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	<title>Klimaschutz Archive &#8211; Thinking Circular</title>
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	<description>Das Multiversum der Kreislaufwirtschaft.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 15 Jan 2024 15:37:29 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Literaturtipp &#8211; Die Unterwerfung von Philipp Blom</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/literaturtipp-die-unterwerfung-von-philipp-blom/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jan 2024 13:02:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[#Homo Circularis]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom Ende der menschlichen Herrschaft. Und vom Neubeginn des menschlichen Seins. Die aktuellen Bauernproteste zeigen mal wieder: Klimaschutz wird gegen den Schutz menschlicher Interessen gestellt, wie die Grundversorgung mit Lebensmitteln. Und natürlich kennen wir die Argumente, mit denen wir für klimafreundliche Landwirtschaft und Tierschutz werben. Dennoch verfängt das Argument, das Klimaschutz kein Menschenschutz ist, auf subtile Art. Grund also, dieser Metapher nachzuspüren. Denn nur, wenn wir verstehen, warum der vermeintliche Gegensatz von Natur und Kultur (Mensch als kulturelles Wesen) so gut verfängt, können wir beginnen, ihm eine angemessene...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/literaturtipp-die-unterwerfung-von-philipp-blom/">Literaturtipp &#8211; Die Unterwerfung von Philipp Blom</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 style="font-weight: 400;">Vom Ende der menschlichen Herrschaft.</h3>
<h3 style="font-weight: 400;">Und vom Neubeginn des menschlichen Seins.</h3>
<p style="font-weight: 400;">Die aktuellen Bauernproteste zeigen mal wieder: Klimaschutz wird gegen den Schutz menschlicher Interessen gestellt, wie die Grundversorgung mit Lebensmitteln. Und natürlich kennen wir die Argumente, mit denen wir für klimafreundliche Landwirtschaft und Tierschutz werben. Dennoch verfängt das Argument, das Klimaschutz kein Menschenschutz ist, auf subtile Art. Grund also, dieser Metapher nachzuspüren. Denn nur, wenn wir verstehen, warum der vermeintliche Gegensatz von Natur und Kultur (Mensch als kulturelles Wesen) so gut verfängt, können wir beginnen, ihm eine angemessene Antwort zu geben. Dazu können wir auf den Bestsellerautor Philipp Blom schauen. Blom hat mit „Die Unterwerfung“ einen Blick auf die große Veränderung des seit über 3500 Jahren kulturellen dokumentierten Paradigma der menschlichen Herrschaft über die Natur geworfen. Als Historiker und Philosoph mit Lebensmittelpunkt in Wien nimmt er uns mit auf eine 368 Seiten lange Reise durch die Geschichte, um das Paradigma der „Menschlichen Herrschaft“ zu ergründen, welches im globalen Norden oft durch die Genesis 1:28 der Bibel mit der Aufforderung Gottes verbunden ist, dass wir uns mehren und uns die Erde untertan machen, nicht zuletzt mit unserer Art zu wirtschaften. Blom zeigt uns, dass wir dieses Verständnis auch in den anderen Weltreligionen und Kulturkreisen finden. Und es bringt Mechanismen mit, die zu einer Bereinigung von Andersdenkenden führen soll. So beschreibt er den „Ethic Clensing-Mechanismen“ und leitet daraus die großen kognitiven Schwierigkeiten ab, neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Folge systemische Zusammenhänge, den Klimawandel und die Natur als solche nicht im Konflikt mit unserer Kultur zu denken.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die wunderbare argumentative Herleitung, dass NUR der Glaube oder die Überzeugung an die Herrschaft des Menschen auf der Erde zu einem dauerhaften Konflikt zwischen Natur und Kultur führen konnte, hat mich dann doch irgendwie erleichtert. Als Politikerin, insbesondere als Grüne Wirtschaftsministerin, bin ich immer wieder mit den Argumenten konfrontiert worden, dass ich nicht menschenfreundlich handeln würde, wenn Prioritäten für Themen der Natur und des Klimas gesetzt wurden. Die ungeheure Wucht und das Verfangen dieses Arguments erstaunten mich immer wieder. Sie erschüttert und macht völlig fassungslos. Blom trägt jedoch dazu bei, dass ich die kulturelle Programmierung dieser Hybris des Menschen noch besser nachvollziehen kann. Nur so können wir ihr nämlich auch begegnen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Eine Hilfestellung ist die Erinnerung an Humboldt und sein Lebenswerk, dessen Aufgabe es war, die Welt als Ganzes zu beschreiben und sein Werk als Kosmos zu erfassen. Damit sind wir beim Systemdenken, der Systemanalyse oder Systemmanagement und können uns die Frage stellen, welches System wir selbst verkörpern? Blom fasst prägnant zusammen, dass unser Körper auch nur ein „symbiotischer biologischer Ereignishorizont mit einem inneren Puppentheater“ sei, der den alten Adam ersetze. Damit beschreibt er, dass unser „erlebendes Ich“ doch nur ein von Milliarden von Mikroorganismen mit eigener Genetik bestimmter Körper sei. Die Frage, ob unser Erleben, unser Bewusstsein und unser Horizont von Begehren und Lust oder Schmerz doch nur ein Aspekt der Symbiose vieler Tausend Spezies sei, beantwortet fast das kulturelle Ziel der Hybris der menschlichen Herrschaft. Denn diese verlangt nach ewigem Leben.