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	<title>News Archive &#8211; Thinking Circular</title>
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	<description>Das Multiversum der Kreislaufwirtschaft.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 06 Jan 2026 11:42:05 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Valencia – viele Schritte weiter und internationale Ausstrahlung</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/valencia-many-steps-forward-and-international-appeal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2025 14:27:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als intermediale Akteure stehen wir bei Thinking Circular® immer zwischen Akteuren aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. Es ist unsere Rolle, die Akteure zusammenzubringen, zu vermitteln, zu übersetzen. Die Akteure der verschiedenen Sektoren können nach einer offenen Debatte entscheiden, welches die nächsten Schritte der Weiterentwicklung in Prozesse für sie geeignet erscheinen. So auch in dem Begleitprozess mit der Polytechnischen Universität Valencia. Die Forschungskooperation ging mit Hilfe der Stiftung von NATURGY in ihre nächste Runde. Besonders möchten wir Prof. Miguel Ángel Artacho Ramírez, Direktor des Instituts PRINS danken. Denn die...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Als intermediale Akteure stehen wir bei Thinking Circular® immer zwischen Akteuren aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. Es ist unsere Rolle, die Akteure zusammenzubringen, zu vermitteln, zu übersetzen. Die Akteure der verschiedenen Sektoren können nach einer offenen Debatte entscheiden, welches die nächsten Schritte der Weiterentwicklung in Prozesse für sie geeignet erscheinen.</p>
<p>So auch in dem Begleitprozess mit der Polytechnischen Universität Valencia. Die Forschungskooperation ging mit Hilfe der Stiftung von NATURGY in ihre nächste Runde. Besonders möchten wir Prof. Miguel Ángel Artacho Ramírez, Direktor des Instituts PRINS danken. Denn die Übersetzung der gemeinsamen geleisteten Forschungsarbeit brauchte eine fachlich leicht zu lesende und ins Spanisch zu bringende Übersetzung, diese wurde von NATURGY finanziert. <a href="https://www.fundacionnaturgy.org/publicacion/gestion-de-residuos-tras-inundaciones-tratamientos-riesgos-y-retos-futuros/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Die Publikation kann kostenlos heruntergeladen werden, das Kolloquium ist vollständig online zum Nachhören.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_9375" style="width: 510px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9375" class="wp-image-9375" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/12/12.2025-Panel-Valencia-1024x683.jpg" alt="" width="500" height="333" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/12/12.2025-Panel-Valencia-1024x683.jpg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/12/12.2025-Panel-Valencia-300x200.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/12/12.2025-Panel-Valencia-768x512.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/12/12.2025-Panel-Valencia-1536x1024.jpg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/12/12.2025-Panel-Valencia-2048x1366.jpg 2048w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/12/12.2025-Panel-Valencia-700x467.jpg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/12/12.2025-Panel-Valencia-1320x880.jpg 1320w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /><p id="caption-attachment-9375" class="wp-caption-text">v.l.v.r.: Luis Palomino, ASEGRE; Eveline Lemke; María Eugenia Coronado, Natury; Vicente Martínez Mus, Comunitat Valencia; Débora Domingo-Calabuig, UPV; Miguel Àngel Artacho Ramírez, UPV; Eugenio Cámara, EMTRE; Manel Calvo Díaz, Naturgy</p></div>
<p>Das Kolloquium am 11.12.2025 in Valencia ermöglichte, die wichtigen Erkenntnisse direkt mit Vicente Martínez Mus, einem Stellvertretenden Vizepräsidenten und Zuständigem für die wirtschaftliche und soziale Erholung in Valencia als auch Infrastruktur und Landesplanung, zu teilen. Das direkte Gespräch in einem vertrauensvollen Raum führt wesentlich leichter Erkenntnissen, die auch umgesetzt werden können. Mit dabei waren für die kommunalen Abfallentsorger Eugenio Cámara, der technische Direktor der EMTRE, und Luis Palomino, Generalsekretär des Verbandes der Sonderabfallentsorger in Spanien. Sie alle wollen die Erkenntnisse des gelernten für das nächste Hochwasser nutzen und in alle Vorbereitungen und Planungen einbinden.</p>
<p>Seit meinem letzten Besuch in Spanien sind viele Umsetzungsschritte in Sachen Kreislaufwirtschaft erfolgt. In Spanien wird konzentriert auch an der Einführung der Kreislaufwirtschaft gearbeitet und die Ausgangslage war schwieriger als in Deutschland. Das gilt allerdings noch nicht für die Fragen von Stadtentwicklung, Raum für Wasser oder Wasserqualität auch nach dem Hochwasser 2024, hier gibt es noch reichlich Diskussionsstoff. Optisch ist kein Hochwasserabfall mehr zu erkennen, Straßen und Wege sind im Wesentlichen gereinigt und Zugänge und Zufahrten hergestellt. Auch Abfallgebühren für alle Abfallarten wurden eingeführt. Viele Haufwerke und Anfallstellen in Valencia sind aufbereitet und auch in Teilen genehmigten Deponien zugeführt worden. Auch wenn der Müll aus den Augen ist, so ist er noch vorhanden, z. B. in Zwischenlägern, die nicht als Deponie ausgebaut sind. Ich konnte auch ansprechen, dass es wichtig ist, Deponien nach dem Stand der Technik zu entwickeln und auch Abfallverbrennung eine Option zur sicheren Zerstörung von gefährlichen Abfällen darstellt. Klar ist, auch diese Entwicklungen brauchen einen Vergleich zu den Schlussfolgerungen, die in Deutschland zur Kreislaufwirtschaft getroffen wurden. Daran soll zusammen weiter geforscht werden.</p>
<p><strong>Internationale Ausstrahlung bis nach Indien:</strong></p>
<p>Einen besonderen Gruß möchten wir auch an den Moderator der Veranstaltung Jorge Alacid, der auch Chefkoordinator für alle Kanäle bei Las Provincias ist, loswerden. Zusammen mit seiner Kollegin Amalia Yusta hat er nach dem Besuch im Ahrtal im Juli 2024 eine filmische Dokumentation herausgebracht.</p>
<p>&#8222;The slow road to reconstruction: lessons from Germany&#8220; ( <strong>&#8222;El lento camino de la reconstrucción: lecciones desde Alemania&#8220;</strong>) wurde im Mumbai Shorts International Film Festival ausgezeichnet und erhielt eine besondere Erwähnung als :</p>
<ul>
<li><strong>Beste Dokumentation (Best Documentary)</strong></li>
<li><strong>Bestes Konzept (Best Concept)</strong></li>
</ul>
<p>Herzlichen Glückwunsch an das Team von LAS PROVINCIAS zu dieser Anerkennung!</p>
<p><a href="https://miniboxoffice.com/uploads/selection_result/1765632190_Result_MSIFF_25.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Mumbai International Short Film Festival</a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=WKCY73kT-cc" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">The film with subtitles can also be viewed on YouTube.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Nachhaltigkeit – wie weiter?</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/sustainability-what-next/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Nov 2025 10:52:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das EU-Parlament hat im November 2025 seine Position zu den geplanten Vereinfachungen der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und der Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) im Rahmen des sogenannten &#8222;Omnibus&#8220;-Verfahrens festgelegt. Die wichtigsten vorgeschlagenen Änderungen sind: &#160; Für die CSRD (Nachhaltigkeitsberichterstattung) Verschiebung der Berichtspflichten: Die Fristen für die Berichtspflichten für Unternehmen der zweiten und dritten Welle wurden um zwei Jahre verschoben. Große Unternehmen, die bisher nicht berichtspflichtig waren (ursprünglich ab 2025), müssen nun voraussichtlich ab 2028 für das Geschäftsjahr 2027 berichten. Börsennotierte kleine und mittlere Unternehmen (KMU)...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das EU-Parlament hat im November 2025 seine Position zu den geplanten <strong>Vereinfachungen</strong> der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und der Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) im Rahmen des sogenannten &#8222;Omnibus&#8220;-Verfahrens festgelegt. Die wichtigsten vorgeschlagenen Änderungen sind:</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Für die CSRD (Nachhaltigkeitsberichterstattung)</strong></h4>
<ul>
<li><strong>Verschiebung der Berichtspflichten</strong>: Die Fristen für die Berichtspflichten für Unternehmen der zweiten und dritten Welle wurden um <strong>zwei Jahre</strong> verschoben.
<ul>
<li>Große Unternehmen, die bisher nicht berichtspflichtig waren (ursprünglich ab 2025), müssen nun voraussichtlich ab 2028 für das Geschäftsjahr 2027 berichten.</li>
<li>Börsennotierte kleine und mittlere Unternehmen (KMU) (ursprünglich ab 2026) haben nun bis 2029 Zeit für die Erstanwendung.</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Reduzierung der Berichtsinhalte</strong>: Die Anzahl der erforderlichen Datenpunkte in den European Sustainability Reporting Standards (ESRS) soll reduziert und vereinfacht werden.</li>
<li><strong>Freiwillige EU-Taxonomie-Berichtspflichten</strong>: Unternehmen mit weniger als 1.000 Mitarbeitenden oder einem Umsatz unter 450 Millionen Euro sind nicht mehr zwingend verpflichtet, ihre Konformität mit der EU-Taxonomie offenzulegen; dies wird freiwillig.</li>
<li><strong>Überarbeitung der ESRS</strong>: Die Berichtsstandards sollen insgesamt erneuert und die Schnittstellen zu anderen Regulierungen verbessert werden.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Für die CSDDD (Sorgfaltspflichten in der Lieferkette)</strong></h4>
<ul>
<li><strong>Eingeschränkter Anwendungsbereich</strong>: Die Sorgfaltspflichten konzentrieren sich künftig auf <strong>direkte Geschäftspartner</strong> (Tier 1) in der Lieferkette. Indirekte Partner müssen nur dann einbezogen werden, wenn das Unternehmen konkrete Kenntnis von potenziellen Risiken hat.</li>
<li><strong>Anhebung der Schwellenwerte</strong>: Die Richtlinie gilt nur noch für einen sehr kleinen Teil der Unternehmen, da die Schwellenwerte deutlich angehoben wurden. Betroffen sind EU-Unternehmen mit mehr als <strong>1.750 Beschäftigten</strong> und einem weltweiten Nettoumsatz von mehr als <strong>450 Millionen Euro</strong>.</li>
</ul>
<p>Ziel dieser Änderungen ist es, die Unternehmen, insbesondere KMU, von übermäßiger Bürokratie zu entlasten (&#8222;Vereinfachung&#8220;). Die endgültige Einigung über das &#8222;Omnibus&#8220;-Paket, das diese Änderungen beinhaltet, wird nach den anstehenden Trilog-Verhandlungen zwischen EU-Parlament, Kommission und Rat erwartet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Muss weiterhin eine Berichterstattung zur Minderung von Treibhausgasen nach wissenschaftlichen Zielen erfolgen?</strong></h4>
<p>Ja, die grundlegende Verpflichtung zur <strong>Berichterstattung über die Minderung von Treibhausgasen</strong> bleibt unter der CSRD bestehen. Die vom EU-Parlament vorgeschlagenen Änderungen betreffen hauptsächlich die Fristen und den Anwendungsbereich, nicht die Kerninhalte der Klimaberichterstattung für die betroffenen Unternehmen.</p>
<ul>
<li><strong>CSRD (Nachhaltigkeitsberichterstattung)</strong>: Der spezifische Standard ESRS E1 (Klimawandel) ist für alle unter die Richtlinie fallenden Unternehmen obligatorisch und verlangt die Offenlegung von <strong>Scope 1, 2 und 3 Emissionen</strong>, den Schritten zu deren Reduzierung sowie den Zielen für die Emissionsreduzierung. Es wird weiterhin erwartet, dass diese Ziele im Einklang mit wissenschaftlichen Erkenntnissen stehen, sowie dem Pariser Klimaabkommen, das die Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius vorsieht.</li>
<li><strong>CSDDD (Sorgfaltspflichten in der Lieferkette)</strong>: Die Richtlinie verpflichtet betroffene Unternehmen ebenfalls, einen <strong>Klimaplan</strong> zu erstellen, der mit dem Ziel der Klimaneutralität und der 1,5-Grad-Grenze des Pariser Abkommens im Einklang steht.</li>
</ul>
<p>Obwohl die Berichterstattung insgesamt vereinfacht werden soll und die Fristen sich verschieben, bleiben die Anforderungen an die Transparenz und die Festlegung von wissenschaftlich fundierten Klimazielen ein zentraler Bestandteil der EU-Regulierungen.</p>
<h4></h4>
<h4><strong>Welche Softwareprodukte sind für Mittelständler geeignet, um einen Bericht selbst zu erstellen?</strong></h4>
<p>Für mittelständische Unternehmen, die ihren Nachhaltigkeitsbericht selbst erstellen möchten, gibt es verschiedene <strong>ESG- und CSRD-Softwarelösungen</strong>, die speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Diese Tools sollen den Prozess der Datenerfassung, -analyse und Berichterstattung vereinfachen und automatisieren. Die Auswahl der richtigen Software hängt von den individuellen Anforderungen, dem Budget und der Komplexität der Daten ab. Hier sind einige Beispiele, die für den Mittelstand in Frage kommen:</p>
<ul>
<li><strong>Spezialisierte ESG- und CSRD-Tools</strong>: Viele Anbieter haben erschwingliche, gestaffelte Preismodelle und Funktionen, die auf KMU zugeschnitten sind. Diese Tools bieten oft Automatisierung für die Datenerfassung und helfen bei der Einhaltung der CSRD-Vorgaben, einschließlich der ESRS.</li>
<li><strong>VSME-Tools</strong>: Für Unternehmen, die noch nicht direkt unter die CSRD fallen, aber dennoch einen Nachhaltigkeitsbericht erstellen wollen (oft im Rahmen des &#8222;Trickle-Down&#8220;-Effekts durch Geschäftspartner), gibt es Tools, die auf dem freiwilligen Standard für KMU (VSME) basieren. Diese sind kompakt und auf die realen Möglichkeiten kleinerer Unternehmen zugeschnitten.</li>
