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	<title>Thinking Circular</title>
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	<description>Das Multiversum der Kreislaufwirtschaft.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 02 Mar 2026 10:15:04 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Konferenz 2026: 5 Jahre nach der Flut</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/konferenz-2026-5-jahre-nach-der-flut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2026 10:15:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>2.- 3. Juli 2026, Hochschule Remagen, Exkursionen optional am 4.7. Save the date &#38; interest Weitere Informationen zur wissenschaftlichen Konferenz und Workshops mit der Praxis. Fünf Jahre nach der Flutkatastrophe im Juli 2021 ist es Zeit für eine kritische Bestandsaufnahme der Katastrophenforschung im deutschsprachigen Raum: Welche Erkenntnisse konnten durch die wissenschaftliche Analyse der Flut gewonnen werden, und welche Fragen sind offengeblieben? Welche Regionen und Themen sind gut untersucht, und welche eher unterbelichtet? Wie lassen sich die durch die Flut beschleunigten (ökologischen, sozialen und institutionellen) Transformationen in bestimmten Regionen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/konferenz-2026-5-jahre-nach-der-flut/">Konferenz 2026: 5 Jahre nach der Flut</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>2.- 3. Juli 2026, Hochschule Remagen, Exkursionen optional am 4.7.<br />
<a href="https://forms.gle/JU8MEgk6jWRDpxZu6" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Save the date &amp; interest</a><br />
Weitere Informationen zur wissenschaftlichen <a href="https://riskncrisis.wordpress.com/konferenz-funf-jahre-nach-der-flut-2021-forschungsperspektiven-im-wandel/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Konferenz</a> und <a href="https://riskncrisis.wordpress.com/ankundigung-fur-workshops-mit-und-fur-die-praxis-funf-jahre-nach-der-flut-2021/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Workshops</a> mit der Praxis.</p>
<p>Fünf Jahre nach der Flutkatastrophe im Juli 2021 ist es Zeit für eine kritische Bestandsaufnahme der Katastrophenforschung im deutschsprachigen Raum: Welche Erkenntnisse konnten durch die wissenschaftliche Analyse der Flut gewonnen werden, und welche Fragen sind offengeblieben? Welche Regionen und Themen sind gut untersucht, und welche eher unterbelichtet? Wie lassen sich die durch die Flut beschleunigten (ökologischen, sozialen und institutionellen) Transformationen in bestimmten Regionen erfassen und nachhaltig gestalten? Und welche Rolle spielt die Katastrophenforschung in einer Zeit multipler Krisen?</p>
<p>Wir laden Sie ein, uns Vorschläge für  <a href="https://forms.gle/JU8MEgk6jWRDpxZu6" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Beiträge</a> aus den Bereichen  zu machen, insbesondere zu folgenden Themenfeldern:</p>
<ul>
<li>Bilanz ziehen – Forschungserfolge, blinde Flecken und Langzeitstudien</li>
<li>Wiederaufbau und Transformation – “Build Back Better &amp; Greener”?</li>
<li>Multi-Krisen: Forschung im Zeitalter überlappender Katastrophen</li>
</ul>
<p><a href="https://thinking-circular.com/de/kontakt/">Kommen Sie gerne auf uns zu.</a> Mit 12 weiteren Mitveranstaltern stellen wir ein interessantes Programm auf.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/konferenz-2026-5-jahre-nach-der-flut/">Konferenz 2026: 5 Jahre nach der Flut</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Valencia – viele Schritte weiter und internationale Ausstrahlung</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/valencia-many-steps-forward-and-international-appeal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2025 14:27:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als intermediale Akteure stehen wir bei Thinking Circular® immer zwischen Akteuren aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. Es ist unsere Rolle, die Akteure zusammenzubringen, zu vermitteln, zu übersetzen. Die Akteure der verschiedenen Sektoren können nach einer offenen Debatte entscheiden, welches die nächsten Schritte der Weiterentwicklung in Prozesse für sie geeignet erscheinen. So auch in dem Begleitprozess mit der Polytechnischen Universität Valencia. Die Forschungskooperation ging mit Hilfe der Stiftung von NATURGY in ihre nächste Runde. Besonders möchten wir Prof. Miguel Ángel Artacho Ramírez, Direktor des Instituts PRINS danken. Denn die...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/valencia-many-steps-forward-and-international-appeal/">Valencia – viele Schritte weiter und internationale Ausstrahlung</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als intermediale Akteure stehen wir bei Thinking Circular® immer zwischen Akteuren aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. Es ist unsere Rolle, die Akteure zusammenzubringen, zu vermitteln, zu übersetzen. Die Akteure der verschiedenen Sektoren können nach einer offenen Debatte entscheiden, welches die nächsten Schritte der Weiterentwicklung in Prozesse für sie geeignet erscheinen.</p>
<p>So auch in dem Begleitprozess mit der Polytechnischen Universität Valencia. Die Forschungskooperation ging mit Hilfe der Stiftung von NATURGY in ihre nächste Runde. Besonders möchten wir Prof. Miguel Ángel Artacho Ramírez, Direktor des Instituts PRINS danken. Denn die Übersetzung der gemeinsamen geleisteten Forschungsarbeit brauchte eine fachlich leicht zu lesende und ins Spanisch zu bringende Übersetzung, diese wurde von NATURGY finanziert. <a href="https://www.fundacionnaturgy.org/publicacion/gestion-de-residuos-tras-inundaciones-tratamientos-riesgos-y-retos-futuros/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Die Publikation kann kostenlos heruntergeladen werden, das Kolloquium ist vollständig online zum Nachhören.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_9375" style="width: 510px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9375" class="wp-image-9375" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/12/12.2025-Panel-Valencia-1024x683.jpg" alt="" width="500" height="333" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/12/12.2025-Panel-Valencia-1024x683.jpg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/12/12.2025-Panel-Valencia-300x200.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/12/12.2025-Panel-Valencia-768x512.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/12/12.2025-Panel-Valencia-1536x1024.jpg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/12/12.2025-Panel-Valencia-2048x1366.jpg 2048w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/12/12.2025-Panel-Valencia-700x467.jpg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/12/12.2025-Panel-Valencia-1320x880.jpg 1320w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /><p id="caption-attachment-9375" class="wp-caption-text">v.l.v.r.: Luis Palomino, ASEGRE; Eveline Lemke; María Eugenia Coronado, Natury; Vicente Martínez Mus, Comunitat Valencia; Débora Domingo-Calabuig, UPV; Miguel Àngel Artacho Ramírez, UPV; Eugenio Cámara, EMTRE; Manel Calvo Díaz, Naturgy</p></div>
<p>Das Kolloquium am 11.12.2025 in Valencia ermöglichte, die wichtigen Erkenntnisse direkt mit Vicente Martínez Mus, einem Stellvertretenden Vizepräsidenten und Zuständigem für die wirtschaftliche und soziale Erholung in Valencia als auch Infrastruktur und Landesplanung, zu teilen. Das direkte Gespräch in einem vertrauensvollen Raum führt wesentlich leichter Erkenntnissen, die auch umgesetzt werden können. Mit dabei waren für die kommunalen Abfallentsorger Eugenio Cámara, der technische Direktor der EMTRE, und Luis Palomino, Generalsekretär des Verbandes der Sonderabfallentsorger in Spanien. Sie alle wollen die Erkenntnisse des gelernten für das nächste Hochwasser nutzen und in alle Vorbereitungen und Planungen einbinden.</p>
<p>Seit meinem letzten Besuch in Spanien sind viele Umsetzungsschritte in Sachen Kreislaufwirtschaft erfolgt. In Spanien wird konzentriert auch an der Einführung der Kreislaufwirtschaft gearbeitet und die Ausgangslage war schwieriger als in Deutschland. Das gilt allerdings noch nicht für die Fragen von Stadtentwicklung, Raum für Wasser oder Wasserqualität auch nach dem Hochwasser 2024, hier gibt es noch reichlich Diskussionsstoff. Optisch ist kein Hochwasserabfall mehr zu erkennen, Straßen und Wege sind im Wesentlichen gereinigt und Zugänge und Zufahrten hergestellt. Auch Abfallgebühren für alle Abfallarten wurden eingeführt. Viele Haufwerke und Anfallstellen in Valencia sind aufbereitet und auch in Teilen genehmigten Deponien zugeführt worden. Auch wenn der Müll aus den Augen ist, so ist er noch vorhanden, z. B. in Zwischenlägern, die nicht als Deponie ausgebaut sind. Ich konnte auch ansprechen, dass es wichtig ist, Deponien nach dem Stand der Technik zu entwickeln und auch Abfallverbrennung eine Option zur sicheren Zerstörung von gefährlichen Abfällen darstellt. Klar ist, auch diese Entwicklungen brauchen einen Vergleich zu den Schlussfolgerungen, die in Deutschland zur Kreislaufwirtschaft getroffen wurden. Daran soll zusammen weiter geforscht werden.</p>
<p><strong>Internationale Ausstrahlung bis nach Indien:</strong></p>
<p>Einen besonderen Gruß möchten wir auch an den Moderator der Veranstaltung Jorge Alacid, der auch Chefkoordinator für alle Kanäle bei Las Provincias ist, loswerden. Zusammen mit seiner Kollegin Amalia Yusta hat er nach dem Besuch im Ahrtal im Juli 2024 eine filmische Dokumentation herausgebracht.</p>
<p>&#8222;The slow road to reconstruction: lessons from Germany&#8220; ( <strong>&#8222;El lento camino de la reconstrucción: lecciones desde Alemania&#8220;</strong>) wurde im Mumbai Shorts International Film Festival ausgezeichnet und erhielt eine besondere Erwähnung als :</p>
<ul>
<li><strong>Beste Dokumentation (Best Documentary)</strong></li>
<li><strong>Bestes Konzept (Best Concept)</strong></li>
</ul>
<p>Herzlichen Glückwunsch an das Team von LAS PROVINCIAS zu dieser Anerkennung!</p>
<p><a href="https://miniboxoffice.com/uploads/selection_result/1765632190_Result_MSIFF_25.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Mumbai International Short Film Festival</a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=WKCY73kT-cc" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">The film with subtitles can also be viewed on YouTube.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Nachhaltigkeit – wie weiter?</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/sustainability-what-next/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Nov 2025 10:52:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://thinking-circular.com/sustainability-what-next/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das EU-Parlament hat im November 2025 seine Position zu den geplanten Vereinfachungen der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und der Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) im Rahmen des sogenannten &#8222;Omnibus&#8220;-Verfahrens festgelegt. Die wichtigsten vorgeschlagenen Änderungen sind: &#160; Für die CSRD (Nachhaltigkeitsberichterstattung) Verschiebung der Berichtspflichten: Die Fristen für die Berichtspflichten für Unternehmen der zweiten und dritten Welle wurden um zwei Jahre verschoben. Große Unternehmen, die bisher nicht berichtspflichtig waren (ursprünglich ab 2025), müssen nun voraussichtlich ab 2028 für das Geschäftsjahr 2027 berichten. Börsennotierte kleine und mittlere Unternehmen (KMU)...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/sustainability-what-next/">Nachhaltigkeit – wie weiter?</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das EU-Parlament hat im November 2025 seine Position zu den geplanten <strong>Vereinfachungen</strong> der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und der Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) im Rahmen des sogenannten &#8222;Omnibus&#8220;-Verfahrens festgelegt. Die wichtigsten vorgeschlagenen Änderungen sind:</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Für die CSRD (Nachhaltigkeitsberichterstattung)</strong></h4>
<ul>
<li><strong>Verschiebung der Berichtspflichten</strong>: Die Fristen für die Berichtspflichten für Unternehmen der zweiten und dritten Welle wurden um <strong>zwei Jahre</strong> verschoben.