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Erkenntnis dieser Unmöglichkeit hat einen Preis. Den Preis des radikalen Denkens des Menschen als ein Wesen, das unentrinnbar mit der Existenz aller anderen Lebewesen auf diesem Planeten verstrickt ist. Dass Freiheit deshalb vielleicht nur eine Illusion ist, schreibt Blom nicht. Aber die Frage liegt unausgesprochen auf dem Tisch.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Beschreibung des Menschenbildes des Homo Circularis, welches eine Antwort darauf geben könnte, mit welchem Verständnis wir gerne leben, wohl in der Erkenntnis unfrei zu sein, zeigt für uns in die richtige Richtung. Deshalb verweisen wir gerne noch einmal darauf:</span></p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/de/homo-circularis-das-resultat-einer-entwicklung/" target="_blank" rel="noopener">Homo Circularis &#8211; das Resultat einer Entwicklung </a></p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/de/zirkulaerer-konsum-was-prosument-und-steward-unterscheidet/" target="_blank" rel="noopener">Zirkulärer Konsum &#8211; was Produzent und Steward unterscheidet</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Klimawandel vor unserer Haustür! Was kann ich tun? &#8211; #klimafit</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/klimawandel-vor-unserer-haustuer-was-kann-ich-tun-klimafit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2020 15:33:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[#klimafit]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rund um den Globus fordern Menschen, unter anderem im Rahmen von „Fridays for Future“, ein entschlossenes Handeln für mehr Klimaschutz von der Politik. Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, wie anfällig unser Leben gegenüber äußeren Einwirkungen ist und was das für unseren Alltag bedeuten kann. Dass die Auswirkungen des Klimawandels auch Deutschland betreffen, merken wir immer deutlicher, beispielsweise: vermehrte Hitzetage über 30 Grad, Dürren, Starkniederschlagsereignisse oder durch den steigenden Meeresspiegel. Klimaschutz und Klimaanpassung sind eine zentrale Aufgabe der Kommunen. Um diese Aufgaben wahrnehmen zu können, braucht die Kommune Bürgerinnen...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Rund um den Globus fordern Menschen, unter anderem im Rahmen von „Fridays for Future“, ein entschlossenes Handeln für mehr Klimaschutz von der Politik. Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, wie anfällig unser Leben gegenüber äußeren Einwirkungen ist und was das für unseren Alltag bedeuten kann. Dass die Auswirkungen des Klimawandels auch Deutschland betreffen, merken wir immer deutlicher, beispielsweise: vermehrte Hitzetage über 30 Grad, Dürren, Starkniederschlagsereignisse oder durch den steigenden Meeresspiegel.</p>
<p>Klimaschutz und Klimaanpassung sind eine zentrale Aufgabe der Kommunen. Um diese Aufgaben wahrnehmen zu können, braucht die Kommune Bürgerinnen und Bürger, die sich gemeinschaftlich engagieren, mit den Hintergründen vertraut machen und wissen, wie sie sich in ihrem persönlichen Umfeld schützen und anpassen können.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft wp-image-3403 size-full" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/12/wwf.jpg" alt="" width="652" height="166" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/12/wwf.jpg 652w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/12/wwf-300x76.jpg 300w" sizes="(max-width: 652px) 100vw, 652px" />Diese Informationen vermittelt der innovative Kurs „klimafit“. An sechs Kursabenden macht Sie „klimafit“ mit den wissenschaftlichen Grundlagen zum Thema Klima und Klimawandel vertraut. Der Fokus liegt auf Veränderungen, die der Klimawandel in Deutschland und in Ihrer Region herbeiführt. Darüber hinaus will der Kurs Anregungen zum gemeinsamen Handeln und effektiven Klimaschutz geben.</p>
<p>Der WWF Deutschland und der Helmholtz-Forschungsverbund Regionale Klimaänderungen (REKLIM) haben diesen Kurs entwickelt, gefördert wird das Projekt durch die Robert Bosch Stiftung und die Klaus Tschira Stiftung. Die erfolgreiche Teilnahme wird am Ende des Kurses mit einem Zertifikat ausgezeichnet.</p>