<li><strong>Deutscher Nachhaltigkeitskodex (DNK) Plattform</strong>: Der DNK bietet eine kostenlose, vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz finanzierte Plattform. Sie dient als benutzerfreundlicher Begleiter und Leitfaden durch die Berichterstattung und hilft, die Anforderungen der CSRD einfach zu erfüllen.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Wichtige Kriterien bei der Auswahl der Software</strong></h4>
<p>Bei der Auswahl der Software sollten Mittelständler auf folgende Punkte achten:</p>
<ul>
<li><strong>Automatisierung</strong>: Die Software sollte die Datenerfassung und -verarbeitung weitgehend automatisieren, um den internen Aufwand zu minimieren.</li>
<li><strong>Benutzerfreundlichkeit</strong>: Eine intuitive Oberfläche ist wichtig, da die Berichterstattung oft von Mitarbeitenden übernommen wird, die keine Nachhaltigkeitsexperten sind.</li>
<li><strong>Regelkonformität</strong>: Die Lösung muss sicherstellen, dass alle relevanten Anforderungen der ESRS abgedeckt sind.</li>
<li><strong>Skalierbarkeit</strong>: Die Software sollte mit dem Unternehmen mitwachsen können, falls die Anforderungen in Zukunft steigen. Umgekehrt sollten große Family Offices oder gebildete Finanzierungsstrukturen, unter denen mehrere Unternehmen zusammengefasst werden können, eine Vorgabe zur Erfüllung der Berichtspflichten machen. Hier gilt es, der Herausforderungen unterschiedlicher Wesensmerkmale von Beteiligungsgesellschaften gerecht zu werden. Es empfiehlt sich, die Vorgaben erst nach einer Wesentlichkeitsanalyse aufzustellen. So lange dies nicht Top-Down möglich ist, empfehlen wir Unternehmen, ihre VSME oder ESRS-Berichterstattung in gewohnter Weise fortzuführen.</li>
</ul>
<p>Letztlich geht es darum, eine Lösung zu finden, die den Aufwand reduziert, Fehler minimiert und eine genaue sowie transparente Berichterstattung ermöglicht.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h4><strong>Welche Klarstellungen zu der Berichterstattung bei sozialen, biodiversitätsbezogenen oder anderen Zielen müssen noch er folgen?</strong></h4>
<p>Der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e. V. fordert neben anderen Verbänden Eindeutigkeit zur Berichterstattung und transparente Regeln, wann bestimmte Aspekte der Berichterstattung eine Auslassung erfahren dürfen. Vor diesem Hintergrund empfehlen wir, die individuelle Berichterstattung auf keinen Fall gegenüber dem Vorjahr zu verkleinern, da sonst in der Datenfolge auch Verbesserungsdokumentation nicht möglich ist, bis diese Klarheit hergestellt ist. Die Orientierung am bestehenden ESRS-Rahmen sollten Berichterstatter*innen beibehalten. <a href="https://www.bnw-bundesverband.de/sites/default/files/inline-files/202500929_BNW_Stellungnahme_ESRS_final.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Die Stellungnahme des BNW e. V. finden Sie hier.</a></p>
<p><a href="https://www.europarl.europa.eu/news/de/press-room/20251106IPR31296/parlament-unterstutzt-vereinfachung-der-berichts-und-sorgfaltspflichten" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Quelle &#8211; Pressestelle Europäisches Parlament.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/sustainability-what-next/">Nachhaltigkeit – wie weiter?</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>4. Jahrestag der Flut im Ahrtal – Internationale Experten setzen auf Zusammenarbeit</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/4-jahrestag-der-flut-im-ahrtal-internationale-experten-setzen-auf-zusammenarbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jul 2025 13:20:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://thinking-circular.com/?p=8705</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zusammenarbeit, Zusammenhalt und gute Kommunikation zwischen allen Akteuren in der Region führt zu Resilienz Hochwasserkatastrophen sind lokale Zeichen der Klimakrise, das Problem ist jedoch global. Deshalb helfen internationale Begegnungen bei der Bewältigung und Anpassung an die neue Lage. Anlässlich des vierten Jahrestags der Flutkatastrophe im Ahrtal hat Thinking CircularÒ zu einer Exkursion im Ahrtal, zu Workshops in der Umweltlernschule Plus des AWB Niederzissen und zur Konferenz auf dem Campus Remagen geladen. Bei der Konferenz kamen Wissenschaftlerinnen, Ingenieurinnen sowie Vertreterinnen von Wirtschaft und Betroffenenverbänden aus Deutschland, den Niederlanden, Italien...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/4-jahrestag-der-flut-im-ahrtal-internationale-experten-setzen-auf-zusammenarbeit/">4. Jahrestag der Flut im Ahrtal – Internationale Experten setzen auf Zusammenarbeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Zusammenarbeit, Zusammenhalt und gute Kommunikation zwischen allen Akteuren in der Region führt zu Resilienz</h3>
<p>Hochwasserkatastrophen sind lokale Zeichen der Klimakrise, das Problem ist jedoch global. Deshalb helfen internationale Begegnungen bei der Bewältigung und Anpassung an die neue Lage. Anlässlich des vierten Jahrestags der Flutkatastrophe im Ahrtal hat Thinking CircularÒ zu einer Exkursion im Ahrtal, zu Workshops in der Umweltlernschule Plus des AWB Niederzissen und zur Konferenz auf dem Campus Remagen geladen. Bei der Konferenz kamen Wissenschaftlerinnen, Ingenieurinnen sowie Vertreterinnen von Wirtschaft und Betroffenenverbänden aus Deutschland, den Niederlanden, Italien und Spanien zusammen. Ein Netzwerk von Unternehmen, das den Ansatz des intensiven europäischen Austausches schätzt, hat sie dabei unterstützt.</p>
<p><strong>Exkursion ins Ahrtal zeigt starke Ähnlichkeiten</strong></p>
<p>Die offensichtlichen Analogien zwischen den Überschwemmungen, die Deutschland 2021 heimsuchten, und dem Hochwasser in Valencia 2024 gaben den konkreten Anlass zum Nachdenken. Insbesondere die Exkursion ins Ahrtal und die Untersuchungsergebnisse der Wissenschaftler waren hierfür ausschlaggebend. Im Ahrtal gab es fachkundige Erläuterungen von Markus Becker an der Sinziger Kläranlage, von Robert Füllmann an den Lohrsdorfer Auen und von Maximilian Kranich von der Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft der Kreisstadt sowie von Maximilian Schell von der Zukunft Mittelahr über einen neuen Ansatz für Brücken an der Heppinger Brücke. Er stellte seine Führung unter den Titel „Dernau: Ein Dorf erfindet sich neu“. Fazit der Teilnehmerinnen Rosa Álvarez und Carmen Gil, Präsidentin und Vizepräsidentin der Vereinigung der Todesopfer von <em>Dana 29O</em>, die selbst vom Hochwasser in Valencia betroffen waren: „Wenn man sieht, wie es Deutschland vier Jahre später geht, stehen wir in Valencia gar nicht so schlecht da.“</p>
<div id="attachment_8708" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8708" class="wp-image-8708 size-large" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Gruppenbild-03.07-1024x619.jpg" alt="" width="1024" height="619" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Gruppenbild-03.07-1024x619.jpg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Gruppenbild-03.07-300x181.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Gruppenbild-03.07-768x465.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Gruppenbild-03.07-1536x929.jpg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Gruppenbild-03.07-2048x1239.jpg 2048w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Gruppenbild-03.07-700x423.jpg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Gruppenbild-03.07-1320x798.jpg 1320w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p id="caption-attachment-8708" class="wp-caption-text">Teilnehmer Exkursion und Workshops Donnerstag, 03.07.2025</p></div>
<p><strong>Unterschiede gibt es auch</strong></p>
<p>Das unterschiedliche Erscheinungsbild der betroffenen Regionen wird jedoch vor allem durch die Tallagen und die weiten Gebirge geprägt, die die überlaufenden Flüsse speisten. Ein gemeinsames Element ist die ähnliche Zahl an Todesopfern. Die bewundernswerte Reaktion der Stadt Valencia nach der Katastrophe und die Freiwilligenhilfe an der Ahr sind nach Meinung von Rosa Álvarez und Carmen Gil ein Schlüsselfaktor, der erklärt, warum die Situation in Spanien nach Betrachtung des Wiederaufbaus im Ahrtal einen positiven Ausblick zulässt. „Hoffnung ist es, die uns weitermachen lässt“, betonen sie.</p>
<p>„Hoffnung, Widerstandsfähigkeit, Wiedergutmachung und Gerechtigkeit – das dürfen wir nicht vergessen, denn es ist sehr wichtig.“ Sowohl Álvarez als auch Gil konnten mit Menschen sprechen, die wie sie von den grausamen Auswirkungen der Tragödie in einer Region Deutschlands betroffen waren, die noch immer in den Ereignissen des Jahres 2021 verankert ist. Sie sprachen unter anderem mit dem Heimersheimer Architekten Udo Heimermann, um zu erfahren, wie er diese dramatischen Stunden erlebt hat und wie er zur allmählichen Rückkehr zur Normalität beigetragen hat. Die Lehre daraus: „Der Zusammenhalt innerhalb der Region ist der entscheidende Faktor – wie im Ahrtal, so auch in Valencia nach den Schäden, die die Dana angerichtet hat.“ Eine weitere Lehre ist, dass die umgesetzten Sicherheitsmaßnahmen vom Prinzip der Zusammenarbeit zwischen den Verwaltungen geleitet werden müssen – eine Variable, die bei keiner der beiden Katastrophen vollständig funktioniert hat.</p>
<p><strong>Austausch tut Not</strong></p>
<div id="attachment_8712" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8712" class="wp-image-8712 size-medium" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Fishbowl-Hauer-Paulus-Mensi-ten-Wolde-300x225.jpeg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Fishbowl-Hauer-Paulus-Mensi-ten-Wolde-300x225.jpeg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Fishbowl-Hauer-Paulus-Mensi-ten-Wolde-1024x768.jpeg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Fishbowl-Hauer-Paulus-Mensi-ten-Wolde-768x576.jpeg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Fishbowl-Hauer-Paulus-Mensi-ten-Wolde-1536x1152.jpeg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Fishbowl-Hauer-Paulus-Mensi-ten-Wolde-2048x1536.jpeg 2048w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Fishbowl-Hauer-Paulus-Mensi-ten-Wolde-800x600.jpeg 800w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Fishbowl-Hauer-Paulus-Mensi-ten-Wolde-700x525.jpeg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Fishbowl-Hauer-Paulus-Mensi-ten-Wolde-1320x990.jpeg 1320w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-8712" class="wp-caption-text">v.l.n.r.: Eveline Lemke, Arthur tenWolde, Claudia Mensi, Jutta Paulus, Michael Hauer</p></div>
<p>Das Fazit der Veranstaltung, an der rund 100 Fachleute teilnahmen und bei der sie auch mit dem Staatssekretär des Umweltministeriums, Michael Hauer, und der Europaabgeordneten Jutta Paulus (Die Grünen) zusammentrafen, lautet: „Es ist notwendig, den direkten Austausch zwischen den Betroffenen, den Managern des Wiederaufbaus in den Kommunen, der Wissenschaft und den Behörden zu führen.“ Gegenseitiger Erkenntnisgewinn helfe bei der Einordnung der eigenen Herausforderungen und ermögliche Lernen durch die Betrachtung von außen. „Dafür wollen sich die Beteiligten weiter einsetzen“, sagt Eveline Lemke. Vor diesem Hintergrund wurde dieses Ergebnis in einem Abschlussdokument von Thinking CircularÒ zusammengefasst, welches auch eine Aufforderung an die EU darstellt, derartige Kooperationen zu ermöglichen. Hier finden Sie das Abschlusspapier in deutsch, englisch und spanisch:</p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Ergebnispapier-4.7.-DEENES.pdf">https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Ergebnispapier-4.7.-DEENES.pdf</a></p>
<p>Die Fragestellungen des Abschlusspapiers wurden mit Michael Hauer (Staatssekretär für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität in Rheinland-Pfalz), Jutta Paulus (MdEP, Die Grünen/Europäische Freie Allianz), Claudia Mensi (Präsidentin der FEAD European Waste Management Association) und Arthur ten Wolde (Executive Director von Ecopreneur.eu) besprochen.</p>
<p>Dabei befürworteten die Beteiligten, sich dafür einzusetzen, Kooperationen zum Erfahrungsaustausch zu stärken und insbesondere dafür zu sorgen, dass Wasser-, Abfall- und Bodenmanagement früh in der Krise sektorübergreifend gestärkt wird.</p>
<p><strong>Weitere Erkenntnisse und Vorträge:</strong></p>
<p>Dr. Jorge Alacid López ist promovierter Kommunikationstheoretiker, Journalist und Koordinationsleiter der Zeitung <em>Las Provincias</em>, dem größten und ältesten Medienhaus in Valencia. In seinem Vortrag betont er die Rolle der Presse bei der Aufklärung und im Kampf gegen Fake News, indem sie solide Informationen liefert, damit sich die Region weiterentwickeln kann. Er stimmte die Teilnehmerinnen auch emotional auf die Veranstaltung ein, als er dieses Video über die Arbeit seiner Journalistinnen und Journalisten zeigte:</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=PzAJfuLCJU8" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">https://www.youtube.com/watch?v=PzAJfuLCJU8</a></p>
<div id="attachment_8714" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8714" class="wp-image-8714 size-medium" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Plenum-Dr.-Artacho-Ramirez-300x200.jpeg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Plenum-Dr.-Artacho-Ramirez-300x200.jpeg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Plenum-Dr.-Artacho-Ramirez-1024x684.jpeg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Plenum-Dr.-Artacho-Ramirez-768x513.jpeg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Plenum-Dr.-Artacho-Ramirez-1536x1026.jpeg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Plenum-Dr.-Artacho-Ramirez-2048x1367.jpeg 2048w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Plenum-Dr.-Artacho-Ramirez-700x467.jpeg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Plenum-Dr.-Artacho-Ramirez-1320x881.jpeg 1320w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-8714" class="wp-caption-text">Dr. Miguel Àngel Artacho Ramirez</p></div>