<ul>
<li>Große Unternehmen, die bisher nicht berichtspflichtig waren (ursprünglich ab 2025), müssen nun voraussichtlich ab 2028 für das Geschäftsjahr 2027 berichten.</li>
<li>Börsennotierte kleine und mittlere Unternehmen (KMU) (ursprünglich ab 2026) haben nun bis 2029 Zeit für die Erstanwendung.</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Reduzierung der Berichtsinhalte</strong>: Die Anzahl der erforderlichen Datenpunkte in den European Sustainability Reporting Standards (ESRS) soll reduziert und vereinfacht werden.</li>
<li><strong>Freiwillige EU-Taxonomie-Berichtspflichten</strong>: Unternehmen mit weniger als 1.000 Mitarbeitenden oder einem Umsatz unter 450 Millionen Euro sind nicht mehr zwingend verpflichtet, ihre Konformität mit der EU-Taxonomie offenzulegen; dies wird freiwillig.</li>
<li><strong>Überarbeitung der ESRS</strong>: Die Berichtsstandards sollen insgesamt erneuert und die Schnittstellen zu anderen Regulierungen verbessert werden.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Für die CSDDD (Sorgfaltspflichten in der Lieferkette)</strong></h4>
<ul>
<li><strong>Eingeschränkter Anwendungsbereich</strong>: Die Sorgfaltspflichten konzentrieren sich künftig auf <strong>direkte Geschäftspartner</strong> (Tier 1) in der Lieferkette. Indirekte Partner müssen nur dann einbezogen werden, wenn das Unternehmen konkrete Kenntnis von potenziellen Risiken hat.</li>
<li><strong>Anhebung der Schwellenwerte</strong>: Die Richtlinie gilt nur noch für einen sehr kleinen Teil der Unternehmen, da die Schwellenwerte deutlich angehoben wurden. Betroffen sind EU-Unternehmen mit mehr als <strong>1.750 Beschäftigten</strong> und einem weltweiten Nettoumsatz von mehr als <strong>450 Millionen Euro</strong>.</li>
</ul>
<p>Ziel dieser Änderungen ist es, die Unternehmen, insbesondere KMU, von übermäßiger Bürokratie zu entlasten (&#8222;Vereinfachung&#8220;). Die endgültige Einigung über das &#8222;Omnibus&#8220;-Paket, das diese Änderungen beinhaltet, wird nach den anstehenden Trilog-Verhandlungen zwischen EU-Parlament, Kommission und Rat erwartet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Muss weiterhin eine Berichterstattung zur Minderung von Treibhausgasen nach wissenschaftlichen Zielen erfolgen?</strong></h4>
<p>Ja, die grundlegende Verpflichtung zur <strong>Berichterstattung über die Minderung von Treibhausgasen</strong> bleibt unter der CSRD bestehen. Die vom EU-Parlament vorgeschlagenen Änderungen betreffen hauptsächlich die Fristen und den Anwendungsbereich, nicht die Kerninhalte der Klimaberichterstattung für die betroffenen Unternehmen.</p>
<ul>
<li><strong>CSRD (Nachhaltigkeitsberichterstattung)</strong>: Der spezifische Standard ESRS E1 (Klimawandel) ist für alle unter die Richtlinie fallenden Unternehmen obligatorisch und verlangt die Offenlegung von <strong>Scope 1, 2 und 3 Emissionen</strong>, den Schritten zu deren Reduzierung sowie den Zielen für die Emissionsreduzierung. Es wird weiterhin erwartet, dass diese Ziele im Einklang mit wissenschaftlichen Erkenntnissen stehen, sowie dem Pariser Klimaabkommen, das die Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius vorsieht.</li>
<li><strong>CSDDD (Sorgfaltspflichten in der Lieferkette)</strong>: Die Richtlinie verpflichtet betroffene Unternehmen ebenfalls, einen <strong>Klimaplan</strong> zu erstellen, der mit dem Ziel der Klimaneutralität und der 1,5-Grad-Grenze des Pariser Abkommens im Einklang steht.</li>
</ul>
<p>Obwohl die Berichterstattung insgesamt vereinfacht werden soll und die Fristen sich verschieben, bleiben die Anforderungen an die Transparenz und die Festlegung von wissenschaftlich fundierten Klimazielen ein zentraler Bestandteil der EU-Regulierungen.</p>
<h4></h4>
<h4><strong>Welche Softwareprodukte sind für Mittelständler geeignet, um einen Bericht selbst zu erstellen?</strong></h4>
<p>Für mittelständische Unternehmen, die ihren Nachhaltigkeitsbericht selbst erstellen möchten, gibt es verschiedene <strong>ESG- und CSRD-Softwarelösungen</strong>, die speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Diese Tools sollen den Prozess der Datenerfassung, -analyse und Berichterstattung vereinfachen und automatisieren. Die Auswahl der richtigen Software hängt von den individuellen Anforderungen, dem Budget und der Komplexität der Daten ab. Hier sind einige Beispiele, die für den Mittelstand in Frage kommen:</p>
<ul>
<li><strong>Spezialisierte ESG- und CSRD-Tools</strong>: Viele Anbieter haben erschwingliche, gestaffelte Preismodelle und Funktionen, die auf KMU zugeschnitten sind. Diese Tools bieten oft Automatisierung für die Datenerfassung und helfen bei der Einhaltung der CSRD-Vorgaben, einschließlich der ESRS.</li>
<li><strong>VSME-Tools</strong>: Für Unternehmen, die noch nicht direkt unter die CSRD fallen, aber dennoch einen Nachhaltigkeitsbericht erstellen wollen (oft im Rahmen des &#8222;Trickle-Down&#8220;-Effekts durch Geschäftspartner), gibt es Tools, die auf dem freiwilligen Standard für KMU (VSME) basieren. Diese sind kompakt und auf die realen Möglichkeiten kleinerer Unternehmen zugeschnitten.</li>
<li><strong>Deutscher Nachhaltigkeitskodex (DNK) Plattform</strong>: Der DNK bietet eine kostenlose, vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz finanzierte Plattform. Sie dient als benutzerfreundlicher Begleiter und Leitfaden durch die Berichterstattung und hilft, die Anforderungen der CSRD einfach zu erfüllen.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Wichtige Kriterien bei der Auswahl der Software</strong></h4>
<p>Bei der Auswahl der Software sollten Mittelständler auf folgende Punkte achten:</p>
<ul>
<li><strong>Automatisierung</strong>: Die Software sollte die Datenerfassung und -verarbeitung weitgehend automatisieren, um den internen Aufwand zu minimieren.</li>
<li><strong>Benutzerfreundlichkeit</strong>: Eine intuitive Oberfläche ist wichtig, da die Berichterstattung oft von Mitarbeitenden übernommen wird, die keine Nachhaltigkeitsexperten sind.</li>
<li><strong>Regelkonformität</strong>: Die Lösung muss sicherstellen, dass alle relevanten Anforderungen der ESRS abgedeckt sind.</li>
<li><strong>Skalierbarkeit</strong>: Die Software sollte mit dem Unternehmen mitwachsen können, falls die Anforderungen in Zukunft steigen. Umgekehrt sollten große Family Offices oder gebildete Finanzierungsstrukturen, unter denen mehrere Unternehmen zusammengefasst werden können, eine Vorgabe zur Erfüllung der Berichtspflichten machen. Hier gilt es, der Herausforderungen unterschiedlicher Wesensmerkmale von Beteiligungsgesellschaften gerecht zu werden. Es empfiehlt sich, die Vorgaben erst nach einer Wesentlichkeitsanalyse aufzustellen. So lange dies nicht Top-Down möglich ist, empfehlen wir Unternehmen, ihre VSME oder ESRS-Berichterstattung in gewohnter Weise fortzuführen.</li>
</ul>
<p>Letztlich geht es darum, eine Lösung zu finden, die den Aufwand reduziert, Fehler minimiert und eine genaue sowie transparente Berichterstattung ermöglicht.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h4><strong>Welche Klarstellungen zu der Berichterstattung bei sozialen, biodiversitätsbezogenen oder anderen Zielen müssen noch er folgen?</strong></h4>
<p>Der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e. V. fordert neben anderen Verbänden Eindeutigkeit zur Berichterstattung und transparente Regeln, wann bestimmte Aspekte der Berichterstattung eine Auslassung erfahren dürfen. Vor diesem Hintergrund empfehlen wir, die individuelle Berichterstattung auf keinen Fall gegenüber dem Vorjahr zu verkleinern, da sonst in der Datenfolge auch Verbesserungsdokumentation nicht möglich ist, bis diese Klarheit hergestellt ist. Die Orientierung am bestehenden ESRS-Rahmen sollten Berichterstatter*innen beibehalten. <a href="https://www.bnw-bundesverband.de/sites/default/files/inline-files/202500929_BNW_Stellungnahme_ESRS_final.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Die Stellungnahme des BNW e. V. finden Sie hier.</a></p>
<p><a href="https://www.europarl.europa.eu/news/de/press-room/20251106IPR31296/parlament-unterstutzt-vereinfachung-der-berichts-und-sorgfaltspflichten" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Quelle &#8211; Pressestelle Europäisches Parlament.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/sustainability-what-next/">Nachhaltigkeit – wie weiter?</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ein Jahr nach DANA</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/ein-jahr-nach-dana/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Nov 2025 13:52:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Regierungschef geht Die fürchterliche Flutkatastrophe in Valencia im Jahr 2024 führte am 3. November 2025 zu politischen Konsequenzen. Der konservative Regierungschef Mazón hat seinen Rücktritt angekündigt, nachdem am Morgen die Journalistin, mit der er am Tag der Flut ein Geschäftsessen hatte, vor Gericht aussagte, Mazón habe permanent auf seinem Handy geschrieben. All dies und die Verantwortlichkeit des Regierungschefs wird gerichtlich geprüft. Mazón hatte bisher behauptet, sein Handy sei beim Essen ausgeschaltet gewesen. Er scheint mit dieser Aussage einer Lüge überführt, eine Überforderung hat er in den Medien...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/ein-jahr-nach-dana/">Ein Jahr nach DANA</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Der Regierungschef geht</strong></h3>
<p>Die fürchterliche Flutkatastrophe in Valencia im Jahr 2024 führte am 3. November 2025 zu politischen Konsequenzen. Der konservative Regierungschef Mazón hat seinen Rücktritt angekündigt, nachdem am Morgen die Journalistin, mit der er am Tag der Flut ein Geschäftsessen hatte, vor Gericht aussagte, Mazón habe permanent auf seinem Handy geschrieben. All dies und die Verantwortlichkeit des Regierungschefs wird gerichtlich geprüft. Mazón hatte bisher behauptet, sein Handy sei beim Essen ausgeschaltet gewesen. Er scheint mit dieser Aussage einer Lüge überführt, eine Überforderung hat er in den Medien bereits eingestanden. Aber was bedeutet das für eine neue Regierung, die auch erst nach einer Neuwahl agieren kann?</p>
<p>In Valencia stehen zahlreiche Herausforderungen an, um die Region nach den verheerenden Überschwemmungen im Jahr 2024 widerstandsfähiger zu machen. Neben der dringenden Verbesserung von Krisenvorsorge und Warnsystemen muss auch die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Netzwerken und der Zivilgesellschaft intensiviert werden, um langfristig effektivere Lösungen zu finden.</p>
<h3>Vernetzung der Flutregionen Ahrtal und Valencia</h3>
<p>Die Zeitung „Las Provincias“ hat uns im Sommer anlässlich des Jahrestages der Flut im Ahrtal 2021 und einer Fachkonferenz besucht. Ihre filmische Dokumentation fasst zusammen, wie sie die Herausforderungen im Vergleich der Regionen sehen. Sie betonen dabei, dass ohne Mitgefühl für die Betroffenen auch keine Lösungen erarbeitet werden können, weder an der Ahr noch in Valencia. Wir bedanken uns vor allem bei Jorge Alacid López, dem Chefredakteur, und Amalia Yusta Gamez für die großartige Dokumentation. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=WKCY73kT-cc" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Den Film möchten wir hier unbedingt empfehlen!</a></p>
<p>Sicherlich werden jetzt zivile Akteure im Wahlkampf die Bewerberinnen um die Ämter an ihren Positionen zu konkreten Maßnahmen messen. Wir wollen hier deshalb gerne zusammenfassen, worauf es ankommt, um der Region zu helfen.</p>
<p><strong>Verbesserung der Krisenvorsorge und Warnsysteme</strong></p>
<ul>
<li><strong>Reaktion auf gescheiterte Warnungen:</strong> Die massive Kritik am verzögerten und ineffektiven Warnsystem im Oktober 2024 erfordert eine komplette Überarbeitung des Systems.</li>
<li><strong>Verbesserte Kommunikation:</strong> Verzögerungen zwischen der Herausgabe meteorologischer Warnungen und der tatsächlichen Benachrichtigung der Bevölkerung müssen beseitigt werden. Ein schnelles und direktes Warnsystem für Mobiltelefone (ES-Alert) muss zuverlässig funktionieren und sofort bei Gefahr ausgelöst werden können.</li>
<li><strong>Stärkung der Infrastruktur:</strong> Der Ausbau von effektiveren städtischen Entwässerungssystemen, Dämmen und Rückhaltebecken ist notwendig, um zukünftige Sturzfluten abzumildern. Wasser braucht Raum, dafür muss gesorgt werden.</li>
