Banner-768x432.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Eveline-Buehne-Banner-1536x864.jpg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Eveline-Buehne-Banner-700x394.jpg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Eveline-Buehne-Banner-539x303.jpg 539w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Eveline-Buehne-Banner.jpg 1920w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p style="font-weight: 400;">Wer über das Land fliegt, sieht weder Windkraftanlagen noch schimmernde Solardächer, dabei gibt das Land alles her, was es für eine florierende Bioökonomie bräuchte: Wasser aus den Anden, das in Cordoba für kleinstes Geld aus den Leitungen fließt; Biomasse auf reichen Felder – die Frage drängt sich auf, wie sich hier das ganze Potential der Circular Economy entfalten kann.</p>
<p style="font-weight: 400;">Dabei täte es dringend Not, denn Armut und Inflation sind für Argentinien seit Jahren massive Herausforderungen, zu denen sich jetzt die Aufgaben zum Klimaschutz und der Anpassung an die Klimaveränderung gesellen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Anlässlich der 2. Internationalen CUMBRE MUDIAL zur Circular Economy in Cordoba durfte ich erleben, mit welcher Impluskraft hier das Thema angegangen wird. Sicher, es steht bald wieder ein Landtagswahlkampf vor der Tür. So erleben wir, wie sich die Parteien positionieren auch über einen Streit, der das große Gefälle der Gesellschaft abbildet: Die Papelleros, eine Gruppe von Genossenschaften, welche Altpapier sammeln und dafür von der Nationalregierung subventioniert werden, wollen eingelassen werden. Für sie gibt es auf der Messe keinen Platz. Aus europäischer Sicht ist das schwer verständlich. Und warum müssen ausgerechnet die Stakeholder vor der Tür bleiben, die tatsächlich den Müll in ihre Hände nehmen? Zudem: Kreislaufwirtschaft soll doch auch soziale Konflikte lösen und kann es auch, u. a. durch die Einbindung der lokalen Akteure in die neuen Wertschöpfungsketten.</p>
<p style="font-weight: 400;">Aber hier ticken die Uhren anders und es bleibt uns nur, diese Dinge zu erfassen, zu sehen, wie sich politischer Streit über soziale Minderheiten darstellt. Politische und unsichtbare Regeln offenbaren sich nicht leicht und auch nicht sofort.</p>
<div id="attachment_5199" style="width: 510px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5199" class="wp-image-5199" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Lopez-Villar.jpg" alt="" width="500" height="341" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Lopez-Villar.jpg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Lopez-Villar-300x204.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Lopez-Villar-768x524.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Lopez-Villar-700x477.jpg 700w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /><p id="caption-attachment-5199" class="wp-caption-text">Minister Fabián López und Carlos Villar, Hins Energia</p></div>
<p style="font-weight: 400;">Deshalb wollen wir bei dem kurzen Besuch einfach konkret bleiben. Dazu bietet sich das Gespräch mit dem Minister Fabian Lopez und seinem Staatssekretär Sergio Mansur an, die für staatliche Dienste zuständig sind. So beauftragt das Ministerium auch Infrastruktur, z. B. für die Abwasserbeseitigung, die ein gutes Beispiel für die Circular Economy ist. Das Gespräch ist fruchtbar, wir können konkrete Vorhaben diskutieren und ein gemeinsames Verständnis für die Circular Economy erlangen. Es ist also naheliegend, gleich den nächsten Besuch für eine Delegation von Personen aus Cordoba zu planen, um an der Internationalen Circular Economy Week in Birkenfeld teilnehmen zu können und die wissenschaftlichen Verbindungen zu stärken.</p>