<p>In Notfallplänen oder Krisengruppen ist die Abfallwirtschaft nicht automatisch berücksichtigt. Dies muss sich ändern, denn die Abfallbeseitigung ist ein zentrales Element der Krisennachsorge. Zu diesem Ergebnis kam eine Gruppe von Wissenschaftlerinnen aus Deutschland und Spanien. Den Vortrag von Prof. Dr. Miguel Ángel Artacho Ramirez, PRINS, Politechnische Universität Valencia, finden Sie hier:</p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/2.Artacho_Analysis-of-the-risks-faced-by-DWM.pdf">https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/2.Artacho_Analysis-of-the-risks-faced-by-DWM.pdf</a></p>
<div id="attachment_8710" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8710" class="wp-image-8710 size-medium" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/StS-Michael-Hauer-Salvador-Orti-300x225.jpeg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/StS-Michael-Hauer-Salvador-Orti-300x225.jpeg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/StS-Michael-Hauer-Salvador-Orti-1024x768.jpeg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/StS-Michael-Hauer-Salvador-Orti-768x576.jpeg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/StS-Michael-Hauer-Salvador-Orti-1536x1152.jpeg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/StS-Michael-Hauer-Salvador-Orti-2048x1536.jpeg 2048w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/StS-Michael-Hauer-Salvador-Orti-800x600.jpeg 800w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/StS-Michael-Hauer-Salvador-Orti-700x525.jpeg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/StS-Michael-Hauer-Salvador-Orti-1320x990.jpeg 1320w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-8710" class="wp-caption-text">StS Michael Hauer, Salvador Ortí</p></div>
<p>Salvador Ortí vom Cluster Clean Waste aus Spanien bemüht sich um eine Verbesserung der verunreinigten Umwelt und stellt mit seinem Netzwerk Umwelttechnologien zur Verfügung. Die Beteiligten hoffen, dass diese es den Behörden erleichtern, die EU-Abfallrichtlinien und Umweltauflagen einzuhalten. Zum Vortrag über die Rolle des Clusters bei der Flutkatastrophe geht es hier entlang:</p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Salvador-Orti-4th-Anniversary-Presentation-on-the-Ahr-Valley-Floods.pdf">https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Salvador-Orti-4th-Anniversary-Presentation-on-the-Ahr-Valley-Floods.pdf</a></p>
<p>Prof. Dr. Joan Estrany von der Universität der Balearen und Leiter des Observatoriums für Naturrisiken und Notfälle auf den Balearen konnte über das eingerichtete Umweltüberwachungsnetzwerk Riscbal berichten. Ob Hochwasserrisiken, Waldbrände oder Gravitationsgefahren: Das Frühwarnsystem basiert auf Echtzeitdaten und -modellierung und soll Menschenleben retten. Zum Vortrag geht es hier lang:</p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/4.estrany_ahr_valley_25.pdf">https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/4.estrany_ahr_valley_25.pdf</a></p>
<p>Prof. Dr. Alexander Fekete von der Technischen Universität Köln widmet sich in seiner Forschung vor allem der Zusammenarbeit von Akteuren. Er bezeichnet diese als zentralen Erfolgsfaktor. Die Wechselwirkungen zwischen Krisen-, Abfall-, Wasser- und Bodenmanagement sind dabei von zentraler Bedeutung.</p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/250704-Fekete-Ahrtal.pdf">https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/250704-Fekete-Ahrtal.pdf</a></p>
<p>Prof. Dr. Lothar Kirschbauer von der Hochschule Koblenz berichtete über das KAHR-Wissenschaftsnetzwerk, Dr. Bert Droste-Francke vom IQIB ergänzte ihn. Die Vorträge finden Sie hier:</p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Vortrag_4th-Remembrance-Day_Kirschbauer_20250704.pdf">https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Vortrag_4th-Remembrance-Day_Kirschbauer_20250704.pdf</a></p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Droste-Franke_4ter_JT_Folien_KAHR1.pdf">https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Droste-Franke_4ter_JT_Folien_KAHR1.pdf</a></p>
<p>Karsten Freichel von der Zahnen Technik GmbH stellte ein innovatives System zur Vorhersage und Frühwarnung künftiger Hochwasserereignisse vor.</p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/04.07.2025-Zahnen-Technik-Englisch.pdf">https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/04.07.2025-Zahnen-Technik-Englisch.pdf</a></p>
<p>Jesus Perez, geschäftsführender Gesellschafter des Technologieunternehmens Nunsys und Präsident des Clusters Clean Waste, stellte seine Perspektiven der grünen Wende vor.</p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/NUNSYS-2024-DANA.pdf">https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/NUNSYS-2024-DANA.pdf</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir danken allen Sponsoren für das Gelingen der Veranstaltung!</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-8716 size-full" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/29.06.-Sponsorenlogos.jpg" alt="" width="960" height="540" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/29.06.-Sponsorenlogos.jpg 960w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/29.06.-Sponsorenlogos-300x169.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/29.06.-Sponsorenlogos-768x432.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/29.06.-Sponsorenlogos-700x394.jpg 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/29.06.-Sponsorenlogos-539x303.jpg 539w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>4º aniversario de las inundaciones en el valle del Ahr &#8211; Los expertos internacionales se centran en la cooperación</h2>
<h3>La cooperación, la cohesión y la buena comunicación entre todas las partes interesadas de la región conducen a la resiliencia</h3>
<p>Las catástrofes causadas por las inundaciones son signos localizados de la crisis climática, pero el problema es global. Por eso las reuniones internacionales ayudan a hacer frente y adaptarse a la nueva situación. Para conmemorar el cuarto aniversario de la catástrofe de las inundaciones en el valle del Ahr, Thinking CircularÒ organizó una excursión por el valle del Ahr, talleres en la Escuela de Aprendizaje Medioambiental Plus de AWB Niederzissen y una conferencia en el campus de Remagen. La conferencia reunió a científicos, ingenieros, representantes de empresas y organizaciones de partes interesadas de Alemania, Países Bajos, Italia y España. Contaron con el apoyo de una red de empresas que aprecia el planteamiento del intercambio intensivo europeo.</p>
<p><strong>Una excursión al valle del Ahr revela grandes similitudes</strong></p>
<p>Las evidentes analogías entre las inundaciones que asolaron Alemania en 2021 y las de Valencia en 2024 proporcionaron elementos concretos para la reflexión. La excursión al valle del Ahr y los hallazgos de los científicos fueron especialmente decisivos en este sentido. En el valle del Ahr, Markus Becker dio explicaciones de experto en la depuradora de Sinzig, Robert Füllmann en las llanuras aluviales de Lohrsdorf, Maximilian Kranich de la empresa de construcción y desarrollo de la ciudad del distrito y Maximilian Schell de Zukunft Mittelahr sobre un nuevo enfoque de los puentes en el puente de Heppingen. Dio su recorrido bajo el título &#8222;Dernau: un pueblo se reinventa&#8220;. Las participantes Rosa Álvarez y Carmen Gil, Presidenta y Vicepresidenta de la Asociación de Víctimas de <em>Dana 29O</em>, afectadas ellas mismas por las inundaciones de Valencia, concluyeron: &#8222;Si miramos cómo está Alemania cuatro años después, en Valencia no estamos tan mal.&#8220;</p>
<p><strong>También hay diferencias</strong></p>
<p>Sin embargo, el diferente aspecto de las regiones afectadas se caracteriza principalmente por los valles y las amplias montañas que alimentaron los ríos desbordados. Un elemento común es el número similar de víctimas mortales. Según Rosa Álvarez y Carmen Gil, la admirable respuesta de la ciudad de Valencia tras la catástrofe y la ayuda voluntaria en el Ahr son factores clave que explican por qué la situación en España permite mirar con optimismo la reconstrucción en el valle del Ahr. &#8222;La esperanza es lo que nos hace seguir adelante&#8220;, subrayan.</p>
<p>&#8222;Esperanza, resiliencia, reparación y justicia: no debemos olvidarlo, porque es muy importante&#8220;. Tanto Álvarez como Gil pudieron hablar con personas que, como ellos, se vieron afectadas por el horrible impacto de la tragedia en una región de Alemania que sigue anclada en los acontecimientos de 2021. Hablaron, entre otros, con el arquitecto de Heimersheim Udo Heimermann, para saber cómo vivió aquellas dramáticas horas y cómo contribuyó a la paulatina vuelta a la normalidad. La lección aprendida: &#8222;La cohesión dentro de la región es el factor decisivo; como en el valle del Ahr, también en Valencia tras los daños causados por el Dana&#8220;. Otra lección aprendida es que las medidas de seguridad aplicadas deben guiarse por el principio de cooperación entre administraciones, una variable que no funcionó del todo en ninguna de las dos catástrofes.</p>
<p><strong>El intercambio es necesario</strong></p>
<p>La conclusión del acto, al que asistieron un centenar de expertos y en el que también se reunieron con el Secretario de Estado del Ministerio de Medio Ambiente, Michael Hauer, y la eurodiputada Jutta Paulus (Los Verdes), fue: &#8222;Es necesario un diálogo directo entre los afectados, los responsables de la reconstrucción en los municipios, la comunidad científica y las autoridades&#8220;. Adquirir un conocimiento mutuo ayuda a categorizar los propios retos y permite aprender desde una perspectiva externa. &#8222;Los participantes quieren seguir trabajando en este sentido&#8220;, afirma Eveline Lemke. En este contexto, los resultados se resumieron en un documento final de Thinking CircularÒ , que también representa un llamamiento a la UE para que facilite este tipo de cooperación. Puede encontrar el documento final en alemán, inglés y español aquí:</p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Ergebnispapier-4.7.-DEENES.pdf">https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Ergebnispapier-4.7.-DEENES.pdf</a></p>
<p>Los temas del documento final se debatieron con Michael Hauer (Secretario de Estado de Protección del Clima, Medio Ambiente, Energía y Movilidad de Renania-Palatinado), Jutta Paulus (eurodiputada de Los Verdes/Alianza Libre Europea), Claudia Mensi (Presidenta de la Asociación Europea de Gestión de Residuos FEAD) y Arthur ten Wolde (Director Ejecutivo de Ecopreneur.eu).</p>
<p>Los participantes se mostraron partidarios de reforzar la cooperación para intercambiar experiencias y, en particular, de velar por que la gestión del agua, los residuos y el suelo se refuerce en todos los sectores en una fase temprana de la crisis.</p>
<p><strong>Más información y presentaciones:</strong></p>
<p>El Dr. Jorge Alacid López es doctor en teoría de la comunicación, periodista y jefe de coordinación del diario <em>Las Provincias</em>, el mayor y más antiguo medio de comunicación de Valencia. En su presentación, hizo hincapié en el papel de la prensa a la hora de concienciar y combatir las noticias falsas proporcionando información sólida para que la región pueda seguir desarrollándose. También hizo que los participantes se emocionaran con el acto al proyectar este vídeo sobre el trabajo de sus periodistas:</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=PzAJfuLCJU8" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">https://www.youtube.com/watch?v=PzAJfuLCJU8</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>La gestión de residuos no se incluye automáticamente en los planes de emergencia ni en los grupos de crisis. Esto debe cambiar, porque la gestión de residuos es un elemento central de la atención post-crisis. Esta fue la conclusión a la que llegó un grupo de científicos de Alemania y España. La presentación del Prof. Miguel Ángel Artacho Ramirez, PRINS, Universidad Politécnica de Valencia, puede consultarse aquí:</p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/2.Artacho_Analysis-of-the-risks-faced-by-DWM.pdf">https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/2.Artacho_Analysis-of-the-risks-faced-by-DWM.pdf</a></p>
<p>Salvador Ortí, del Cluster de Residuos Limpios de España, se esfuerza por mejorar el medio ambiente contaminado y pone a disposición tecnologías medioambientales a través de su red. Los implicados esperan que esto facilite a las autoridades el cumplimiento de las directivas comunitarias sobre residuos y la normativa medioambiental. Haga clic aquí para ver la presentación sobre el papel del cluster en la catástrofe de las inundaciones:</p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Salvador-Orti-4th-Anniversary-Presentation-on-the-Ahr-Valley-Floods.pdf">https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Salvador-Orti-4th-Anniversary-Presentation-on-the-Ahr-Valley-Floods.pdf</a></p>
<p>El profesor Joan Estrany, de la Universidad de las Islas Baleares y responsable del Observatorio de Riesgos y Emergencias Naturales de Baleares, ha podido informar sobre la red de vigilancia medioambiental Riscbal que se ha puesto en marcha. Ya se trate de riesgos de inundaciones, incendios forestales o peligros gravitacionales: El sistema de alerta temprana se basa en datos y modelos en tiempo real y pretende salvar vidas. Haga clic aquí para ver la presentación:</p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/4.estrany_ahr_valley_25.pdf">https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/4.estrany_ahr_valley_25.pdf</a></p>