<li><strong>Striktere Bauvorschriften:</strong> Angesichts des Schadens, der durch unregulierte Bebauung in Überschwemmungsgebieten verursacht wurde, müssen Bauvorschriften verschärft und strengere Bebauungspläne durchgesetzt werden.</li>
</ul>
<p><strong>Einbindung von Wissenschaft und Zivilgesellschaft</strong></p>
<ul>
<li><strong>Koordination mit Forschenden:</strong> Die Regierung muss die Expertise von Klimawissenschaftlern, Hydrologen und Katastrophenschutzexperten nutzen, um Risikobewertungen zu erstellen und Präventionsstrategien zu entwickeln.</li>
<li><strong>Bürgersensibilisierung und Aufklärung:</strong> Die Bevölkerung, insbesondere in den am stärksten gefährdeten Gebieten, muss über die Risiken und Verhaltensregeln in Notfällen besser aufgeklärt werden.</li>
<li><strong>Zivile Gruppen in die Planung einbeziehen:</strong> Die Erfahrung und das Wissen ziviler Gruppen, die oft als Erste vor Ort waren, sollten in die Katastrophenschutzplanung einfließen.</li>
<li><strong>Stärkung von Freiwilligen und Organisationen:</strong> Organisationen wie das Rote Kreuz müssen in Notfällen die benötigte Unterstützung erhalten, um bei der Ersthilfe und längerfristigen Erholung besser helfen zu können.</li>
<li><strong>Förderung der Community-Resilienz:</strong> Durch Bildungsinitiativen und regelmäßige Übungen kann die Eigenverantwortung der Bevölkerung gestärkt und die Fähigkeit zur Selbsthilfe verbessert werden.</li>
</ul>
<p><strong>Langfristige Resilienz aufbauen</strong></p>
<ul>
<li><strong>Ganzheitlicher Ansatz:</strong> Ein umfassender, ressortübergreifender Ansatz, der die Vernetzung von menschlicher, tierischer und Umweltgesundheit berücksichtigt, ist entscheidend, um den Auswirkungen extremer Wetterereignisse entgegenzuwirken.</li>
<li><strong>Psychologische Unterstützung:</strong> Die Bereitstellung von psychologischer Hilfe für die Opfer der Überschwemmungen und langfristige Erholungspläne sind entscheidend für die psychische Widerstandsfähigkeit der Gemeinschaft.</li>
<li><strong>Überwindung der politischen Spaltung:</strong> Eine effektive Zusammenarbeit zwischen der Regionalregierung und der spanischen Zentralregierung ist unerlässlich, um Verzögerungen und Verwirrung im Katastrophenfall zu vermeiden.</li>
</ul>
<p>Zum Nachlesen empfehlen wir die <a href="https://edge.sitecorecloud.io/zurichinsurf8c0-zwpshared-prod-d824/media/project/zurich-headless/zurich-foundation/documents/publications/2025-10-14-perc-report-valencia-dana-english.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">PERC-Studie der Zurich Foundation</a>, welche die Notwendigkeiten wissenschaftlich fundiert auflistet. Sie kann jetzt im Wahlkampf als Fragekatalog dienen.</p>
<p>Beitragsfoto Las Provincias, Iván Arlandis</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/ein-jahr-nach-dana/">Ein Jahr nach DANA</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>4. Jahrestag der Flut im Ahrtal – Internationale Experten setzen auf Zusammenarbeit</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/4-jahrestag-der-flut-im-ahrtal-internationale-experten-setzen-auf-zusammenarbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jul 2025 13:20:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zusammenarbeit, Zusammenhalt und gute Kommunikation zwischen allen Akteuren in der Region führt zu Resilienz Hochwasserkatastrophen sind lokale Zeichen der Klimakrise, das Problem ist jedoch global. Deshalb helfen internationale Begegnungen bei der Bewältigung und Anpassung an die neue Lage. Anlässlich des vierten Jahrestags der Flutkatastrophe im Ahrtal hat Thinking CircularÒ zu einer Exkursion im Ahrtal, zu Workshops in der Umweltlernschule Plus des AWB Niederzissen und zur Konferenz auf dem Campus Remagen geladen. Bei der Konferenz kamen Wissenschaftlerinnen, Ingenieurinnen sowie Vertreterinnen von Wirtschaft und Betroffenenverbänden aus Deutschland, den Niederlanden, Italien...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/4-jahrestag-der-flut-im-ahrtal-internationale-experten-setzen-auf-zusammenarbeit/">4. Jahrestag der Flut im Ahrtal – Internationale Experten setzen auf Zusammenarbeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Zusammenarbeit, Zusammenhalt und gute Kommunikation zwischen allen Akteuren in der Region führt zu Resilienz</h3>
<p>Hochwasserkatastrophen sind lokale Zeichen der Klimakrise, das Problem ist jedoch global. Deshalb helfen internationale Begegnungen bei der Bewältigung und Anpassung an die neue Lage. Anlässlich des vierten Jahrestags der Flutkatastrophe im Ahrtal hat Thinking CircularÒ zu einer Exkursion im Ahrtal, zu Workshops in der Umweltlernschule Plus des AWB Niederzissen und zur Konferenz auf dem Campus Remagen geladen. Bei der Konferenz kamen Wissenschaftlerinnen, Ingenieurinnen sowie Vertreterinnen von Wirtschaft und Betroffenenverbänden aus Deutschland, den Niederlanden, Italien und Spanien zusammen. Ein Netzwerk von Unternehmen, das den Ansatz des intensiven europäischen Austausches schätzt, hat sie dabei unterstützt.</p>
<p><strong>Exkursion ins Ahrtal zeigt starke Ähnlichkeiten</strong></p>
<p>Die offensichtlichen Analogien zwischen den Überschwemmungen, die Deutschland 2021 heimsuchten, und dem Hochwasser in Valencia 2024 gaben den konkreten Anlass zum Nachdenken. Insbesondere die Exkursion ins Ahrtal und die Untersuchungsergebnisse der Wissenschaftler waren hierfür ausschlaggebend. Im Ahrtal gab es fachkundige Erläuterungen von Markus Becker an der Sinziger Kläranlage, von Robert Füllmann an den Lohrsdorfer Auen und von Maximilian Kranich von der Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft der Kreisstadt sowie von Maximilian Schell von der Zukunft Mittelahr über einen neuen Ansatz für Brücken an der Heppinger Brücke. Er stellte seine Führung unter den Titel „Dernau: Ein Dorf erfindet sich neu“. Fazit der Teilnehmerinnen Rosa Álvarez und Carmen Gil, Präsidentin und Vizepräsidentin der Vereinigung der Todesopfer von <em>Dana 29O</em>, die selbst vom Hochwasser in Valencia betroffen waren: „Wenn man sieht, wie es Deutschland vier Jahre später geht, stehen wir in Valencia gar nicht so schlecht da.“</p>
<div id="attachment_8708" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8708" class="wp-image-8708 size-large" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Gruppenbild-03.07-1024x619.jpg" alt="" width="1024" height="619" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Gruppenbild-03.07-1024x619.jpg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Gruppenbild-03.07-300x181.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Gruppenbild-03.07-768x465.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Gruppenbild-03.07-1536x929.jpg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Gruppenbild-03.07-2048x1239.jpg 2048w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Gruppenbild-03.07-700x423.jpg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Gruppenbild-03.07-1320x798.jpg 1320w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p id="caption-attachment-8708" class="wp-caption-text">Teilnehmer Exkursion und Workshops Donnerstag, 03.07.2025</p></div>
<p><strong>Unterschiede gibt es auch</strong></p>
<p>Das unterschiedliche Erscheinungsbild der betroffenen Regionen wird jedoch vor allem durch die Tallagen und die weiten Gebirge geprägt, die die überlaufenden Flüsse speisten. Ein gemeinsames Element ist die ähnliche Zahl an Todesopfern. Die bewundernswerte Reaktion der Stadt Valencia nach der Katastrophe und die Freiwilligenhilfe an der Ahr sind nach Meinung von Rosa Álvarez und Carmen Gil ein Schlüsselfaktor, der erklärt, warum die Situation in Spanien nach Betrachtung des Wiederaufbaus im Ahrtal einen positiven Ausblick zulässt. „Hoffnung ist es, die uns weitermachen lässt“, betonen sie.</p>
<p>„Hoffnung, Widerstandsfähigkeit, Wiedergutmachung und Gerechtigkeit – das dürfen wir nicht vergessen, denn es ist sehr wichtig.“ Sowohl Álvarez als auch Gil konnten mit Menschen sprechen, die wie sie von den grausamen Auswirkungen der Tragödie in einer Region Deutschlands betroffen waren, die noch immer in den Ereignissen des Jahres 2021 verankert ist. Sie sprachen unter anderem mit dem Heimersheimer Architekten Udo Heimermann, um zu erfahren, wie er diese dramatischen Stunden erlebt hat und wie er zur allmählichen Rückkehr zur Normalität beigetragen hat. Die Lehre daraus: „Der Zusammenhalt innerhalb der Region ist der entscheidende Faktor – wie im Ahrtal, so auch in Valencia nach den Schäden, die die Dana angerichtet hat.“ Eine weitere Lehre ist, dass die umgesetzten Sicherheitsmaßnahmen vom Prinzip der Zusammenarbeit zwischen den Verwaltungen geleitet werden müssen – eine Variable, die bei keiner der beiden Katastrophen vollständig funktioniert hat.</p>
<p><strong>Austausch tut Not</strong></p>
<div id="attachment_8712" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8712" class="wp-image-8712 size-medium" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Fishbowl-Hauer-Paulus-Mensi-ten-Wolde-300x225.jpeg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Fishbowl-Hauer-Paulus-Mensi-ten-Wolde-300x225.jpeg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Fishbowl-Hauer-Paulus-Mensi-ten-Wolde-1024x768.jpeg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Fishbowl-Hauer-Paulus-Mensi-ten-Wolde-768x576.jpeg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Fishbowl-Hauer-Paulus-Mensi-ten-Wolde-1536x1152.jpeg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Fishbowl-Hauer-Paulus-Mensi-ten-Wolde-2048x1536.jpeg 2048w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Fishbowl-Hauer-Paulus-Mensi-ten-Wolde-800x600.jpeg 800w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Fishbowl-Hauer-Paulus-Mensi-ten-Wolde-700x525.jpeg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Fishbowl-Hauer-Paulus-Mensi-ten-Wolde-1320x990.jpeg 1320w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-8712" class="wp-caption-text">v.l.n.r.: Eveline Lemke, Arthur tenWolde, Claudia Mensi, Jutta Paulus, Michael Hauer</p></div>
<p>Das Fazit der Veranstaltung, an der rund 100 Fachleute teilnahmen und bei der sie auch mit dem Staatssekretär des Umweltministeriums, Michael Hauer, und der Europaabgeordneten Jutta Paulus (Die Grünen) zusammentrafen, lautet: „Es ist notwendig, den direkten Austausch zwischen den Betroffenen, den Managern des Wiederaufbaus in den Kommunen, der Wissenschaft und den Behörden zu führen.“ Gegenseitiger Erkenntnisgewinn helfe bei der Einordnung der eigenen Herausforderungen und ermögliche Lernen durch die Betrachtung von außen. „Dafür wollen sich die Beteiligten weiter einsetzen“, sagt Eveline Lemke. Vor diesem Hintergrund wurde dieses Ergebnis in einem Abschlussdokument von Thinking CircularÒ zusammengefasst, welches auch eine Aufforderung an die EU darstellt, derartige Kooperationen zu ermöglichen. Hier finden Sie das Abschlusspapier in deutsch, englisch und spanisch:</p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Ergebnispapier-4.7.-DEENES.pdf">https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Ergebnispapier-4.7.-DEENES.pdf</a></p>
<p>Die Fragestellungen des Abschlusspapiers wurden mit Michael Hauer (Staatssekretär für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität in Rheinland-Pfalz), Jutta Paulus (MdEP, Die Grünen/Europäische Freie Allianz), Claudia Mensi (Präsidentin der FEAD European Waste Management Association) und Arthur ten Wolde (Executive Director von Ecopreneur.eu) besprochen.</p>
<p>Dabei befürworteten die Beteiligten, sich dafür einzusetzen, Kooperationen zum Erfahrungsaustausch zu stärken und insbesondere dafür zu sorgen, dass Wasser-, Abfall- und Bodenmanagement früh in der Krise sektorübergreifend gestärkt wird.</p>
<p><strong>Weitere Erkenntnisse und Vorträge:</strong></p>
<p>Dr. Jorge Alacid López ist promovierter Kommunikationstheoretiker, Journalist und Koordinationsleiter der Zeitung <em>Las Provincias</em>, dem größten und ältesten Medienhaus in Valencia. In seinem Vortrag betont er die Rolle der Presse bei der Aufklärung und im Kampf gegen Fake News, indem sie solide Informationen liefert, damit sich die Region weiterentwickeln kann. Er stimmte die Teilnehmerinnen auch emotional auf die Veranstaltung ein, als er dieses Video über die Arbeit seiner Journalistinnen und Journalisten zeigte:</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=PzAJfuLCJU8" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">https://www.youtube.com/watch?v=PzAJfuLCJU8</a></p>