<p style="font-weight: 400;">Konkret wird es auch zum Abschluss unserer Termine. Wir besichtigen eine Schule für die Circular Economy, in der Schüler*innen und Studierende lernen, wie Mülltrennung funktioniert und dass Material wieder verwendet werden kann. Das Training soll lokalen Genossenschaften helfen, eigene Sammelstrukturen aufzubauen und kleine Sammel- und Recyclingstrukturen zu etablieren. Traditionell gibt es derartige Strukturen längst, jedoch haben diese keine Kooperationen zur Anlieferung ihres Materials mit Abnehmern vertraglich festgelegt. Hier kann und muss nachgearbeitet werden. Zudem braucht es an diesen Orten des Lernens, ein Verständnis für das Prinzip von Cradle-to-Cradle. Ansonsten ist die Falle des Downcyclings auch hier vorprogrammiert, schafft Frustration und mindert das Vertrauen in die Glaubwürdigkeit. Gut gedacht ist eben nicht immer auch gut gemacht. Aber bekanntlich dienen Schulen zum Lernen, ein RETHINK muss auch hier erlaubt bleiben, der Ort, an dem das passieren soll, wurde genau dafür schon geschaffen, was eine gute Voraussetzung ist.</p>
<p style="font-weight: 400;">Am Ende der Reise steht fest: Wenn unsere argentinischen Freunde das Beste aus den zwei Welten für ihre ZERO WASTE Strategie nutzen wollen, dann sind wir gerne für sie da und begrüßen sie auch gerne in Rheinland-Pfalz.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=AYhRzBFmA54" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Sie finden das Video der Veranstaltung, mit meiner Rede, hier.</a></p>
<p>Die Berichterstattung in der nationalen Presse (in Spanisch)::</p>
<p style="font-weight: 400;"><a href="https://www.perfil.com/noticias/cordoba/el-rol-de-la-ciudadania-es-clave-para-el-futuro-de-la-economia-circular.phtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Perfil: &#8222;The role of citizens is key to the future of the Cricular Economy&#8220;</a></p>
<p style="font-weight: 400;"><a href="https://www.diarioalfil.com.ar/2022/06/16/comenzo-la-segunda-cumbre-mundial-de-economia-circular/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Alfil: Second World Summit on the Circular Economy opens</a></p>
<p style="font-weight: 400;"><a href="https://www.pagina12.com.ar/429806-martin-llaryora-las-sociedades-que-primero-se-adapten-a-los-" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Página 12: Martín Llaryora &#8222;The societies that first adapt to the changes of the new circular paradigm will create progress&#8220;.</a></p>
<p style="font-weight: 400;"><a href="https://www.lavoz.com.ar/ciudadanos/comienza-la-segunda-edicion-de-la-cumbre-de-economia-circular/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">LaVoz: The second edition of the Circular Economy Summit has started live</a></p>
<p style="font-weight: 400;"><a href="https://www.eldiariocba.com.ar/provinciales/2022/6/15/cumbre-de-la-economia-circular-74541.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">El Diario: IN CORDOBA &#8211; THE WORLD Circular Economy Summit</a></p>
<p style="font-weight: 400;"><a href="https://eleconomista.com.ar/negocios/llega-cumbre-mundial-economia-circular-cordoba-n53966" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">El Economista: The World Summit of the Circular Economy comes to Cordoba</a></p>
<p style="font-weight: 400;"><a href="https://www.lanacion.com.ar/economia/negocios/economia-circular-que-es-y-como-aplicar-este-modelo-en-el-dia-a-dia-nid14062022/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">La Nacion: Circular Economy &#8211; what it is and how to apply this model in everyday life.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/argentina-cordoba-goes-circular/">Argentinien &#8211; Cordoba goes circular</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>CASCADE Erasmus+ Digitale Lösungen für die Circular Economy voranbringen</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/cascade-erasmus-digitale-loesungen-fuer-die-circular-economy-voranbringen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jun 2022 09:32:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[#cascadeerasmus]]></category>