<p><img decoding="async" class="alignright wp-image-3368 size-medium" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/12/Logo_ULS_neu-300x74.jpg" alt="" width="300" height="74" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/12/Logo_ULS_neu-300x74.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/12/Logo_ULS_neu-1024x251.jpg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/12/Logo_ULS_neu-768x188.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/12/Logo_ULS_neu-700x172.jpg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/12/Logo_ULS_neu.jpg 1444w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Von März bis Juni 2021 findet dieser Kurs bei der Kreisvolkshochschule Ahrweiler statt. Die Kooperation mit der Umweltlernschule+ des Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Ahrweiler als Außerschulischer Lernort ermöglicht die Nutzung des Schulungsraumes in dem innovativen Holzgebäude, das als „minimum impact house“ konzipiert ist. Das macht Klimaschutz zu einem realen Erlebnis. Kursleiterin Eveline Lemke sieht dem Kurs und den Teilnehmer*innen mit Spannung entgegen. Für sie ist es ein erster Baustein zur Etablierung eines Klima Hub an der Umweltlernschule+, das Aktiven und Interessierten im Landkreis und darüber hinaus eine Plattform bietet. Vernetzung, Information, Wissensplattform oder Veranstaltungen &#8211; die Angebotsmöglichkeiten im Klima Hub sind vielfältig und können fortlaufend weiterentwickelt werden, damit Klimaschutz im Landkreis Ahrweiler direkt vor der Haustür beginnt.</p>
<p>Das Kursangebot der KVHS Arhweiler finden Sie <a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/12/Flyer_klimafit_Kursankundigung_VHS_Ahrweiler_2021.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier.</a> Den Flyer zu der Veranstaltung <a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2021/02/klimafit_Kreis-Standortflyer_KVHS-Ahrweiler.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Reifenzukunft grün gestalten</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/reifenzukunft-gruen-gestalten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2020 10:14:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Circular Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Climate Protection]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Runderneuerung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn jeder zweite LKW runderneuerte Reifen verwenden würde, könnten wir jedes Jahr 1.006.720, also über eine Million Tonnen CO24 einsparen. Warum verzichten wir derzeit auf diese Einsparung? Diese Frage ist eines der Hauptthemen, die zwischen einigen der wichtigsten Politikern der Europäischen Union und den einflußreichsten Akteuren der europäischen Runderneuerungsindustrie erörtert werden. Sie werden auf der Global Retreading Conference (GRC) am 9. Juni 2020 in Köln zusammenkommen. Die GRC ist eine Konferenz, auf der Experten aus aller Welt die wichtigsten Technologien, Trends, Entwicklungen und Best-Practice-Fälle aus der gesamten Runderneuerungsbranche vorstellen....</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn jeder zweite LKW runderneuerte Reifen verwenden würde, könnten wir jedes Jahr 1.006.720, also über eine Million Tonnen CO2<sup>4 </sup>einsparen. Warum verzichten wir derzeit auf diese Einsparung? Diese Frage ist eines der Hauptthemen, die zwischen einigen der wichtigsten Politikern der Europäischen Union und den einflußreichsten Akteuren der europäischen Runderneuerungsindustrie erörtert werden. Sie werden auf der Global Retreading Conference (GRC) am 9. Juni 2020 in Köln zusammenkommen.</p>
<p>Die GRC ist eine Konferenz, auf der Experten aus aller Welt die wichtigsten Technologien, Trends, Entwicklungen und Best-Practice-Fälle aus der gesamten Runderneuerungsbranche vorstellen.</p>
<h3><img decoding="async" class="alignright wp-image-2456 size-full" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/03/Retreading_Zahlen.png" alt="" width="380" height="758" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/03/Retreading_Zahlen.png 380w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/03/Retreading_Zahlen-150x300.png 150w" sizes="(max-width: 380px) 100vw, 380px" /></h3>
<h3>Runderneuerung ist Klimaschutz</h3>
<p>Die globale Forderung nach Nachhaltigkeit wird immer stärker, während der zirkuläre Ansatz der Runderneuerung von Reifen an einem kritischen Punkt steht. Eine enorme Flut billiger chinesischer Reifenimporte in die EU schwächt eine in Zeiten des Klimawandels so wertvolle Industrie. In der Runderneuerungsbranche sind 368.980 Arbeitsplätze<sup>5</sup> vorhanden. Um eine resiliente Runderneuerungsbranche aufzubauen, braucht es einen politischen Rahmen, der die Stabilität und Vitalität des Marktes unterstützt, denn das tut er derzeit nicht. Der Markt erlebt Einbrüche von durchschnittlich bis zu 20%.</p>