<div id="attachment_8714" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8714" class="wp-image-8714 size-medium" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Plenum-Dr.-Artacho-Ramirez-300x200.jpeg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Plenum-Dr.-Artacho-Ramirez-300x200.jpeg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Plenum-Dr.-Artacho-Ramirez-1024x684.jpeg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Plenum-Dr.-Artacho-Ramirez-768x513.jpeg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Plenum-Dr.-Artacho-Ramirez-1536x1026.jpeg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Plenum-Dr.-Artacho-Ramirez-2048x1367.jpeg 2048w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Plenum-Dr.-Artacho-Ramirez-700x467.jpeg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Plenum-Dr.-Artacho-Ramirez-1320x881.jpeg 1320w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-8714" class="wp-caption-text">Dr. Miguel Àngel Artacho Ramirez</p></div>
<p>In Notfallplänen oder Krisengruppen ist die Abfallwirtschaft nicht automatisch berücksichtigt. Dies muss sich ändern, denn die Abfallbeseitigung ist ein zentrales Element der Krisennachsorge. Zu diesem Ergebnis kam eine Gruppe von Wissenschaftlerinnen aus Deutschland und Spanien. Den Vortrag von Prof. Dr. Miguel Ángel Artacho Ramirez, PRINS, Politechnische Universität Valencia, finden Sie hier:</p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/2.Artacho_Analysis-of-the-risks-faced-by-DWM.pdf">https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/2.Artacho_Analysis-of-the-risks-faced-by-DWM.pdf</a></p>
<div id="attachment_8710" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8710" class="wp-image-8710 size-medium" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/StS-Michael-Hauer-Salvador-Orti-300x225.jpeg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/StS-Michael-Hauer-Salvador-Orti-300x225.jpeg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/StS-Michael-Hauer-Salvador-Orti-1024x768.jpeg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/StS-Michael-Hauer-Salvador-Orti-768x576.jpeg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/StS-Michael-Hauer-Salvador-Orti-1536x1152.jpeg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/StS-Michael-Hauer-Salvador-Orti-2048x1536.jpeg 2048w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/StS-Michael-Hauer-Salvador-Orti-800x600.jpeg 800w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/StS-Michael-Hauer-Salvador-Orti-700x525.jpeg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/StS-Michael-Hauer-Salvador-Orti-1320x990.jpeg 1320w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-8710" class="wp-caption-text">StS Michael Hauer, Salvador Ortí</p></div>
<p>Salvador Ortí vom Cluster Clean Waste aus Spanien bemüht sich um eine Verbesserung der verunreinigten Umwelt und stellt mit seinem Netzwerk Umwelttechnologien zur Verfügung. Die Beteiligten hoffen, dass diese es den Behörden erleichtern, die EU-Abfallrichtlinien und Umweltauflagen einzuhalten. Zum Vortrag über die Rolle des Clusters bei der Flutkatastrophe geht es hier entlang:</p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Salvador-Orti-4th-Anniversary-Presentation-on-the-Ahr-Valley-Floods.pdf">https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Salvador-Orti-4th-Anniversary-Presentation-on-the-Ahr-Valley-Floods.pdf</a></p>
<p>Prof. Dr. Joan Estrany von der Universität der Balearen und Leiter des Observatoriums für Naturrisiken und Notfälle auf den Balearen konnte über das eingerichtete Umweltüberwachungsnetzwerk Riscbal berichten. Ob Hochwasserrisiken, Waldbrände oder Gravitationsgefahren: Das Frühwarnsystem basiert auf Echtzeitdaten und -modellierung und soll Menschenleben retten. Zum Vortrag geht es hier lang:</p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/4.estrany_ahr_valley_25.pdf">https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/4.estrany_ahr_valley_25.pdf</a></p>
<p>Prof. Dr. Alexander Fekete von der Technischen Universität Köln widmet sich in seiner Forschung vor allem der Zusammenarbeit von Akteuren. Er bezeichnet diese als zentralen Erfolgsfaktor. Die Wechselwirkungen zwischen Krisen-, Abfall-, Wasser- und Bodenmanagement sind dabei von zentraler Bedeutung.</p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/250704-Fekete-Ahrtal.pdf">https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/250704-Fekete-Ahrtal.pdf</a></p>
<p>Prof. Dr. Lothar Kirschbauer von der Hochschule Koblenz berichtete über das KAHR-Wissenschaftsnetzwerk, Dr. Bert Droste-Francke vom IQIB ergänzte ihn. Die Vorträge finden Sie hier:</p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Vortrag_4th-Remembrance-Day_Kirschbauer_20250704.pdf">https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Vortrag_4th-Remembrance-Day_Kirschbauer_20250704.pdf</a></p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Droste-Franke_4ter_JT_Folien_KAHR1.pdf">https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Droste-Franke_4ter_JT_Folien_KAHR1.pdf</a></p>
<p>Karsten Freichel von der Zahnen Technik GmbH stellte ein innovatives System zur Vorhersage und Frühwarnung künftiger Hochwasserereignisse vor.</p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/04.07.2025-Zahnen-Technik-Englisch.pdf">https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/04.07.2025-Zahnen-Technik-Englisch.pdf</a></p>
<p>Jesus Perez, geschäftsführender Gesellschafter des Technologieunternehmens Nunsys und Präsident des Clusters Clean Waste, stellte seine Perspektiven der grünen Wende vor.</p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/NUNSYS-2024-DANA.pdf">https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/NUNSYS-2024-DANA.pdf</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir danken allen Sponsoren für das Gelingen der Veranstaltung!</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-8716 size-full" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/29.06.-Sponsorenlogos.jpg" alt="" width="960" height="540" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/29.06.-Sponsorenlogos.jpg 960w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/29.06.-Sponsorenlogos-300x169.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/29.06.-Sponsorenlogos-768x432.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/29.06.-Sponsorenlogos-700x394.jpg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/29.06.-Sponsorenlogos-539x303.jpg 539w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>4º aniversario de las inundaciones en el valle del Ahr &#8211; Los expertos internacionales se centran en la cooperación</h2>
<h3>La cooperación, la cohesión y la buena comunicación entre todas las partes interesadas de la región conducen a la resiliencia</h3>
<p>Las catástrofes causadas por las inundaciones son signos localizados de la crisis climática, pero el problema es global. Por eso las reuniones internacionales ayudan a hacer frente y adaptarse a la nueva situación. Para conmemorar el cuarto aniversario de la catástrofe de las inundaciones en el valle del Ahr, Thinking CircularÒ organizó una excursión por el valle del Ahr, talleres en la Escuela de Aprendizaje Medioambiental Plus de AWB Niederzissen y una conferencia en el campus de Remagen. La conferencia reunió a científicos, ingenieros, representantes de empresas y organizaciones de partes interesadas de Alemania, Países Bajos, Italia y España. Contaron con el apoyo de una red de empresas que aprecia el planteamiento del intercambio intensivo europeo.</p>
<p><strong>Una excursión al valle del Ahr revela grandes similitudes</strong></p>
<p>Las evidentes analogías entre las inundaciones que asolaron Alemania en 2021 y las de Valencia en 2024 proporcionaron elementos concretos para la reflexión. La excursión al valle del Ahr y los hallazgos de los científicos fueron especialmente decisivos en este sentido. En el valle del Ahr, Markus Becker dio explicaciones de experto en la depuradora de Sinzig, Robert Füllmann en las llanuras aluviales de Lohrsdorf, Maximilian Kranich de la empresa de construcción y desarrollo de la ciudad del distrito y Maximilian Schell de Zukunft Mittelahr sobre un nuevo enfoque de los puentes en el puente de Heppingen. Dio su recorrido bajo el título &#8222;Dernau: un pueblo se reinventa&#8220;. Las participantes Rosa Álvarez y Carmen Gil, Presidenta y Vicepresidenta de la Asociación de Víctimas de <em>Dana 29O</em>, afectadas ellas mismas por las inundaciones de Valencia, concluyeron: &#8222;Si miramos cómo está Alemania cuatro años después, en Valencia no estamos tan mal.&#8220;</p>
<p><strong>También hay diferencias</strong></p>
<p>Sin embargo, el diferente aspecto de las regiones afectadas se caracteriza principalmente por los valles y las amplias montañas que alimentaron los ríos desbordados. Un elemento común es el número similar de víctimas mortales. Según Rosa Álvarez y Carmen Gil, la admirable respuesta de la ciudad de Valencia tras la catástrofe y la ayuda voluntaria en el Ahr son factores clave que explican por qué la situación en España permite mirar con optimismo la reconstrucción en el valle del Ahr. &#8222;La esperanza es lo que nos hace seguir adelante&#8220;, subrayan.</p>
<p>&#8222;Esperanza, resiliencia, reparación y justicia: no debemos olvidarlo, porque es muy importante&#8220;. Tanto Álvarez como Gil pudieron hablar con personas que, como ellos, se vieron afectadas por el horrible impacto de la tragedia en una región de Alemania que sigue anclada en los acontecimientos de 2021. Hablaron, entre otros, con el arquitecto de Heimersheim Udo Heimermann, para saber cómo vivió aquellas dramáticas horas y cómo contribuyó a la paulatina vuelta a la normalidad. La lección aprendida: &#8222;La cohesión dentro de la región es el factor decisivo; como en el valle del Ahr, también en Valencia tras los daños causados por el Dana&#8220;. Otra lección aprendida es que las medidas de seguridad aplicadas deben guiarse por el principio de cooperación entre administraciones, una variable que no funcionó del todo en ninguna de las dos catástrofes.</p>
<p><strong>El intercambio es necesario</strong></p>
<p>La conclusión del acto, al que asistieron un centenar de expertos y en el que también se reunieron con el Secretario de Estado del Ministerio de Medio Ambiente, Michael Hauer, y la eurodiputada Jutta Paulus (Los Verdes), fue: &#8222;Es necesario un diálogo directo entre los afectados, los responsables de la reconstrucción en los municipios, la comunidad científica y las autoridades&#8220;. Adquirir un conocimiento mutuo ayuda a categorizar los propios retos y permite aprender desde una perspectiva externa. &#8222;Los participantes quieren seguir trabajando en este sentido&#8220;, afirma Eveline Lemke. En este contexto, los resultados se resumieron en un documento final de Thinking CircularÒ , que también representa un llamamiento a la UE para que facilite este tipo de cooperación. Puede encontrar el documento final en alemán, inglés y español aquí:</p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Ergebnispapier-4.7.-DEENES.pdf">https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Ergebnispapier-4.7.-DEENES.pdf</a></p>
<p>Los temas del documento final se debatieron con Michael Hauer (Secretario de Estado de Protección del Clima, Medio Ambiente, Energía y Movilidad de Renania-Palatinado), Jutta Paulus (eurodiputada de Los Verdes/Alianza Libre Europea), Claudia Mensi (Presidenta de la Asociación Europea de Gestión de Residuos FEAD) y Arthur ten Wolde (Director Ejecutivo de Ecopreneur.eu).</p>
<p>Los participantes se mostraron partidarios de reforzar la cooperación para intercambiar experiencias y, en particular, de velar por que la gestión del agua, los residuos y el suelo se refuerce en todos los sectores en una fase temprana de la crisis.</p>
<p><strong>Más información y presentaciones:</strong></p>