		<category><![CDATA[Circular Economy]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://thinking-circular.com/?p=5142</guid>

					<description><![CDATA[<p>Um einen Kreislauf zu schließen ist in unserem digitalen Zeitalter meist eine digitale Lösung notwendig. Start-ups oder KMU, die sich in der Transformation zur Zirkularität befinden oder diese anstreben, sehen sich schnell mit dieser Aufgabe konfrontiert. Die Kompetenzen für digitale Lösungen sind häufig vorhanden. Aber wie wird diese Lösung zirkulär? Und wie vermitteln wir die Zirkularität unserer Lösung in einem möglichen Antrag für Fördermittel oder einem Pitch bei einem Investor? Die Antworten auf diese Fragen sind digital. Die Softwarelösungen dafür müssen zirkulär sein.   Dafür ist ein grundsätzliches...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/cascade-erasmus-digitale-loesungen-fuer-die-circular-economy-voranbringen/">CASCADE Erasmus+ Digitale Lösungen für die Circular Economy voranbringen</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Um einen Kreislauf zu schließen ist in unserem digitalen Zeitalter meist eine digitale Lösung notwendig. Start-ups oder KMU, die sich in der Transformation zur Zirkularität befinden oder diese anstreben, sehen sich schnell mit dieser Aufgabe konfrontiert. Die Kompetenzen für digitale Lösungen sind häufig vorhanden. Aber wie wird diese Lösung zirkulär? Und wie vermitteln wir die Zirkularität unserer Lösung in einem möglichen Antrag für Fördermittel oder einem Pitch bei einem Investor? Die Antworten auf diese Fragen sind digital. Die Softwarelösungen dafür müssen zirkulär sein.</p>
<p style="font-weight: 400;"> <img decoding="async" class="wp-image-5145 size-full aligncenter" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Interventionsportfolio-DE.jpg" alt="" width="960" height="540" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Interventionsportfolio-DE.jpg 960w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Interventionsportfolio-DE-300x169.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Interventionsportfolio-DE-768x432.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Interventionsportfolio-DE-700x394.jpg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2022/06/Interventionsportfolio-DE-539x303.jpg 539w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></p>
<p style="font-weight: 400;">Dafür ist ein grundsätzliches Verständnis der Circular Economy eine unabdingbare Voraussetzung. Eine digitale Lösung für ein zirkuläres Problem kann nur gefunden werden, wenn die Lücken im Kreislauf erkannt und verstanden werden. Gleichzeitig hat sich gezeigt, dass zirkuläre Lösungen oft erst durch digitale Entwicklungen ermöglicht werden. Digitale Innovationen und Innovationen in der Circular Economy stehen in einem positiven Zusammenhang.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die digitale Transformation ist eine große Chance für kleine und große Unternehmen. Alle Bereiche wie Strategie, Wertschöpfung, Wertschöpfungskette, Betriebsabläufe, Preisgestaltung, Vertrieb und Kundenbeziehungen können systematisch unter dem Gesichtspunkt der Circular Economy aufgestellt werden. Gerade für Start-ups und KMUs Herausforderung und Chance, passgenaue Lösungen zu suchen.</p>
<h3>Gemeinsames europäisches Erasmus+ Projekt</h3>
<p style="font-weight: 400;">Gefördert von der Europäischen Union über Erasmus+ entwickelt Thinking Circular<sup>®</sup> im Projekt CASCADE mit sieben weiteren europäischen Partnern ein Programm, um Kompetenzen für die Entwicklung digitaler Lösungen für die Circular Economy zu erwerben und diese vorzustellen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Beim Kick-off Meeting für <a href="https://circular-cascade.eu" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">das Projekt CASCADE</a> in Graz wurde mit den Partnern die verschiedenen Aspekte, Ziele und Maßnahmen besprochen, um CASCADE umzusetzen. Zu den Projektpartnern gehören neben Thinking Circular<sup>®</sup> der Projektkoordinator <a href="https://www.bitmanagement.