<p>El profesor Alexander Fekete, de la Universidad Técnica de Colonia, centra su investigación en la cooperación entre las partes interesadas. La describe como un factor clave del éxito. Las interacciones entre crisis, residuos, agua y gestión del suelo son de vital importancia.</p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/250704-Fekete-Ahrtal.pdf">https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/250704-Fekete-Ahrtal.pdf</a></p>
<p>El Prof. Dr. Lothar Kirschbauer, de la Universidad de Ciencias Aplicadas de Coblenza, informó sobre la red científica KAHR, y el Dr. Bert Droste-Francke, de IQIB, aportó información adicional. Puede consultar las presentaciones aquí:</p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Vortrag_4th-Remembrance-Day_Kirschbauer_20250704.pdf">https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Vortrag_4th-Remembrance-Day_Kirschbauer_20250704.pdf</a></p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Droste-Franke_4ter_JT_Folien_KAHR1.pdf">https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/Droste-Franke_4ter_JT_Folien_KAHR1.pdf</a></p>
<p>Karsten Freichel, de Zahnen Technik GmbH, presentó un innovador sistema de previsión y alerta temprana de futuras inundaciones.</p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/04.07.2025-Zahnen-Technik-Englisch.pdf">https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/04.07.2025-Zahnen-Technik-Englisch.pdf</a></p>
<p>Jesús Pérez, Socio Director de la empresa tecnológica Nunsys y Presidente del Cluster de Residuos Limpios, presentó sus perspectivas sobre la transición ecológica.</p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/NUNSYS-2024-DANA.pdf">https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2025/07/NUNSYS-2024-DANA.pdf</a></p>
<p>Queremos dar las gracias a todos los patrocinadores por el éxito del evento.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/4-jahrestag-der-flut-im-ahrtal-internationale-experten-setzen-auf-zusammenarbeit/">4. Jahrestag der Flut im Ahrtal – Internationale Experten setzen auf Zusammenarbeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ESRS in der Praxis</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/esrs-in-der-praxis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jun 2024 11:40:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[KMU]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeitsbericht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachhaltigkeitsberichterstattung nach den neuen Regeln der EU Es geht! Auch mittelständische Unternehmen können ihren Nachhaltigkeitsbericht nach dem ESRS-Standard der EU ausführen. Hier beschreiben wir an einem Beispiel, warum es notwendig ist und wie es funktioniert. Im Herbst 2023 hat die EU die European Sustainability Reporting Standards (ESRS) beschlossen. Die nationalen Mitgliedsstaaten müssen diese Regel nun in ihre Gesetzgebung für die Nachhaltig­keits­berichtserstattung übersetzen. Eine aktuelle Debatte über die Unterschiede zwischen dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex und den ESRS läuft und wir dürfen gespannt sein, wie eine Umsetzung in Deutschland exakt aussehen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/esrs-in-der-praxis/">ESRS in der Praxis</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 style="font-weight: 400;">Nachhaltigkeitsberichterstattung nach den neuen Regeln der EU</h3>
<p style="font-weight: 400;">Es geht! Auch mittelständische Unternehmen können ihren Nachhaltigkeitsbericht nach dem ESRS-Standard der EU ausführen. Hier beschreiben wir an einem Beispiel, warum es notwendig ist und wie es funktioniert.</p>
<p style="font-weight: 400;">Im Herbst 2023 hat die EU die European Sustainability Reporting Standards (ESRS) beschlossen. Die nationalen Mitgliedsstaaten müssen diese Regel nun in ihre Gesetzgebung für die Nachhaltig­keits­berichtserstattung übersetzen. Eine aktuelle Debatte über die Unterschiede zwischen dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex und den ESRS läuft und wir dürfen gespannt sein, wie eine Umsetzung in Deutschland exakt aussehen wird. Gleichzeitig erleben wir eine Debatte über den Abbau von Bürokratie, die einer Berichterstattung scheinbar zu widersprechen scheint. Als Teil des Lageberichtes sagt ein Nachhaltigkeitsbericht aber viel mehr über ein Unternehmen aus. So dient der Bericht den Banken in Zukunft zum Rating sowie der Bewertung von Unternehmens- und Vermögensrisiken aus Klimaveränderungen. Dies gilt dann nicht nur für „Green Bonds“ (Das ist ein festverzinsliches Wertpapier, das zur Kapitalbeschaffung für Aktivitäten zur Verringerung bzw. Verhinderung von Umwelt- bzw. Klimaschäden dient). Zudem muss das berichtspflichtige Unternehmen einen Plan vorlegen, aus dem die Minderung von CO2 sowie andere Folgen im Management für die Umwelt und soziale Standards klar ersichtlich sind.</p>
<h3>Ein mittelständisches Unternehmen nimmt die Herausforderung an</h3>
<p style="font-weight: 400;">Wir waren also gerne bereit, einen Bericht mit einem Kunden zu verfassen, um selbst zu testen, was an der aktuellen Debatte zu den ESRS dran ist. Die Anfrage kam von der Schlaadt-Gruppe, einem Hersteller von Verpackungen aus expandiertem Polysterol. Erfahrungen zur Nachhaltigkeitsbericht­erstattung hat unser Team in der Vergangenheit bereits reichlich gemacht. Das ist von Vorteil, denn unserem Kunden fehlte diese Erfahrung.</p>
<p style="font-weight: 400;"><img decoding="async" class="alignright wp-image-7372 size-medium" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/05/Schlaadt-Unternehmensgruppe_Logo_Screen_freig-300x120.png" alt="" width="300" height="120" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/05/Schlaadt-Unternehmensgruppe_Logo_Screen_freig-300x120.png 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/05/Schlaadt-Unternehmensgruppe_Logo_Screen_freig-1024x410.png 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/05/Schlaadt-Unternehmensgruppe_Logo_Screen_freig-768x307.png 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/05/Schlaadt-Unternehmensgruppe_Logo_Screen_freig-1536x615.png 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/05/Schlaadt-Unternehmensgruppe_Logo_Screen_freig-2048x819.png 2048w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/05/Schlaadt-Unternehmensgruppe_Logo_Screen_freig-700x280.png 700w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2024/05/Schlaadt-Unternehmensgruppe_Logo_Screen_freig-1320x528.png 1320w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Bestandteil eines Berichtes sind die Analyse der doppelten Wesentlichkeit, eine Risikoanalyse, eine THG-Bilanz, die Datenerhebung zu ca. 260 Kennziffern sowie das Erstellen einer Nachhaltigkeits­strategie. Die Feststellung einer Zielagenda und des Maßnahmenplans sind vor allem zwischen der Bestandsaufnahme im ersten Bericht vor dem zweiten Bericht durchzuführen. Das klingt nach einem sehr großen Aufwand und einer enormen Belastung. Aus Erfahrung können wir sagen, dass mit vereinten Kräften, einer guten Arbeitsgruppe und Leitung in einem Unternehmen diese Aufgabe auch in drei Monaten bewältigt werden kann. Allerdings braucht es eine straffe Organisation, Unterstützung bei der Führung, den Gesprächen mit Belegschaft und Betriebsrat sowie Entscheidungen der Geschäftsleitung, die voll dahintersteht sowie natürlich eine gute Software zur Erfassung der Daten.</p>
<p style="font-weight: 400;">„So macht man das heute,“ betont der kaufmännische Geschäftsführer der Schlaadt-Gruppe, Max Menninger. „Wir haben uns kompetente Unterstützung für einen Bereich geholt, den wir ab nächstem Jahr verpflichtend abdecken müssen. Nach kaum drei Monaten liegt der Bericht vor. Alle Unternehmensbereiche kennen jetzt ihre Stärken und Schwächen im Bereich Nachhaltigkeit. Mit der Nachhaltigkeitsgruppe arbeiten wir intensiv an der Strategie und den Konzepten für mehr Nachhaltigkeit. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und sind direkt startklar für die Bewertung und Umsetzung unseres Maßnahmenplanes und für den nächsten Bericht.“</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wir von Thinking Circular® freuen uns über einen zufriedenen Kunden, mit dem wir bereits weitere Schritte in die Circular Economy planen. Zur Kurzfassung des erstellten Berichtes der Schlaadt-Gruppe geht es <a href="https://nachhaltigkeit.schlaadt.de/wp-content/uploads/2024/05/Schlaadt-Nachhaltigkeitsbericht-2023.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">hier entlang.</a></span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/esrs-in-der-praxis/">ESRS in der Praxis</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Literaturtipp &#8211; Ökonomie(n) mit Zukunft</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/oekonomien-mit-zukunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Dec 2023 11:50:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://thinking-circular.com/?p=6915</guid>

					<description><![CDATA[<p>Jenseits der Wachstumsillusion Reinhard Loskes Essay „Ökonomie(n) mit Zukunft. Jenseits der Wachstumsillusion“ beantwortet zentrale Fragen für geeignete Annahmen einer nachhaltigen ökonomischen Theorie. Er löst manchen theoretischen Konflikt um Begriffsfindungen alternativer Wirtschaftstheorie oder zur Wachstumskritik, den es innerhalb von grünen Ökonom*innen und Politiker*innen gibt, auf. Zuletzt hat die Heinrich-Böll-Stiftung angeregt, bundesweit Schulungen zu pluraler Ökonomik anzubieten um eine Klarstellung zu pluralen Ansätzen zu bieten. Sie kommt damit dem Gedanken Loskes und nicht zuletzt auch des Bundeswirtschaftsministers nach. Denn Robert Habeck betont immer wieder: „Es geht darum, dass man geschlechtliche,...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/oekonomien-mit-zukunft/">Literaturtipp &#8211; Ökonomie(n) mit Zukunft</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Jenseits der Wachstumsillusion</h2>
<p style="font-weight: 400;"><a href="https://www.loske.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Reinhard Loskes</a> Essay „Ökonomie(n) mit Zukunft. Jenseits der Wachstumsillusion“ beantwortet zentrale Fragen für geeignete Annahmen einer nachhaltigen ökonomischen Theorie. Er löst manchen theoretischen Konflikt um Begriffsfindungen alternativer Wirtschaftstheorie oder zur Wachstumskritik, den es innerhalb von grünen Ökonom*innen und Politiker*innen gibt, auf. Zuletzt hat die Heinrich-Böll-Stiftung angeregt, bundesweit Schulungen zu pluraler Ökonomik anzubieten um eine Klarstellung zu pluralen Ansätzen zu bieten. Sie kommt damit dem Gedanken Loskes und nicht zuletzt auch des Bundeswirtschaftsministers nach. Denn Robert Habeck betont immer wieder: „Es geht darum, dass man geschlechtliche, ethnische, Herkunfts- oder Bildungsidentitäten nicht jeweils verabsolutiert, sondern in eine plurale, auf gemeinsamen Werten und gemeinsamen Spielregeln beruhende Gesellschaft übersetzt.“<a href="applewebdata://F77592BD-C236-451C-9D4F-84D70339FCD0#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a> Wirtschaft ist ein Teil von Gesellschaft, dazu sagt Habeck: „Da aber viele Positionen der emanzipatorischen, liberal-grünen Bewegung mittlerweile mehrheitsfähig geworden sind, brauchen wir nicht mehr so auf eine höhere Wahrheit zu pochen – und tun es auch nicht mehr.“<a href="applewebdata://F77592BD-C236-451C-9D4F-84D70339FCD0#_ftn2" name="_ftnref2">[2]</a> Er orientiert damit, aber er erklärt nicht, was das jetzt eigentlich genau heißt oder wie er zu dieser Aussage kommt – abgesehen von der realpolitischen Notwendigkeit sie auszusprechen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Vor diesem Hintergrund macht es Sinn, sich die Argumente Loskes genau anzuschauen. Sie bilden die Grundlage, nicht zuletzt für die in der Bundesregierung durch Bündnis 90/Die Grünen vertretene Wirtschaftspolitik. Der Argumentationsstrang bietet auch eine Erleichterung für die Vertretung von realpolitisch umzusetzenden Maßnahmen, die nicht immer jedem gefallen. Und wem das nicht reicht, der kann in Loskes Argumente in den vorhergehenden Teilen der Trilogie nachlesen. Voraus gingen „Abschied vom Wachstumszwang. Konturen einer Politik der Mäßigung“ (2010) und „Wie weiter mit der Wachstumsfrage?“ (2012).</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Die Wachstumstheorie ist keine Moraltheorie</strong></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Moraltheorien können sich aber pluraler Ansätze bedienen</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Das Kernargument Loskes ist die Aufklärung über ein großes Missverständnis, welches in unserer Gesellschaft weit verbreitet ist. Wirtschaftswissenschaften werden als abstrakte rationale, mathematische Wissenschaft betrachtet, mit der wir unser Handeln beim Produzieren, Tauschen und Konsumieren ausrichten. Der gegenwärtige lineare Wohlstandkapitalismus hat sich jedoch rational etabliert, dabei wurde die Ökonomie bis in das 19. Jahrhundert als Teil der Moralwissenschaft angesehen (S. 36). Dazu zählte das Einhalten ethischer Prinzipien, wie bspw. die Bekämpfung von Leid, Hunger, Ungleichheit und Unwissenheit. Erst mit der Industrialisierung und Globalisierung änderte sich diese Sichtweise und mutierte zur Wachstumstheorie, weil nie alles Erreichte ausreichte. Es wird Zeit, dass wir uns daran erinnern und zu moralischen Werten zurückzufinden.</p>
<p style="font-weight: 400;">Wie kann die Mainstream-Ökonomie und das Ende des stetigen Wachstums jedoch aussehen? Das beantwortet Loske in seinem Essay. Seine Empfehlungen lauten:</p>
<ol>
<li>Ein alternatives, sozial-ökologisches, globalisierungs-, finanzmarkt- und wachstumskritisches Denken ist notwendig. Unsere Gier nach Wachstum und Wohlstand hat dazu geführt, dass wir der Erde jedes Jahr enorme Mengen an Ressourcen entnehmen und dabei die Umwelt zerstören. Wir haben es so weit getrieben, dass eine Umkehr bald nicht mehr möglich sein wird. Immer mehr klimatische Kipppunkte drohen zu kippen (<a href="https://global-tipping-points.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Global Tipping Points-Report</a>), während einige <a href="https://www.stockholmresilience.org/research/planetary-boundaries.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">planetarischen Grenzen</a> bereits erreicht sind.</li>