<p>Betrachtet man jedoch die Zahlen, zeigt die  Runderneuerungsbranche ein hohes Klimaschutzpotential.</p>
<p>Ein perspektivisches Szenario für PKW-Reifen weist ein um so größeres Einsparpotential hinsichtlich Ressourcen und CO2 auf. Während das Marktvolumen der zu ersetzenden Lkw-Reifen 2019 etwa 12 Millionen<sup>6</sup> Stück beträgt, erreicht das Volumen für Reifen von Personenkraftwagen fast 220 Millionen<sup>6 </sup>Stück. Angenommen, jedes zweite Auto würde runderneuerte Reifen verwenden, könnten nicht nur eine Million Tonnen, sondern 13 Millionen Tonnen<sup>4 </sup>CO2 eingespart werden.</p>
<p>Unser Ziel ist es, durch Innovationen und Circular Economy in der Reifenindustrie einen Beitrag zum Green Deal der EU-Kommissionen zu leisten. Runderneuerung ist Klimaschutz!</p>
<p>Was unternimmt die EU-Kommission, um der Reifenindustrie zu helfen den Kreislauf zu schließen? Wie können wir gemeinsam die Reifenindustrie umweltfreundlicher machen? Antworten dafür erwarten wir auf der GRC. Wir würden uns über Ihren Besuch zur Veranstaltung am Dienstag, 09. Juni 2020 bei „The Tire Cologne“ freuen.</p>
<p>Ein Frage zum Schluss: der Frühling steht vor der Tür, die Winterreifen sollen runter. Haben Sie Ihre Sommerreifen schon runderneuern lassen?</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-2458 size-large" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/03/Retreading_Programm-1024x436.png" alt="" width="1024" height="436" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/03/Retreading_Programm-1024x436.png 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/03/Retreading_Programm-300x128.png 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/03/Retreading_Programm-768x327.png 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/03/Retreading_Programm-700x298.png 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/03/Retreading_Programm.png 1300w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-2460 alignleft" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/03/Retreading_Eveline.png" alt="" width="124" height="118" /> <img decoding="async" class="size-full wp-image-2462 alignleft" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/03/Retreading_Schwämmlein.png" alt="" width="102" height="127" /></p>
<p>Moderated by</p>
<p>Eveline Lemke (Thinking Circular®, Minister of State o.d.)</p>
<p>Michael Schwämmlein (Managing Director Technology at BIPAVER)</p>
<h6></h6>
<h6>Quellen:</h6>
<h6><sup>1 </sup>EY 2016, p. 3, 14., <sup>2 </sup>Michelin 2015, p. 16., <sup>3 </sup>Marangoni 2015, p. 16., <sup>4 </sup>Calculation based on Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie Wien 2006, p. 49, 109., <sup>5 </sup>European Tire and Rubber Manufacturers Association 2019, Statistics Edition, p. 7, 16, 22, 24, 32, 35, 36., <sup>6 </sup>ETRMA Press Release 21.01.2020.</h6>
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			</item>
		<item>
		<title>Stakeholder Economy</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/stakeholder-economy/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jan 2020 15:17:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Circular Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Systemic Thinking]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Prof. Klaus Schwab wirbt für ein Modell namens „Stakeholder-Kapitalismus“. Seine Interpretation dieser Wirtschaftsform sowie die Formulierung selbst wurden vielfach diskutiert. Die Davoser Teilnehmer werden für ihr Heuschrecken-Verhalten kritisiert, das die Ressourcen des Planeten zerstört und den Klimawandel verursacht. So ist das neue Davoser Manifest ein Schritt in die richtige Richtung und wir möchten gerne interpretieren, was wir während des Treffens beobachtet haben. Die Hauptannahme der Stakeholder Economy ist, dass jedes Unternehmen, das mit der Zeit florieren will, nicht nur finanzielle Leistungen erbringen sondern auch zeigen muss, wie es...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Klaus Schwab wirbt für ein Modell namens „Stakeholder-Kapitalismus“. Seine Interpretation dieser Wirtschaftsform sowie die Formulierung selbst wurden vielfach diskutiert. Die Davoser Teilnehmer werden für ihr Heuschrecken-Verhalten kritisiert, das die Ressourcen des Planeten zerstört und den Klimawandel verursacht. So ist das neue Davoser Manifest ein Schritt in die richtige Richtung und wir möchten gerne interpretieren, was wir während des Treffens beobachtet haben.</p>