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">bit management</a> aus Graz, <a href="https://lisbon.impacthub.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">ImpactHUB Lissabon</a> sowie <a href="https://www.impacthub.ro/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">ImpactHUB Bukarest</a>, <a href="https://www.avo.cz/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">AVO</a> aus Prag, <a href="https://www.ecores.eu/english/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">EcoRes</a> aus Brüssel, <a href="https://lomartov.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Lomartov</a> aus Valencia und <a href="https://www.enide.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">ENIDE </a>aus Barcelona. Die Projektpartner sorgen dafür, dass eine Lernplattform ins Leben gerufen wird. Sie ermöglicht es KMU, eine eigene zirkuläre Softwarelösung zu entwickeln und Fördermittel dafür zu beantragen.</p>
<p style="font-weight: 400;">CASCADE ist ein 10-wöchiges Selbstlernprogramm, das der Zielgruppe ein vollständiges Wissenspaket vermittelt. So lernt man nicht nur alles rund um die Circular Economy und wie man sie in eigenen Projekten umsetzen kann, es gibt auch Lerneinheiten für Förderung und Projektmanagement. Am Ende entsteht ein vollständiger Projektantrag, der bei der EU eingereicht werden kann, um Fördermittel für die entwickelte digitale Lösung zu erhalten oder ein Pitch, um Investoren zu gewinnen</p>
<p style="font-weight: 400;">Aktuell befindet sich das CASCADE-Projekt noch in den Startlöchern. Wir werden in der nächsten Zeit weiter darüber berichten. Falls ihr euch aber jetzt schon angesprochen fühlt und Interesse an diesem Programm habt, <a href="https://thinking-circular.com/de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener">meldet euch bei uns</a><u>!</u> Wir suchen schon jetzt Unternehmen, die das Lernprogramm noch in der Pilotphase mit uns testen wollen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Folgt außerdem #cascadeerasmus und #circulareconomy, um mehr zu erfahren!</p>
<p><a href="https://www.digiress.de/foerderprogramm/foerderbekanntmachung.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Die aktuelle Förderrichtlinie des BMUV finden Sie hier.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/cascade-erasmus-digitale-loesungen-fuer-die-circular-economy-voranbringen/">CASCADE Erasmus+ Digitale Lösungen für die Circular Economy voranbringen</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ETA-Plus Südhessen: Klare CO2-Reduktionsziele gesetzt</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/eta-plus-sudhessen-clear-co2-reduction-targets-set/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Nov 2021 14:10:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Circular Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Climate Protection]]></category>
		<category><![CDATA[Energy Efficiency]]></category>
		<category><![CDATA[Resource Efficiency]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://thinking-circular.com/eta-plus-sudhessen-clear-co2-reduction-targets-set/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Beim offiziellen Gründungstreffen des Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerks ETA-Plus Südhessen in der IHK Darmstadt setzten sich die Mitglieder ein gemeinsames Einsparziel. In den kommenden zwei Jahren wollen sie 1.000 Tonnen CO2-Emmissionen vermeiden. Für die mehr als 20 Unternehmen ist das ein ehrgeiziges Ziel. Dr. Nico Wenz von der IHK Darmstadt, der die Initiative betreut, ist jedoch zuversichtlich, dass das Ziel gemeinsam erreicht werden kann. Die Erfahrung der letzten 5 Jahre mit dem Vorgängernetzwerk in Südhessen, mit dem 50 Maßnahmen für Energieeffizienz und Klimaschutz umgesetzt werden konnte, bestätigt die Erwartungen....</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/eta-plus-sudhessen-clear-co2-reduction-targets-set/">ETA-Plus Südhessen: Klare CO2-Reduktionsziele gesetzt</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Beim offiziellen Gründungstreffen des Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerks ETA-Plus Südhessen in der IHK Darmstadt setzten sich die Mitglieder ein gemeinsames Einsparziel. In den kommenden zwei Jahren wollen sie 1.000 Tonnen CO2-Emmissionen vermeiden.</strong></p>