<p>El Dr. Jorge Alacid López es doctor en teoría de la comunicación, periodista y jefe de coordinación del diario <em>Las Provincias</em>, el mayor y más antiguo medio de comunicación de Valencia. En su presentación, hizo hincapié en el papel de la prensa a la hora de concienciar y combatir las noticias falsas proporcionando información sólida para que la región pueda seguir desarrollándose. También hizo que los participantes se emocionaran con el acto al proyectar este vídeo sobre el trabajo de sus periodistas:</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=PzAJfuLCJU8" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">https://www.youtube.com/watch?v=PzAJfuLCJU8</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>La gestión de residuos no se incluye automáticamente en los planes de emergencia ni en los grupos de crisis. Esto debe cambiar, porque la gestión de residuos es un elemento central de la atención post-crisis. Esta fue la conclusión a la que llegó un grupo de científicos de Alemania y España. La presentación del Prof. Miguel Ángel Artacho Ramirez, PRINS, Universidad Politécnica de Valencia, puede consultarse aquí:</p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/2.Artacho_Analysis-of-the-risks-faced-by-DWM.pdf">https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/2.Artacho_Analysis-of-the-risks-faced-by-DWM.pdf</a></p>
<p>Salvador Ortí, del Cluster de Residuos Limpios de España, se esfuerza por mejorar el medio ambiente contaminado y pone a disposición tecnologías medioambientales a través de su red. Los implicados esperan que esto facilite a las autoridades el cumplimiento de las directivas comunitarias sobre residuos y la normativa medioambiental. Haga clic aquí para ver la presentación sobre el papel del cluster en la catástrofe de las inundaciones:</p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Salvador-Orti-4th-Anniversary-Presentation-on-the-Ahr-Valley-Floods.pdf">https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Salvador-Orti-4th-Anniversary-Presentation-on-the-Ahr-Valley-Floods.pdf</a></p>
<p>El profesor Joan Estrany, de la Universidad de las Islas Baleares y responsable del Observatorio de Riesgos y Emergencias Naturales de Baleares, ha podido informar sobre la red de vigilancia medioambiental Riscbal que se ha puesto en marcha. Ya se trate de riesgos de inundaciones, incendios forestales o peligros gravitacionales: El sistema de alerta temprana se basa en datos y modelos en tiempo real y pretende salvar vidas. Haga clic aquí para ver la presentación:</p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/4.estrany_ahr_valley_25.pdf">https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/4.estrany_ahr_valley_25.pdf</a></p>
<p>El profesor Alexander Fekete, de la Universidad Técnica de Colonia, centra su investigación en la cooperación entre las partes interesadas. La describe como un factor clave del éxito. Las interacciones entre crisis, residuos, agua y gestión del suelo son de vital importancia.</p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/250704-Fekete-Ahrtal.pdf">https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/250704-Fekete-Ahrtal.pdf</a></p>
<p>El Prof. Dr. Lothar Kirschbauer, de la Universidad de Ciencias Aplicadas de Coblenza, informó sobre la red científica KAHR, y el Dr. Bert Droste-Francke, de IQIB, aportó información adicional. Puede consultar las presentaciones aquí:</p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Vortrag_4th-Remembrance-Day_Kirschbauer_20250704.pdf">https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Vortrag_4th-Remembrance-Day_Kirschbauer_20250704.pdf</a></p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Droste-Franke_4ter_JT_Folien_KAHR1.pdf">https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Droste-Franke_4ter_JT_Folien_KAHR1.pdf</a></p>
<p>Karsten Freichel, de Zahnen Technik GmbH, presentó un innovador sistema de previsión y alerta temprana de futuras inundaciones.</p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/04.07.2025-Zahnen-Technik-Englisch.pdf">https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/04.07.2025-Zahnen-Technik-Englisch.pdf</a></p>
<p>Jesús Pérez, Socio Director de la empresa tecnológica Nunsys y Presidente del Cluster de Residuos Limpios, presentó sus perspectivas sobre la transición ecológica.</p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/NUNSYS-2024-DANA.pdf">https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/NUNSYS-2024-DANA.pdf</a></p>
<p>Queremos dar las gracias a todos los patrocinadores por el éxito del evento.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/4-jahrestag-der-flut-im-ahrtal-internationale-experten-setzen-auf-zusammenarbeit/">4. Jahrestag der Flut im Ahrtal – Internationale Experten setzen auf Zusammenarbeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
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		<title>Unterstützung für die Albufera</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/unterstuetzung-fuer-die-albufera/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Apr 2025 12:02:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Herz für eine grüne Region In vielen unserer Podcasts und wissenschaftlichen Begleitungen vergleichen wir das verheerende Hochwasserereignis an der Ahr im Jahr 2021 mit dem Ereignis in der Region Valencia im vergangenen Jahr 2024. Heute möchten wir auf einen besonderen Naturschutzaspekt eingehen und Euch mit wenigen Klicks um Eure Unterstützung bitten. Es geht um das Lebenselixier Wasser und die besondere Bedeutung des Süßwassersees Albufera in der Region Valencia. Die Albufera wurde zum bedrohten See des Jahres 2020 ernannt. Die Benennung wird seit 2004 jährlich am 2. Februar...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/unterstuetzung-fuer-die-albufera/">Unterstützung für die Albufera</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Ein Herz für eine grüne Region</h3>
<p>In vielen unserer Podcasts und wissenschaftlichen Begleitungen vergleichen wir das verheerende Hochwasserereignis an der Ahr im Jahr 2021 mit dem Ereignis in der Region Valencia im vergangenen Jahr 2024. Heute möchten wir auf einen besonderen Naturschutzaspekt eingehen und Euch mit wenigen Klicks um Eure Unterstützung bitten. Es geht um das Lebenselixier Wasser und die besondere Bedeutung des Süßwassersees Albufera in der Region Valencia.</p>
<p>Die Albufera wurde zum bedrohten See des Jahres 2020 ernannt. Die Benennung wird seit 2004 jährlich am 2. Februar bekannt gegeben. Anlässlich des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Welttag_der_Feuchtgebiete" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Welttages der Feuchtgebiete</a> verleiht der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Global_Nature_Fund" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Global Nature Fund</a> einem der wichtigsten bedrohten Seen der Welt für ein Jahr diesen Titel, um auf die bestehenden ökologischen Probleme dieser Feuchtgebiete aufmerksam zu machen.</p>
<p>Die Situation der Albufera hat sich durch die Hochwasserereignisse verändert, da mehr Niederschläge das Feuchtgebiet speisen. Aber die Situation hat sich nicht unbedingt verbessert, obwohl mehr Süßwasser in die umliegenden landwirtschaftlichen Gebiete geleitet werden kann, die bis zu drei Ernten pro Jahr einbringen können.</p>
<h3>Antrag auf Annerkennung als Biosphärenreservat</h3>
<p>Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Anrainergemeinden Cullera, Cataroja, Sueca, Algemesi Alfafar, Silla, Albal, Sedavi, Massnassa, Sollana, Albalat de Ribera, Beniparrell und Valencia haben bei der UNESCO die Anerkennung der Albufera als Biosphärenreservat beantragt. In diesem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=hvvEt2QtXBc" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Video</a> sind ihre Begründungen zu hören, die nicht auf Polemik, sondern auf eine gemeinsame Entwicklung der Region abzielen. Gerade vor dem Hintergrund der politischen Auseinandersetzung zwischen der autonom regierten Region Valencia und der Zentralregierung ist es für die lokalen Akteure besonders ärgerlich, wenn Fortschritte durch machtpolitische Auseinandersetzungen blockiert werden. Das Bündnis für die Bewerbung als Biosphärenreservat ist daher vor allem eines: ein Bündnis der politischen Mitte und der Vernunft.</p>
<p>Im <a href="https://pod.co/gruene-wirtschaft-fuer-morgen-circular-economy/untersttzung-fr-die-albufera" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">aktuellen Podcast</a> sprechen wir über die Unterschiede der verschiedenen Schutzgebiete und bemühen uns um einen Vergleich der Albufera mit dem UNESCO-Welterbe Mittelrheintal und dem FFH-Schutzgebiet Ahrtal. Die direkten Vergleiche helfen zu verstehen, warum Schutzgebiete, die auf nationaler Ebene scheitern, auf internationaler Ebene erfolgreich sein können. Die Idee, dass internationale Sichtbarkeit zu lokalem Schutz führen kann, ist nicht nur eine Idee, sondern hat sich als funktionierender Mechanismus erwiesen. Allerdings muss sich jeder Antragsteller darüber im Klaren sein, dass Prüfungskommissionen über die Anträge entscheiden und diese genau prüfen werden. Zudem müssen die Antragsteller ein Konzept vorlegen, das eine nachhaltige Bewirtschaftung des Gebietes im Einklang mit der Natur und der wirtschaftlichen Nutzung sicherstellt.</p>
<p>Dazu bringt die Region viel Erfahrung mit, denn seit dem 17. Jahrhundert ist die Nutzung der Albufera und des Süßwassers vertraglich geregelt. Die Nutzungsverträge wurden nur in großen Zeitabständen überarbeitet und gelten jeweils als historisch. Auch das ist etwas Besonderes und muss weitergeführt werden. Darauf bestehen die Bürgermeister.</p>
<p>Thinking Circular® ist bei den Vereinten Nationen als Helpdesk gelistet und wir wollen diese Rolle ausfüllen &#8211; lasst uns der Albufera helfen! Unterzeichnet die <a href="https://www.lasprovincias.es/comunitat/suma-apoyo-albufera-envia-adhesion-favor-parque-20250401171052-nt.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Petition für die Albufera</a>, die in der Regionalzeitung „Las Provincias“ veröffentlicht wurde. Nach spanischem Recht muss bei Online-Petitionen ein Ausweisdokument vorgelegt werden, es sollen keine Fakes erstellt werden, also lasst euch davon nicht abschrecken.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/unterstuetzung-fuer-die-albufera/">Unterstützung für die Albufera</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
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		<title>Fortbildung zu Nachhaltigkeitskompetenz im Aufsichtsrat: Good Sustainable Corporate Governance</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/fortbildung-zu-nachhaltigkeitskompetenz-im-aufsichtsrat-good-sustainable-corporate-governance/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jan 2025 15:29:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Berliner Institut für Governance &#38; Leadership (BIGL) an der Hochschule für Wirtschaft und Recht bietet ab März 2025 eine umfassende Fortbildung zu Nachhaltigkeitskompetenz für Aufsichtsratsmitglieder an. Thinking Circular® freut sich, den Workshop „Deep Dive Kreislaufwirtschaft“ im zweiten Modul der Fortbildung zu übernehmen. Die Anforderungen der Nachhaltigkeitsregulatorik sind eine Chance für Unternehmen und Organisationen, sich resilient für die Zukunft aufzustellen. Die BIGL-Fortbildung setzt genau bei diesem Gestaltungspotential an: Über die reine Erfüllung von Berichtspflichten hinaus, machen wir Aufsichtsratsmitglieder fit für eine souveräne Steuerung und Überwachung der aktuellen Transformationsprozesse...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/fortbildung-zu-nachhaltigkeitskompetenz-im-aufsichtsrat-good-sustainable-corporate-governance/">Fortbildung zu Nachhaltigkeitskompetenz im Aufsichtsrat: Good Sustainable Corporate Governance</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Das Berliner Institut für Governance &amp; Leadership (BIGL) an der Hochschule für Wirtschaft und Recht bietet ab März 2025 eine umfassende Fortbildung zu Nachhaltigkeitskompetenz für Aufsichtsratsmitglieder an.</p>