<li>Eine neue Ökonomie der Nachhaltigkeit und eine sozial-ökologische Transformation der Wirtschaft muss schnellstmöglich erfolgen. Hierbei ist nicht relevant, ob sie Postwachstum, grünes Wachstum, Suffizienpolitik, sozial-ökologische Transformation, kooperative Wirtschaft, grüne Wirtschaft, Gemeinwohlökonomie, ökologische Ökonomie heißt oder mit einem anderen Namen versehen wird (S. 46). Loske geht davon aus, dass es in jedem Fall eine Transformation aufgrund der sich ändernden Umweltbedingungen geben wird. Er sieht drei Kräfte, um den Weg zur Nachhaltigkeit zu beschreiten und sie werden zentral sein: Leid, 2. Zwang und 3. Perspektive (S. 10f.).</li>
<li>Kooperation, Pluralität und Diversität sind für Loske zentrale Schlüssel zum Ziel (S. 61): Indem Politik, Technologie, Wirtschaft und Gesellschaft zusammenarbeiten und sich gemeinsam den Herausforderungen stellen kann es mit „[…] Handlungswillen, Wandlungsbereitschaft, Konfliktfähigkeit gegenüber Beharrungskräften und auch einem hohen Maß an Zuversicht, Experimentierfreude und Unternehmungslust“ (S. 34) gelingen.</li>
<li>Das Ziel der Nachhaltigkeit wird mit der entsprechenden Agenda formuliert, aber der Weg dahin ist unklar. Das schafft Unsicherheit, dennoch kann die Tatsache nur akzeptiert werden, dass wir Teile von systemischen Entwicklungen sind. Seine Ausführung dienen auf dieser Reise als Orientierung, wenn er betont, dass moralische Bausteine wie Verantwortungsübernahme, Glaubwürdigkeit, Ehrlichkeit, Fairness und Fantasie für kreative Lösungsleistungen die Basis der Moralökonomie sein müssen.</li>
</ol>
<p>Wenn man Loskes Essay liest, wird einem klar, dass es eine andere Welt geben kann. Eine Welt, in der eine plurale Ökonomie innerhalb der planetaren Grenzen möglich ist und in der die Menschen gemeinsam agieren und die Natur nutzen, statt sie auszunutzen. Doch dazu ist ein Wandel notwendig. Das Ziel steht fest: Eine Ökonomie mit Zukunft. Und so muss sich jeder die Frage stellen: Will man am Ende ein Teil des Problems (Destruktivkräfte) oder ein Teil der Lösung (Produktivkräfte) sein? (S. 15)</p>
<p><a href="applewebdata://F77592BD-C236-451C-9D4F-84D70339FCD0#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> https://www.fr.de/kultur/timesmager/das-ganze-90168647.html</p>
<p><a href="applewebdata://F77592BD-C236-451C-9D4F-84D70339FCD0#_ftnref2" name="_ftn2">[2]</a> https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/habeck-warnt-identitaetspolitik/</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/oekonomien-mit-zukunft/">Literaturtipp &#8211; Ökonomie(n) mit Zukunft</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Zwei Jahre nach der Flut – eine nüchterne Betrachtung</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/zwei-jahre-nach-der-flut-eine-nuechterne-betrachtung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jul 2023 12:26:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[#Ahrtal]]></category>
		<category><![CDATA[#Flut 2021]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaanpassung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wissenschaftliche Lehren und Aufarbeitung der Folgen des Hochwassers im Ahrtal 2021 Am vergangenen Samstag, den 1. Juli 2023 hat Thinking Circular® zusammen mit der Volkshochschule Ahrweiler als Veranstalter in der Umweltlernschule des Landkreises Ahrweiler mit Wissenschaftler*innen, Politiker*innen und Betroffenen aus der Region Bilanz gezogen. Die Frage, welche Veränderungen sich im Ahrtal in Richtung Klimaschutz und -anpassung zeigen, vor allem für zukünftige Hochwasserereignisse, klang ernüchternd und zugleich hoffnungsfroh. Denn es gab auch Lichtblicke, wegweisende Entscheidungen und viel Aufmerksamkeit für die Fragen, was nun zu tun ist. Der umfangreiche Hintergrund...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/zwei-jahre-nach-der-flut-eine-nuechterne-betrachtung/">Zwei Jahre nach der Flut – eine nüchterne Betrachtung</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Wissenschaftliche Lehren und Aufarbeitung der Folgen des Hochwassers im Ahrtal 2021</strong></h3>
<p style="font-weight: 400;">Am vergangenen Samstag, den 1. Juli 2023 hat Thinking Circular® zusammen mit der Volkshochschule Ahrweiler als Veranstalter in der Umweltlernschule des Landkreises Ahrweiler mit Wissenschaftler*innen, Politiker*innen und Betroffenen aus der Region Bilanz gezogen. Die Frage, welche Veränderungen sich im Ahrtal in Richtung Klimaschutz und -anpassung zeigen, vor allem für zukünftige Hochwasserereignisse, klang ernüchternd und zugleich hoffnungsfroh. Denn es gab auch Lichtblicke, wegweisende Entscheidungen und viel Aufmerksamkeit für die Fragen, was nun zu tun ist. Der umfangreiche Hintergrund seitens der Wissenschaft steht Ihnen zum Download zur Verfügung. Erfahren Sie hier, worauf der gemeinsame Blick sich richtete:</p>
<p style="font-weight: 400;">Christian Hofeditz, Leiter der Volkshochschule Ahrweiler konnte führende Wissenschaftler*innen begrüßen, um vier Themenkomplexe zur Diskussion zu stellen, die von Eveline Lemke (Thinking Circular®) moderiert wurden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Kommunikation in Katastrophen; Entwicklungen im Zeitvergleich</strong></h3>
<div id="attachment_6373" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6373" class="size-medium wp-image-6373" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Kahle-300x233.jpg" alt="" width="300" height="233" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Kahle-300x233.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Kahle-1024x797.jpg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Kahle-768x597.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Kahle-1536x1195.jpg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Kahle-2048x1593.jpg 2048w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Kahle-700x545.jpg 700w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-6373" class="wp-caption-text">Eveline Lemke, Michael Kahle, Uni Freiburg</p></div>
<p style="font-weight: 400;">Michael Kahle forscht zur Kommunikation von Umweltereignissen am Institut für</p>
<p style="font-weight: 400;">Physische Geografie der Universität Freiburg.</p>
<p style="font-weight: 400;">Er dokumentiert dabei über eine Klimarekonstruktion von Extremwetterereignissen die Medienresonanz und wendet Instrumente der „Systems Innovation“ an und nutzt Mapping als Methode, schnelle prägnante Einsichten in umfängliche Datenlagen zu bringen. Hierbei wird es möglich, mehrere Forschungsperspektiven im Blick zu halten. Dabei fiel sein Blick auch auf die Hochwasserereignisse aus den Jahren 1804 und 1910, welche eindeutig zeigen, dass die Berichtsbreite und -tiefe über die Zeit extrem gestiegen ist. Dies entspricht unserer modernen Medienwelt, in der mehr Menschen, mehr Organe und mehr Fachwissen bei der Berichterstattung die unterschiedlichen Themen beleuchten kann.</p>
<p style="font-weight: 400;">Quelle: (Kahle, Environmental Research Communication, Uni Freiburg). Das Dokument findet sich hier: <a href="https://iopscience.iop.org/article/10.1088/2515-7620/ac6657" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">https://iopscience.iop.org/article/10.1088/2515-7620/ac6657</a></p>
<p><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/ThinkingCirc-ular_Ahrtal_Kahle.pdf" target="_blank" rel="noopener">Präsentation Michael Kahle</a></p>
<p style="font-weight: 400;">Diese ist aus objektiver Forschungssicht eine positive Entwicklung und entspricht oft nicht der subjektiven Eigenwahrnehmung der Betroffenen im Hochwassergebiet oder der hier schreibenden Journalist*innen. Dies spiegelte sich auch in der Diskussion mit den Betroffenen wieder.</p>
<div id="attachment_6375" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6375" class="size-medium wp-image-6375" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Robbel-300x297.jpg" alt="" width="300" height="297" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Robbel-300x297.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Robbel-1024x1013.jpg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Robbel-150x150.jpg 150w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Robbel-768x759.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Robbel-1536x1519.jpg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Robbel-2048x2025.jpg 2048w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Robbel-700x692.jpg 700w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-6375" class="wp-caption-text">Daniel Robbel, Krupp Verlag</p></div>
<p style="font-weight: 400;">Eveline Lemke hat deshalb Daniel Robbel, welcher für den Krupp-Verlag in Blick-Aktuell veröffentlicht, zur Diskussion auf das Podium geladen. Er hat die Flut persönlich vom ersten Moment miterlebt und intensiv Informationen für die Menschen vor Ort geliefert. Hierbei war er permanent mit der Frage konfrontiert, welche Information den Menschen vor Ort hilft und was sie benötigen. Gleichzeitig hat er Wert darauf gelegt, nicht als Katastrophen-Journalist wahrgenommen zu werden. Dies zeigt sich bei Betrachtung der Fotos, die er nach dem Hochwasser aufgenommen hat. Mehr als 8.000 Bilder sind entstanden. Sie zeigen jedoch keine Betroffenen und ihre emotionale Betroffenheit aus Respekt vor der Privatsphäre der Menschen. Klar war für ihn: Die Menschen brauchen unterstützende Informationen und sind weniger an der politischen Ursachenforschung und Frage der Schuld interessiert. Zudem war nach einem ersten nationalen- und internationalen Medienhype festzustellen, dass die wirklichen Belange der Menschen kaum Niederschlag in den Berichten gefunden hatten, insbesondere nachdem die Bundestagswahl stattgefunden hatte und das Thema aus den Medien fast verschwand. Stattdessen hätte es auch Fake-Informationen gegeben, welche zur Flucht aus Häusern angeregt hätten, vielleicht um Raub- und Diebstahl zu begünstigen, vermuteten einige Teilnehmer*innen. So auch Herr Friedsam aus Sinzig, welcher von Medienmitarbeitenden eine Verantwortung und Überprüfung von Meldungen forderte, um Panik aus Falschmeldungen wie zum vermeintlichen Dammbruch zu vermeiden. Dr. Jürgen Haffke, Autor des Buches „Spuren der Flut im Ahrtal“ bemängelte die geografischen Kenntnisse von Journalisten und beschrieb die vorherrschenden kommunalen oder Landesgrenzen als Hürde für eine gute Berichterstattung. Christian Molke, der Geschäftsführer der ADRA e. V., der für Deutschland Hilft die Hilfe im Ahrtal organisiert hat, betonte, dass aus diesem Grunde die Info-Punkte der Hilfseinrichtungen vor Ort betrieben worden sind, um die vorgenannten Mängel der Kommunikation durch direkte Ansprache der Menschen vor Ort zu überwinden.</p>
<p style="font-weight: 400;">Zudem stellte sich nun die Frage für die Teilnehmenden, wie die Lehren regelmäßig für die Menschen im Ahrtal berichtet werden könnten. Die Teilnehmenden der Veranstaltung betonten, dass es nicht einmal einen Flyer mit Hinweisen zu korrektem Verhalten bei der Flut gebe, welcher den Einwohner*innen zur Verfügung gestellt würde. Und der Krupp-Verlag sagte zu, monatlich einmal mit einem Infoformat Wissen zu Hochwasser zu vermitteln, was ein erstes Ergebnis der Veranstaltung darstellte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Integrativen Risiko- und Sicherheitsplanung; Aktuelle Erkenntnisse zur Blaulichtfamilie</strong></h3>
<div id="attachment_6377" style="width: 510px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6377" class="wp-image-6377" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Fekete-1024x718.jpg" alt="" width="500" height="351" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Fekete-1024x718.jpg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Fekete-300x210.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Fekete-768x539.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Fekete-1536x1078.jpg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Fekete-2048x1437.jpg 2048w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Fekete-700x491.jpg 700w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /><p id="caption-attachment-6377" class="wp-caption-text">Prof. Dr.-Ing. Alexander Fekete, Technische Hochschule Köln</p></div>
<p style="font-weight: 400;">Prof. Dr. -Ing. Alexander Fekete nahm den Faden zu Fragen von Wirkung von Kommunikation in seinem Vortrag zur Integrativen Risiko- und Sicherheitsplanung direkt auf. Er vermittelte in seinem Vortrag, dass das Phänomen der nachlassenden Medienaufmerksamkeit oft als Katastrophe nach der Katastrophe empfunden würde und regelmäßig zu beobachten sei. Prof. Fekete hat eine Plattform zur Flut 2021 ins Leben gerufen, um zu ermöglichen, aktualisierte, wissenschaftlich überprüfte Daten zur Verfügung zu stellen. Hier werde alles gezählt und gemessen, was Wissenschaft bei derartigen Ereignissen in den Blick nehmen könne. Zahlreiche Handreichungen, Schlussfolgerungen und institutionalisierte Einrichtungen hätten auch in der Vergangenheit umfassende Empfehlungen zur Verbesserung der Risiko- und Sicherheitsplanung gegeben. Dennoch würden in nicht einmal der Hälfte der Fälle nach einer Katastrophe tatsächlich Veränderungen vorgenommen werden, dies zeige die Wissenschaft eben auch und daneben gebe es auch neuerliche Fehlentwicklungen oder Fehler bei Umsetzungen. Es gäbe also immer einige wenige positive aber auch negative Entwicklungen und Stillstand. Es würde entscheidend sein, wie Menschen mit Widersprüchlichkeit von Entwicklungen umgehen können, um grundsätzlich eine Transformation ausgestalten zu können.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong> </strong>Plattform zur Flutkatastrophe 2021 DKKV <a href="https://dkkv.org/flutplattform/" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">https://dkkv.org/flutplattform/</a></p>