<p>Für die mehr als 20 Unternehmen ist das ein ehrgeiziges Ziel. Dr. Nico Wenz von der IHK Darmstadt, der die Initiative betreut, ist jedoch zuversichtlich, dass das Ziel gemeinsam erreicht werden kann. Die Erfahrung der letzten 5 Jahre mit dem Vorgängernetzwerk in Südhessen, mit dem 50 Maßnahmen für Energieeffizienz und Klimaschutz umgesetzt werden konnte, bestätigt die Erwartungen.</p>
<p>Nachdem die einfach zu realisierenden Klimaschutz-Maßnahmen in Südhessen bereits weitgehend umgesetzt werden konnten ist es nun die Herausforderung, auch die schwierigeren Aufgaben, die mehr Aufwand erfordern, in Angriff zu nehmen. Die IHK Darmstadt unterstützt die Unternehmen mit diesem Netzwerk, indem sie von guten Beispielen lernen können. Mit einem Impulsvortrag zur Zirkulären Wertschöpfung war es mir ein großes Anliegen, die Circular Economy als die Neo-Ökonomie für das Post-Anthropozän dafür in den Focus der Unternehmerinnen und Unternehmer zu rücken.</p>
<p>Neu ist die <a href="https://eta-plus-suedhessen.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">plattformbasierte Website</a>, auf der gute Beispiele eingestellt werden können. In diesen „Quickfinder zu Ihrer Klima- und Energeieffizienzlösung“ können auch Unternehmen außerhalb des Netzwerkes ihre Projekte eintragen – und natürlich Lösungen finden.</p>
<p>Die bundesweite Initiative Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerk ist in den Bundesländern ganz unterschiedlich ausgestaltet. In Rheinland-Pfalz zum Beispiel angesiedelt beim Landesamt für Umwelt das <a href="https://effnet.rlp.de/de/startseite/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Effizienznetz Rheinland-Pfalz</a>, eine zentrale, fachübergreifende und nichtkommerzielle Informations- und Beratungsplattform. In Nordrhein-Westfalen bietet die <a href="https://www.ressourceneffizienz.de/effizienz-agentur-nrw" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Effizienz-Agentur NRW</a> im Auftrag des Umweltministeriums besonders für produzierende Unternehmen ein umfassendes Leistungsangebot zur Ermittlung von Einsparpotenzialen beim Rohstoff- und Energieverbrauch.</p>
<p>Es gibt also viele Anlaufpunkte, sich beim Klimaschutz Unterstützung zu suchen, damit die klaren Ziele auch zu messbaren Handlungsergebnissen führen und wir den Klimawandel vielleicht doch noch bremsen können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/eta-plus-sudhessen-clear-co2-reduction-targets-set/">ETA-Plus Südhessen: Klare CO2-Reduktionsziele gesetzt</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Paradigmen im Wandel</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/paradigmen-im-wandel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Sep 2021 14:10:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Circular Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Circular Society]]></category>
		<category><![CDATA[Systemic Thinking]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://thinking-circular.com/?p=4473</guid>