<p style="font-weight: 400;">Thinking Circular® freut sich, den Workshop „Deep Dive Kreislaufwirtschaft“ im zweiten Modul der Fortbildung zu übernehmen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Anforderungen der Nachhaltigkeitsregulatorik sind eine Chance für Unternehmen und Organisationen, sich resilient für die Zukunft aufzustellen. Die BIGL-Fortbildung setzt genau bei diesem Gestaltungspotential an: Über die reine Erfüllung von Berichtspflichten hinaus, machen wir Aufsichtsratsmitglieder fit für eine souveräne Steuerung und Überwachung der aktuellen Transformationsprozesse hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft.</p>
<h4 style="font-weight: 400;">Das bietet Ihnen das Programm:</h4>
<ul>
<li>Sie lernen von und mit Nachhaltigkeits-Pionier:innen!</li>
<li>Sie entwickeln ein Verständnis für globale Entwicklungen, die zu der Nachhaltigkeitspolitik geführt haben, die Sie aktuell im Aufsichtsrat beschäftigt.</li>
<li>Sie erwerben umfassendes Wissen für die Systematik und die Inhalte der Nachhaltigkeitsregulierungen, die Unternehmen betreffen: von Offenlegungspflichten bis hin zu vorgegebenen Klimaszenarien-Analysen.</li>
<li>Sie erlangen ein umfassendes Verständnis über potentielle Unternehmensrisiken durch aktuelle Systemkrisen (Ökosystemkrisen, soziale Krisen, politische Krisen).</li>
<li>Sie lernen die Erfolgsfaktoren guter Sustainable Governance kennen und wie man sie effizient umsetzen kann.</li>
<li>Sie lassen sich inspirieren von Unternehmen, die Transitionspfade bereits erfolgreich beschritten haben.</li>
<li>Sie entwickeln sich auf persönlicher Ebene weiter und gewinnen an Kompetenzen für den Umgang mit hoher Komplexität und mit potentiellen Zielkonflikten.</li>
<li>Sie erarbeiten Best Practices und reflektieren Herausforderungen in einem vertrauensvollen Austausch mit max. 15-18 Teilnehmenden.</li>
<li>Nach Abschluss der Fortbildung erhalten Sie einen Fortbildungsnachweis.</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">Das Programm wird gefördert von der Stiftung Mercator.</p>
<p style="font-weight: 400;">Für Einblicke in die Fortbildung gibt es eine <strong>virtuelle Informationsveranstaltung</strong>:</p>
<p style="font-weight: 400;">Dienstag, 11. Februar, 12-12.45 Uhr</p>
<p style="font-weight: 400;">Eine formlose Anmeldung erfolgt über <a href="mailto:o&#102;&#102;i&#99;&#101;&#64;&#98;&#105;g&#108;&#46;o&#114;g">&#111;f&#102;&#105;c&#101;&#64;&#98;&#105;gl.o&#114;g</a></p>
<p><a href="https://bigl.org/good-sustainable-governance/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Mehr Details zur Fortbildung erfahren Sie hier.</a></p>
<p><a href="https://bigl.org/wp-content/uploads/2025/01/BIGL-NH-Fortbildung-2025-Broschuere-V2.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Die Info-Broschüre zur Fortbildung erhalten Sie hier.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/fortbildung-zu-nachhaltigkeitskompetenz-im-aufsichtsrat-good-sustainable-corporate-governance/">Fortbildung zu Nachhaltigkeitskompetenz im Aufsichtsrat: Good Sustainable Corporate Governance</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
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		<title>Klimawandel: Chancen- und Risikobetrachtungen sind jetzt verpflichtender Bestandteil der ISO-Normen</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/klimawandel-chancen-und-risikobetrachtungen-sind-jetzt-verpflichtender-bestandteil-der-iso-normen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jan 2025 13:01:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[ISO Normen]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Team von Thinking Circular® unterstützt Sie bei Ihrer Analyse und den Maßnahmen, um die Normanforderungen sicher zu erfüllen und die Resilienz Ihrer Organisation zu steigern! Internationale Normen und Standards können beim Kampf gegen den Klimawandel und bei den Anpassungen daran eine zentrale Rolle spielen. Die Internationale Organisation für Normung (ISO) hat daher nicht nur ihre zentrale Norm für das Umweltmanagementsystem ISO 14001, sondern auch die Normen für viele andere Managementsysteme überarbeitet, darunter die wichtigen ISO 9001, ISO/IEC 27001, ISO 45001 und ISO 50001. Das Ziel der ISO...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/klimawandel-chancen-und-risikobetrachtungen-sind-jetzt-verpflichtender-bestandteil-der-iso-normen/">Klimawandel: Chancen- und Risikobetrachtungen sind jetzt verpflichtender Bestandteil der ISO-Normen</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 style="font-weight: 400;">Das Team von Thinking Circular® unterstützt Sie bei Ihrer Analyse und den Maßnahmen, um die Normanforderungen sicher zu erfüllen und die Resilienz Ihrer Organisation zu steigern!</h3>
<p style="font-weight: 400;">Internationale Normen und Standards können beim Kampf gegen den Klimawandel und bei den Anpassungen daran eine zentrale Rolle spielen. Die Internationale Organisation für Normung (ISO) hat daher nicht nur ihre zentrale Norm für das Umweltmanagementsystem ISO 14001, sondern auch die Normen für viele andere Managementsysteme überarbeitet, darunter die wichtigen ISO 9001, ISO/IEC 27001, ISO 45001 und ISO 50001. Das Ziel der ISO ist dabei, das Thema Klimawandel noch mehr als bisher auf die Agenda der zertifizierten Organisationen zu bringen, damit diese mögliche Effekte aus dem Umfeld auf die Organisation bzw. mögliche Effekte der Organisation auf das Umfeld früh erkennen, diese Chancen und Risiken bewerten und systematisch adressieren und somit letztlich die Resilienz der Organisation stärken.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Was war der initiale Gedanke?</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Der Klimawandel stellt die Welt vor ständig größer werdende Heraus­forderungen. Organisationen spüren schon heute die Auswirkungen: Lokale Extremwetterereignisse wie Hitzeperioden, Stürme, Überschwemmungen oder Brände häufen sich und gefährden die Gesundheit der Mitarbeitenden, Anlagen und Materialien. Mitarbeiter*innen leiden unter hohen Temperaturen und machen häufiger Fehler. Die Versorgung mit Vormaterialien wird zum Teil unsicherer und die Planungssicherheit sinkt. Der Bedarf an Wasser, auch zum Kühlen, steigt ebenso wie die Kosten. Die Energieversorgung muss umgestellt werden, neue und schärfere gesetzliche und vertragliche Anforderungen werden erlassen. Markterwartungen verschieben sich, mal stetig, mal sofort.</p>
<p style="font-weight: 400;">Der Klimawandel als Treiber der nachhaltigen Transformation bietet aber auch Chancen: Disruptive Geschäftsideen werden entwickelt und lösen alte ab. Neue, vielversprechende Produkte und Dienstleistungen drängen auf den Markt, Marktprioritäten und Erwartungen ändern sich dauerhaft.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Was ist konkret geändert worden?</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">In allen relevanten Normen wird in den Kapiteln 4.1.und 4.2 schon seit jeher von Organisationen gefordert, ihre interessierten Parteien zu kennen und regelmäßig zu betrachten, inwieweit diese die Wirksamkeit ihres Managementsystems beeinflussen können.<br />
Diese bisherigen Anforderungen wurden nun ergänzt: Im Zuge der Kontextanalyse müssen Organisationen künftig die Auswirkungen des Klimawandels systematisch betrachten. Ganzheitlich, d.h. unter Berücksichtigung sowohl aller interessierter Gruppen als auch aller Prozesse sowie spezifisch für die Branche, für die Produkte, die Standorte usw.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Ab wann gilt die Änderung?</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Die Aktualisierung erfolgte bereits im Jahr 2024. Da es sich dabei um keine langwierige Änderung der diversen bestehenden Normen handelt, sondern um eine Ergänzung, gilt die Forderung bereits heute. Das heißt, schon jetzt prüfen Auditorinnen und Auditoren im Rahmen der Überwachungs- und Zertifizierungsaudits, ob und wie die Organisation Auswirkungen des Klimawandels berücksichtigt hat.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Was bedeutet das für die Unternehmen?</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Betrachten Sie die Auswirkungen des Klimawandels auf Ihre Organisation und bearbeiten Sie diese, systematisch und ganzheitlich. Erkennen und reduzieren sie Risiken, nutzen Sie Chancen und machen Sie Ihre Organisation so resilient und zukunftsfähig.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Wie sollten Sie vorgehen?</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Die Managementbeauftragten als zentrale Koordinator*innen sollten zunächst die oberste Leitung ins Boot holen, diese über die formalen Änderungen informieren und gemeinsam einen regelmäßigen Prozess hierfür etablieren.</p>
<p style="font-weight: 400;">Eine breit aufgestellte Gruppe aus Expertinnen und Experten sollte hierbei die möglichen Chancen und Risiken systematisch bearbeiten, d.h. diese zunächst erkennen, dann bewerten und priorisieren sowie gegebenenfalls mit Maßnahmen belegen. Wichtig ist dabei, sich in die Rolle aller relevanten Stakeholder zu versetzen, um keine Punkte zu übersehen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Kernfragen sind:</p>
<ul>
<li>Welche strategischen Chancen bestehen für die Organisation durch den Klimawandel? Wo sind deren spezielle Kompetenzen und Stärken gefragt? Was kann beitragen, um den Klimawandel abzumildern oder um Resilienzen zu erhöhen; innerhalb der Organisation, bei Kund:innen, Verbraucher:innen oder bestimmten anderen gesellschaftlichen Gruppen?</li>
<li>Was kann durch den fortschreitenden Klimawandel Negatives auf die Organisation zukommen? Welche Gefahren existieren? Wie muss sich die Organisation anpassen? Welche Prozesse, Produkte oder Serviceleistungen müssen abgesichert werden?</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">Nach der ersten Phase, dem Erkennen von Chancen bzw. Risiken, müssen diese einzeln bewertet und priorisiert werden; in der Regel halbquantitativ und unter Betrachtung der beiden Dimensionen</p>
<ul>
<li>Wahrscheinlichkeit des Auftretens und</li>
<li>Schweregrad der Auswirkung beim Auftreten.</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">Die so als relevant erkannten Chancen und Risken werden dann mit konkreten Maßnahmen belegt und systematisch bearbeitet. Wichtig ist, dass diese Analyse keine Einmal-Betrachtung sein kann, sondern regelmäßig wiederholt werden muss, weil sich sowohl die Organisation als auch deren Umfeld verändern kann: Chancen und Risiken können sich entwickeln, Bewertungen können angepasst werden, ergriffene Maßnahmen wirksam oder unwirksam sein.</p>
<p style="font-weight: 400;">Sie haben generelle Fragen zu dieser neuen ISO-Anforderung? Sie benötigen Unterstützung beim Erkennen und Management Ihrer Chancen und Risiken? Sie suchen Hilfe bei der Festlegung und Nachverfolgung von sinnvollen Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen? Sie fragen sich, wie das mit anderen gesetzlichen Anforderungen kombiniert werden kann?</p>
<p style="font-weight: 400;">Das kompetente und erfahrene Team von Thinking Circular® steht für Sie bereit.</p>
<p>Autor: Dr. Thomas Jagella</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/klimawandel-chancen-und-risikobetrachtungen-sind-jetzt-verpflichtender-bestandteil-der-iso-normen/">Klimawandel: Chancen- und Risikobetrachtungen sind jetzt verpflichtender Bestandteil der ISO-Normen</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
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		<item>