<p style="font-weight: 400;"><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/230701-Fekete-Niederzissen.pdf">Präsentation Prof. Dr. Fekete</a></p>
<div id="attachment_6380" style="width: 410px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6380" class="wp-image-6380" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Molke-Heidbreder-Fekete-300x206.jpg" alt="" width="400" height="275" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Molke-Heidbreder-Fekete-300x206.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Molke-Heidbreder-Fekete-1024x704.jpg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Molke-Heidbreder-Fekete-768x528.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Molke-Heidbreder-Fekete-1536x1056.jpg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Molke-Heidbreder-Fekete-2048x1408.jpg 2048w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Molke-Heidbreder-Fekete-700x481.jpg 700w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><p id="caption-attachment-6380" class="wp-caption-text">Christian Molke, ADRA Deutschland e.V., Dr. Lea Heidbreder, MdL, Prof. Dr. Alexander Fekete, TH Köln</p></div>
<p style="font-weight: 400;">Mit Dr. Lea Heidbreder, MdL, Enquete Kommission Zukunftsstrategien zur Katastrophenvorsorge aus dem Landtag Rheinland-Pfalz und Christian Molke, Vorsitzender des Vorstands ADRA Deutschland e.V. haben wir diese Aussagen in der Debatte gespiegelt. Insbesondere die wissenschaftliche Tatsache wie von Prof. Fekete dargestellt, dass die Regierung und handelnden Akteure auch wissenschaftliche Betrachtung und Netzwerkarbeit sowie Evaluation der Handlungen eingeleitet hätten, mit denen sich der Landtag auch auseinandersetzt, sind ja ein gutes Zeichen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Christian Molke betont, dass es auch im Ahrtal die von Prof. Fekete dargestellte kognitive Dissonanz gebe. So gebe es viele Initiativen, welche Flutmarken zur Etablierung von Erinnerungskultur und Vermeidung von sogenannter Flut-Demenz anbringen. Es gebe Schautafeln, welche auf die Flut hinweisen und es gebe auch neu gegründete Bürgerinitiativen, welche schnelles Handeln zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung anmahnten. MdL Heidbreder betonte, dass sich die Enquete-Kommission auch mit einer Verbesserung des Freiwilligenmanagements seitens der Krisenstäbe auseinandersetzte, denn dies sei verbesserungswürdig gewesen. Die Freiwilligen hätten Großartiges geleistet.  Um daraus Wirkkraft zu entfalten sei es wichtig, dass die freiwilligen Spontanhelfenden mit den professionellen Helfenden einheitlich koordiniert würden und dies auch in Einsatzplanung Berücksichtigung findet. Der Punkt sei aber erkannt und werde einen Aspekt im Bericht der Enquete-Kommission ausmachen.</p>
<div id="attachment_6382" style="width: 410px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6382" class="wp-image-6382" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Becker-300x191.jpg" alt="" width="400" height="255" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Becker-300x191.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Becker-1024x653.jpg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Becker-768x490.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Becker-1536x979.jpg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Becker-2048x1306.jpg 2048w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Becker-700x446.jpg 700w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><p id="caption-attachment-6382" class="wp-caption-text">Im Vordergrund v.l.n.r: Ingo Binnewerg, Manfred Becker, Ralf Urban, Dr. Kay Schaumlöffel</p></div>
<p style="font-weight: 400;">Die Anwesenden mahnen Flutwissen und eine sogenannte Flut-Fibel an, damit in Zukunft alle besser vorbereitet sind und so handeln können, wie die Akteure am Schwanenteich Sinzig, die alle Tiere dort retten konnten. Sie haben vorausschauend agiert und waren damit erfolgreich.</p>
<p style="font-weight: 400;">Prof. Fekete betont an dieser Stelle, dass man sich auf eine Katastrophe nicht vorbereiten könne. Das mache den Charakter von Katastrophen aus. Und hierbei seien psychologische Effekte zu berücksichtigen, sogenannte Biases, die in seinem Vortrag dargestellt sind und gerne heruntergeladen werden können. Grundsätzlich könne von Mechanismen der Überforderung ausgegangen werden, weshalb die Erwartung, dass es eine perfekte Vorbereitung gebe, überhöht sei.</p>
<p style="font-weight: 400;">Christian Molke betont, dass der Blick der Hilfsorganisationen vor allem auf vulnerable Gruppen gerichtet bleiben müsse. Noch heute versorge die ADRA e. V. in den Nebentälern der Ahr ältere Menschen mit Nahrungsmitteln. Dies dürfe nach 2 Jahren eigentlich nicht mehr der Fall sein. Er schlägt vor, die Einbindung der Freiwilligen mit ihrer Scharnierfunktion in möglichen Agentenrollen stärker zu nutzen. Beispiele sei die Möglichkeiten von Landwirten oder Bauunternehmen, welche über schweres Gerät verfügen, besser zu organisieren. Dies sei, so Lea Heidbreder, bereits der Fall. Als Beispiel nennt sie die Koordinierung von Löschwassereinsatz bei Waldbränden. Hier werden schon heute die zivilen Akteure mit eingebunden. Grundsätzlich sei aber wünschenswert, dass diese Beispiele auch erzählt und vermittelt würden, so dass noch mehr potentielle Agenten identifiziert werden könnten. Dies könnten auch vermehrt Unternehmen sein.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong> </strong>Die bisherige Forschungsdokumentation der Blau-, Rot- und Grünlichtfamilien für das Ahrtal findet sich unter diesem Link der TH Köln <u><a href="https://elib.dlr.de/192155/1/2022-1%20IRSR_Volume1_2022_Flut_2021.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">https://elib.dlr.de/192155/1/2022-1%20IRSR_Volume1_2022_Flut_2021.pdf</a></u></p>
<p style="font-weight: 400;">Eveline Lemke lenkt die Debatte in Richtung der Pläne der Bundesregierung, welche zuletzt eine Sicherheitsstrategie für Deutschland veröffentlicht hat. Darin gibt es einen neuen und wichtigen Begriff, auf den wir unser Augenmerk richten wollen und uns fragen, was er vor Ort bedeutet. Es geht hier bei um die integrative Risiko- und Sicherheitsplanung. Sie möchte erfahren, was „integrative“ und „resiliente“ Planung bedeutet, insbesondere mit Blick auf den Begriff der Systemrelevanz nach der Corona-Pandemie, die die Planung auch in der Abfallwirtschaft verändert und dafür sorgt, dass diese in die Risiko- und Sicherheitsplanung eingehen muss. Sie gilt nämlich nunmehr als systemrelevant.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Antwort auf die Einbindung fällt ernüchternd aus. Bisherige Forschungsbereiche bleiben i.d.R. für sich, auch wenn sich vermehr Netzwerke bilden die versuchen, dieses systemisch abzubilden. Der Bericht der Enquete-Kommission nimmt diesen Sachverhalt noch nicht auf, da er lediglich über die in dem Gremium befassten Elemente berichten wird. Die Abfallwirtschaft gehörte bisher zur Nachsorge von Katastrophenfällen und ist daher auch kein Schwerpunkt der Koordination oder Betrachtung für die Hilfsorganisationen gewesen. Alle Beteiligten sind sich darüber einig, dass hier noch Aufgaben vor ihnen liegen, die nun zu erfüllen sind, um eine Integration dieser Disziplin zu gewährleisten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Klimaanpassung, Hochwasser, Resilienz &#8211; Bericht aus dem KAHR-Projekt</strong> <strong>und aus dem Kompetenznetzwerk „Wissenschaft für den Wiederaufbau“</strong></h3>
<p style="font-weight: 400;">Die Wissenschaftsnetzwerke welche vor Ort aktiv sind, widmen sich der Aufgabe der Integration bereits und bieten für die Kommunen auch Beratung an. Dazu gehört das KAHR-Projekt (welches für Klimaschutz, Anpassung, Hochwasser, Resilienz steht), für das Dr. Bert Droste-Franke vom IQIB seinen Vortrag hält, aus dem Wissenschaftsnetzwerk für den Wiederaufbau, das Prof. Lothar Kirschbauer repräsentiert. <a href="https://www.hs-koblenz.de/hochschule/einrichtungen/kompetenznetzwerk-wissenschaft-fuer-den-wiederaufbau" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">https://www.hs-koblenz.de/hochschule/einrichtungen/kompetenznetzwerk-wissenschaft-fuer-den-wiederaufbau</a></p>
<p style="font-weight: 400;">Verschiedene andere Projekte sind ebenfalls in der Federführung des IQIB, die uns vorgestellt werden, wie z. B. Act for Ahrtal zur Energieversorgung vor Ort. KAHR läuft bis 2024 und Dr. Bert Droste-Franke ist der Projektkoordinator. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt die Forschung aus FONA-Mitteln (Forschung für nachhaltige Entwicklung).</p>
<p style="font-weight: 400;">Weitere Verbundpartner*innen sind: <strong>RWTH Aachen</strong> (Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft), Prof. Dr.-Ing. Holger Schüttrumpf; <strong>Universität Stuttgart</strong> (Institut für Raumordnung und Entwicklungsplanung), Prof. Dr.-Ing. Jörn Birkmann; Universität Potsdam (Institut für Umweltwissenschaften und Geographie), Prof. Dr. Annegret Thieken; Hochschule Koblenz (Fachrichtung Bauingenieurwesen), Prof. Dr. Lothar Kirschbauer; <strong>Technische Universität Kaiserslautern (Fachgebiet Wasserbau und Wasserwirtschaft</strong>), Prof. Dr. Robert Jüpner; Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ (Department Stadt- und Umweltsoziologie), Prof. Dr. Christian Kuhlicke; <strong>Helmholtz-Zentrum Potsdam</strong> (Deutsches GeoForschungsZentrum, Sektion Hydrologie), Prof. Dr. Bruno Merz; Deutsches Institut für Urbanistik, Dipl.-Ing. Jens Hasse; Wasserverband Eifel-Rur, Dr. Gerd Demny; HochwasserKompetenzCentrum e.V., Köln, Georg Johann; Technische Universität Dortmund (Fakultät Raumplanung), Prof. Dr.-Ing. Stefan Greiving; Landkreis Ahrweiler, Michael R. Schäfer.</p>
<div id="attachment_6390" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6390" class="wp-image-6390 size-medium" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Petry-300x208.jpg" alt="" width="300" height="208" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Petry-300x208.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Petry-1024x709.jpg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Petry-768x532.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Petry-1536x1063.jpg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Petry-2048x1418.jpg 2048w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Petry-700x485.jpg 700w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-6390" class="wp-caption-text">Rita Klüwer, Renate Petry</p></div>
<p style="font-weight: 400;">Die Anwesenden wollen wissen, wo die notwendige Veränderung zu mehr Klimaschutz- und Anpassung sichtbar wird. Als Beispiel nennen alle Beteiligten die Brückengutachten, aus denen Empfehlungen zu hochwasserdurchlässigen Brückenarchitekturen hervorgehen. Der Abriss der Nepomuk-Brücke, die viele Menschen gerne verhindert hätten, weil ihre historische Anmutung ihnen wichtig ist, zeige bereits diese Veränderung. Verena Örenbas, als Vorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Landkreis Ahrweiler betont, dass sich diese Veränderung nur mit Hilfe der Expert*innen aus der Wissenschaft eine Kraft zur Umsetzung mit sich bringen konnte, da die politischen Mehrheiten keinen Willen für mehr Klimaschutz ausdrückten. Die Wissenschaftler auf dem Podium bekannten sich zu ihrem Teil der Verantwortung, die sie gerne annehmen. Gleichzeitig betonten sie, dass es auch Kommunikationsherausforderungen in der Vermittlung der Themen für sie gebe. Sie seien daher froh um das mit dieser Veranstaltung gefundenen Format.</p>
<div id="attachment_6385" style="width: 510px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6385" class="wp-image-6385" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/KAHR-1024x718.jpg" alt="" width="500" height="351" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/KAHR-1024x718.jpg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/KAHR-300x210.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/KAHR-768x539.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/KAHR-1536x1077.jpg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/KAHR-2048x1437.jpg 2048w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/KAHR-700x491.jpg 700w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /><p id="caption-attachment-6385" class="wp-caption-text">Verena Örenbas, GRÜNE Ahrweiler, Prof. Dr. Lothar Kirschbauer, Uni Koblenz, Dr. Bert Droste-Franke, IQIB</p></div>
<p style="font-weight: 400;">Die Frage, wie das Wissen kommuniziert werden könne, schließt sich für die Moderatorin Eveline Lemke unmittelbar an. Wie könne ein Format aussehen, in dem Flutwissen und Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge vermittelt würden? Die Wortmeldungen aus dem Publikum zeigen sofort an, dass es kein Interesse an sogenanntem Hochwassertourismus gebe und die Bewohnerinnen im Tal selber kein Interesse an Fortbildungen zeigten, da sie noch mitten in der Herausforderung der Überwindung stünden. Jedoch sei es denkbar, online-Wissens-Angebote mit einem Ausflugsformat durch das Ahrtal zu verbinden, um im Sinne des globalen Lernens und der Bildung für nachhaltige Entwicklung Zielgruppen von außerhalb einzuladen. Diese würden ihre Erfahrung wiederum ins Ahrtal zurück spiegeln.</p>
<p style="font-weight: 400;">Christian Hofeditz von der Volkshochschule nimmt die Überlegungen gerne für die weitere Entwicklung von Bildungsangeboten mit.</p>
<p style="font-weight: 400;">Link zum KAHR-Projekt. <a href="https://www.iqib.de/de/kahr-klima-anpassung-hochwasser-resilienz.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">https://www.iqib.de/de/kahr-klima-anpassung-hochwasser-resilienz.html</a> .</p>
<p style="font-weight: 400;"><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Droste-Franke_IQIB_Ahrtalaktivitaeten_010723.-pptx.pdf" target="_blank" rel="noopener">Präsentation Dr. Droste-Franke</a></p>