<p>Die Hauptannahme der Stakeholder Economy ist, dass jedes Unternehmen, das mit der Zeit florieren will, nicht nur finanzielle Leistungen erbringen sondern auch zeigen muss, wie es einen positiven Beitrag zur Gesellschaft leistet. Folglich müssen Unternehmen allen ihren Stakeholdern zugute kommen, einschließlich Aktionären, Mitarbeitern, Kunden und den Gemeinden, in denen sie tätig sind.</p>
<p>Aber was bedeutet das im Einzelnen? Wie kann öffentliches Interesse in Wirtschaftsorganisationen eingebaut werden? Arbeiter könnten in Gremien sein, um ihre Interessen zu vertreten, aber was ist mit dem Rest der Gemeinde? Wie können wir ökologische und soziale Ziele in Unternehmen einbeziehen?</p>
<p>Da das Konzept eine anthropozentrische Perspektive einnimmt, können einige Gruppen wie die breite Öffentlichkeit als Stakeholder anerkannt werden, während andere ausgeschlossen bleiben. Eine solche Perspektive gibt Pflanzen und Tieren oder auch Boden und natürlichen Rohstoffen keine Stimme als Stakeholder, sondern nur einen instrumentellen Wert in Bezug auf menschliche Gruppen oder Individuen.</p>
<p>Die grundlegende Ökonomie zeigt, dass der Planet unseren linearen Produktionspfad nicht länger tragen kann. Die Kreislaufwirtschaft ist für uns alle eine große Chance und Herausforderung zugleich. Da die Konsequenzen unseres gegenwärtigen Produktionsmodells immer deutlicher werden, schlägt die Circular Economy eine radikal andere Denkweise vor: eine Denkweise, die auch den wirtschaftlichen Wohlstand langfristig sichert. Indem die Ökonomie hinter einem Kreislaufmodell verankert wird, liefert es die theoretische Grundlage, um die Bedingungen für mehr Wohlstand und Umweltschutz weiter zu untersuchen.</p>
<p>Durch die Neuorganisation unserer Wirtschaft nach den Grundsätzen unseres globalen Lebenserhaltungssystems, dem Ökosystem des Planeten Erde, ermöglicht uns die Circular Economy einen kontinuierlichen Wertschöpfungszyklus, in dem nichts verschwendet und die wirtschaftliche, soziale und ökologische Wertschöpfung optimiert wird .</p>
<p>Zirkularität und systemisches Denken stellen unsere derzeitige Denkweise in Frage und spornen uns zum Handeln an. Es ermutigt uns, ob in der Regierung, in der Wirtschaft oder in der Zivilgesellschaft, zirkuläre Strategien zu entwickeln und unsere gegenseitige Abhängigkeit für Systemänderungen anzuerkennen.</p>
<h3>Circularity@Davos</h3>
<p class="Standard1"><span lang="EN-US"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2545 alignright" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/03/Lemke-Davos-2020-1024x844-1-300x247.jpg" alt="" width="300" height="247" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/03/Lemke-Davos-2020-1024x844-1-300x247.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/03/Lemke-Davos-2020-1024x844-1-768x633.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/03/Lemke-Davos-2020-1024x844-1-700x577.jpg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/03/Lemke-Davos-2020-1024x844-1.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></span></p>
<p>Diese Woche treffen sich Wirtschaftsführer, Politiker und führende Wissenschaftler mit Umweltaktivisten, um auf der 50. Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums in Davos, Schweiz, über Wirtschaft und Nachhaltigkeit zu diskutieren.</p>
<p>Im Laufe der Jahre hat es sich von einem Elitetreffen westlicher Unternehmer und Industrieller zu einer viel breiteren Plattform für die globale Gemeinschaft entwickelt, um auf Themen wie Armut und Umwelt aufmerksam zu machen und bei Führungskräften für echte Veränderungen zu werben. Es scheint, dass die globale Geschäftswelt allmählich zu verstehen beginnt, dass es ein ernstes Problem in unserer gemeinsamen Perspektive des Klimawandels gibt &#8211; nämlich die Vorstellung, dass Umwelt- und Geschäftsinteressen inhärent im Widerspruch zueinander stehen.</p>
<p>Ein neuer Bericht des WEF hat ergeben, dass mehr als die Hälfte der Weltwirtschaft &#8211; rund 44 Billionen US-Dollar &#8211; durch den Klimawandel gefährdet ist. Industrien wie das Baugewerbe, die Landwirtschaft und die Lebensmittel- und Getränkeindustrie hängen alle von der Nachhaltigkeit der natürlichen Ressourcen ab, um rentabel zu bleiben. Kurz gesagt, die globale Erwärmung ist schlecht für den Planeten, aber auch schlecht für das Geschäft. Die Staats- und Regierungschefs der Welt müssen verstehen, dass das Bruttoinlandsprodukt ihrer Nationen untrennbar mit der Natur verbunden ist. Die Unternehmen müssen anerkennen, dass sie ein berechtigtes Interesse an der Förderung der Nachhaltigkeit haben.</p>