					<description><![CDATA[<p>Aktuell erleben wir große Veränderungen: Der Klimawandel, die Digitalisierung, Erfahrung mit einer Pandemie und Wetterereignisse, die ganze Landschaften zerstören, wie zuletzt im Ahrtal lassen uns an Leib und Seele spüren, was Veränderung bedeutet. Donella Meadows hat beschrieben, wie sich in Zeiten von Veränderung auch grundsätzliche Vorstellungen der Menschen darüber, wer wir in dieser Welt sind, stark verändern. Sie beschreibt mit „Transcending paradigms“ die Veränderungen von gesellschaftlich verankerten Haltungen, die auch die größten Hebel im Wandel von Systemen sind. Maja Göppel hat darüber geschrieben und mit „Great Mindshift“ eine...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/paradigmen-im-wandel/">Paradigmen im Wandel</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Aktuell erleben wir große Veränderungen: Der Klimawandel, die Digitalisierung, Erfahrung mit einer Pandemie und Wetterereignisse, die ganze Landschaften zerstören, wie zuletzt im Ahrtal lassen uns an Leib und Seele spüren, was Veränderung bedeutet. Donella Meadows hat beschrieben, wie sich in Zeiten von Veränderung auch grundsätzliche Vorstellungen der Menschen darüber, wer wir in dieser Welt sind, stark verändern. Sie beschreibt mit „Transcending paradigms“ die Veränderungen von gesellschaftlich verankerten Haltungen, die auch die größten Hebel im Wandel von Systemen sind. Maja Göppel hat darüber geschrieben und mit <a href="http://greatmindshift.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">„Great Mindshift“</a> eine Zusammenfassung dringender Veränderungen und notwendiger Grundhaltungen beschrieben.</p>
<p>Damit ist klar: Die geänderten Haltungen verändern die Grunderzählungen unseres Daseins. Sie definieren die Verhältnisse Mensch zu Mensch, Mensch zur Natur, Mensch zur Technik, von Kultur und Identität. Wir schauen uns diese Paradigmen daher näher an:</p>
<p><strong>Kultur als Gewohnheit</strong></p>
<p>Kultur galt lange als Ausdruck von Zivilisation und damit Ausdruck einer Antithese zur Barbarei, zum Wilden, zum ungeordneten Leben von Menschen in anderen Regionen der Erde. Kultur wurde dabei an Traditionen zu verhaltenstypischen Dingen wie Ernährung, Arbeit, Bildung von familiären Strukturen, Bildung und anderer sozialer Komponenten eingeordnet. Der Kulturwissenschaftler Prof. Terry Egleton macht deutlich, was die bisherige Definition zum „Guten der Kultur“ als Leitbild formulierte und stellt sie genau deshalb fundamental in Frage. Wenn Kultur nur eine Gewohnheit sei, sei aber das Paradigma Kultur selbst in Frage gestellt.</p>
<p>Was wir als neues Paradigma sehen, ist dass die Debatte über das, was Kultur ist, nun wissenschaftlich als Gewohnheits-Beobachtung neu aufgerollt wird. Behavioral Economics spielen deshalb für die Circular Economy eine wichtige Rolle.</p>
<p><strong>Identität als Narrativ des Ich</strong></p>
<p>In der vorangegangenen Epoche der Vormoderne war Identität eine Funktion von festgelegten Rollen und eines traditionalen Systems von Mythen, die Orientierung und religiöse Sanktionen boten (Kellner, 1992). Zudem war Identität unproblematisch und nicht Gegenstand von Reflexion oder Diskussion. Individuen durchlebten keine Identitätskrisen, noch änderten sie radikal ihre Identität. Der Terminus &#8222;Identität&#8220; wurde erst dann und in dem Maße bekannt, wie die Bildung von Identität massenhaft zu einem Problem wurde. Dies passiert vor allem vor dem Hintergrund einer Auseinandersetzung der Religionen. Zygmunt Bauman stellt 1997 fest: &#8222;Identität kann nur als ein Problem existieren, sie war von Geburt an ein Problem, wurde als Problem geboren &#8230;&#8220;</p>
<p>Die narrative <em>Psychologie nach Mancuso und Hevern </em>geht davon aus, dass wir unser ganzes Leben und unsere Beziehung zur Welt als Narrationen gestalten. Wir träumen narrativ, tag-träumen narrativ, erinnern, antizipieren, hoffen, verzweifeln, glauben, zweifeln, planen, revidieren, kritisieren, konstruieren, klatschen, hassen und lieben in narrativer Form.</p>
<p>Insofern handelt es sich bei der Narration nicht um einen Lebenslauf, den man &#8211; nicht allzu häufig &#8211; schreibt und fortschreibt, sondern um einen grundlegenden Modus der sozialen Konstruktion von Wirklichkeit. Narrationen sind dabei in soziales Handeln eingebettet und werden über Social Media kommuniziert. Unsere Identität entsteht als Narrativ des Ich.</p>