<p style="font-weight: 400;"><a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/230701_Vorstellung_WfdW_Kirschbauer.pdf" target="_blank" rel="noopener">Präsentation Prof. Dr. Kirschbauer</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Szenario Planung im Abfallmanagement – Theorie und Praxis neu verstanden</strong></h3>
<p style="font-weight: 400;">Der letzte Block der Veranstaltung setzte sich mit den Ableitungen des Hochwasserereignisses auf die Abfallwirtschaft auseinander. Hierfür war Thomas Schwarz, Geschäftsführer aha Hannover, eingeladen, der mit seinen Mitarbeitenden den Abfallwirtschaftsbetrieb Ahrweiler unterstützt hatte. Über 300 professionelle Helfende und Betriebe hatten dem AWB nach dem Hochwasserereignis professionell bei der Beräumung des Ahrtals geholfen. Der Bericht von Thinking Circular® zeigte Schlussfolgerungen, wie sich Abfallwirtschaftsbetriebe besser auf derartige Situationen vorbereiten können. Vor diesem Hintergrund ist die Szenario-Planung aus Niedersachsen, die Lehren zur Vorbereitung auf ein Tornadoereignis in der norddeutschen Tiefebene zieht und sich auf ein derartiges Ereignis vorbereiten will ein geeigneter Diskussionsgegenstand.</p>
<p style="font-weight: 400;">Thomas Schwarz berichtet ausführlich von seiner Motivation, seinen eigenen Mitarbeitenden über die Möglichkeit beim Einsatz im Ahrtal zu lernen, den finanziellen Aufwand zu rechtfertigen. Grundsätzlich haben auch die politischen Verantwortlichen, die schließlich auch erst im November 2021 das Mandat für den Einsatz erteilen konnten, gerne der Hilfe zugestimmt. Jedoch waren die zutreffenden Entscheidungen für den aha Hannover zu gegebener Zeit im Juli ein gewagter Schritt, denn es existiere weder ein Netzwerk noch eine Quote zur Bereitstellung von Equipment für Hilfseinsätze. Dabei sei diese Frage virulent, insbesondere wenn die Bundesregierung plane, auch der Ukraine Wiederaufbauhilfe zur Verfügung zu stellen und öffentliche Betriebe, wie der aha aufgerufen seien, hier zu unterstützen. Thomas Schwarz kann sich deshalb vorstellen, einen Prozentsatz des eigenen Equipments für Katastrophenfälle vorzuhalten und wirft die Frage in den Raum, wie dies politisch durchsetzbar wäre. Ferner fehle es an Regelungen zur Abrechnung von Leistungen für gegenseitige kommunale Hilfe, ohne Mehrwertsteuer berechnen zu müssen. Die Tatsache, dass es keinen europäischen Abfallschlüssel für Hochwasser oder Katastrophenabfälle gebe, sei überdies eine Hürde. Ferner fehle es an Lager- oder Deponierungsraum für Dimensionen wie an der Ahr.</p>
<p style="font-weight: 400;">Stephan Müllers, Technischer Leiter im Abfallwirtschaftsbetrieb Ahrweiler, erläutert, wie sich der Betrieb weiterentwickelt hat und schildert insbesondere auch durch Investitionen möglich gewordene Erweiterungen der Anlage. Er bestätigt die von Thomas Schwarz genannten Aspekte und wünscht sich von den Spitzenverbänden der Abfallwirtschaft sich des Themas anzunehmen. Der von Thinking Circular nach dem Hochwasser erstellte Bericht schildere die Notwendigkeiten, grundsätzlich müssen bei der Erstellung von Szenario-Planungen folgende Fragen beantwortet werden, welche auch den Landtagsabgeordneten Susanne Müller (SPD) und Dr. Lea Heidbreder (Bündnis 90/Die Grünen) noch einmal mitgegeben werden:</p>
<ol>
<li>Welche vorbereitenden Aufgaben können die Abfallbetriebe nicht allein lösen, wozu benötigen sie übergeordnete politische Hilfe? Wir beziehen uns hierbei auf die Feststellungen des Berichtes mit folgenden Fragen:</li>
<li>Wie steht es um ein umfassendes Kommunikationskonzept? Gibt es hier übergeordnete Empfehlungen?</li>
<li>Welche Einbindung in Krisenstäbe ist für die Abfallwirtschaft bei der nächsten Katastrophe vorgesehen?</li>
<li>Wie stehen die rechtlichen Weichen für die Erstellung von Ablagerungsflächen für Hochwasser/Tornadoabfälle?</li>
<li>Wie werden Deponierungskapazitäten vorgehalten? Wie wird dies auf übergeordneter Ebene strategisch verfolgt?</li>
<li>Wird es eine europäische Schlüsselnummer für Hochwasserabfälle geben? Wer verfolgt dies?</li>
<li>Wie wird verhindert, dass nach derartigen Katastrophen Abfälle aus Zwischenlägern erneut verlegt werden müssen?</li>
<li>Welche Grundidee besteht zur weiteren Minderung indirekter Emissionen im Abfallmanagement nach einem derartigen Ereignis?</li>
<li>Welche Maßnahmen kann die Politik ergreifen, um Wissensmanagement für die Praxis zu verbessern?</li>
</ol>
<p><span style="font-weight: 400;">Als Veranstalter bedanken wir uns bei allen Mitwirkenden und freuen uns auf eine Wiederholung im kommenden Jahr</span><span style="font-weight: 400;">.</span></p>
<div id="attachment_6387" style="width: 1034px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6387" class="wp-image-6387 size-large" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Schwarz-2-1024x753.jpg" alt="" width="1024" height="753" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Schwarz-2-1024x753.jpg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Schwarz-2-300x221.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Schwarz-2-768x565.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Schwarz-2-1536x1130.jpg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Schwarz-2-2048x1507.jpg 2048w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/07/Schwarz-2-700x515.jpg 700w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p id="caption-attachment-6387" class="wp-caption-text">Thomas Schwarz, aha Hannover, Susanne Müller, MdL, Stephan Müllers, AWB, Manuela Quirbach, AWB, Dr. Patricia Zirkel, ULS+, Angelika Bales, ULS+</p></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/zwei-jahre-nach-der-flut-eine-nuechterne-betrachtung/">Zwei Jahre nach der Flut – eine nüchterne Betrachtung</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
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		<title>Regelbetrieb für geschlossene Kreisläufe mit EPS Dämmstoffen</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/regelbetrieb-fuer-geschlossene-kreislaeufe-mit-eps-daemmstoffen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jun 2023 12:18:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Circular Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Styropor Recycling]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die erste industrielle Anlage für das Recycling von EPS-Dämmstoffen geht in den Regelbetrieb: Das innovative Recycling-Konzept PSLoop ermöglicht die Wiederverwertung HBCD-haltiger Polystyrol-Schaumstoffe im industriellen Maßstab und zeugt von der großen Innovationskraft der Branche. Röhrnbach/Terneuzen (NL), Juni 2023. Nachdem die German EPS Converters (GEC) Group im vergangenen Jahr die niederländische PolyStyreneLoop-Anlage aus der Insolvenz gerettet hat, konnte diese jetzt in den Regelbetrieb übergehen. Die Anlage, die seitdem als PSLoop auftritt, ist die erste industrielle Einrichtung für das Recycling von EPS-Dämmstoffen aus Abriss- und Sanierungsarbeiten. „Es war ein hartes Stück...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="page" title="Page 1">
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<h4>Die erste industrielle Anlage für das Recycling von EPS-Dämmstoffen geht in den Regelbetrieb: Das innovative Recycling-Konzept PSLoop ermöglicht die Wiederverwertung HBCD-haltiger Polystyrol-Schaumstoffe im industriellen Maßstab und zeugt von der großen Innovationskraft der Branche.</h4>
<p>Röhrnbach/Terneuzen (NL), Juni 2023. Nachdem die German EPS Converters (GEC) Group im vergangenen Jahr die niederländische PolyStyreneLoop-Anlage aus der Insolvenz gerettet hat, konnte diese jetzt in den Regelbetrieb übergehen. Die Anlage, die seitdem als PSLoop auftritt, ist die erste industrielle Einrichtung für das Recycling von EPS-Dämmstoffen aus Abriss- und Sanierungsarbeiten. „Es war ein hartes Stück Arbeit, die Anlage für den regulären Betrieb fit zu machen“, sagt Holger Lübke, Geschäftsführer der Karl Bachl Kunststoffverarbeitung GmbH &amp;. Co. KG und einer der Gesellschafter der GEC Group. „Für die Zukunft ist das aber ein wichtiger Schritt, um unserer Verantwortung als Dämmstoff- Hersteller auch im Recycling gerecht zu werden.“</p>
<p>2022 hatte die GEC Group die niederländische PolyStyreneLoop-Anlage aus der Insolvenz gerettet, die damit zu einer 100-prozentigen Tochter der GEC Group wurde. Über 17 Millionen Euro wurden in den Aufbau der Anlage investiert. Zudem wurde das Projekt durch Partner aus Wirtschaft und Politik sowie Fördermittel der Europäischen Union unterstützt, „denn das öffentliche Interesse an einer Branchenlösung war und ist groß“, erklärt Guido Brohlburg, Geschäftsführer von BROHLBURG Dämmstoff- u. Recyclingwerke und ebenfalls Gesellschafter der GEC Group. Dritter Gesellschafter ist Reinhard Pfaller, Geschäftsführer von RYGOL Dämmstoffe.</p>
<p>Ein Jahr vor der Rettung aus der Insolvenz war es dem Leuchtturmprojekt gelungen, erstmals in der Geschichte HBCD-haltiges EPS-Dämmmaterial zu recyceln. HBCD wurde seit den 1960er Jahren als Flammschutzmittel in Schaumstoffdämmplatten verwendet und galt lange Zeit als beste Lösung zur Umsetzung nationaler Brandschutz-Vorschriften. Mittlerweile kommen jedoch alternative Flammschutzmittel zum Einsatz, da HBCD 2016 verboten wurde. Dieses Verbot hatte allerdings auch zur Folge, dass Zigtausend Tonnen HBCD-haltiger Polystyrol (PS)-Schaumstoffabfälle nicht mehr wie gewohnt recycelt werden können. Dank dem innovativen Recycling-Konzept von PSLoop ist nun eine Wiederverwertung HBCD-haltiger PS-Schaumstoffe im industriellen Maßstab möglich. Das Resultat ist ein vollwertiger PS-Rohstoff, der für die Produktion neuer EPS-Dämmprodukte genutzt wird. Zudem wird bei dem Prozess Brom als wichtige Ressource wiedergewonnen.</p>
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<p>Mit dem mechanischen Recyclingverfahren können in Terneuzen derzeit jährlich 3.000 Tonnen HBCD-haltiges Material recycelt werden. Die maximale Ausbaustufe liegt bei 8.000 Tonnen pro Jahr. Auf diese Weise werden CO2-Emissionen um bis zu 50 Prozent gesenkt sowie Umwelt und Klima geschützt. „In einer Kreislaufwirtschaft wollen wir Ressourcen so lange wie möglich nutzen und sie nach ihrer Lebensdauer so aufbereiten, dass sie als Rohstoff für neue Materialien wiederverwendet werden können“, erklärt Richard Geevers, Managing Director von PSLoop. „Der Erfolg dieses Projekts und die umfassende Nutzung der innovativen Technologie wird dazu führen, dass in Europa die beste zurzeit verfügbare Technik für das Recycling der wachsenden Abfallmengen von PS-Schaumstoffen implementiert wird.“</p>
<p>Quelle: GEC Group GmbH &amp; Co. KG</p>
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		<title>Zwei Jahre nach der Flut &#8211; Einladung zu einer nüchternen Betrachtung</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/zwei-jahre-nach-der-flut-einladung-zu-einer-nuechternen-betrachtung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 May 2023 13:24:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[#Flut 2021]]></category>
		<category><![CDATA[Thinking Circular]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://thinking-circular.com/?p=6244</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wissenschaftliche Lehren und Aufarbeitung der Folgen des Hochwassers im Ahrtal 2021 Im Rahmen eines Kooperationsprojektes der Umweltlernschule+, Thinking Circular® und der Kreis-Volkshochschule Ahrweiler möchten wir im Vorfeld des Jahrestages der Flut im Ahrtal 2021 nun jedes Jahr ein besonderes Angebot für eine Tagung an Sie richten. Mit hochkarätigen Forscher*innen werden wir die wissenschaftlichen Lehren und die Aufarbeitung der Folgen des Hochwassers im Ahrtal 2021 erörtern. Sie erwartet prägnante Zusammenfassungen und ein besonderer Überblick in vier Bereichen. Wir richten uns mit diesem Angebot insbesondere an unsere Dozent*innen und Umweltlehrende....</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/zwei-jahre-nach-der-flut-einladung-zu-einer-nuechternen-betrachtung/">Zwei Jahre nach der Flut &#8211; Einladung zu einer nüchternen Betrachtung</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Wissenschaftliche Lehren und Aufarbeitung der Folgen des Hochwassers im Ahrtal 2021</h4>
<div>Im Rahmen eines Kooperationsprojektes der Umweltlernschule+, Thinking Circular® und der Kreis-Volkshochschule Ahrweiler möchten wir im Vorfeld des Jahrestages der Flut im Ahrtal 2021 nun jedes Jahr ein besonderes Angebot für eine Tagung an Sie richten.</div>
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<div>Mit hochkarätigen Forscher*innen werden wir die wissenschaftlichen Lehren und die Aufarbeitung der Folgen des Hochwassers im Ahrtal 2021 erörtern. Sie erwartet prägnante Zusammenfassungen und ein besonderer Überblick in vier Bereichen.</div>
<div></div>
<div></div>
<div>Wir richten uns mit diesem Angebot insbesondere an unsere Dozent*innen und Umweltlehrende. Sie sind in diese Veranstaltung eingeladen, um Ihr Wissen auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu halten. Eine Teilnahmebescheinigung über 8 Unterrichtseinheiten kann erteilt werden.</div>
<div></div>
<div>Anmeldung notwendig über die Kreis-Volkshochschule Kreis Ahrweiler e.V</div>
<div></div>
<h4>.</h4>
<h3>Das Programm:</h3>
<h3>Samstag, 01. Juli 2023 09.00 &#8211; 16.00 Uhr, Umweltlernschule+, Abfallwirtschaftszentrum Niederzissen, Industriegebiet Scheid</h3>
<div>
<p><strong>Moderation:</strong> Eveline Lemke, Christian Hofeditz</p>
<p><strong>09.00 &#8211; 09.45 Uhr</strong></p>
<p><strong>Begrüßung und Vorstellung der Teilnehmer*innen</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>09.45 &#8211; 11.00 Uhr</strong></p>
<p><strong>Kommunikation in Katastrophen; Entwicklungen im Zeitvergleich, </strong>Michael Kahle, Environmental Research Communication, Universität Freiburg</p>