<p>Das Weltwirtschaftsforum muss zur Bühne für Gespräche werden, die alle Menschen, ihren Lebensunterhalt und ihr Wohlergehen betreffen. Solche Gespräche können, wenn sie ernst genommen werden, zu echten und raschen Veränderungen in der Denkweise führen. Der Klimawandel, der enorme Verlust an unberührter Natur, die Vergiftung des Meeres und die dramatische Ausbeutung der natürlichen Ressourcen des Planeten sind kein abstraktes Problem mehr, das uns in ferner Zukunft beschäftigen wird.</p>
<p>Das Ignorieren dieser sich beschleunigenden Zerstörung des Planeten ist keine rentable Option mehr &#8211; weder für die Weltwirtschaft noch für private Unternehmen und schon gar nicht für die Gesundheit des Planeten und für die Menschen, Tiere und Pflanzen, die auf der Erde leben. In Davos müssen Unternehmen über das Maß hinausdenken, in dem ihre Bilanzen rot oder schwarz sind. Sie müssen grün sein.</p>
<p>Author: Dr. Hans Meves</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gute Entscheidungen brauchen gute Informationen</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/gute-entscheidungen-brauchen-gute-informationen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Nov 2019 14:51:13 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Erneuerbare Energie]]></category>
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		<category><![CDATA[Renewable Energy]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die neue Berichtsreihe „Erneuerbare Energien in Städten 2019 &#8211; Globaler Statusbericht“ baut auf dem Erfolg des globalen Statusberichts für erneuerbare Energien auf und konzentriert sich insbesondere auf den Stand der erneuerbaren Energien in Städten auf der ganzen Welt und auf die Rolle lokaler Maßnahmen bei der Umstellung auf erneuerbare Energien. Sie befasst sich mit Trends und Entwicklungen im Bereich erneuerbarer Energien in Städten und den damit verbundenen Vorteilen, einschließlich der Auswirkungen auf die Luftverschmutzung, die Energieversorgungssicherheit und den Zugang sowie sozioökonomische Fragen. Diese Veröffentlichung wird dazu beitragen, das...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/gute-entscheidungen-brauchen-gute-informationen/">Gute Entscheidungen brauchen gute Informationen</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die neue Berichtsreihe „Erneuerbare Energien in Städten 2019 &#8211; Globaler Statusbericht“ baut auf dem Erfolg des globalen Statusberichts für erneuerbare Energien auf und konzentriert sich insbesondere auf den Stand der erneuerbaren Energien in Städten auf der ganzen Welt und auf die Rolle lokaler Maßnahmen bei der Umstellung auf erneuerbare Energien.</p>
<p>Sie befasst sich mit Trends und Entwicklungen im Bereich erneuerbarer Energien in Städten und den damit verbundenen Vorteilen, einschließlich der Auswirkungen auf die Luftverschmutzung, die Energieversorgungssicherheit und den Zugang sowie sozioökonomische Fragen.</p>
<p>Diese Veröffentlichung wird dazu beitragen, das Verständnis der Rolle der Städte bei der Energiewende zu verbessern, die Sichtbarkeit lokaler Maßnahmen zu erhöhen und wirksame Strategien, Finanz- und Geschäftsmodelle zu präsentieren, um Entscheidungen zu treffen.</p>
<p><a href="https://www.eveline-lemke.de/wp-content/uploads/2019/11/REC-2019-GSR_Full_Report_web.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Den vollständigen Bericht finden Sie hier.</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen &#8211; Klimaschutz mit Hindernissen</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/elektrifizierung-von-nutzfahrzeugen-klimaschutz-mit-hindernissen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Oct 2019 13:35:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Climate Protection]]></category>
		<category><![CDATA[Electric Trucks]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das gerade von der Bundesregierung verkündete Klimaschutzpaket mobilisiert Innovationen. Einen Auftragszuwachs um 70 % beim elektrischen Retrofit von Diesel Nutzfahrzeugen im Rücken hatte die ORTEN Gruppe zum VPP-Event nach Bernkastel-Kues geladen. Zusammengefunden haben sich Kunden und Lieferanten der Gruppe, um die nächsten Schritte auf dem Weg zur Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen zu beleuchten. Die rund 100 teilnehmenden Fachleute diskutierten die aktuellen Chancen und damit verknüpfte Maßnahmen sowie Technologien genauso wie Finanzierungsfragen. Retrofit &#8211; ein neues Leben für alte Diesel LKW Mit ca. 350 Mio. Euro Umsatz bis 2025 und rund...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2525" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2525" class="wp-image-2525 size-medium" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/03/VPP-Event1-1024x651-1-300x191.jpg" alt="" width="300" height="191" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/03/VPP-Event1-1024x651-1-300x191.