		<title>Nach der Flut &#8211; Abfall und kein Ende, auch in Valencia</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/nach-der-flut-abfall-und-kein-ende-auch-in-valencia/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jan 2025 10:55:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie das Ahrtal 2021 wurde die Region Valencia im Oktober 2024 von einem Hochwasser schwer getroffen. Derzeit beraten Experten der Abfallwirtschaft und Wissenschaftler in Valencia über die Herausforderungen und möglichen Lösungen. Die öffentlichen Bilder aus Valencia erinnern stark an die Ereignisse im Ahrtal und wecken Mitgefühl für die betroffenen Menschen in Spanien. Einer dringenden Einladung der dortigen kommunalen Vereinigung und dem Cluster Clean Waste ist Eveline Lemke, ehemalige Wirtschaftsministerin von Rheinland-Pfalz, gemeinsam mit Stephan Müllers, dem technischen Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebes Ahrweiler, und Prof. Alexander Fekete von der Technischen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/nach-der-flut-abfall-und-kein-ende-auch-in-valencia/">Nach der Flut &#8211; Abfall und kein Ende, auch in Valencia</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Wie das Ahrtal 2021 wurde die Region Valencia im Oktober 2024 von einem Hochwasser schwer getroffen. Derzeit beraten Experten der Abfallwirtschaft und Wissenschaftler in Valencia über die Herausforderungen und möglichen Lösungen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die öffentlichen Bilder aus Valencia erinnern stark an die Ereignisse im Ahrtal und wecken Mitgefühl für die betroffenen Menschen in Spanien. Einer dringenden Einladung der dortigen kommunalen Vereinigung und dem Cluster Clean Waste ist Eveline Lemke, ehemalige Wirtschaftsministerin von Rheinland-Pfalz, gemeinsam mit Stephan Müllers, dem technischen Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebes Ahrweiler, und Prof. Alexander Fekete von der Technischen Hochschule Köln gefolgt. Gemeinsam waren die Experten vom 8. bis 11. Januar 2025 vor Ort, um die Lage zu beurteilen und an einer Expertenkonferenz der Polytechnischen Universität Valencia teilzunehmen.</p>
<h3>Gemeinsame Bemühungen für eine bessere Zukunft</h3>
<p style="font-weight: 400;">Müllers und Lemke arbeiten seit der Flut an der Ahr 2021 eng zusammen. Sie haben unter anderem eine wissenschaftliche Untersuchung über das Management der Flutabfälle an der Ahr durchgeführt und dabei Akteure genau beobachtet. Der Bericht wurde im Folgejahr veröffentlicht und fand große Resonanz. Angesichts der komplexen Müllprobleme in Valencia, die auch 60 Tage nach der Flut bestehen, wurde die Erfahrung der deutschen Experten dringend benötigt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Prof. Alexander Fekete ergänzt mit seinen internationalen Kenntnissen in Krisenforschung die fachliche Expertise zur Abfallwirtschaft im Krisenmanagement. Die drei deutschen Experten haben sich gemeinsam mit spanischen Praktikern aus einem Netzwerk der Abfallwirtschaft, unter der Leitung von Prof. Miguel Angel Artacho Ramirez der Polytechnischen Universität Valencia, der Beobachtung und Entwicklung von Lösungsansätzen für die Hochwasserproblematik gewidmet.</p>
<div id="attachment_8059" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8059" class="wp-image-8059 size-large" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Pressekonferenz-1024x576.jpeg" alt="Fünf Personen an einem Tisch vor einer weißen Rückwand mit Logos" width="1024" height="576" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Pressekonferenz-1024x576.jpeg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Pressekonferenz-300x169.jpeg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Pressekonferenz-768x432.jpeg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Pressekonferenz-1536x864.jpeg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Pressekonferenz-2048x1152.jpeg 2048w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Pressekonferenz-700x394.jpeg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Pressekonferenz-539x303.jpeg 539w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Pressekonferenz-1320x743.jpeg 1320w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p id="caption-attachment-8059" class="wp-caption-text">Expertenkonferenz an der Polytechnischen Universität Valencia. V.l.n.r.: Salvador Ortì, Cluster Clean Waste, Jesus Martinez, Greene, Prof. Miguel Ramirez, UPV, Eveline Lemke, Thinking Circular, Andé Höchemer, Dolmetscher</p></div>
<h3>Satellitenbilder und historische Kanalstrukturen</h3>
<p style="font-weight: 400;">Vor ihrer Reise haben die Experten Satellitenbilder ausgewertet, welche die Schlammeinträge nach der Flut DANA in die valenzianische Lagune zeigen. Diese Bilder wurden ergänzt durch die Eindrücke und Berichte von Betroffenen vor Ort, deren Notlage absolut vergleichbar ist mit der Situation im Ahrtal 2021. Überraschend war jedoch das Ausmaß der Überlastung der Ableitungsstrukturen in Valencia, die aus dem 8. Jahrhundert stammen und unter den Mauren eingeführt wurden. Die Überlastung dieser Strukturen führte zu einer Überschwemmung mit Wasserhöhen von 1-2 Metern auf einer breiten Schneise, was unter anderem 120.000 Autos zerstörte.</p>
<div id="attachment_8063" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8063" class="wp-image-8063 size-medium" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Kanal-in-Valencia-300x169.jpeg" alt="Vorne beschädigte Brücke, dahinter Abflusskanal mit Schlamm und Graffiti in Valencia" width="300" height="169" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Kanal-in-Valencia-300x169.jpeg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Kanal-in-Valencia-1024x576.jpeg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Kanal-in-Valencia-768x432.jpeg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Kanal-in-Valencia-1536x864.jpeg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Kanal-in-Valencia-2048x1152.jpeg 2048w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Kanal-in-Valencia-700x394.jpeg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Kanal-in-Valencia-539x303.jpeg 539w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Kanal-in-Valencia-1320x743.jpeg 1320w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-8063" class="wp-caption-text">Ablusskanal in Valencia</p></div>
<div id="attachment_8061" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8061" class="wp-image-8061 size-medium" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Kanal-Sevilla-300x169.jpeg" alt="Abflusskanal in Valencia voller verschmutzter Erde, Brücke im Hintergrund" width="300" height="169" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Kanal-Sevilla-300x169.jpeg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Kanal-Sevilla-1024x576.jpeg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Kanal-Sevilla-768x432.jpeg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Kanal-Sevilla-1536x864.jpeg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Kanal-Sevilla-2048x1152.jpeg 2048w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Kanal-Sevilla-700x394.jpeg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Kanal-Sevilla-539x303.jpeg 539w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Kanal-Sevilla-1320x743.jpeg 1320w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-8061" class="wp-caption-text">Abflusskanal in Valencia</p></div>
<p>&nbsp;</p>
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<h3>Herausforderungen der Abfallwirtschaft in Valencia</h3>
<p style="font-weight: 400;">Die Situation vor Ort stellt Spanien vor erhebliche Herausforderungen in der Kreislaufwirtschaft, da die Abfallbehandlungspraxis dort weit hinter den deutschen Standards liegt. Dies betrifft auch die Organisationsstrukturen, ungesicherte Mülldeponien, das Fehlen von Müllverbrennungsanlagen und den unsachgemäßen Umgang mit gefährlichen Abfällen. Die fehlenden technischen Anlagen zur Absteuerung und Behandlung von Abfällen machen deutlich, dass die Abfallproblematik die Region Valencia noch lange beschäftigen wird. Mit der Gründung einer Expertengruppe soll der Austausch mit wissenschaftlichen Experten und Betroffenen intensiviert werden, um gemeinsame Lösungen zu entwickeln.</p>
<div id="attachment_8065" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8065" class="wp-image-8065 size-large" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Verladung--1024x576.jpeg" alt="Schlammige Fläche mit Baum vorne, beschmutzte und beschädigte Fahrzeuge auf einem Haufen rechts, links Verladung eine Fahrzeugs in einen Container LKW" width="1024" height="576" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Verladung--1024x576.jpeg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Verladung--300x169.jpeg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Verladung--768x432.jpeg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Verladung--1536x864.jpeg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Verladung--2048x1152.jpeg 2048w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Verladung--700x394.jpeg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Verladung--539x303.jpeg 539w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Verladung--1320x743.jpeg 1320w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p id="caption-attachment-8065" class="wp-caption-text">Beschädigte Fahrzeuge auf einem Sammelplatz werden bei der Verladung weiter zerstört.</p></div>
<h3>Herausforderungen der menschlichen Dimension</h3>
<div id="attachment_8086" style="width: 179px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8086" class="wp-image-8086 size-medium" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Plakat-zum-Geschaeftesterben-1-169x300.jpeg" alt="Frau in Schwarzer Kleidung neben einem schwarz gelben Plakat auf rotem Grund." width="169" height="300" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Plakat-zum-Geschaeftesterben-1-169x300.jpeg 169w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Plakat-zum-Geschaeftesterben-1-576x1024.jpeg 576w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Plakat-zum-Geschaeftesterben-1-768x1365.jpeg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Plakat-zum-Geschaeftesterben-1-864x1536.jpeg 864w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Plakat-zum-Geschaeftesterben-1-1152x2048.jpeg 1152w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Plakat-zum-Geschaeftesterben-1-700x1244.jpeg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Plakat-zum-Geschaeftesterben-1-1320x2347.jpeg 1320w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Plakat-zum-Geschaeftesterben-1-scaled.jpeg 1440w" sizes="(max-width: 169px) 100vw, 169px" /><p id="caption-attachment-8086" class="wp-caption-text">Eveline Lemke neben der Ankündigung einer Geschäftsaufgabe.</p></div>
<p style="font-weight: 400;">Das Leid der Menschen in den betroffenen Stadtteilen ist groß. Obwohl die Trinkwasserversorgung in Valencia selbst wieder funktioniert, herrscht noch vielerorts Chaos und Verwüstung. Die Flut hat viele Menschenleben gefordert, oft wurden sie im Auto, Keller oder in Tiefgaragen vom Wasser eingeschlossen oder abgetrieben. Diese Muster gleichen offensichtlich denen im Ahrtal, jedoch ist die Dimension der betroffenen Tiefgaragen in Valencia enorm und nicht vergleichbar. Noch heute werden dort dreistöckige Tiefgaragen leer gepumpt, und das Militär ist weiterhin mit 9.000 Personen im Einsatz, um zu unterstützen. Große Industriegebiete sind betroffen, und die wirtschaftliche Aktivität ist stark eingeschränkt.</p>
<h3>Zukünftige Zusammenarbeit und Forschung</h3>
<p style="font-weight: 400;">„Aus den Augen aus dem Sinn“ scheint jedoch das politische Motto bei der Müllentsorgung zu sein, wenn Abfälle unsortiert in Steinbrüche oder auf Deponien transportiert werden. Die gefährlichen Einträge in das Grundwasser finden dabei bisher wenig Aufmerksamkeit. Deshalb haben die Experten unter Leitung von Prof. Miguel Angel Artacho Ramirez der Polytechnischen Universität Valencia eine Gruppe gebildet, die sich der Beobachtung und Entwicklung von Fragestellungen zum Hochwasser widmen wird.</p>