<p><strong>Podium: Zwischen Fake und Manipulation, Bedeutung unserer eigenen Kommunikation </strong>Michael Kahle, Universität Freiburg, Daniel Robbel, Blick aktuell, Krupp Verlag</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>11.00 &#8211; 12.15 Uhr</strong></p>
<p><strong>Integrativen Risiko- und Sicherheitsplanung; Aktuelle Erkenntnisse zur Blaulichtfamilie, </strong> Prof. Dr.-Ing. Alexander Fekete, Technische Hochschule Köln</p>
<p><strong>Podium: Was müssen Umweltlehrende wissen? </strong>Prof. Dr.-Ing. Alexander Fekete, Technische Hochschule Köln, Dr. Lea Heidbreder, Enquete Kommission Landtag Rheinland-Pfalz, Christian Molke, Vorsitzender des Vorstands ADRA Deutschland e.V.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>12.45 &#8211; 14.00 Uhr</strong></p>
<p><strong>Klimaanpassung, Hochwasser, Resilienz &#8211; Bericht aus dem KAHR-Projekt</strong> <strong>und aus dem Kompetenznetzwerk „Wissenschaft für den Wiederaufbau“, </strong>Dr. Bert Droste-Franke, IQIB, Prof. Lothar Kirschbauer, Hochschule Koblenz</p>
<p><strong>Podium: Wie wird wissenschaftliche Aufarbeitung durch Institutionen vor Ort unterstützt? Wo werden die Informationen bereitgestellt? </strong>Dr. Bert Droste-Franke, IQIB, Prof. Lothar Kirschbauer, Hochschule Koblenz, Verena Örenbas, Sprecherin Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Kreis Ahrweiler</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>14.00 &#8211; 15.30 Uhr</strong></p>
<p><strong>Szenario Planung im Abfallmanagement – Theorie und Praxis neu verstanden, </strong>Thomas Schwarz, Geschäftsführer aha Hannover</p>
<p><strong>Podium: Welche Herausforderungen bestehen bei der Umsetzung der wissenschaftlichen Erkenntnisse?</strong>Thomas Schwarz, Geschäftsführer aha Hannover, Stephan Müllers, Technischer Leiter AWB Kreis Ahrweiler, Staatssekretär Michael Hauer, Umweltministerium Rheinland-Pfalz</p>
<p>Den aktuellen Ablaufplan finden sie <a href="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/06/1-7-23-Veranstaltung_Stand-19.6.pdf" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<p style="font-weight: 400;">
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/zwei-jahre-nach-der-flut-einladung-zu-einer-nuechternen-betrachtung/">Zwei Jahre nach der Flut &#8211; Einladung zu einer nüchternen Betrachtung</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
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		<item>
		<title>Förderung für Unternehmensberatung – so geht’s!</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/foerderung-fuer-unternehmensberatung-so-gehts/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Mar 2023 10:40:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[#bafa]]></category>
		<category><![CDATA[Green New Deal]]></category>
		<category><![CDATA[KMU]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensberatung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://thinking-circular.com/?p=6003</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit Januar 2023 fördert die EU kleine und mittlere Unternehmen bei der Planung Ihrer Grünen Transformation. Im Rahmen des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) wird für die Inanspruchnahme von Unternehmensberatung Geld ausgeschüttet. Damit sollen die Erfolgsaussichten, die Leistung- und Wettbewerbsfähigkeit sowie die Beschäftigungs- und Anpassungsfähigkeit verbessert werden. Die Förderung wird ausgeschüttet, wenn ein Berater beauftragt wird, der als solcher von der BAFA (Bundesamt für Ausfuhrkontrolle) anerkannt ist. Die Beratungsleistungen sollen die Ziele der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie und der Treibhausgasneutralität bis 2045 berücksichtigen – das ist nur logisch, sonst wäre...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thinking-circular.com/de/foerderung-fuer-unternehmensberatung-so-gehts/">Förderung für Unternehmensberatung – so geht’s!</a> erschien zuerst auf <a href="https://thinking-circular.com/de/">Thinking Circular</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Seit Januar 2023 fördert die EU kleine und mittlere Unternehmen bei der Planung Ihrer Grünen Transformation. Im Rahmen des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) wird für die Inanspruchnahme von Unternehmensberatung Geld ausgeschüttet. Damit sollen die Erfolgsaussichten, die Leistung- und Wettbewerbsfähigkeit sowie die Beschäftigungs- und Anpassungsfähigkeit verbessert werden. Die Förderung wird ausgeschüttet, wenn ein Berater beauftragt wird, der als solcher von der BAFA (Bundesamt für Ausfuhrkontrolle) anerkannt ist.</p>
<p style="font-weight: 400;"><img decoding="async" class="alignright wp-image-1966 size-thumbnail" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2019/11/SDGs-rund-mit-Schrift-150x150.png" alt="" width="150" height="150" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2019/11/SDGs-rund-mit-Schrift-150x150.png 150w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2019/11/SDGs-rund-mit-Schrift-300x300.png 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2019/11/SDGs-rund-mit-Schrift.png 500w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Die Beratungsleistungen sollen die Ziele der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie und der Treibhausgasneutralität bis 2045 berücksichtigen – das ist nur logisch, sonst wäre es ja auch keine Beratung im Rahmen des Green Deal.</p>
<p style="font-weight: 400;">Wie hoch ist der Zuschuss?</p>
<p style="font-weight: 400;">Der Zuschuss beträgt 50% der förderfähigen Beratungskosten, maximal jedoch 1.750 Euro pro Beratung. Der Zuschuss kann für bis zu 5 Förderungen beantragt werden, jedoch maximal zwei Mal pro Jahr. Dabei darf eine Beratung maximal 5 Beratertag zur Individualberatung umfassen. Diese Regelung ermöglicht die Begleitung eines KMU in der Transformation mit 2mal jährlichen Beratereinheiten von 5 Tagen über die Dauer von 2,5 Jahren. Das ist eine ordentliche Hilfe mit einer Fördersumme bis zu 8.750,- über den gesamten Zeitraum und unter Ausschöpfung der maximal möglichen Beratungen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Wir helfen Ihnen gerne bei der Antragstellung. Eine Bedingung für die Antragstellung ist ein fundiertes Beratungsangebot, das wir Ihnen gerne erstellen. Mehr Informationen erhalten Sie hier auf dem <a href="https://www.bafa.de/DE/Wirtschaft/Beratung_Finanzierung/Unternehmensberatung/unternehmensberatung_node.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Portal der BAFA</a>(Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle).</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Unser Thinking Circular® Team ist von der BAFA als Berater anerkannt.</span></p>
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		<title>Wie wichtig ist Normung für Dein Circular Economy Projekt?</title>
		<link>https://thinking-circular.com/de/wie-wichtig-ist-normung-fuer-dein-circular-economy-projekt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eveline Lemke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2023 10:05:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Circular Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Normung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Thinking Circular Podcast Folge 122 „Normen für die Circular Economy“ haben wir darüber gesprochen, dass die EU Kommission über 100 Normen an die Industrie zurück gegeben hat und damit eine Drohung verbunden ist, die auch Dich und Dein Geschäftsmodel treffen könnte. Du solltest das für Dich prüfen. Denn, wenn die Industrie ihre Normen nicht auf zirkuläre Wirtschaftsmodelle umbaut, dann wird dies durch die EU selbst in einem Rechtsakt erfolgen. Die EU hat hier mit einer deutlichen und klaren Sprache gesprochen. Vor dem Hintergrund der Erreichung der...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">In der Thinking Circular Podcast Folge 122 <a href="https://pod.co/gruene-wirtschaft-fuer-morgen-circular-economy/normen-fr-die-circular-economy" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">„Normen für die Circular Economy“</a> haben wir darüber gesprochen, dass die EU Kommission über 100 Normen an die Industrie zurück gegeben hat und damit eine Drohung verbunden ist, die auch Dich und Dein Geschäftsmodel treffen könnte. Du solltest das für Dich prüfen. Denn, wenn die Industrie ihre Normen nicht auf zirkuläre Wirtschaftsmodelle umbaut, dann wird dies durch die EU selbst in einem Rechtsakt erfolgen. Die EU hat hier mit einer deutlichen und klaren Sprache gesprochen.</p>
<div id="attachment_5902" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5902" class="wp-image-5902 size-medium" src="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/01/01.2023-Normungsroadmap-VA-Pause-300x203.jpg" alt="" width="300" height="203" srcset="https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/01/01.2023-Normungsroadmap-VA-Pause-300x203.jpg 300w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/01/01.2023-Normungsroadmap-VA-Pause-1024x692.jpg 1024w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/01/01.2023-Normungsroadmap-VA-Pause-768x519.jpg 768w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/01/01.2023-Normungsroadmap-VA-Pause-1536x1039.jpg 1536w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/01/01.2023-Normungsroadmap-VA-Pause-2048x1385.jpg 2048w, https://thinking-circular.com/wp-content/uploads/2023/01/01.2023-Normungsroadmap-VA-Pause-700x473.jpg 700w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-5902" class="wp-caption-text">Eveline im Gespräch mit Prof. Dr. Ing. Peter Kehle, TU Dresden und Dr. Harald Lehmann, Remondis</p></div>
<p style="font-weight: 400;">Vor dem Hintergrund der Erreichung der Klimaziele ist ohnehin Eile geboten. Das wissen auch die Deutschen Normungsinstitutionen und arbeiten bereits seit rund einem Jahr mit mehr als 550 Experten aus Wirtschaft, Verbänden und Wissenschaft an einem Fahrplan, wie diese Aufgabe erfüllt werden kann. Und nun liegt der Orientierungsrahmen vor: Die deutsche <a href="https://www.vdi.de/fileadmin/pages/mein_vdi/redakteure/publikationen/Normungsroadmap_Circular_Economy.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Normungsroadmap Circular Economy</a>. Gemeinsam mit DIN (Deutsche Insitut für Normung e. V.), DKE (Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik) und VDI (Verband Deutscher Ingenieure) wurde aufgezeichnet, vor welchen Herausforderungen die Branchen bei der Transformation stehen und welche Normen benötigt werden, um diese zu meistern.</p>
<h4 style="font-weight: 400;">An der Umsetzung der Normung mitarbeiten</h4>
<p style="font-weight: 400;">Die Roadmap ist die Basis, nun geht es an die Umsetzung. Unternehmen, die sich einem Transformationsprozess stellen können sich nun entscheiden, ob sie auch an der Normung mitarbeiten wollen oder können. Die Erarbeitung und Festlegung von Normen bedeutet Aufwand, Bürokratie, Kosten, Zeit und Personal. Es muss also gut darüber nachgedacht werden, wie eine Mitarbeit hier Sinn macht. Im Thinking Circular Podcast 125 <a href="https://pod.co/gruene-wirtschaft-fuer-morgen-circular-economy/roadmap" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">„Wie wichtig ist Normung für Dein Circular Economy Projekt?“</a> nennen wir Beispiele, wann es gut ist, sich in den Prozess der Normung einzubringen und wann ein anderer Weg gegangen werden kann. Anhand der gesetzten Schwerpunkte kann jedes Unternehmen schnell identifizieren, wie wichtig der Normungsprozess für die eigene Transformation sein kann.</p>
<p style="font-weight: 400;">Eine Mitwirkung ist auch vor dem Hintergrund von Innovationsgeschehen und Bewertung einzuordnen. Für viele Dinge gibt es weder Patente noch Normen, obgleich diese als Indikatoren für Innovation gelten. Innovationen müssen per Definition alte Normen überwinden, erst wenn eine Technologie beginnt, als Standard zu gelten, kann mit einer Normung ein Skale-Effekt (Wachstumseffekt) erzeugt werden. Aber wissenschaftlich ist längst erwiesen, dass unternehmerisches Handeln ohne Normen möglich ist. Das wissen vor allem innovative Startups, denn hier geht es häufig um Schnelligkeit am Markt.</p>
<h4 style="font-weight: 400;">Patente als Indikator für Innovation</h4>
<p style="font-weight: 400;">Innovation bemisst sich an einer Vielzahl von Aspekten, seit einigen Jahren ist auch der Punkt Nachhaltigkeit dabei. Der <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Global_Innovation_Index#/media/File:Global_Innovation_Index_framework.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Global Innovation Index</a> bietet eine jährliche Rangliste der Länder nach ihrer Innovationsfähigkeit und ihrem Innovationserfolg. Die Zahl der Patentanmeldungen galt lange als Indikator für Innovationen, seit mehr als 20 Jahren ist jedoch bekannt, dass auch Patentanmeldung nicht der Garant für wettbewerbliche Sicherungen sind. Eine Überarbeitung des Patenrechts tut ohnehin Not. Hierzu finden sich gute wissenschaftliche Argumente bei William Kingston: <a href="https://citeseerx.ist.psu.edu/document?repid=rep1&amp;type=pdf&amp;doi=b21908b20c10365821e94ff0026874c3393dbd62" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Innovation needs patents reform</a>, 2001.</p>
<p style="font-weight: 400;">Aber Organisationen, welche sich der Normung widmen (wie der DIN e. V.), helfen generell der Gesellschaft, um im Transformationsgeschehen voran zu schreiten, das hat Adriana Nilsson gut erforscht: Making norms to tackle global challenges: The role of Intergovernmental Organisations, 2017. Vor diesem Hintergrund ist der angestoßene Normungsprozess eine wichtige Aktivität für uns alle, auch wenn er sich überhaupt nicht auf die Bioökonomik bezieht. Warum? Das erklären wir im <a href="https://pod.co/gruene-wirtschaft-fuer-morgen-circular-economy/roadmap" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Podcast</a>.</p>
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