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/03/VPP-Event1-1024x651-1-768x488.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/03/VPP-Event1-1024x651-1-700x445.jpg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/03/VPP-Event1-1024x651-1.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-2525" class="wp-caption-text">Speakers at the VPP-Event (left to right): Achim Schröder, EFA-S, Reinhardt Ritter, EFA-S, Hartmut Bauer, EGS, Robert Domina, Huss Verlag, Robert Orten, Rolf Meyer, Meyer &amp; Meyer Gruppe, Wolfgang Wüllhorst, BSR, Eveline Lemke, Thinking Circular, Erich Kielhorn, Forschungszentrum Jülich, Abhay Firodia, Force Motors Ltd., Frank Müller, BV eMobilität</p></div>
<p>Das gerade von der Bundesregierung verkündete Klimaschutzpaket mobilisiert Innovationen. Einen Auftragszuwachs um 70 % beim elektrischen Retrofit von Diesel Nutzfahrzeugen im Rücken hatte die ORTEN Gruppe zum <a href="https://www.eveline-lemke.de/wp-content/uploads/2019/10/VPP-Event-Orten-1.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">VPP-Event</a> nach Bernkastel-Kues geladen. Zusammengefunden haben sich Kunden und Lieferanten der Gruppe, um die nächsten Schritte auf dem Weg zur Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen zu beleuchten. Die rund 100 teilnehmenden Fachleute diskutierten die aktuellen Chancen und damit verknüpfte Maßnahmen sowie Technologien genauso wie Finanzierungsfragen.</p>
<h4>Retrofit &#8211; ein neues Leben für alte Diesel LKW</h4>
<p>Mit ca. 350 Mio. Euro Umsatz bis 2025 und rund 120 Mitarbeitern will die ORTEN Gruppe noch einmal um 20 % wachsen, denn die Elektromobilität boomt. Mit <a href="https://www.electric-trucks.de/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ORTEN ELECTRIC TRUCKS</a> wächst die Orten Gruppe in die Hochtechnologie und mit dem Verfahren Retrofit, in dem LKW auf elektrische Antriebe umgerüstet werden, tragen sie zur Materialschonung bei. Der zirkuläre Gedanke des Verfahrens sichert Rohstoffe. Das ist in Zeiten von Wegwerfmentalität eine geniale technische Fortentwicklung der Lebensdauer von Investitionsgütern, die uns Menschen jeden Tag dienen. Bei ORTEN kaufen die Berliner, Frankfurter oder Lüneburger Stadtwerke ein, die riesige Fuhrparke mit unterschiedlichen Nutzfahrzeugen managen. Seit der Ankündigung der Bundesregierung im Klimapaket, dass die Kommunen entscheiden sollen, wie sie den Emissionsschutz in ihren Städten regeln wollen, wissen gerade die öffentlichen Gesellschaften, dass es dringend Zeit ist, auf emissionsfreie Technologien umzustellen. Insgesamt muss sich die Logistikbranche auf harte Zeiten in den Städten gefasst machen, nicht nur Stickoxyde, Feinstaub oder Lärm sind adressierte Problememissionen, auch das Management von Verkehr in übervollen Straßen stellt eine Herausforderung für die Logistikbranche dar.</p>
<p>Insgesamt war der Tenor der betroffenen Branche, dass die Förderung der Ladeinfrastruktur nicht ausreichend sein wird. Ferner konnte sogar das Forschungszentrum Jülich nicht mitteilen, wann die nächsten Fördertöpfe für Innovationen sich öffnen. Auch wenn die Worte der Bundesregierung in Richtung Klimaschutz wohlwollend klingen, konkrete Maßnahmen für Innovationen auf dem Weg zur E-Mobilität gibt es nicht.</p>
<h4>Zweifel an der Ernsthaftigkeit der Ziele</h4>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2527" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2527" class="wp-image-2527 size-medium" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/03/Orten-Electric-Trucks-1024x946-1-300x277.jpg" alt="" width="300" height="277" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/03/Orten-Electric-Trucks-1024x946-1-300x277.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/03/Orten-Electric-Trucks-1024x946-1-768x710.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/03/Orten-Electric-Trucks-1024x946-1-700x647.jpg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/03/Orten-Electric-Trucks-1024x946-1.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-2527" class="wp-caption-text">Colleagues from India are closely monitoring the development of e-mobility in Germany, says the leading manufacturer of commercial vehicles, Dr. Firodia from Force Motors at ORTEN.</p></div>
<p>Die Bundesregierung hat sich auf die Fahne geschrieben, die Akzeptanz für Elektromobilität durch Förderung in der Anschaffung von Elektroautos zu erhöhen. So wurde der schon bekannte Zielkorridor von 7 bis 10 Millionen zugelassenen Elektro-Fahrzeugen bis 2030 im Klimaschutzprogramm übernommen. Nur glauben wollen die Teilnehmenden der VPP-Veranstaltung diesem Zielkorridor nicht.</p>