<p style="font-weight: 400;">Der Austausch mit wissenschaftlichen Experten und Betroffenen soll weiter intensiviert werden: „Wir wollen unsere gewonnenen Freunde aus Valencia einladen, ihre Fragen auch mit und bei uns zu beantworten. Gemeinsam können wir mehr erreichen als allein. Das Thema Flutabfälle muss auch irgendwann ein Ende finden, zusammen können wir hier vielleicht behilflich sein,“ so Eveline Lemke.</p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/01/Pressespiegel-Tagung-in-Valencia.pdf" target="_blank" rel="noopener">Den Pressespiegel der Berichterstattung in den spanischen Medien finden Sie hier.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/nach-der-flut-abfall-und-kein-ende-auch-in-valencia/">Nach der Flut &#8211; Abfall und kein Ende, auch in Valencia</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Omnibusverfahren</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/omnibusverfahren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Dec 2024 13:24:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachhaltigkeitsberichterstattung und Regeln aus der EU-Taxonomie sollen vereinfacht werden. Was bedeutet das für Investments? Die CSRD, CSDDD und die EU-Taxonomie sind wesentliche Instrument zur Förderung nachhaltigen Wirtschaftens. Sie setzen die Leitthemen und definieren die Kennziffern, zu denen berichtet werden muss. Aber die Regeln sind in sich nicht konsistent, die Dimension der Kennziffern zu groß. Unternehmen stöhnen unter der Überforderung und Berater*innen informieren mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Wie also umgehen mit einer im Fluss befindlichen Berichtsregel? Dieser Bericht konzentriert sich auf eine Lösung, die als Modul einer Software leicht in...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Nachhaltigkeitsberichterstattung und Regeln aus der EU-Taxonomie sollen vereinfacht werden. Was bedeutet das für Investments?</h2>
<p style="font-weight: 400;">Die CSRD, CSDDD und die EU-Taxonomie sind wesentliche Instrument zur Förderung nachhaltigen Wirtschaftens. Sie setzen die Leitthemen und definieren die Kennziffern, zu denen berichtet werden muss. Aber die Regeln sind in sich nicht konsistent, die Dimension der Kennziffern zu groß. Unternehmen stöhnen unter der Überforderung und Berater*innen informieren mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Wie also umgehen mit einer im Fluss befindlichen Berichtsregel? Dieser Bericht konzentriert sich auf eine Lösung, die als Modul einer Software leicht in die Berichterstattung integrierbar ist. Worum es geht und was es bringt, darüber lesen Sie hier:</p>
<p style="font-weight: 400;">Als führender Software-Anbieter für die Nachhaltigkeitsberichterstattung bietet <a href="https://www.cubemos.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Cubemos</a> jetzt ein neues EU-Taxonomie-Modul an. Damit hat Cubemos ein neues, innovatives Modul speziell zur Taxonomie entwickelt. Dieses Tool ermöglicht es Unternehmen, ihre Berichterstattung effizient und konform zu gestalten, um die neuen Anforderungen der EU-Taxonomie zu erfüllen. Nutzen Sie die Chance, mit Cubemos an Ihrer Seite, Ihr Unternehmen nachhaltig zu positionieren!</p>
<h2>Grundlage der EU-Taxonomie</h2>
<p style="font-weight: 400;">Die EU-Taxonomie ist ein Regelwerk der Europäischen Union, das wirtschaftliche Aktivitäten identifiziert, die als ökologisch nachhaltig gelten. Eingeführt durch die Verordnung (EU) 2020/852 legt die Taxonomie klare Kriterien fest, anhand derer wirt-schaftliche Aktivitäten als ökologisch nachhaltig eingestuft werden können. Sie wurde entwickelt, um Investoren klare Kriterien für nachhaltige Investitionsentscheidungen an die Hand zu geben. Die Taxonomie enthält Kriterien, die festlegen, welche Aktivitäten einen positiven Beitrag zu Umweltzielen leisten.</p>
<h2>Ziele und Motivation hinter der EU-Taxonomie</h2>
<p style="font-weight: 400;">Die EU-Taxonomie wurde als Teil des European Green Deal und des Aktionsplans zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums eingeführt. Ihr Ziel ist es, die Kapitalströme in nachhaltige Projekte zu lenken, um die EU-Klimaziele zu erreichen und die Markttrans-parenz zu erhöhen. Dies soll auch dazu beitragen, Greenwashing zu verhindern und sicherzustellen, dass nur wirklich nachhaltige Investitionen als solche ausgewiesen werden.</p>
<p style="font-weight: 400;">Hinter der EU-Taxonomie stehen vielfältige Motive, darunter die Bekämpfung des Klimawandels, der Schutz der Umwelt, die Stärkung der wirtschaftlichen Wettbewerbs-fähigkeit und die Erfüllung internationaler Verpflichtungen wie des Pariser Klima-abkommens. Sie unterstützt die EU dabei, ihre ehrgeizigen Klimaziele zu erreichen, die biologische Vielfalt zu erhalten, die Umweltverschmutzung zu reduzieren und natürliche Ressourcen nachhaltig zu nutzen. Gleichzeitig soll sie dazu beitragen, Kapitalströme in nachhaltige Investitionen zu lenken, grüne Technologien und Innovationen zu fördern und zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen.</p>
<h2 style="font-weight: 400;">Umweltziele im Fokus: Die sechs Kernbereiche</h2>
<p style="font-weight: 400;">Die EU-Taxonomie konzentriert sich auf sechs zentrale Umweltziele:</p>
<ol>
<li><strong>Klimaschutz</strong>: Maßnahmen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen und zur Abschwächung der Auswirkungen des Klimawandels. Dazu gehören Investitionen in erneuerbare Energien, Energieeffizienz und nachhaltige Transportlösungen.</li>
<li><strong>Klimawandelanpassung</strong>: Strategien zum Umgang mit den Folgen des Klima-wandels. Dazu gehört die Erhöhung der Widerstandsfähigkeit von Wirtschaft und Gesellschaft gegenüber den unvermeidbaren Auswirkungen des Klimawandels. Beispiele sind Projekte zur Verbesserung der Infrastruktur und des Katastrophen-schutzes.</li>
<li><strong>Nachhaltige Nutzung von Wasserressourcen</strong>: Schutz und nachhaltige Nutzung der Wasserressourcen, einschließlich der Verbesserung der Wasserqualität und der effizienten Wassernutzung in Landwirtschaft und Industrie.</li>
<li><strong>Wandel zu einer Kreislaufwirtschaft</strong>: Förderung von Recycling und Abfall-minimierung durch Wiederverwendung von Ressourcen und andere innovative Verfahren zur effizienteren Nutzung von Ressourcen. Dies fördert eine nach-haltige Produktion und einen nachhaltigen Verbrauch.</li>
<li><strong>Vermeidung von Verschmutzung</strong>: Maßnahmen zur Verringerung der Schadstoff-emissionen. Sie zielen darauf ab, die Verschmutzung von Luft, Wasser und Boden zu vermeiden oder deutlich zu verringern. Dazu gehören unter anderem Techno-logien zur Emissionsbegrenzung und umweltfreundliche Produktionsmethoden.</li>
<li><strong>Schutz von Ökosystemen und Biodiversität</strong>: Erhaltung und Wiederherstellung natürlicher Lebensräume und der biologischen Vielfalt. Dies beinhaltet Schutz-gebiete, Aufforstungsprojekte und nachhaltige Landnutzungspraktiken.</li>
</ol>
<div id="attachment_7997" style="width: 261px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7997" class="wp-image-7997 " src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/12/12.2024-Taxonomie.jpg" alt="" width="251" height="329" /><p id="caption-attachment-7997" class="wp-caption-text">Quelle: BMWK – <a href="https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Schlaglichter-der-Wirtschaftspolitik/2020/09/kapitel-1-6-sustainable-finance-taxonomie.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Sustainable Finance-Taxonomie</a></p></div>
<h2 style="font-weight: 400;">Keinen signifikanten Schaden anrichten</h2>
<p style="font-weight: 400;">Ein zentrales Element der EU-Taxonomie ist das Prinzip &#8222;Do No Significant Harm&#8220; (DNSH). Dieses stellt sicher, dass eine wirtschaftliche Tätigkeit, die einen wesentlichen Beitrag zu einem der oben genannten Umweltziele leistet, gleichzeitig keinen signifikanten Schaden (Do No Significant Harm), d.h. keine erheblichen negativen Auswirkungen auf andere Umweltziele haben darf.</p>
<p style="font-weight: 400;">Verbindlichkeit und Zeitrahmen der EU-Taxonomie</p>
<p style="font-weight: 400;">Die EU-Taxonomie wird für große Unternehmen, die unter die Richtlinie zur nicht-finanziellen Berichterstattung (NFRD) fallen, sowie für Finanzmarktteilnehmer verpflichtend. Ab 2022 bzw. 2023 müssen diese Akteure ihre Aktivitäten nach den Kriterien der EU-Taxonomie bewerten und offenlegen, wie ihre Investitionen zu Umweltzielen beitragen. Dies betrifft insbesondere Unternehmen aus den Sektoren Energie, Transport, Immobilien und Rohstoffe.</p>
<h2>Berichtspflichten: Umsatz, CapEx und OpEx</h2>
<p style="font-weight: 400;">Unternehmen müssen im Rahmen der EU-Taxonomie detaillierte Angaben zu den folgenden Indikatoren machen:</p>
<ol>
<li><strong>Umsatz</strong> bezieht sich auf die Gesamteinnahmen eines Unternehmens aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Im Zusammenhang mit der EU-Taxonomie müssen Unternehmen den Anteil ihres Umsatzes angeben, der aus nachhaltigen wirtschaftlichen Aktivitäten stammt.</li>
<li><strong>CapEx</strong> (Capital Expenditures) steht für Investitionsausgaben und bezieht sich auf Mittel, die für den Erwerb, die Verbesserung oder die Erhaltung von physischen Vermögenswerten aufgewendet werden. Unternehmen müssen berichten, welcher Anteil ihrer Investitionen in nachhaltige Projekte und Anlagen fließt.</li>
<li><strong>OpEx</strong> (Operational Expenditures) sind Betriebsausgaben, die die laufenden Kosten zur Aufrechterhaltung der täglichen Geschäftstätigkeit umfassen. Nach der EU-Taxonomie müssen Unternehmen angeben, welcher Anteil dieser Ausgaben für nachhaltige Aktivitäten verwendet wird.</li>
</ol>
<p style="font-weight: 400;">Diese Berichterstattung ermöglicht es Investoren und anderen Stakeholdern, die Nachhaltigkeitsleistung eines Unternehmens besser zu bewerten und fundierte Entscheidungen zu treffen.</p>
<h2>Warum Unternehmen jetzt handeln sollten</h2>
<p style="font-weight: 400;">Das alles klingt nach viel Aufwand. Doch Unternehmen, die sich frühzeitig auf die Anforderungen der EU-Taxonomie einstellen, profitieren von mehreren Vorteilen:</p>
<ul>
<li>Marktführerschaft: Eine frühzeitige Anpassung an nachhaltige Praktiken verschafft Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil.</li>
<li>Vertrauensbildung: Eine transparente Berichterstattung stärkt das Vertrauen von Investoren, Kunden und anderen Stakeholdern.</li>
<li>Risikominimierung: Eine frühzeitige Compliance reduziert das Risiko von Sanktionen und Reputationsschäden.</li>
<li>Beitrag zu globalen Zielen: Unternehmen leisten einen aktiven Beitrag zur Erreichung der europäischen und globalen Nachhaltigkeitsziele.</li>
</ul>
<h2>Fazit: Die Zukunftsrelevanz der EU-Taxonomie</h2>
<p style="font-weight: 400;">Die EU-Taxonomie ist mehr als ein Regulierungsinstrument. Sie bietet Unternehmen die Chance, sich in einem wachsenden Markt für nachhaltige Investments zu positionieren und ihre Nachhaltigkeitsstrategie weiterzuentwickeln. Durch die Umsetzung der Taxonomie können Unternehmen nicht nur gesetzliche Anforderungen erfüllen, sondern langfristig ökonomische und ökologische Vorteile realisieren und davon profitieren.</p>
<p style="font-weight: 400;">Damit sich dieses Thema einfach umsetzen lässt, bietet <a href="https://www.cubemos.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Cubemos</a> mit seinem neuen EU-Taxonomie-Modul das ideale Werkzeug an. Nutzen Sie die Gelegenheit und integrieren Sie nachhaltige Praktiken in Ihre Berichterstattung und Geschäftsstrategie!</p>
<h2>Quellen</h2>
<ul>
<li>EU Technical Expert Group on Sustainable Finance: <a href="https://finance.ec.europa.eu/system/files/2020-03/200309-sustainable-finance-teg-final-report-taxonomy_en.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Technic Report &#8211; Taxonomy: Final report of the Technical Expert Group on Sustainable Finance</a></li>
<li>ELS Europe: <a href="https://www.elseurope.eu/wp-content/uploads/2023/06/Article-8.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Do No Significant Harm Handbook</a></li>
<li>Europäische Kommission: <a href="https://ec.europa.eu/sustainable-finance-taxonomy/home" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">EU Taxonomy Navigator</a></li>
<li>BMWK: <a href="https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Schlaglichter-der-Wirtschaftspolitik/2020/09/kapitel-1-6-sustainable-finance-taxonomie.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Sustainable Finance-Taxonomie</a></li>
<li>EU Taxonomy Info: <a href="https://eu-taxonomy.info/de/info/eu-taxonomy-grundlagen" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">EU Taxonomie Grundlagen</a></li>
<li>Wirtschaftsprüferkammer: <a href="https://www.wpk.de/nachhaltigkeit/kompass/regulatorische-anforderungen/eu-taxonomie-verordnung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">EU Taxonomie-Verordnung</a></li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/omnibusverfahren/">Omnibusverfahren</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
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