<p><strong>Natur als Partner</strong></p>
<p>Das Verständnis, die Welt mit Technik beherrschen zu können, herrscht seit der Einführung „göttlicher Mathematik“ im Mittelalter vor. Über dem Menschen stehe nur Gott, diejenigen, welche ihm am besten dienen, stehen in der Hierarchie über den Schäflein, die es zu hüten gibt. Danach ist Natur eine Ressource, die genutzt werden darf. Aber sie hat keine eigene Rolle oder Vertretung im Dasein. Heute sprechen WissenschaftlerInnen auch von Naturvergessenheit. Wir Menschen nehmen uns nicht als Element natürlicher Systeme wahr, weil unsere Prägung über Jahrtausende vom Bild des Homo Deus geprägt war, der die Welt und die Zukunft nach dem Beispiel Gottes gestaltet.</p>
<p>Dieses Verständnis wird aktuell abgelöst, durch die Erkenntnis der Beschränktheit eigener Erkenntnisfähigkeit (Wissenschaftskritik) und globaler systemischer Veränderungen, wie dem Klimawandel.</p>
<p>Ein Beispiel ist das Werk <a href="https://critical-zones.zkm.de/#!/detail:lynn-margulis-archive-arbeitstitel" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">„Life is a connected phenomenon – thinking alongside Lynn Margulis”</a>, veröffentlicht in den Critical Zones des ZKM, Karlsruhe oder durch Darstellung der Symbiogenese des Menschen in der Natur nach Lynn Margulis.</p>
<p>Die Systemtheorie stellt den Menschen als ein Element unter vielen lebenden Elementen auf dem Planeten Erde und im Universum da und setzt Menschen in Verbindung zu allen anderen systemischen Funktionen und Elementen. Dies Verständnis findet sich jetzt in vielen Theorien wieder:</p>
<p>So im Designprinzip der Circular Economy Cradle to Cradle, in der Theorie der Permakultur, in Theorien zu Symbiogenetischen Entwicklungen, beim Regenerativen Design, der Theorie der Regenerativen Stadt oder Transition Towns. Sie alle verfolgen den Anspruch, Kreisläufe aus für Mensch und Umwelt unbedenklichen Stoffen aufzubauen und lokale Ökosysteme zu regenerieren.</p>
<p><strong>Mensch als Mitwesen</strong></p>
<p>Der Film <a href="https://www.youtube.com/watch?v=WqT5g9y4dmE" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">„Earthlings“</a> hat als Kassenschlager gezeigt, wie der Mensch mit anderen Spezies auf der Welt umgeht. Es wird schonungslos gezeigt, wie wir industriell Fleisch produzieren und hat die Bewegung des Veganismus und Vegetarier stark beeinflusst. Der Begriff Speziezismus wird analog zu Sexismus oder Rassismus verwendet. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=vSMzIIq2fq0" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Jane Goodell</a> hat mit Ihrer wissenschaftlichen Karriere über die Erforschung von Primaten und persönlicher Empathie gezeigt, wie ein neues Verhältnis zwischen Menschen und Mitbewohnern des Planeten Erde aussehen könnte. Der Mensch als Mitwesen auf diesem Planeten bildet diese Erzählung ab. Insbesondere ihr Nachweis, dass der Mensch nicht das einzige Wesen ist, welches Werkzeuge gebraucht, reflektieren kann und Gefühle hat. Sie hat dies bei Primaten nachgewiesen und sie revolutionierte damit das Paradigma des Menschen ein „besserer Earthling“.</p>
<p><strong>Innovation for purpose</strong></p>
<p>Innovation fand bisher in ausgewählten Kreisen von Innovatoren, Geldgebern statt. Mäzenatentum wendete sich ausschließlich Fürsorgefragen zu. Heute geht der Trend zu Selbsthilfe, der Selbstwirksamkeit und dem Stärken von Stärken, also dem „Empowerment“. Die Suche nach besseren Systemen in allen gesellschaftlichen Schichten hat begonnen. Das GUTE LEBEN wird beschrieben und beschworen und die Sicherung der Lebensgrundlagen steht über allem. Die Methoden des Design Thinking und Systemic Thinking gelten hier als Treiber von Innovation, die globale Probleme löst, anstelle weiterer Probleme zu kreieren. Der Rolle der Gesellschaft (Civil Society) kommt hier eine besondere Bedeutung zu, diesen Prozess von innen voranzutreiben. Die Circular Society Community adaptiert bereits die Elemente aus den vorgenannten Paradigmen und integriert sie in ihr Konzept.</p>