<p>Zudem soll das Personenbeförderungsgesetz derart novelliert werden, „dass Länder und Kommunen Emissionsanforderungen für Busse, Taxen und Mietwagen“ festlegen können. Es wäre also denkbar, dass Großstädte wie Berlin oder Hamburg ab einem bestimmten Stichtag nur noch elektrischen Fahrzeugen dieser Art eine Betriebsgenehmigung erteilen. Ferner soll die „Modernisierung und klimaschonende Umrüstung von Busflotten“ weitergehen und insbesondere die Förderung von Bussen mit Elektro- und Brennstoffzellen-Antrieb verstärkt werden. Konkreter wird das Papier der Bundesregierung leider nicht. Auch hierzu herrscht in der ORTEN Gruppe und bei den Gästen Zweifel vor.</p>
<p>Wie insgesamt die CO2-Reduktion im LKW-Verkehr so bis ins Jahr 2030 um „etwa ein Drittel der Fahrleistung im schweren Straßengüterverkehr elektrisch oder auf Basis strombasierter Kraftstoffe“ erfolgen soll, ist den Teilnehmenden in der Veranstaltung gänzlich schleierhaft geblieben.</p>
<p>Eines jedoch ist für alle klar. Wer heute nicht investiert und bei der Elektrifizierung mitgeht, der wird morgen am Markt keine Rolle mehr spielen.</p>
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		<title>Rheinland-Pfalz als weltweites Vorbild für die Energiewende hin zu  100% Erneuerbare Energien</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/rheinland-pfalz-als-weltweites-vorbild-fuer-die-energiewende-hin-zu-100-erneuerbare-energien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Feb 2019 10:50:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Climate Protection]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Renewable Energy]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rheinland-Pfalz ist weltweites Vorbild für eine Politik auf dem Weg hin zu 100% Erneuerbare Energien. Dokumentiert wird dies in dem neuen Bericht, beste Praxisbeispiele zu 100% Erneuerbare Energien*, der Internationalen Erneuerbare Energien Agentur (IRENA) mit Sitz in Abu Dhabi. Die IRENA ist die global operierende Regierungsorganisation für Erneuerbare Energien, mit inzwischen 160 Mitgliedsländern. Als einziges deutsches Beispiel hat es Rheinland-Pfalz in diesen umfangreichen Bericht der bei der IRENA angesiedelten „Coalition of Action“ geschafft. Das bei der IRENA (International Renewable Energy Agency) angegliederte, stetig wachsende internationale Bündnis, zählt mittlerweile...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/rheinland-pfalz-als-weltweites-vorbild-fuer-die-energiewende-hin-zu-100-erneuerbare-energien/">Rheinland-Pfalz als weltweites Vorbild für die Energiewende hin zu  100% Erneuerbare Energien</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Rheinland-Pfalz ist weltweites Vorbild für eine Politik auf dem Weg hin zu 100% Erneuerbare Energien. Dokumentiert wird dies in dem neuen Bericht, beste Praxisbeispiele zu 100% Erneuerbare Energien*, der Internationalen Erneuerbare Energien Agentur (IRENA) mit Sitz in Abu Dhabi. Die IRENA ist die global operierende Regierungsorganisation für Erneuerbare Energien, mit inzwischen 160 Mitgliedsländern.</p>
<p>Als einziges deutsches Beispiel hat es Rheinland-Pfalz in diesen umfangreichen Bericht der bei der IRENA angesiedelten „Coalition of Action“ geschafft. Das bei der IRENA (International Renewable Energy Agency) angegliederte, stetig wachsende internationale Bündnis, zählt mittlerweile über 80 führende Erneuerbare Energien-Akteure als Mitglieder: Industrieverbände, Zivilgesellschaft, Forschungsinstitute und Nichtregierungsorganisationen.</p>
<p>„In Rheinland-Pfalz ist das geschafft worden, was eigentlich in ganz Deutschland geschehen müsste: Wir haben einen verpflichtenden Fahrplan festgelegt für die vollständige Umstellung auf 100% erneuerbare Energien bis 2030. Wenn dies nun auch international Beachtung findet, können wir darauf zurecht stolz sein“ sagte Eveline Lemke, die während ihrer Zeit als Landesministerin für Wirtschaft, Klimaschutz und Energie maßgeblich dazu beitrug die Energiewende voranzubringen und das Landesklimaschutzgesetz 2014 auf den Weg brachte.</p>
<p><a href="https://www.eveline-lemke.de/2019/02/rheinland-pfalz-als-weltweites-vorbild-fuer-die-energiewende-hin-zu-100-erneuerbare-energien/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lesen Sie hier weiter.</a></p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2020/03/IRENA_Coalition_100percentRE_2019.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lesen Sie den Report hier.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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