<p><strong>Gesellschaft ist Kommunikation – No cloud/cloud only</strong></p>
<p>Digital Natives betrachten Ihr Mobiltelefon als emotional technisches Bindeglied zu anderen Mitgliedern der Gesellschaft, mit denen sie ständig distanzlos kommunizieren können. Systemdenker Luhmann beschreibt Kommunikation als Verbindung, die Gesellschaft herstellt. Hier liegt die systemtheoretische Betrachtung zu Grunde, dass die einzelnen Elemente der Gesellschaft (Individuen, Organisationen, Verwaltung etc.) miteinander kommunizieren müssen. Dabei sind Regeln, Gesetze und Normen auch Bestandteil von Kommunikation, welche die Verbindung herstellten. Bei Kommunikation geht es nicht nur um Sprache und Verständnis, sondern um den Kontext der Regel, mit der die Kommunikation verstanden und beantwortet wird, z. B. auch durch Verhalten und Nicht-Verhalten. Luhman sagt: Nicht die einzelnen Individuen mit Ihren Charakteristika, sondern ausschließlich die Form der Kommunikation der Gesellschaft „Sind“ Gesellschaft. Dieses neue Verständnis des eigenen Seins als Kommunikator in Systemen (Blasen, Bubbles, Clouds) verändert bereits heute Verhalten. Insbesondere da auch mit den negativen Effekten fehlgelaufener Kommunikation umgegangen werden muss (Stalking, Datenmissbrauch, Gesichtsverlust etc.). Denn heute stehen nicht nur „Promis“ in der öffentlichen Kommunikation, sondern alle, die sich im Internet und auf Social Media bewegen.</p>
<p>Wie spricht ein Baum? Dies ist eine naturwissenschaftliche Frage und sie wird z. B. durch Erkenntnisse aus der Biochemie beantwortet. Sprache drückt sich hier in Prozessen nach Regeln der Natur aus, die durch Mathematik, Physik, Chemie uva. beschrieben werden können. Die Regel mit der ein alter Baum z. B. einen jungen Baum mit Traubenzucker über das Wurzelwerk versorgt, wird so als Kommunikation bezeichnet. Woher weiß der Baum, dass er seine Wurzeln für diesen Zweck mit dem jungen Baum verbinden muss? Das ist noch nicht geklärt. Die Sprache der Bäume und der Natur braucht noch viele Dolmetscher.</p>
<p>Das verändernde Paradigma, dass Gesellschaft sich an Regelwerken definiert wird also abgelöst durch ein Systemverständnis, in welchem die Elemente des Systems zur Selbstordnung fähig sind, weil sie darüber kommunizieren.</p>
<p><strong>Gesellschaftsvertrag neu schreiben – best collaborators will win</strong></p>
<p>Darwins These, dass der Stärkere der Gewinner im Überleben sei, ist überholt. Die Biologie, Ökologie, Verhaltenswissenschaften und Psychologie haben bewiesen, dass die „Stärke“ eines Siegers in Systemen aus sämtlichen Systemfunktionen erwächst. Die Erkenntnis der Systemdenker zeigt: „Best collaborators will win“. Insbesondere im Bereich der Entwicklungswissenschaften und der Entwicklungsökonomie setzt sich diese Erkenntnis durch. Die Suche nach Methoden der besten Kollaboration (Netzwerke, Prozessorientierung, etc.) hat begonnen.</p>
<p><strong>Performance Economy und Economy of Commons</strong></p>
<p>Das Wachstumsparadigma ist überholt, makroökonomische Gleichgewichtsmodelle haben ausgedient, Ressourcenendlichkeit und die Bedeutung öffentlicher Güter (Klima, Umwelt) und sozialen Ausgleichs zum Erhalt von Frieden und Sicherheit haben an Bedeutung gewonnen. Die neue Ökonomie im Ausgleich der Ökologie hat neue Namen.</p>
<p>Das Projekt CRESTING fasst alle Theorien der sich neu entwickelnden Circular Economy zusammen. Wir haben es in einem anderen Blog behandelt, <a href="https://www.eveline-lemke.de/2021/04/wie-ein-wal-ohne-orientierung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Sie finden ihn hier.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/paradigmen-im-wandel/">Paradigmen im Wandel</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
